Es wird bedenklich. Dieses Gefühl, das ich im Elektronikladen zum ersten Mal hatte – ich brauch nix wirklich, es ist auch nichts wirklich Verführerisches in den Regalen, aber toll ist es trotzdem, alles hier kaufen zu dürfen – verfolgt mich inzwischen bereits bis in den Supermarkt. Ich sehe die vielen verschiedenen Butterpäckchen und denke mir zwar, wie pervers, wozu braucht man elf verschiedene Buttersorten im Angebot, aber einen Gang weiter beginne ich beim Anblick der verschiedenen Kekspackungen zu strahlen. Aus so vielen Dingen kann ich auswählen! Gekauft hab ich keine einzige Packung, aber hey, ich könnte!
haha, das frag ich mich auch immer. Wer braucht das alles?
Oder z.B. wer braucht einen Philadelphia mit Milka? Irgendwie pervers. Oder zig verschiedene Erdbeerjoghurts (und ausnahmslos alle beinhalten kaum echte Erdbeeren, wer sich schon mal ein Erdbeerjoghurt selber gemacht hat, weiss wie es eigentlich schmeckt). Und wenn wir schon dabei sind… warum muss mein Händl aus Brasilien kommen… mein Lamm aus Neuseeland – da war ich ja noch nicht mal selber 😉
Qualität statt Quantität!