Mode mit Hörschaden

Kurzes Gedankenspiel. Man stelle sich einen großen Raum vor, in dem es in etwa so laut ist wie in einer durchschnittlichen Tischlerei. Das ganze im Halbdunkel. Woran denkt ihr? Also ich denk da ans U4, oder an Abende in Vorortdiscos, an die ich mich leider noch erinnere, aber glücklicherweise nur zur Hälfte.

Falsch gelegen. In einem solchen Raum wird Kleidung verkauft.

Und eine ganze Menge Jugendlicher fährt anscheinend extrem drauf ab, nicht zu sehen, was sie sich da kaufen, und das ganze noch mit einem Hörschaden garniert zu bekommen.

Klartext, ganz abgesehen von der üblichen „konventionelle-Mode-ist-Scheisse“-Leier: Hollister ist doof. Sehr sogar. „Ausgezeichnet“ wurden sie trotzdem 🙂

 

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3 Gedanken zu „Mode mit Hörschaden

  1. Avatar von Ulla-Britt Ulla-Britt sagt:

    Ich war zum ersten mal in London in einem Hollister, weil ich mienen Nichten -auf Wunsch – etwas mitgebracht habe. Wie das wirklich funktioniert ist mir auch ein Rätsel! Die Menschen drinnen zu beobachten ist allerdings sehr amüsant! Zum einen gibt es komplett hysterische Teenies (eher unter 15-jährige), dann gibt es die Mütter, die äusserst konzentriert und zielgerichtet versuchen die Dinge die sie brauchen, so schnell wie möglich einzusammeln und zur Kassa zu bringen. Und zu guter letzt die Väter. Die stehen, wenn nicht ohnehin vor dem Geschäft, mit Panik in den Augen in einer Ecke. 😉

  2. Avatar von florifera florifera sagt:

    Höre zwar hier zum ersten Mal von „Hollister“, aber diese Info reicht mir für meinen Entschluss, dort sicher nix zu kaufen 🙂 Danke dafür!

  3. […] Kik, und auch nicht der Textilschwede, es ist der bunte Spanier mit seiner Intransparenz, seinen abgedunkelten und irre laut beschallten Geschäften (Partyerlebnis!), der für mich stellvertretend für  den […]

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