Meine erste Sachgeschichte

Ich war heut vormittag wieder mal im neuentdeckten Buchgeschäft meines Vertrauens – dem Buchkontor. Wer war nochmal dieser Amazon? 🙂 Eigentlich war ich aus Geburtstagsgeschenkeinkaufsgründen dort, aber wie es immer, und ich betone, wirklich IMMER in Buchgeschäften mit mir ist: Ich verlasse den Laden nicht ohne den Kauf von mindestens einem weiteren Buch für mich selbst. Amen im Gebet. Atheistische Version.

Doch heute war ich nuuuuur aus Recherchegründen mehr Geld ausgeben. Unter anderem (ja, genau, unter ANDEREM) habe ich mir ein Kinderbuch gekauft.

(c) nunette colour

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Es ist ein wirklich gut gemachtes Kindersachbuch – genaue, aber kurz gehaltene Erklärungen und..

viele lustige Bilder. Es erklärt, welche Fasern es gibt, wie die Fasern verarbeitet werden und was Seide eigentlich ist.

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Was mir als eure aller schlechtes Gewissen jedoch fehlt, ist irgendeine Bezugnahme auf „Schlechtes“ a la Pestizide, Massenproduktion, Transport. Wobei, für Fünfjährige vielleicht gar nicht so schlecht. Ach ich weiß doch auch nicht. Bin keine Mama. Aber eines weiß ich: Wenn ich meiner Nichte dieses Buch demnächst in die Hand drücke, dann wird eine ihrer ersten Reaktionen sein: „Aber das sind ja gar keine Hello-Kitty-Leiberln!“

Immerhin, diesen Hinweis finde ich ganz nett (und jaa, ich weiß, Fleece böse und so) . Und was das Böse angeht: Ich habe auch noch ein weiteres Buch gekauft, wiedermal nuuuuur aus Recherchegründen, und für etwas ältere Kinder. Rezension folgt bald.

(c) nunette colour

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Getaggt mit , ,

3 Gedanken zu „Meine erste Sachgeschichte

  1. zuckerfrei sagt:

    haha. genau: amazon, was ist das? find ich gut! buchhändler for the win.
    ich weiß auch nicht, aber ich glaub die themen schadstoffe usw würden ein fünfjähriges Kind überfordern und auch angst machen. WENN würd ich das ganze eher in die richtigung angehen, dass ich nicht sage: das ist alles schlecht, sondern: das hier ist die bessere produktion oder will man was gutes tun, achtet man darauf dass….

  2. Klee sagt:

    Hihi, beim „schlechten Gewissen“ musste ich lachen.
    Neben dem Kleidungsverzicht versuch ich mich momentan nämlich am Weg zum besseren Menschen auch an der veganen Ernährung. Zur Einstimmung hab ich mir „Anständig essen“ von Karen Duve gekauft; die hat auch ein personifiziertes schlechtes Gewissen, das sie „Jiminy Grille“ nennt.
    Das kommt mir jetzt immer in den Sinn, wenn ich auf deinen Blog klicke. Nunu, du bist meine kleidungstechnische Jiminy Grille; und machst das ziemlich gut! Seit ich dich entdeckt hab (im April oder so?) hab ich ein Shirt und eine Hose gekauft (das eine fair produziert, das andere gebraucht). Früher war ich shoppingmäßig ganz anders drauf; nämlich so, dass der Postmann neulich meinen Freund fragte, ob ich eh noch hier wohnen würde *hust*
    Danke dafür!

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