Ich muss gestehen, ich habe nicht gar nix geshoppt in Berlin – gut sortierten Zeitschriftenläden in Deutschland kann ich oft nur schwer widerstehen, es gibt echt einige Titel, die es nicht nach Österreich schaffen. Bei diesem Magazin bin ich mir nicht sicher, entdeckt hab ichs auf alle Fälle am Berliner Bahnhof:
Ich finds sehr spannend, dass die „Wirtschaft des Teilens“ inzwischen Hochglanzniveau erreicht hat – es ist einfach „in“, zu teilen, zu tauschen und vor allem drüber nachzudenken, was man wirklich braucht und ob man wirklich so viel neu konsumieren muss. Insofern bin ich alles andere als eine Trendsetterin 🙂
Ich bins noch nicht ganz durch, aber mein erster Eindruck: Es hat schon sehr klar eine recht elitäre Bobo-Zielgruppe, von car2go bis airbnb und sonstigen Dingen, die man nicht tauscht oder teilt, um sich sein Leben leisten zu können. Sondern man teilt und tauscht, weil man es sich leisten KANN. Ich sehe diesen Trend nicht unbedingt nur unkritisch, denn genau dadurch besteht meiner Meinung nach die Gefahr, dass der Trend nur Trend bleibt und nicht Lebensstil wird.
Dennoch: Sehr schönes Magazin, voller Themen, die (mich Bobo 🙂 ) interessieren, und eine gute Idee der Burda Journalistenschule!

Über die Zeitschrift bin ich auch schon gestolpert und war auch sehr in Versuchung. Gekauft habe ich sie dann nicht, weil bei mir eh schon soviel Papier zum noch lesen liegt. Vermißt habe ich sie am nächsten Tag auch nicht mehr (aber neugierig wäre ich schon 😉 ).