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Von Kindern und der Great American Apparel Diet

Eine mir sehr wichtige Freundin steckt grad im klassischen Working-Mum-Dilemma. Sie hat nach der Karenz wieder zu arbeiten begonnen, und nun fehlt ihr eines: Zeit für sich selbst. Das Resultat: Krach mitm Liebsten. Und wie tröstet sie sich nach einem der Streits? Sie geht einkaufen und gibt 120 Euro aus (die sie eigentlich auf die Bank tragen wollte).

Der Clou: Nicht für sich, sondern für ihre Kleine. Erinnerte mich sofort an die Beginne der Great American Apparel Diet. Eine der Gründerinnen dieser Bewegung stellte fest, dass sie ihre kleine Tochter durch ihr eigenes Shoppingverhalten – für sich und für die Kleine – zu einer Person erzog, die sich über Kleidung definieren würde. Das wollte sie verhindern. Finde ich einen tollen Ansatz für den Beginn eines Shoppingboykotts.

Um die 120 Euro wurden 6 Kleidungsstücke gekauft. Das finde ich wirklich schockierend. Das Zeug passt der (übrigens unfassbar herzigen!) Kleinen genau einen Sommer lang und kostet bei H&M genauso viel wie Produkte für Erwachsene. Wobei, wenn man sichs genau überlegt: Viele tragen ihre „Erwachsenenkleidung“ ja auch nur eine Saison. Was keine Entschuldigung, sondern auch absurd ist.

 

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