Archiv für den Monat August 2014

Kein Programm

Ich bin grad thematisch ein bissl leer. Nach Weltschmerz und freudiger Freizeitbeschäftigung fülle ich mir meine Tage mit viel Programm, von Nähen über Spazierengehen mit den Hunden von Bekannten über Freundesbesuche und Zehen ins Wasser stecken. Bloggen steht ausnahmsweise mal nicht am Programm. Auch heut hab ich kurz überlegt, worüber ich schreiben könnte, bin auf nix gekommen, und hab beschlossen: Na dann gibts halt auch nix.

Genießt den Sonntag, bevor das Gewitter kommt, und danach auch! 🙂

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Ich hab einen dritten Bruder – und er kann nähen!

So, das mit der längeren Vorfreude auf die Nähmaschine, das hat sich heute wieder erledigt. Und wer ist schuld? Jaaa, das kann ich ganz klar sagen. Schuld ist die Frau Rosa Schwarz. Die in Wahrheit anders heißt, da ich aber sooo oft Rosa Schwarz lese, dermerk ichs mir nicht und nenn sie einfach Rosa. Die arbeitet übrigens in einem der wahnsinnigsten Läden von ganz Wien (den es seit 1888 gibt. Und es stehen Teile im Laden, die noch original sein dürften. Aber dazu ein anderes Mal.).

Warum die Rosa schuld ist? Ich war heut nach der Arbeit bei ihr. Um mir endlich mal den Laden anzusehen. Und sie meinte auf meine Nähmaschinengeschichte: „Also ich finds ja cool, dass du nach dem Anschiss von dem Typen geblieben bist. Aber hast schon mal ins Nähcenter geschaut? Die haben auch brothers, und ein tolles Service!“ Na gut, Freitag ist, ich hab Zeit, es ist kein riesiger Umweg am Weg nachhause, ich kenn den Laden schon vom Service der Omaschine. Eigentlich praktisch, der Laden ist bei mir im Bezirk, ich kann also dort parken ohne Parkschein, weil Parkpickerl, wenn ich die Maschine hinbring (zum Hintragen ists dann doch ein bissl zu weit und es gibt keine gscheite Öffiverbindung). Zweitens praktisch: Ums Eck von meinem heißgeliebten Buchkontor.

Und was passierte? Ich bekam eine freundliche, kompetente Beratung, das gleiche Serviceangebot (drei Jahre Garantie, erstes Service gratis, repariert wird vor Ort, und ich kann jederzeit, auch abends und am Wochenende (!) die Handynummer anrufen und fragen, wenn was net so hinhaut und ich nach ausführlicher Fehleranalyse draufkomm, dass es ausnahmsweise an der Maschine und nicht an mir liegt). Die Maschine, die ich mir kaufen wollte, hatte sie gerade nicht lagernd, dafür die um eins bessere, die brother Innov-is 20. Die ist im Grunde die Gleiche wie die Zehner, hat aber ein paar Stiche mehr, unter anderem einen, bei dem ich mich dann wahrscheinlich doch geärgert, dass er auf der Zehner nicht ist. Aber: Listenpreis 499 Euro. Uff. Zuviel. Das angenehme Gefühl beim aufs-Konto-Schauen ist zwar wieder hergestellt, aber trotzdem, 500 ist zuviel. Meinte die Dame dort: „brother bringt eine neue Serie raus, daher sind die alten jetzt im Abverkauf. Ich kann sie Ihnen um 325 Euro anbieten.“

Was genau zwei Euro mehr sind als die 10er bei dem etwas schwierigen Herrn in der Lechenfelderstraße.

Und dann dachte ich wirklich: OK, was soll ich jetzt noch lange fackeln? Die Maschine ist besser als die, die ich mir kaufen will, zwei Euro teurer, und das Service das Gleiche, das Geschäft viel näher, die Beratung wirklich freundlich (einen Eindruck, den ich beim Service der Omaschine nicht hatte, aber mei, jeder hat mal einen schlechten Tag).

Also? DANKE, liebe Rosa Schwarz. Danke, echt jetzt, Danke. Super. Nix mit 20 Tagen Vorfreude. Toll. Echt. Super hast du das gemacht, liebe Rosa.

<3

Nein, Quatsch. Ich hab sie mir wirklich geholt, denn worauf sollt ich warten? Die Freude ist enorm, die Vorfreude hätte ruhig länger sein können, aber nochmal: bessere Maschine, gleiches Service, nicht angeschnauzt worden, ZWEI EURO teurer. Ich muss ehrlich sagen, ich hoffe auf schlechtes Wetter an diesem Wochenende 😀

Juhuuuu! Ich hab eine neue Nähmaschine!!!!! Eine brother!  Neben meinen beiden leiblichen Brüdern quasi eine brother from another mother. 🙂

SAMSUNG CAMERA PICTURES

Danke, Rosa 😉

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Nunu im Kurzfilm der Uni Bochum

Oh wie schön! Vor langer langer Zeit wurde ich von zwei StudentInnen per Skype interviewt. Daraus ist ein Kurzfilm entstanden. Schöne Bilder!! Ich sag danke fürs Interview!

 

Der Kurzfilm InFashion beschäftigt sich mit Fragen zum bewussten, nachhaltigen oder auch ‚guten‘ Konsum. Welche Emotionen werden mit dem Kauf fair produzierter Kleidung verknüpft? Lässt Konsum uns gut fühlen oder ist der Weg des Konsumverzichtes eine alternative Strategie? Mit einer Collage aus Bildern, Zitaten und O-Tönen der Bloggerin Nunu Kaller möchte der Film Gedanken und Diskussionen zur Themenverknüpfung Konsum und Emotionen anstoßen.

Katharina Gregor absolvierte ihren Bachelor in Siegen und studiert derzeit im Masterstudiengang Gender Studies und Medienwissenschaft an der Ruhr-Universität Bochum.
Philipp Hanke absolvierte bereits den Bachelor an der Ruhr-Universität Bochum und studiert derzeit im Masterstudiengang Medienwissenschaft und Theaterwissenschaft.

Das Video ist im Rahmen des Projektmoduls „Gender, Medien und andere Formen von Politik“ am Institut für Medienwissenschaft, Ruhr-Universität Bochum, 2012/13, unter Leitung von Astrid Deuber-Mankowsky, Andrea Seier und Anja Michaelsen entstanden. (aus: http://www.ruhr-uni-bochum.de/genderstudies/kulturundgeschlecht/aktuell.html)

 

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Göttliche Selfies

Heut bin ich komplett ideenlos, was ich denn bloggen könnte. Gut, dass es die Göttin des Glücks gibt, die haben mich nämlich um einen Beitrag gebeten. Auch wenn ich den Ausdruck „Selfie“ langsam nimmer hören kann, erfülle ich ihnen den Wunsch:

☼ WIN WITH GDG: HEUTE GEHT ES LOS: DER GROSSE GDG-SOMMER-SELFIE-CONTEST STARTET ☼
Mitten im Sommer ist hoffentlich das Glück am größten!
Und wie sieht es für Dich aus? Zeig es uns!
Gewinn das Summer-Package für Göttinnen und Ritter des Glücks – bestehend aus 1 Shirt für Damen „Lakshmi“ und 1 T-Shirt „Hermes“ für Ritter des Glücks!
➤➤➤➤Wie?
1. Mach einfach ein Selfie von Deinem göttlichen Urlaubsglück (vielleicht sogar in Göttin des Glücks…)
2. Schicke es uns per Nachricht, falls Du kein Facebook nutzt, schick es einfach an marketing@goettindesgluecks.at, und die Göttin veröffentlicht es für dich!*
3. Wir posten Dein GDG-Selfie unter dem Hashtag #goettindesgluecks
4. Das Foto mit den meisten Likes gewinnt!

Wir freuen uns auf eure göttlichen Bilder! Einsendeschluss ist der 1.9.2014, 24:00! (*Mit der Zusendung und dem Posten auf die GDG-facebook-Seite erklärst Du Dich einverstanden, dass GDG Dein Foto veröffentlichen darf).

Ich hab grad gesucht und festgestellt: Ich bin keine Selfiekönigin. Die meisten Selfies, die ich hab, auf denen ist der Liebste mit drauf. Vor allem von jenen aus dem Urlaub. Ein paar Ausnahmen hab ich doch gefunden, tirili! Ich werd nicht einreichen, weil ich schlicht und einfach die Shirts nicht brauche grad (dafür freu ich mich jetzt noch 19 Tage auf die Nähmaschine vor). Aber wenn ich schon herumgesucht hab, will ich euch das auch nicht vorenthalten:

San Diego. Eine völlig versiffte, stockdunkle Bar mit lauter Sportübertragungen, aus der ich gegen Mittag bereits völlig besoffen rausspaziert bin. Il Chefe hat aufgrund meines Namens Margaritas springen lassen.

San Diego. Eine völlig versiffte, stockdunkle Bar mit lauter Sportübertragungen, aus der ich gegen Mittag bereits völlig besoffen rausspaziert bin. Il Chefe hat aufgrund meines Namens Margaritas springen lassen. Auf dem Foto ist die Margarita bereits in mir drin (schwer zu übersehen).

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700 Meter überm Colorado River. Horseshoe Bend. Sehr beeindruckende Landschaft.

Und Erinnerung an diese unglaublich tollen zwei Monate…

Und jetzt kommt mein eigentliches Lieblingsselfie zum Sommerurlaub. Da war ich nicht in den USA, sondern habs grad mal ins Südburgenland geschafft. Im Garten vom Schwiegerpapa erste Sonnenstrahlen im Frühling 2013 genießen. Herrlich war das.

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