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Krankkrankkrank

Grandioses Timing – ausgerechnet, wenn meine Kollegin, die für mich einspringen könnte, auf Urlaub ist, werde ich krank, und zwar so richtig. Und das hasse ich, und zwar so richtig. Wenigstens Zeit zum Stricken. Und gestern Abend schnell mal Hausschuhe gestrickt. Klingt jetzt fürchterlich uncool, aber wir haben einen verdammt kalten Boden, alles, was warm ist an den Füßen, ist sehr begehrenswert.

Das Coole ist: Ich hab wirklich halbe Boote gestrickt, in die mein Fuß der Länge nach zweimal reinpasste. Und dann hab ich sie gewaschen. Und jetzt passen sie perfekt, ich bin wirklich total beeindruckt. Filzen kann was. 🙂

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Der Allwetterschal wächst auch. Und an der dunklen Linie direkt unterm Stricknadelseil vor kurzem kann man sehen: Als es in Wien zwei Tage schön war, war ich nicht in Wien. Sondern mitten in einem Kölner Hagel-Gewitter.

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Und jetzt mach ich den letzten grauen Auftragsstrickpulli fertig. Und arbeite vom Sofa aus. Hilft ja nix. Mitleid?

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Knotfall

Titel schamlos von Cut Magazine gestohlen, Anleitung nicht gestohlen, aber auch von dort. Gar nicht mal so schlecht geworden, oder?

(c) Nunu Kaller

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Neues vom Allwetterschal!

Ich freu mich, die werte Elisabeth alias eliZZZa hat den Beitrag, den ich vor Monaten über sie geschrieben habe, entdeckt und verlinkt! Und wenn DIE Strickheldin schlechthin mich verlinkt (ich fühl mich grad gebauchpinselt bis dorthinaus!!), dann muss Strick-Content für die vielen neuen LeserInnen her! Bitteschön, ein Update vom Allwetterschal – ich weiß zwar jetzt schon, dass mir die Wolle ausgehen wird, aber er wird immer schöner! ….. find ich halt …. Jetzt muss nur noch das Wetter auch schöner werden…

(c) Nunu Kaller

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Nachteil des Allwetterschals

Frustrierend. Nicht nur, dass mich das dauergraue Wetter schon ziemlich ankotzt, nein, ich muss es jetzt auch noch bewusster registrieren als sonst  – der Allwetterschal muss wachsen.

Wäh. Foto auch wäh, weil die Handykamera nach ihrem Bad in meinem ausgeronnen Deo noch nicht ganz wiederhergestellt ist.

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

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Neues Jahresprojekt!

Tirili, mir ist doch wieder was eingefallen! Ich hab wieder ein Alljahresprojekt – jedoch nix, was man irgendwie mit dem Kaufnixprojekt vergleichen könnte. Das will ich auch gar nicht, denn alles, was darauf folgt, wäre jetzt ein müder Abklatsch. Das Jahr ist vorbei, ich finds fast schade, aber ich hab nicht vor, mich selbst jetzt noch zu toppen.

Aber ich freu mich sehr, dass ich doch etwas gefunden habe, was ich ein Jahr durchziehen will: Ich stricke einen sogenannten Sky Scarf. Das Rezept ist einfach und schwierig zugleich: Man besorge sich Wolle in vier bis fünf Grau/Blau-Tönen, und dann strickt man je nach Wetterlage zwei Reihen. Soweit, so einfach. Das Schwierige: Jeden Tag. Und das noch Schwierigere: Ich fluche schon nach drei Tagen, weil das Fäden auseinanderdröseln länger dauert als das Stricken selbst.

Ich hab absichtlich recht blasse Farben gewählt, weil mir die im Internet zu findenden Beispiele mit Blitzblau und so nicht so gut gefallen. Ich hoff, mir wirds nicht zu blass werden. Hier mal meine Farbwahl, allerdings: Das Foto machts noch grauer. Das in der Mitte ist ein helles Babyblau, das für gaaaaanz schönes Wetter stehen wird. Wenn ich noch ein etwas strahlenderes, aber dazupassendes Blau finde, werd ichs auch noch einstricken.

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Besser zu sehen ist das ganze auf der neuen Seite dieses Blogs, wo ich regelmäßig updaten werde.

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In den Endzügen

(c) Nunu Kaller

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Es wird doch noch Neues geben, zusätzlich zu den Stiefeln: Der Pulli für Anita ist fast fertig, es müssen nur noch die Fäden vernäht werden (oh wie ich diese Arbeit hasse…).  Und liebe Lady Grey: Bei deinem fehlt nur noch der vordere Teil, allerdings warte ich händeringend auf die Wollnachlieferung, die mir Filati seit Wochen verspricht…

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One more day

Wahnsinn, morgen isses vorbei, das Jahr. Ganz realisier ich es noch nicht. Heute ist es ein Jahr her, dass ich mir den Mantel – mein letztes Stück vor Beginn des Projekts, leicht panisch am Sonntag am Flughafen – gekauft habe (den ich diesen Herbst übrigens seltener getragen habe als ich dachte).  Meinen letzten Nichtkauftag werde ich heute – richtig geraten – mit abendlichem Stricken begehen. Der Pulli für Anita ist in den letzten Zügen, dem für die graue Kirsche fehlt noch das Vorderteil.

Und nein, meine Lieben, morgen wird nicht geshoppt. Ist zumindest der Plan – ich habe schließlich noch eine Wette gegen einen Arbeitskollegen zu gewinnen 😉

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Stolz

Also eines ist in diesem Jahr definitiv passiert. Ich hätte nie, wirklich nie gedacht, dass ich mich mal trau, die Sachen, die ich selbst fabriziert habe, im Freien, so mit fremden Menschen, die mich sehen, zu tragen. Ursprünglich war da nur die Idee, etwas selbst zu produzieren, damit ich merke, wie lang sowas dauert, wie kompliziert das ist und wie oft ich dabei fluche. Dass ich wirklich tragbares Zeug produzieren würde, war zu Beginn zwar erwünschte Option, aber keine relevante Kategorie.

Heute in der Früh bin ich rausspaziert in meinem Mantel, einem selbstgestrickten Schal und einer selbstgestrickten Haube. Die selbstgenähte Tasche ist an einer Öse leider ausgerissen und musste daher gewechselt werden.

Und ich bin megastolz drauf, fühle mich wahnsinnig wohl in meinem Zeug.  Nie hätte ich das gedacht! Ich freu mich schon sehr auf den Nähkurs, den wir meiner liebsten Aniger zum Geburtstag geschenkt haben, denn da werd ich mir – hoffentlich mit viel Hilfe vom Nählehrer – ein Kleid nähen, das zu der Kombi ganz wunderbar dazupasst.

Dieser Part des Projektjahres ist wahrscheinlich der, der in mir am meisten bewegt hat. Lustig, wo rundherum auch so wahnsinnig viel passiert ist, bewegt es mich am meisten, dass ich selbst (wieder) gelernt habe, zu gestalten.

Foto wird nachgeliefert!

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Er ist infiziert!

Folgender Anblick bot sich gestern nach dem Tatort auf unserem Sofa:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Ich am stricken, der Liebste am Pimpen von einem alten Pulli. Angewandtes DIY-Spießertum. Wie herrlich.

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Aha-Erlebnis, eineinhalb Jahre zu spät

Ich hab wieder was entdeckt, was ich eigentlich schon vor eineinhalb Jahren entdeckt habe – nur wusste ich damals, prä-stricksüchtig, noch nicht, was ich da entdeckt habe. Ich hab mich im New York-Urlaub einfach nur so sehr über den Namen abgehaut, dass ich das Schild des (geschlossenen) Geschäfts fotografieren musste:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Jetzt weiß ich, was das eigentich für eine saucoole Sache ist: Ein Woll-Laden (oh Überraschung), in dem man auch „DIY“ bestellen kann, also fertige Sets mit Wolle, Nadeln und Anleitung. Diese Kits reizen mich schon sehr, nächstes Jahr möchte ich das mal testen..

Irgendwie lässig finde ich dieses Teil hier mit absichtlichen Laufmaschen – dens leider nur fertig zu bestellen gibt, wie ich grad festgestellt hab…

(c) WATG

(c) WATG

Hach, New York. Coole Stadt. Mit tollen Wortspielen.

(c) nunette colour

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WATG haben auch einen Blog mit lauter schönen Fotos. Klick!

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