Schlagwort-Archive: DIY

I did it – A Nähkurs-Tascherl

Schnitt abpausen, zuschneiden, aufpinnen, Stoff schneiden, bügeln, Vlies schneiden, nochmal bügeln, Randln wegschneiden, Falte einbügeln, Reißverschluss einnähen, zusammennähen, Ecken schräg nähen, Achtung auf die Richtung der Schnittkante, verdammte Stecknadeln, wo ist das Pflaster, herst, jetzt hab ich einen Blutfleck am Vlies, naja ist eh wurscht, ist nur das Vlies, sieht man ja nicht, Kanten ins Innenfutter bügeln, zusammennähen, Kanten schräg nähen, außen aufs erste Tascherl drauf, Reißverschlusskante händisch zammnähen, herst, ver….te Handnäherei, der Stoff ist echt fest, umdrehen, fertig!!

Zweieinhalb Stunden. Bitteschön!

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

(c) Nunette Colour

Getaggt mit , ,

Birner Bags

Die Caro Birner, die ist eine sehr lässige Person. Die ich leider nur recht selten sehe, aber mit der es immer witzig ist. Aber Caro ist nicht nur lässig und witzig, sondern auch hammermäßig kreativ. Darum hat sie kürzlich auch diese Taschen entworfen:

(c) Carolin Birner

(c) Carolin Birner

Die Taschen sind aus alten Ölbildern gemacht – wie genau das aussieht, ohne brüchig zu werden oder abzufärben: Ich bin gespannt drauf. Und ich freu mich, weil: Die Caro hat gesagt, sie wird mir eine solche Tasche schenken, weil kaufen darf ich sie ja nicht 🙂

(Und jetzt keine Diskussionen über Schenken als Regelbrechen bitte. Schenken ist erlaubt. Soll aber das Kaufen nicht ersetzen. ok?)

Getaggt mit , , ,

Pimp up my shirt

Ich hab die Regeln des Kaufboykotts gestern doch ein bißl gebogen. Ich hab mir nix per se gekauft – weder was Neues noch etwas ausm Second-Hand-Shop. Ich habe mir auf der WearFair-Veranstaltung Linz ❤ Labels mein altes Shirt von einer Studentin der Linzer Kunstuni mit anderweitigen Stoffresten pimpen lassen. Habe lange hin und her überlegt, ob ich es tun soll – weil für die Arbeit ein kleiner Unkostenbeitrag verlangt wurde. Nachdem Umarbeiten aber laut meinen eigenen Regeln erlaubt ist, habe ich es gewagt. Die einzige Abweichung von meinen Regeln war, dass es jemand anderer gemacht hat und nicht ich. Und zwar die liebe Bettina Woess von „You are the captain of my heart“.

Wieder zuhause, hatte ich – obwohl ich meine Regeln nicht gebrochen habe – sogar ein schlechtes Gewissen, was „Neues“ zu besitzen. Das gar nicht neu ist, sondern mein uraltes Knotz-Shirt war. Als ich mit diesem schlechten Gewissen meine liebe Ina anrief – die hervorragend streng mit mir sein kann, war die zu meiner Überraschung komplett anderer Meinung. Ihr Vergleich: „Es ist ja auch erlaubt, dass du dir beim Schneider eine Hose kürzen lässt, wenn die zu lang ist, oder?“ Ja. Ist es. Nur besitze ich mit meiner Größe keine zu langen Hosen. „Du hast für eine Dienstleistung fair bezahlt und dir nichts Neues gekauft. Wennst auf Dienstleistungen jetzt auch noch verzichtest, kannst nichmal mehr zum Billa gehen.“ Ja, meinte ich kleinlaut, da muss ich dir rechtgeben, liebe Ina. Mein Fazit: Das nächste Shirt pimpe ich mir selbst. Sobald ich auf der Nähmaschine eine grade Naht zusammenbringe…

Hier die kurze Geschichte meines ehemals weißen Langarmshirts – eh klar, vom Schweden.

Vorher (c) Nunette Colour

Der Marine-Style entsteht (c) Nunette Colour

Bettina beim Nähen (c) Nunette Colour

Tadaa, das fertige Produkt. Mein erstes neues Teil seit drei Monaten – das gar nicht neu ist. Lustiges Gefühl.

Das Ergebnis (c) Nunette Colour

Auf der Veranstaltung wurden auch zwei Filme gezeigt – einer über faire Produktion in Indien, der andere über Näherinnen in einer Jeansfabrik in China. Beide so, dass mir streckenweise die Tränen gekommen sind. Mehr davon bald.

Getaggt mit , , ,

Freestyle-Rundschal

Also das Nähen … pfuh! Da muss man ja genau sein! Und fitzeln! Beides nicht unbedingt Dinge, deren Fan ich bin. Mal schauen, wie das so wird mit dem Mantel.

Den geplanten Rundschal hab ich jetzt mal hinter mich gebracht. Fast erfolgreich. Hab alle Nähte mit Hilfe von ein paar Stecknadeln eher irgendwie als sonstwie gemacht – einen rechten Winkel wird man in dem Ding, solange man es nicht faltet, nicht finden. Und mein Irgendwie-Zusammennähen war natürlich dann auch irgendwie nicht so erfolgreich – die Verbindungsnaht zum Schlauch war zwar wohlgemeint, aber leider nicht gscheit zusammengelegt. Jetzt prangt ein faustgroßes Loch drin. Das aber nicht auffällt, wenn man den Schal um hat, und darum ist es mir wurscht. Was werd ich mich noch genieren für den Schal, wenn ich mal wirklich nähen kann. Aber derzeit find ich ihn noch super. Und einen braunen Schal wollt ich schon lang haben.

(c) Nunette Colour

Und hier der Beweis, dass ich nicht nur einfach ein Stück Stoff um den Hals geschleudert hab:

Beweisnaht (c) Nunette Colour

Getaggt mit ,

Es gibt kein Halten mehr

Ich habe genäht. Allzustolz bin ich auf die Ergebnisse noch nicht, aber lieber Rundschal, du kommst heute noch in meine Gasse!

Hier mein „mal alle Stiche, die das Teil so anbietet, ausprobieren“ (nein, die Schmerzmittel im Hintergrund waren nicht aufgrund etwaiger Verletzungen beim Nähvorgang da, sondern waren in den vergangenen Wochen sicherheitshalber mein Begleiter. Ich hab nämlich in letzter Zeit manchmal Magen..)

Der Erstversuch (c) Nunette Colour

Den Allererstversuch zeig ich euch nicht, ich hatte nämlich einige Male vergessen, den Nähfuß runterzutun.

Beim Nachhausekommen (und ich meine DIREKT danach – siehe Schal, Kappe und Jacke) des Holden eine interessante Beobachtung gemacht – er, dem meine sonstigen Handarbeiten von Stricken bis Ohrringebasteln komplett schnurz sind, er tut halt dankenswerterweise interessiert (natürlich nur böse Unterstellung), bekam einen Anfall von „Da steht ein technisches Gerät, das muss ich ausprobieren“, natürlich nicht ohne einer Prise „Das kann ich SICHER besser als die Nunu!“.

Magische Anziehungskraft der Technik (c) Nunette Colour

Na gut, er hat in der Bedienungsanleitung eine Seite weitergeblättert und gesehen, dass man den Fuß immer runtertun muss. Im-mer. IMMER. Ich hab bereits nach dem Fadeneinfädeln (Seite 9 von 40) wild zu nähen begonnen. Bedienungsanleitungen sind halt langweilig, finde ich… Eigentlich beschreibt diese Episode unser beider Charaktere ziemlich exakt.

Doch unmittelbar später ein erstes halbwegs herzeigbares Spontanergebnis, wenn auch völlig sinnfrei: Ein Taschentuchpackerltascherl ohne Verschluss. Vier Nähte. Tirilei. I did it. Irgendwie verwoardackelt, würde meine Mama sagen….

Erstlingswerk Taschentuchpackerltascherl (c) Nunette Colour

Und Eva: Die Maschine lebt noch..

Getaggt mit ,

Ich mach einen Nähkurs!

Ich zappel grad vor mich hin und freu mich und bin aufgeregt! Weil: Mein Hausverstand hat über meine Sturheit gesiegt. Ich mache demnächst einen kurzen Nähkurs.

Auf den Tipp der Freundin eines Bekannten hin bin ich nämlich vor kurzem am Heim(um)weg mal im Stoffsalon eingefallen. Ist ein kleines, freundliches Geschäft in der Westbahnstraße mit wuuuuuuuuuuuuuuuuunderschönen Stoffen, alles schön bunt und schöne Qualität und hach! Auch die Besitzerin ist wirklich nett und lässig. Sie veranstaltet auch Nähkurse, und in einen Anfängerkurs hab ich mich noch reinzwicken können. Ich freu mich, bin gespannt und kanns kaum erwarten!

Daumen halten, dass ich etwas mehr Talent beweise als bei der Strumpfhosenfärberei!

Getaggt mit , , ,

Erstlingswerk in Planung

Meine Damen und Herren, ich hab mir doch noch eine DIY-Zutat gekauft. Ein Schnittmuster. Das ich noch dazu pimpen werde. Ich betone: Ich bin mit 12 das letzte Mal vor einer Nähmaschine gesessen, und mit Schnittmustern hab ich überhaupt noch nie gearbeitet. Aber wo meine Sturheit, da ein Weg – das MUSS funktionieren!

Tadaa, dieses wird mein Erstlingswerk:

(c) burdastyle.de

Allerdings: Ich will, dass sie insgesamt länger ist und dass vielleicht vorne nicht gar so viel Stoff sich bauscht. Und ich will oben Knöpfe anbringen, um sie vielleicht doch zumachen zu können. Schwer zu erklären, aber ich habs schon genau im Kopf. Bleibt nur die Frage, ob ichs auch genau so umsetzen kann.

Bischen so wie der hier (nur halt ohne Muster):

Die Nähmaschine wird am Montag organisiert (und die liebe Eva erleidet hoffentlich nicht einen Herzinfarkt, wenn sie diesen Eintrag und mein Geständnis zum blutigen Anfängerdasein liest), dann kanns losgehen. Aber zuerst verabschiede ich mich ins Wochenende!

Getaggt mit , ,

Ich war shoppen

Ich habe mir ein Shoppingerlebnis gegönnt, und was für eines. Der Holde hat mir einen Wunsch erfüllt und ist mit mir zu Textil Müller in Kritzendorf gefahren – ein echtes Paralleluniversum. Die derzeitige DIY-Lust ist riesig, und am liebsten hätt ich mir bereits vorgestern Abend bereits von irgendwem eine Nähmaschine ausgeborgt, leider habe ich keine spontanen nähmaschinebesitzenden und/oder herborgwollenden FreundInnen – was ich auch versteh: Ich bin mit 12 das letzte Mal an einer Nähmaschine gesessen (Aniger, Ena, das ist genau der Grund, wieso ich euch nicht gefragt hab..) . Aber hey, ich stricke, knüpfe, bastle, färbe (letzteres grandios erfolglos) – da kann das Nähen dann ja auch nicht so schwer sein! Aber wurscht, weiter: Also – Textil Müller.

Das Shoppen – war echtes Shopping. Qualität befühlen, überlegen, wie und ob es zur aktuellen Garderobe dazupasst- da war nix anders als im Textilfachhandel . Das Probieren ist halt weggefallen. Viele tolle Sachen gefunden. Ideen gehabt. Geld ausgegeben. Und mich ein bißchen wie die Teilnehmer von Project Runway (meiner Ansicht nach eine der besten Castingshows überhaupt, wäre da nicht der Wunsch, Heidi Klum einen Grund für eine Schönheitsoperation zu verschaffen – immer und immer wieder) gefühlt – nur halt komplett ohne Näherfahrung. Doch wo ein Wille, da meine Sturheit….

Aber jetzt reichts auch wieder. Zuerst die Schmuckbasteleien, dann der Färbeversuch, dann die Stoffe: Alles Shopping, wenn mans genau nimmt. Und mit ebenjenem freudigen Belohnungsgefühl, das ich ja schon recht gut kenne. Im April werden jetzt auch keine weiteren „Zutaten“ für DIY gekauft. Ich bewege mich ganz klar innerhalb meiner eigenen Regeln, aber hab trotzdem ein schlechtes Gewissen.

Getaggt mit , , ,

DIY – Fail

Habe übrigens auch eine Strumpfhoseneinfärbeaktion (a.k.a. „Das kann doch nicht so schwer sein!“) gestartet – habe geflissentlich ignoriert, dass da auf dem Sackerl mit dem Färbemittel „nur bis 20% Kunstfaser“ gestanden ist, wozu denn auch, auf diesen Strumpfhosen gehts ja auch – und war weniger erfolgreich. Das einzige wirkliche Ergebnis: Eine Strumpfhose weniger. Na toll. Ich kann die eh nicht genau ganz dringend brauchen. Wobei die Farbe, an sich ein wunderschönes Altrosa, für meine Beine dann so oder so nicht so wirklich vorteilhaft war….da bekam „Schweinshaxen“ gleich mal eine neue Bedeutung…

(c) nunette colour

Getaggt mit ,

DIY – Win

Katrin zieht drüber her, ich bin hingezogen: Zu der Kette, die neben Kaffee jede Menge wöchentlich wechselnde Produkte im Angebot hat, die frau uuuuuunbedingt braucht. Die hatten Bastelutensilien im Angebot. Die Kettenfädelei bei Aniger hat mich mal wieder angefixt – ich mach mir meinen Schmuck jetzt selbst. Es ist seit jeher das Gleiche – früher warens Freundschaftsbänder, die ich leidenschaftlich geknüpft hab (und mir durch Verkauf mein Taschengeld aufgebessert hab – yes, I can see the irony in that…), Schalmonster, die ich mir selbst gestrickt hab – ich hab einfach einen Hang zum Basteln. Ich steh dazu. Vor allem: Ich muss etwas zu tun haben, während ich abends fernsehe – sonst esse ich.

Ja! Es mag einigen uncool bis dorthinaus erscheinen, aber ich steh einfach drauf. Und noch viel toller finde ich es dann, mich in Perlen-, Woll- oder sonstigen Bastelzubehörgeschäften einzudecken. Ist ja erlaubt!

Hier erste Ergebnisse, selbstgemachte Ohrringe (mit selbstgekaufter Perle, aber selbst zusammengesteckt und gebogen und gezanglt!)…werden wohl nicht alle in meinem Besitz bleiben…

Getaggt mit