Ich habe genäht. Allzustolz bin ich auf die Ergebnisse noch nicht, aber lieber Rundschal, du kommst heute noch in meine Gasse!
Hier mein „mal alle Stiche, die das Teil so anbietet, ausprobieren“ (nein, die Schmerzmittel im Hintergrund waren nicht aufgrund etwaiger Verletzungen beim Nähvorgang da, sondern waren in den vergangenen Wochen sicherheitshalber mein Begleiter. Ich hab nämlich in letzter Zeit manchmal Magen..)

Den Allererstversuch zeig ich euch nicht, ich hatte nämlich einige Male vergessen, den Nähfuß runterzutun.
Beim Nachhausekommen (und ich meine DIREKT danach – siehe Schal, Kappe und Jacke) des Holden eine interessante Beobachtung gemacht – er, dem meine sonstigen Handarbeiten von Stricken bis Ohrringebasteln komplett schnurz sind, er tut halt dankenswerterweise interessiert (natürlich nur böse Unterstellung), bekam einen Anfall von „Da steht ein technisches Gerät, das muss ich ausprobieren“, natürlich nicht ohne einer Prise „Das kann ich SICHER besser als die Nunu!“.

Na gut, er hat in der Bedienungsanleitung eine Seite weitergeblättert und gesehen, dass man den Fuß immer runtertun muss. Im-mer. IMMER. Ich hab bereits nach dem Fadeneinfädeln (Seite 9 von 40) wild zu nähen begonnen. Bedienungsanleitungen sind halt langweilig, finde ich… Eigentlich beschreibt diese Episode unser beider Charaktere ziemlich exakt.
Doch unmittelbar später ein erstes halbwegs herzeigbares Spontanergebnis, wenn auch völlig sinnfrei: Ein Taschentuchpackerltascherl ohne Verschluss. Vier Nähte. Tirilei. I did it. Irgendwie verwoardackelt, würde meine Mama sagen….

Und Eva: Die Maschine lebt noch..