In Bangladesch krachts ja bisweilen immer noch. Die FabriksarbeiterInnen kämpfen für bessere Entlohnung. Das tun sie völlig zu Recht. Doch leider sind sie unglaublichen Repressalien ausgesetzt. Die Clean Clothes Kampagne hat nun ein offizielles Statement dazu herausgegeben, Leute, bitte lests das. Erstens ist da zusammengefasst, warum es kracht und was die Fabriksbesitzer für Irrsinnigkeiten als Konter ausgeführt haben, zweitens stehen da die Forderungen, die man ganzganzganz weit verbreiten sollte – wer weiß, vielleicht landen sie ja dann wirklich bei jemandem, der/die offene Ohren dafür hat und zufälligerweise auch ein kleines bissl Macht in die Richtung.
Weil ich aber weiß, dass nur ein kleiner Teil der LeserInnen auch wirklich weiterklickt (no offense, wer wenig Zeit hat, soll halt bitte nur diesen Blog hier lesen, hihihi), hier die Forderungen der Clean Clothes Kampagne nochmal zusammengefasst:
Die Clean Clothes Kampagne ruft alle in Bangladesch einkaufenden Unternehmen dazu auf
- allen ArbeiterInnen, die in Zulieferbetrieben Produkte des Unternehmens herstellen, existenzsichernde Löhne zu zahlen und diese richtig einzustufen
- die Behörden dazu aufzufordern, nationale Löhne auf das Niveau eines existenzsichernden Lohnes anzuheben
- die Behörden dazu aufzufordern, ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen nicht weiter zu schikanieren, bedrohen oder gar zu verhaften
- Die Löhne der ArbeiterInnen auch für die Dauer einer Fabrikschließung zu sichern
- alle Scheinanzeigen (sowohl gegen Einzelpersonen als auch Massenanzeigen) gegen ArbeiterInnen und GewerkschafterInnen zurückzuziehen
- sicherzustellen, dass verhaftete ArbeiterInnen freigelassen werden und ArbeitsrechtaktivistInnen gestattet wird, frei zu handeln
Bitteschön. Ich rufe mit.
Ich werd mal versuchen, diesbezüglich was rauszufinden…(you know…)
danke dir