Schlagwort-Archive: Mitstreiterinnen

The Uniform Project

Nehmt euch die fünf Minuten Zeit, die dieses Video dauert. Sheena Matheiken hat es sich vor ein paar Jahren zum Auftrag gemacht, ein ganzes Jahr lang das gleiche Kleid zu tragen – täglich neu im Styling, und zwar nur mit getauschten und geschenkten Accessoires oder welchen vom Flohmarkt. Zusätzlich zur kreativen Herausforderung sammelte sie damit Geld für Schulkinder in Indien. Ich bin restlos begeistert, und so oft mich Freunde fragen, wie ich denn mein eigenes Nichtkauf-Projekt durchhalten kann – eins weiß ich: Ein Jahr lang das gleiche Kleid, das würde ich nicht schaffen. Was ich etwas skurril finde, ist, dass Sheena Matheiken von der Modezeitschrift ELLE zur „Woman of the Year“ ernannt wurde – gerade in der ELLE gehts ja immer um neueste Trends, tollste Designerkleider. Dass eine solches Hochglanzmagazin eine Frau, die ein Jahr lang dasselbe trägt, so hochstilisiert, finde ich einerseits zwar super, anderseits … sorry …. komplett verlogen.

Eine von mir sehr verehrte Journalistin, Meike Winnemuth, hat selbiges auch mal durchgestanden. Ohne Geld für indische Schulkinder, aber dafür mit ganz viel Humor auf ihrer Website.

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Von Kindern und der Great American Apparel Diet

Eine mir sehr wichtige Freundin steckt grad im klassischen Working-Mum-Dilemma. Sie hat nach der Karenz wieder zu arbeiten begonnen, und nun fehlt ihr eines: Zeit für sich selbst. Das Resultat: Krach mitm Liebsten. Und wie tröstet sie sich nach einem der Streits? Sie geht einkaufen und gibt 120 Euro aus (die sie eigentlich auf die Bank tragen wollte).

Der Clou: Nicht für sich, sondern für ihre Kleine. Erinnerte mich sofort an die Beginne der Great American Apparel Diet. Eine der Gründerinnen dieser Bewegung stellte fest, dass sie ihre kleine Tochter durch ihr eigenes Shoppingverhalten – für sich und für die Kleine – zu einer Person erzog, die sich über Kleidung definieren würde. Das wollte sie verhindern. Finde ich einen tollen Ansatz für den Beginn eines Shoppingboykotts.

Um die 120 Euro wurden 6 Kleidungsstücke gekauft. Das finde ich wirklich schockierend. Das Zeug passt der (übrigens unfassbar herzigen!) Kleinen genau einen Sommer lang und kostet bei H&M genauso viel wie Produkte für Erwachsene. Wobei, wenn man sichs genau überlegt: Viele tragen ihre „Erwachsenenkleidung“ ja auch nur eine Saison. Was keine Entschuldigung, sondern auch absurd ist.

 

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Heldin in Strumpfhosen

Welch Ehr, welch Freude – Vielen Dank fürs Gastbeitrag schreiben dürfen, liebe Katrin! Doch nicht nur sie hat mir einen tollen Gefallen getan, auch meine liebste Freundin und Nachbarin hat mein schon nicht mehr wirklich subtiles Winseln und Raunzen durchschaut und mir ein tolles Paar Strumpfhosen geschenkt! Jetzt muss die nur noch passen – ist etwas klein, aber einfach nur toll!

Kleine Geschenke waren immer schon viel wert, aber wenn man selbst nicht kaufen darf, sind Geschenke einfach nur wun-der-bar!

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Mitstreiterinnen

Ich hab die Dame gefunden, die mich überhaupt erst mal auf die Idee gebracht hat: Kerstin Weng – sie macht die Modediät. Sie hat Mitte November 2011 begonnen. Ist also als erste fertig. Sie hat eine Spezial-Härte-Aufgabe: So viel online in den Stores herumsurfen wie sonst auch, und sich aufschreiben, was sie sich NICHT kauft, um auf den Betrag zu kommen. Spannend, aber ich würds nicht packen. Dafür darf sie Strumpfhosen kaufen.

Katrin macht Shoppingdiät. Sie hat klassisch mit 1.1. begonnen. Aber sie war auch nicht in Barcelona, ha! (Dafür in Edinburgh, und das nach Beginn der Diät, die Arme…). Sie ist schon fest am Swappen, das hab ich noch vor mir.

Ich mach nicht Diät. Ich mag das Wort nicht. Ich kauf nix. Auch keine Strumpfhosen. Seufz.

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