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Share and Care

Auweia, ich bin in Shoppinglaune. Aber nicht für Kleidung, sondern für Einrichtung. Das Bad, das war immer so mein Sorgenkind, irgendwie bin ich auf keinen Nenner gekommen, wie ich das stimmig einrichte – und sowas ist mir verdammt wichtig. Außerdem nerven mich die Berge an ausgemisterer Kleidung im Wohnzimmer grad ziemlich, vor allem, weil sie grad lose daliegen, da ich die Taschen kürzlich dringend benötigt habe.

Ein paar Zerquetschte hab ich dann auch wirklich beim Möbelschweden liegen lassen – es gab günstige Metallregale fürs Bad, und in diesen Tisch (türkis!) bin ich seit August verliebt, den habe ich mir gegönnt (passenderweise hat der Liebste sich endlich einen Akkuschrauber gegönnt, sind wir nicht eine perfekte Symbiose?).

Und leiderleider, ich war mal wieder so richtig „in the zone“. In the Fundgrubenzone, nämlich. Dort hab ich dann gleich noch eine passende Lampe fürs Bad gefunden (und dankenswerterweise per Facebook auch einen Elektriker, der sie mir montieren wird – die alten Fassungen in meiner Wohnung sind abenteuerlich). Und Lust auf ein weiteres Regal bekommen. Und Liebster, meinst du nicht, dass wir so einen Fauteuil brauchen, wenn wir dann mal das eine Zimmer umgebaut haben? Und hey, wieso häng ich die ausgemistete Kleidung nicht auf einer mobilen  Kleiderstange auf, bis ich beschlossen habe, was an Freundinnen, was an Restldesignerinnen und was in meinen eigenen Nähkorb geht?

Zum Glück konnte ich mich (und konnten die mich unsäglich nervenden Menschenmassen beim Möbelschweden, die mich zur Flucht zwangen) bremsen. Abgesehen von der Lampe wurde nix mitgenommen. Kurz mal nachgedacht, und schwupps, mal auf willhaben und vor allem share&care nachgeschaut.

Share&Care ist einfach megaleiwand. Da gehts nicht ums Tauschen, sondern ums Suchen und Schenken. Entweder man bietet etwas an, gratis, oder man postet, was man sucht. Selbiges tat ich, und keine 24h später holte ich zwei mobile Kleiderstangen ab. Am neunten hol ich mir dann auch noch einen Berg an Kleiderhaken, und meine Begeisterung ist unendlich. Ich kanns echt nur weiterempfehlen – ich werd in Zukunft öfter reinschauen. Wer weiß, vielleicht sucht ja jemand ein Klumpert, das ich loswerden will?

Übrigens gibts das System für viele verschiedene Städte, einfach nach eurer Stadt suchen!

Ps: Das Bad ist endlich richtig schön geworden, und diese Verschönerung hat mich genau 25 Euro gekostet. Der Rest war wiedermal einfaches Umstellen. Umdenken hilft manchmal ungemein gegen die Kaufrauschgefahr….

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Das Danach….

Ideenlosigkeit macht sich breit. Ich bin bei weitem nicht so eine brave DIY-Schenkerin wie weithin angenommen – besonders die Nichten würden mich wohl anschauen, als käme ich vom Mond oder noch weiter dahinter, wenn sie einen selbstgestrickten Pullover auspacken würden. Das dauert noch ein, zwei oder acht Jahre, bis sie das schätzen können…schätze ich.

Dem ganzen Geschenkewahnsinn habe ich mich über weite Strecken entzogen – die familiäre Schenkerei war in einem Schwupp erledigt und feddisch. Allerdings die Nichten machen mir eben noch Sorgen. Weil so gern ich der ganzen Schenkereistresserei entkommen würde, den Job, das einer Fünf- und einer Sechsjährigen zu erklären, dem mach ich mir nicht. Da wär ich bis auf weiteres komplett unten durch bei denen. Bin ja nicht Mama, nur Tante, da gibts ein paar entscheidende Vorteile in den Spielregeln.

Hach bin ich froh, wenn der 24. vorbei ist – so wie jedes Jahr. Fein wird das!

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Gewichtele

Im Büro, da wichteln wir jedes Jahr. Und das war dieses Jahr echt grandios. Nicht nur, dass sich mein Wichtel ganz besonders viele Gedanken gemacht hat und mir immer wieder Aufmerksamkeiten hat zukommen lassen, hat es eines ganz genau richtig gemacht: Ich hab ein Buch bekommen. Mit einem Buch liegt man bei mir immer goldrichtig! Und wie besonders das Buch ist, das schreib ich ein anderes Mal 🙂

Doch auch mein Geschenk ist gut angekommen – ich hab einen Gutschein für eine selbstgestrickte Mütze in Form und Farbe seiner Wahl (=des Herrn Kollegen) verschenkt.

So mag ich die Schenkerei, wenn man sich Gedanken dabei macht! Und was mich besonders freut: Ich war das Wichtel eines Kollegen, mit dem ich bisher in einem halben Jahr vielleicht drei Worte gewechselt habe. Und dass sich das jetzt geändert hat, find ich gut…

 

Hat jetzt auch nicht so viel mit Kleidung zu tun, ich entschuldige mich. Aber solange es draußen so derartig kalt ist, gilt bei Kleidung genau eines: Warm sein. Mein selbstgenähter Mantel tut da gute Dinge, auch wenn der Liebste heute früh meinte, ich könnte im Herrn der Ringe mitspielen damit.

 

 

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Perfect Day

Perfektes Ende eines perfekten Wochenendes: Sehr überhastet (und zwar so überhastet, dass wir gleich mal eine Stunde verloren, weil ich uns beim Auto einräumen aus der Wohnung gesperrt hatte – und innen steckte der Schlüssel) waren wir am Freitagabend Richtung Quasi-Schwiegerpapa-Haus gestartet. Schon im Auto, rief mich am späten Nachmittag eine Kollegin an, sie hätte gerade ein Paket für mich entgegen genommen im Büro.

So entspannend und herrlich das Wochenende auch war, der Liebste wurde bei der Rückfahrt dazu überredet,  mit Umweg übers Büro nachhause zu fahren. Sonntagabend, Schneeregen, alle Autofahrer deppert. Er tat es trotzdem, der Liebste (der mir übrigens gestern auch völlig verlobungsfrei einen Ring schenkte, ich war schwerst überrascht). Er ist wirklich ein Liebster.

Dort wartete nämlich der perfekte Abschluss eines beinahe perfekten Wochenendes:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Hoooked, das sind die mit den herrlich coolen Baumwollgarnen und der herrlich falschen deutschen Homepage. Da habe ich ihnen einige Korrekturen geschickt, und sie mir zum Dank ein Goodie Bag.

(c) nunette colour

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Yiha, vorgezogene Weihnachten! 🙂 Danke, liebes Hoooked-Team!

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Das Dilemma

Ich brauch zwei Paar Hände, ganz klar. Die Entscheidung, ob stricken oder bloggen, die taugt mir grad gar nicht. Heute wars stricken. Noch ein Knäuel bis zum ersten fertiggestrickten Weihnachtsgeschenk. Ja, ich bin jetzt so eine. Ich verschenke Selbstgestricktes.

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Nix kaufen heißt noch gar nix

Ich hab letztens mal „Kassasturz“ gemacht und zusammengezählt, was in den vergangenen neuneinhalb Monaten so alles in meinem Kleiderschrank gelandet ist, das da vorher noch nicht war. Und holla, das ist nicht grad wenig – irgendwie wird mir grad klar, warums mir nicht wie Verzicht vorkommt, das Jahr. Vorausschickend: Ich habe nicht um Geschenke gebeten. Bis auf eine Tasche. Geb ich zu.

  • Eine Strumpfhose, extrem genial, aber leider umgehend innerhalb meiner vier Wände so derartig professionell verschustert, dass sie seither nicht mehr aufgetaucht ist.
  • Insgesamt fünf (bist du irre!!!) Paar Leggings, von denen zwei leider nachm ersten Waschgang wieder „adios“ gesagt haben und eine zu klein, aber sehr sehr cool ist (vom Liebsten)
  • drei selbstgenähte Röcke: 1, 2, 3
  • ein selbstgenähter Mantel,
  • ein selbstgenähter, ein selbstgestrickter (siehe Foto), ein geschenkter Schal
  • ein fast fertiggestrickter Pullover 
  • der unfassbar geniale Sockenpulli, mein Geburtstagsgeschenk
  • eine selbstgenähte, zwei geschenkte Taschen (die zweite ist giftgrün und von meiner liebgehabten Frau vom See)
  • ein Cardigan
  • ein Shirt, das Ena bekommen hat, ihr aber zu groß war. Third Hand quasi.
  • ein Seidenkleid, ein Pulli, ein Rock, ein Shirt, noch ein Shirt – bei einer Tauschparty. Hab aber mehr Teile hingebracht als mitgenommen. Gilt aber dennoch als „neu“ in meinem Schrank.
  • eine Wollhose von der zweiten Tauschparty, die allerdings längentechnisch noch etwas gepimpt werden muss…
  • Alte, von meiner Lieblings-aniger nimmer getragene Strumpfhosen (Freundinnen jenseits der 1,80 sind in Sachen Kleidertausch bei mir echt Gold wert). Mal schauen, ob sie mir passen.

Aaaaaalter Schwede.

Also erstens: Ende Jänner ist Großausmisttag. Aber sowas von.

Und zweitens: Diese Liste da oben ist ein Bruchteil dessen, was ansonsten so durchschnittlich in einem Jahr neu in meinem Kleiderschrank gelandet ist. Und die Freude über jedes einzelne Teil war 2012 locker viermal so groß wie vorher.

Drittens: Ich hab mich komplett an meine eigenen Regeln gehalten. Trotzdem kommt mir diese Liste da oben echt wie ein Regelbruch vor.

Aaaaaaaaaaber viertens: Auf die Tour kann ich locker noch ein paar Monate länger weitermachen. Wäre da nicht das mit Aniger geplante Amsterdamwochenende 🙂

(c) nunette colour

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Hessnatur, weiterge“testet“

Liebe Leute, es ist mal wieder ein hessnatur-Beitrag fällig. Die guten Marketingmenschen von dort wollen von mir wissen, ob mir im Cardigan eher kalt ist oder in einem Baumwollpulli. Liebe Marketingmenschen, ja, Schurwolle ist wärmer als Baumwolle. Überraschung! Ich will eigentlich nicht einen a la „toll, so schön warm, wie überraschend, boooah, meine Welt steht Kopf, noch nie so ein unglaublich tolles Produkt getragen!“ schreiben – da komm ich mir leicht bis mittelschwer angrannt vor. Aber ganz grundsätzlich: Ja, ist warm, und dünn dabei. Was sich übrigens super zum Radfahren eignet, weils unter die enge Jeansjacke auch passt.

 

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ichkaufnix als fashionblog

tippen geht immer noch nur mit links und nervt, aber ich kanns natürlich nicht lassen, zu bloggen. heute mal mein erstes feedback auf den cardigan von hessnatur:

  • ich hätte ihn mir nie selbst gekauft, mag ihn aber recht gern. hab ja letztes jahr nach langer und intensiver abneigung von dunkelblau (andere kinder wurden zu rosa zwangsverdonnert, ich oftmals zu dunkelblau) die kombimöglichkeit dieser farbe wieder entdeckt.
  • er ist zu groß….immerhin was für die tage, wo ich mich unansehnlich fühle.
  • aber er ist schon recht konservativ, aufs styling kommts an.
  • darum mach ich heut mit miesester handyqualität einen auf fashionblog. yeah, baby!

boyfriendjeans, streifenshirt, animalprinttuch und cardigan kombiniert mit immer noch miesester laune wegen der zwangspause….

(c) nunette colour

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es ist da

dieser post ist kleingeschrieben, weil das bei lediglicher verwendung der linken hand wenigstens ein bisschen schneller geht. wahnsinn, ich kann gar nixht in worte fassen, wie genervt ich grad bin deshalb.

und ich bin verwirrt. einerseits ist das paket von hessnatur heute gekommen, ein neues kleidungsstück, und das noch dazu in fairer ökoqualität.

ich freu mich, aber irgendwie geht mir auch das hier nicht aus dem kopf: wir sind die konsumenten. ich weiß, hessnatur wird jetzt sehr böse sein, dass ich mich zuerst da anmelde und sie dann kritisiere. ich finde es einfach so schade…da ist ein unternehmen, das eigentlich wirklich alles richtig macht, bio, öko, fair. und dann wird es verkauft, und ganz ganz üble fronten poppen auf. unfaire.
das ist soooo schade. hessnatur kann ein richtig tolles beispiel sein, wie man es richtig macht und erfolg dabei hat.

ich werde den cardigantest gerne durchführen. trotz allem ist es eine sehr schlaue marketingaktion von ihnen. aber es ist mir wichtig, im vorfeld darauf hinzuweisen, dass eben nicht alles bueno rennt bei hessnatur.

auspacken traue ich mich erst morgen. jetzt werde ich mich weiter langweilen…

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Im Herschenk-Dilemma

Letztens zeigte sich wieder ganz wunderbar, wie schwer ich mir dabei tu, mich von Kleidungsstücken zu trennen. Gemeinsam mit einer Kollegin unterwegs, und bevor ich ins Büro zurückfuhr, machte ich noch einen kurzen Umweg über zuhause, da es zu meiner Überraschung nochmal wirklich heiß geworden war und ich sehr falsch angezogen war – ebenso die Kollegin. Ich bot ihr daher an, ihr ein Shirt mitzunehmen.

Gesagt, getan. Ich schnappte mein sonnengelbes und geblümtes Sommershirt aus Barcelona – das ich seit dem Kauf im Sommer 2007 gefühlte fünfmal angehabt hatte. Es hatte aufgrund des Schnitts nie wirklich zu meinen Lieblingsshirts gehört, und auch die Farbe war sehr ungewöhnlich für mich. Aber es sah einfach lieb aus, ich mochte es – nur nicht an mir.

Sie – im Gegensatz zu mir sehr zart und schmal – zog es an und es passte ihr wie angegossen (was mir ein Rätsel ist, da es mir ja auch passte….).

Und ich kämpfte mit mir: Einerseits mochte ich das Shirt sehr gern und auch die Erinnerungen an die Woche in Barcelona damals waren mir was wert – aber andererseits: hey, fünfmal angehabt! Ich trag das Teil nicht!

Gestern habe ich ihr das Shirt dann geschenkt. Und finde eigentlich sehr seltsam, dass es mir so schwer gefallen ist. Weil jetzt, wo es weg ist, störts mich gar nicht. Ich freu mich auf nächsten Sommer, wenn sie in dem Shirt im Büro auftauchen wird….

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