Archiv für den Monat Januar 2013

Sie hängt an der Nadel und strickt sich runter

Alt, schon öfters gelesen, und immer wieder gut: Sarah Kuttner im Neon über ihre Leidenschaft, das Stricken. „Sie hängt an der Nadel“ heißt der Artikel, und der so wunderbare Begriff „sich runterstricken“ geht auf ihr Konto. Ich überlege ernsthaft, mir im Büro Wolle und Nadeln in die Schreibtischlade zu legen, um mich in kurzen Pausen so für zwei, drei Reihen runterzustricken. Es hat ja wirklich was Meditatives….

(c) nunette colour

(c) nunette colour / Danke übrigens an die Brüderherzen für die Stricknadeln, himmlisch!

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Ausmistlaune – wegen dem Glück warats

Ich bin ein wandelndes Klischee – aber Neujahr, das hat was von Neubeginn. Bei mir ist dieser Neubeginn aus mehreren Gründen auf den 3. Jänner anstelle des 1. datiert, und pünktlich seit gestern juckts mich in den Fingern. Ich möchte meine Wohnung entrümpeln, das Badezimmer verschönern, meine Fachhochschulunterlagen schön durchsortieren (Rekord, seit Anfang Oktober Ausbildung und schon Chaos in den Papieren!), ein Stoff/Nähmaschinen/Wolle-Eck anlegen statt der Verteilung aufs gesamte Wohnzimmer, die ganzen auf die Wohnung aufgeteilten Schränke effektiver und v.a. organisierter nutzen. Und meinen Kleiderbestand mag ich noch weiter reduzieren – jetzt brauch ich ja auch bald diese psychologische Stütze von wegen „Ich hab ja eh so viel“ nicht mehr…

Zur Erinnerung: Schlampertatsch ist mein zweiter Vorname. Früher litt die Frau Mama drunter, jetzt tuts der Liebste. Schulligung.

Aber was im wahrsten Sinne des Wortes viel schwerer wiegt: Ich hab einfach viel zu viel Zeug und mag mich von einigem trennen. Bei mir gibts Kisten in der Wohnung, in die ich seit gut zwei Jahren nicht mehr reingeschaut habe – die kann ich eigentlich gleich mal in geschlossener Form weggeben. Könnte auch sein, dass ich grad von diesem Leseerlebnis massiv beeinflusst bin. Tolles Buch, mit sehr charmanten Tippfehlern drin. Und sehr richtigen, wichtigen Aussagen. Dieses Übermaß, das macht einfach nicht glücklich. Und das mit dem Glück, das ist auch eines der ganz großen Ziele 2013. 2012 hat das schon mal ganz gut funktioniert, würd ich sagen 😉

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Nicht erleuchtet

Apropos Leuchte, in dem Fall Armleuchte(r): Da hau ich gestern vier Beiträge raus und heb mir keinen einzigen für heute auf. Und jetzt hock ich da und bin ideenlos. Ja. Hm. Ich hab gestern mein Badezimmer ausgemistet, falls es wen interessiert. Sehr befreiend, sowas.

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Die rosenrothe Ulla im Kurier

Schööön, meine liebe Ulla wurde vom Kurier interviewt – Vintage wird immer moderner (hübscher Widerspruch, oder?) und Ulla macht sich in der Wiener Szene grad so richtig einen Namen. Yey! Freu mich für sie! Mir hat sie übrigens auch schon ein Interview gegeben, hier nachzulesen!

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Reich, aber arm

Der Zara-Gründer ist der bestverdienendste Mensch auf Erden.

Er mag reich sein, aber ein Gewissen scheint er nicht zu haben. Einfach mal ein paar Millionen anständig (im wahrsten Sinne des Wortes) investieren, und schon haben Tausende Menschen ein besseres Leben. Aber nein….

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Absurde Globalisierung

Ich bin gestern Abend mitm Liebsten noch ins Diskutieren gekommen. Wir sahen uns gemeinsam einen kurzen Beitrag über das Altkleidersystem in Afrika an. Kurzfassung: Alte, ausgemistete Kleidung wird containerweise nach Afrika verschifft und dort um ein bis zwei Euro das Stück auf Märkten verkauft. Vielerorts wird es direkt vor Ort (blöde Wortwiederholung, sorry) umgenäht und so passend gemacht. An sich ist es ja keine schlechte Idee: Das Leben von Kleidungsstücken, die ansonsten nur die Müllberge vergrößern würden, wird signifikant verlängert. Direkte Anpassungsmaßnahmen vor Ort. „Ist doch schlau, das System!“, meinte der Liebste: „Nur die Transporte, die sind halt deppert.“

Ich erwiderte, dass die Idee ja – wenngleich etwas kolonialistisch angehaucht – ja wirklich nicht schlecht ist, allerdings in der Umsetzung ganzganz böse Mängel hat. Der größte davon: Die jeweiligen nationalen afrikanischen Textilmärkte, – fabriken usw. sind komplett am Boden. Bei Stückpreisen von 1-2 Euro kann niemand mithalten. Ein kompletter Wirtschaftszweig auf einem Kontinent, der sowieso schon nicht in Reichtum schwimmt, weggebrochen.

Das Fazit von uns beiden: Eigentlich unglaublich – Kleidung, die aus US-amerikanischer Baumwolle billigst in Fernost produziert wird, wird in Europa „zer“tragen, weitergeschickt nach Afrika und wirkt dort wirtschaftszerstörend. Die Globalisierung hat echt einige Vorteile mit sich gebracht – aber das ist eine der unzählbar vielen Absurditäten davon.

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Türkisfarbener Stehlampenknall

Offtopic: Nicht textilen Shoppingcontent hätt ich mal wieder gefunden. Ja, ich habe einen Stehlampenknall. Und ich habe einen Türkis-Knall.  Dementsprechend befinden sich jetzt an diesem Münchner Schaufenster meine Finger- und Nasenabdrücke (war aber eh unbezahlbar…):

(c) nunette colour
(c) nunette colour

Zum Größenvergleich habe ich den Liebsten davorgestellt, der übrigens nicht klein ist..

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I´m back…

Ich bin wieder daaahaa! Der Liebste und ich verbrachten ein paar Tage in München, feierten gemeinsam mit Katrin Silvester (und es war wirklich grandios, nicht nur, dass es super war, Katrin endlich live kennenzulernen, sondern auch, mit ihren Freunden gemeinsam zu feiern, war leiwand), schlenderten durch die stark porsche- und bmw-lastige Stadt. Katrin war ja Punkt null Uhr fertig mit ihrer Shoppingdiät, ich hab noch ein paar Tage. Und das Lustige ist: Ich wetze sowas von noch nicht in den Startlöchern. Hatte vorhin einen Anruf eines Mediums, die beim ersten wieder-shoppen-gehen dabei sein wollen – und ich konnte ihnen nix versprechen. Außer dem Stiefeln? In Wien? Mir fällt nix ein… Aber ehrlich gesagt: Große Sorgen mach ich mir auch nicht 🙂

(c) Volker, frech aus Facebook kopiert

(c) Volker, frech aus Facebook kopiert

und weil uns auf die Schnelle kein anderes Wort mit drei Buchstaben eingefallen ist:

(c) Volker, frech aus Facebook kopiert

(c) Volker, frech aus Facebook kopiert

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