Archiv für den Monat Februar 2012

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Ein Monat ist geschafft.

Das Shoppen geht mir nicht ab. Seh ich Kombinationen, die mir gefallen, überlege ich mir, wie ich sie aus meinem eigenen Schrank heraus zusammenstellen könnte. Das Erschreckende: Ich habe fast immer etwas Passendes dazu bereits in meinem Besitz.

Im Schlafzimmer ist immer noch ein riesiger Kleiderberg. Ich will den endlich weg haben, kann mich zu dem Eintragen der Sachen in meine Excelliste aber nicht motivieren. Aus. Heut räum ich auf, gezählt wird später – wenn überhaupt, so wie ich mich kenne…

In vier Wochen sind mir vier Strumpfhosen kaputt gegangen. Ich werd mir wohl für meinen Geburtstag im Hochsommer Strumpfhosengutscheine wünschen müssen (nein, ich will mir die selbst aussuchen).

Apropos Strumpfhosen: Es gibt einen „kalten“ und einen „warmen“ Weg an der Stelle, wo ich von Ubahn in den Bus umsteige am Weg ins Büro. Normalerweise nehme ich den normalen, kalten, auf der Straße. Allerdings kann ich auch den anderen Ausgang nehmen, der von der Ubahn direkt zu einem Supermarkt führt, der unter einem Einkaufszentrum liegt. Dann rauf ins Erdgeschoß und den Seitenausgang nehmen und schon bin ich bei der Busstation. Der große Haken: Genau auf diesem Abkürzer liegt die Strumpfhosenabteilung des Einkaufszentrums. Ich werd in Zukunft wohl wieder frierend auf den Bus warten.

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London, Paris, Tokyo….. Brüssel, Berlin, Rom wohl eher..

Zu meinem Aufenthalt in Brüssel sind jetzt noch ein paar Tage Rom im Juni (andere Leute laden zum Dreißiger ins Lieblingslokal mitten in der Stadt ein, meine ehemalige Mitbewohnerin lädt mal eben so nach Rom ein. Nachdem Rom einfach nur eine der schönsten Städte der Welt ist, kommen auch ganz viele Eingeladene. Ok, es mag auch daran liegen, dass sie einfach eine sehr leiwande Person ist, die mir zuhause oft grob abgeht) und ein verlängertes Wochenende in Berlin in Mai gekommen.

Es mir selbst leicht zu machen, war noch nie wirklich meins. Ich steh mir gern im Weg, da bin ich ganz wie der Hund, auf den ich letzte Woche aufgepasst hab. Den hats beim Spielen regelmäßig auf die Schnauze gehaut, und ausnahmslos jedes Mal ohne Fremdeinwirkung, einfach nur sich selbst im Weg.

Beim Shopping im Ausland geb ich meine Zurechnungsfähigkeit ab. Kaum ist das Touriprogramm abgespult, muss ich shoppen gehen. Ich liebe es, mir in der Früh zu überlegen, wo mein Gewand überall herkommt. Die Jacke aus New York, die Tasche aus Zürich, die Hose aus Bali und das Top aus Australien. Mein Gewand ist schwer CO2-belastet….

Aber ich werde stark bleiben. In Rom war ich schon mal, hab mein paar Schuhe von dort, und plane, mich mit eins zwei fünf vierzehn Aperolspritzern am Tag zu beschickern und mit lauter feinen Leuten viel Spaß zu haben. Bin übrigens schon sehr gespannt auf die von der Mitbewohnerin angekündigte Nachstellung der eigenen Geburt samt italienischen Komparsen auf der spanischen Treppe…

Berlin krieg ich auch hin, da gibts viel Architektur zu sehen.

Aber Brüssel schaff. ich. nicht. ohne Shopping.

No fu….ng way.

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csr bei c&a

Meine Damen und Herren: Ein absoluter Nullsatz im CSR-Report von C&A (bei dem es übrigens erst ab Seite 67 WIRKLICH um Nachhaltigkeit geht):

Die Verwirklichung von allgemein anerkannten Umweltstandards ist speziell in Entwicklungsländern ein
komplexes Thema. C&A arbeitet mit seinen Lieferanten daran, die gemeinsamen Verpflichtungen gegenüber der Umwelt zu erfüllen.

Die Seiten zuvor sind ähnliches Blahh, ich befürchte fast, der Rest auch. Eigentlich unglaublich, dass Leute sich von solchen Nullaussagen das Gewissen beruhigen lassen. Was da wirklich steht: „Ja, wir bauen umwelttechnisch ganz viel Scheiße, und sagen unseren Lieferanten, dass sie nicht so viel Scheiße bauen sollen, aber das billige Gwand brauchen wir trotzdem.“

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Sonntags, immer wieder sonntags…

Früher mal, als Kind, da war sonntags einfach Sendepause. Keine Geschäfte offen, man musste so arge Dinge tun wie Ausflüge machen, Bücher lesen, Zeit haben! Zugegeben, früher wars für mich auch um einiges schlimmer, dass das Zuckerlgeschäft ums Eck zu hatte, die Fetzenläden waren mir piepegal.

Heute gibts Onlineshops aller großen Ketten, zalando, dawanda und wie sie alle heißen. Sehr gefährlich, und von mir schon sehr oft gerade sonntags genutzt. Da hat man dann ja Zeit….

Böser Härtefall grad.

Ich bin für Öffnungszeiten für Onlineshops.

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Zwischenbilanz #1

Kurze Zwischenbilanz:

  • Geld: Wegen meiner derzeitigen Lesemanie noch immer recht wenig.
  • Inventur: Immer noch nicht abgeschlossen.
  • Recherche: Im Gange, kreuz und quer durch die Themengebiete.
  • Ersatzhandlungen: Schokolade und Einrichtungsbücher.
  • dringend benötigt: Flohmarktbesuch. Nicht für Kleidung, sondern für finanzierbares Ausleben der Einrichtungsmanie.
  • Kleidung: Nix neues. 🙂
  • Auslagen: Weiche ich aus. Besonders Schuhgeschäften.
  • Februarprojekt (jeden Tag ein Teil weg): wird an einem Tag mit 29 Teilen erledigt.
  • Motivation: mittel.
  • Brüssel: Problem immer noch nicht gelöst. Ich werds einfach nicht schaffen, dort nicht hinzugehen. Und „nur“ hinzugehen.
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Pech ist das Gegenteil von Glück.

Naaaa toll. Da beschließ ich, mir ein Jahr lang nichts zu kaufen – und dann zerreiss ich mir Anfang Februar meine lange Winterjacke an einer Türschnalle? Es ist kein großes Drama – erstes besitze ich auch Winterjacken zur Genüge (aber halt keine so gemütlich und bequem und grün und Parka und ehschonwissen), und zweitens näht meine wunderbare Freundin G. mir den Riss nächste Woche wieder zu. Aber trotzdem. Gemein ist sowas schon.

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Shoppen im Ausland?

Grade erfahren, dass ich beruflich nach Brüssel soll im März. Dort gibt es eine Filiale meiner absoluten Lieblingsdesignerin. Sie produziert nach Bio- und Fairtrade-Kriterien. Ein ökologisches schlechtes Gewissen bräuchte ich also nicht haben. Aber gar nichts kaufen,wenn ich schon mal dort oben bin – das ist wirklich wirklich wirklich Tierquälerei. Das schaff ich nicht. HILFE!

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Hoppala!

Habe eine erschreckende Beobachtung an mir selbst gemacht: Ohne Kleidershopping werde ich doch glatt zur Ersatzshopperin. Na gut, neues Handy und das Einlösen des Weihnachtsgeschenks meines Holden war zumindest mal das Ausgeben von fremdem Geld (das Geld fürs Handy hatte ich vor einem halben Jahr zum Geburtstag bekommen), aber die drei Besuche im Buchgeschäft? Die Essenseinkäufe beim höherpreisigen Supermarkt und nicht beim Diskonter? Ich fürchte, mein Gefühl von „ich werd mir so viel Geld sparen“ wird nicht ganz aufgehen, wenn ich damit nicht gleich wieder Halt mache….

 

Aber immerhin: Kleidershopping selbst geht mir noch gar nicht ab. Hab grad großen Spaß an meinem eigenen Kleiderschrank. Boah, ist da viel drin.

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