Schlagwort-Archive: Mitstreiterinnen

Die Nächste

Tirili! Es gibt wieder eine Neue im Bunde der Nix-Käuferinnen-aber-dafür-Bloggerinnen: Susanne verzichtet für 100 Tage auf Klumpert. Welch wunderbares Wort, Klumpert. Solche Worte mag ich, genauso wie Dulliöh, Gfrastsackl, Hieb oder sonstige Begriffe, die schon sehr deutlich auf Österreich, wenn nicht sogar Wien hinweisen.

Aber jetzt mal Sprachfetischismus beiseite: Ich freu mich und wünsch dir viel Erfolg beim Nixkaufen und viel Spaß beim Bloggen!

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Meet Katrin!

Ich freu mich! Die ARD hat einen Beitrag über meine Shoppingstopppartnerin (fünf P!) gemacht. Und nachdem wir beide immer nur chatten, freuts mich umso mehr, sie mal zu sehen und zu hören! Gratulation zum netten Beitrag, liebe Katrin! Und Respekt, ich bin unfähig, in solchen Schuhen zu gehen…und bevor du dich jetzt aufregst: Ich finde den Screenshot sehr lieb…

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Prominente Verlinkungen

Wer kann sich noch an meinen Stöckl-Auftritt erinnern? Das war der ORF-Auftritt, der mir nicht peinlich war. Nicht nur die Diskussion hatte Niveau, auch die weiteren eingeladenen Gäste waren sehr sehr sehr leiwand.

Eine davon war die Schauspielerin Lilian Klebow. Die auch bloggt.

Und die Gute hat mich nicht nur im Beitrag, sondern gleich mal in ihrer Linkliste vorgestellt – ich freu mich!! Und liebe Lilian: Inzwischen bin ich sogar zur SOKO-Donau-Schauerin geworden, einfach nur aus Neugierde, was du da so beruflich machst 😉

Und übrigens, nur so nebenbei: Lust auf Party? Heut abend gibts im WUK 30 Jahre GLOBAL 2000 – samt Modenschau einer Second-Hand-Umgestylt-von-der-Herbststraße-Kollektion! Werbeeinschaltung beendet, heut Abend wird gefeiert!

 

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Neues aus der Blog-Community

Meine Damen und Herren, ich habe hiermit die große Ehre, euch zwei weitere Blogs vorzustellen, die sich mit dem Thema „bewusster konsumieren“ auseinandersetzen.

Einerseits hätten wir da mal HABALLES– sie schreibt:

Ich hab‘ ja alles… und will nicht mehr…

… in einen Laden gehen und alles haben wollen. Ich will mit dem zufrieden sein, das da ist. Das ist eigentlich genug. Aber immer dieses „eigentlich“. Dann behauptet man fast nie was zu kaufen, bis zum gewissen „einen Mal“, bei dem zugeschlagen wird. Die Wohnung wird voller und voller und bevor ich mich verdrängt fühle von all dem Kram muss was passieren! – Nichts mehr kaufen & aus dem was da ist Neues schaffen; es wertschätzen.

Denn ich hab‘ ja alles… alles was ich brauch!

Und dann wäre da Simplicity365:

Es geht los …

Naja, um ehrlich zu sein, ging es ja schon vor 42 Tagen los.Das Selbstexperiment, angeregt durch einen kurzen Beitrag im Fernsehen (danke Nunu), ein Jahr lang nichts zu kaufen, wurde gestartet. Und, welch Glück, ich lasse die Welt daran teilhaben …

 

Ich wünsch euch beiden ganz viel Spaß beim Nichtkaufen und beim Bloggen!!

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Bloggerinnen-Ehre

Gestern in der Früh war meine tägliche Blog-Schnellrunde wirklich WIRKLICH fein. Bei der Schwiegermutterinklusive wurde ich nämlich ausgezeichnet – meine Damen und Herren, ich bin nun stolze Preisträgerin des „One Lovely Blog Awards“. Viiielen lieben Dank, liebe Schwiegertochter!!!

Ist der nicht hübsch? Ich freu mich! Doch der Award hat auch einen kleinen Haken: Man muss 10 Eigenarten/Angewohnheiten von sich preisgeben. Ich entschuldige mich heut gleich nochmal, diesmal fürs „Off-Topic-Posten“.

Naaa gut,..bitteschön!

  1. Das Wissen über gesundes Essen und der tatsächliche Intake driftet bei mir stellenweise weeeeeit auseinander. Bin zwar brave Bio-Gemüse-Esserin und Extrem-selten-Fleischesserin, aber ohne gezuckertes Taurin gehts leider gar nicht. Mehrfache Entzugsversuche gescheitert. Dafür seit über drei Jahren konsequente Nichtraucherin.
  2. Wer in meiner Gegenwart was Abschätziges über Falco sagt, bekommt verlässlich und sofort eine von mir verbal drübergewischt.
  3. Ich krieg schlechte Laune ohne mein Fahrrad.
  4. Ich bin – familiengeschichtlich bedingt – ein unglaublicher Hypochonder. Tut mir was weh, hab ich gleich die übelsten Vermutungen. Wird mir mit 90 wahrscheinlich auch noch so gehen…
  5. I am the Queen of Chaos, meine Kleiderberge VOR dem Kleiderschrank werden vom Liebsten seit Anbeginn unserer Beziehung als „Mount McWäscheberg“ bezeichnet.
  6. Ich bin ein Einrichtungsfreak und teste mich gerade selbst – ein Monat lang brav gesund ernähren, dann darf ich mir den Metall-Couchtisch vom Möbelschweden leisten (ist kein Holz, bitte!). Heute ist Tag 5.
  7. Ich bin diejenige, die allen Hundebesitzern auf den Senkel geht. Ich kann an kaum einem Tier mit einem „mooooooiii….darf man den streicheln“ vorbeigehen.
  8. Auch beim Anblick von Katzen setzt mein Verstand aus. Seh ich eine, denk ich „streeeeeeeichelnmaulieeeeebmiezmiezschnurrrrrrr“ – und kassiere verständlicherweise hin und wieder mal eine mit ausgefahrenen Krallen.
  9. Im Sommer schau ich nur braun aus, weil alle Sommersprossen zu einer großen zusammenwachsen.
  10. Mit Techno, Trance, House und sonstigen Musikarten, die sich nicht unbedingt durch irgendeine Form von Melodie auszeichnen, kann man mich jagen.

Und weil ich mal nicht so sein will: Woohoo, Bonusmaterial!

11. Ist mir sehr peinlich, aber ganz ehrlich: Ich bin kein Fan von deutscher Comedy, absolut nicht, buäääh. Aber Ralf Schmitz find  ich saulustig! Wer jemals Katzen hatte, dieses Buch bringt euch garantiert zum Grinsen.

So, jetzt aber. Jetzt habe ich die Ehre, diesen Award weiterzugeben. Samt dem Haken, ätschbätsch!

Der erste Platz geht glasklar, mit weitem Vorsprung und unangefochten an Katrin!

Der zweite an Nukimama, die erstens tolle Inhalte hat und zweitens einfach nur extrem lässig schreiben kann.

Der dritte Platz – und damit ist die Riege der Konsumverweigererinnen voll, wie unvorhersehbar, oh Überraschung! – geht an die Konsumrebellin. An deren Idee mit der Exceltabelle ich schon vor Monaten grandios gescheitert bin.

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Es kreisläuft…

Ich bin derzeit irgendwie alles andere als fit, kreislauftechnisch – schon seit ein paar Tagen prackts mich regelmäßig zamm, heute blöderweise mitten im Büro. Wirklich gut fühle ich mich eigentlich nur im Halbschlaf am Sofa. Bin heute früher nachhause, ausnahmsweise das Rad schiebend und nicht fahrend. Und beim Fahrradschieben bin ich an ein paar Auslagen vorbeigekommen. Es hatte in Wien heute 37 Grad. In den Auslagen war Mode für den Spätherbst zu sehen. Zugegebenermaßen in wunderschönen Farben, aber trotzdem….wer geht bei solchen Temperaturen Herbstsachen kaufen?! Ein sehr seltsamer Kreislauf…Nukimama und die Konsumrebellin haben sich bereits ihre Gedanken drüber gemacht.

 

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Refashionista

Mein Name ist Nunu und ich liebe Blogs. Hab schon wieder einen gefunden, der von nun an mindestens einen Klick pro Tag mehr in seiner Statistik aufweisen wird: www.refashionista.net 

Auch Jillian kauft altes Gewand und näht es um, hier ihre Selbstbeschreibung:

 For one year, I’ll be wearing your rejected rejects…clothing that was donated, but too damaged to sell, and destined for the landfill. The lovely folks at Revente’s Last Call, Revente, and Sid & Nancy have been kind enough to donate their damaged stuff to help make my wardrobe for a year.
That’s right…I will be remaking something new every day for one year.

It doesn’t end there, folks. I’ll be donating everything I remake to Revente’s Last Call, where all profits go to the Women’s Shelter.

However, I might throw in an occasional 50 cent or $1.00 piece, just to keep things interesting. 😉

In a nutshell:

*Yay! I’m helping keep clothing out of the landfill!

*Yay! I’m helping women in need!

*Yay! I’m using my creativity to do something more than a little nutty!

I really hope I’m clever enough for this. 🙂

Neuestes Beispiel:

Vorher (c) refashionista.net

Vorher (c) refashionista.net

Nachher (c) refashionista.net

Nachher (c) refashionista.net

Nicht schlecht, oder?

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HALBZEIT – die Dankesrede

Wow, ich habs echt geschafft. Übermorgen ist Halbzeit. Ich habe mir sechs Monate lang kein einziges Kleidungsstück gekauft, kein einziges Paar Schuhe, keine Strumpfhosen, keine Leggings, keine Taschen, keine Stiefel. Dass ich als Ersatzhandlung viele Bücher gekauft hab, habe ich eh erst kürzlich berichtet. Sehr süß auch meine Freunde, die meinen Geburtstag dazu nutzten, mich einzukleiden. Es ist unglaublich viel passiert – vom kleinen Detail bis zum großen Ganzen: Das Projekt verändert grad mein Leben.

Nicht nur, dass ich tolle neue Leute kennenlernen darf – ja Katrin, du bist da an erster Stelle gemeint -, dass ich mich wirklich über das ganze Interesse meiner Freunde freue, dass ich mittlerweile mein Projekt bei der Clean Clothes Kampagne vorstellen durfte, dass ich medial vorkomme, und dass ich per Mail wirklich schöne Hinweise und Ezzes bekomme, nein, ich habe auch einfach meinen roten Faden gefunden.

Und damit meine ich nicht nur den für die Nähmaschine (den ich übrigens auch in Evas Nähschachtel gegeben hab, statt ihn bei mir zu behalten), sondern den fürs (Berufs-)Leben. Ich habe mit dem ganzen Thema rund um faire Mode, faire und ökologisch verträgliche Produktion einfach mein Ding gefunden – so sehr, dass ich selbst oft überrascht bin, mit welchem Elan und Interesse ich mich durch trocken geschrieben Studien arbeite, und wie groß mein Wunsch, selbst nach Bangladesch oder Indien zu den Fabriken zu reisen, geworden ist.

Ich freue mich wirklich unglaublich drüber, dass ich meine Fähigkeiten im Job seit kurzem für die WearFair einsetzen darf – nicht nur ein Wink, sondern ein gewaltiges Direkt-vor-dem-Gesicht-wacheln des Schicksals, danke dafür an wen auch immer da oben (ich hab da wen im Verdacht…).

Mein Wunsch, wirklich intensiver an dieser Materie arbeiten zu können, kostet mich ab Oktober übrigens auch sehr viel Geld. Ich habe mich dazu entschlossen, berufsbegleitend eine Ausbildung in Sachen CSR zu machen. Kostet tausende Euro, aber ich hoffe, ist jeden Cent wert. Schließlich – und das hat mir jemand beigebracht, ders wissen muss – sind die einzig wahren Investitionen die in die eigene Gesundheit und die in die eigene Bildung.

Hätte nie gedacht, dass Nichtshoppen sich so derartig auswirken könnte. Der Ursprung meiner Idee war ja die Erkenntnis, dass ich mich durch Shopping betäubt habe, um all die Gemeinheiten und Grauslichkeiten 2011, den Krebs und sonstige schwere Erkrankungen geliebter Familienmitglieder und – schwach im Vergleich, hart in der Realität – die Krankheit des geliebten Katers (ich vermiss dich immer noch, Biff…), die blöden Leut, die keine Grenzen kennenden Chefinnen, alles mögliche kurzfristig zu vergessen. Vieles davon ist nun entweder überstanden oder zumindest halbwegs verarbeitet, logischerweise ging das auch ohne Shopping. Doch dass es mir inzwischen SO derartig gut geht, damit hätt ich nie gerechnet. Ein Ziel zu haben, egal, ob das nun das Erreichen der Jahresfrist oder das Erlangen des nächsten akademischen Grades ist, motiviert ungemein und macht mich in meiner Grundstimmung in letzter Zeit meistens happy wie ein Glücksschweinderl.

Was mich grad auch wahnsinnig motiviert, ist der Gedanke an die kommenden zwei Wochen. Weil da bin ich im Urlaub (liebe Einbrecher: Es erwarten euch Sicherheitsvorrichtungen, sensibilisierte Nachbarn, überraschende Anwesenheiten in der Wohnung und wer weiß, vielleicht hab ich mir in der Zwischenzeit ja ein paar freilaufende Giftschlangen zugelegt?). Und so sehr ich normalerweise das Gefühl habe, ohne Internet bin ich verloren und im Alltag nicht lebensfähig: Urlaub bedeutet bei mir auch Urlaub vom Internet.

Auszeit. Auch am Blog.

Ich wünsch euch was! Bleibts mir gewogen bis Anfang August! Und: DANKE an jede/n Einzelne/n von euch, der/die mich schon mal in Glaubenskrisen motiviert, in starken Phasen bestärkt, und für meine Frei-Schnauze-Schreiberei am Blog gelobt hat. Ihr seids super!

Übrigens – weils grad so schön zu meinem Glück passt – ich hab vor kurzem alte Fotos durchgeschaut, die ich kistenweise ganz oben am Regal verstaut hatte. Und bin über die Fotos der besten Zeit meines Lebens gestolpert – die leider schon ganze zehn Jahre her ist. Ich war damals drei Monate mit Rucksack durch Europa unterwegs. In Norwegen war ich ein paar Tage mit zwei Bayern unterwegs, Susi und Toby. Gemeinsam waren wir am Prekkestolen, einem 600 m hohen Felsen, der senkrecht aus dem Meer herausragt. Auf dem Foto baumle ich mit den Füßen, unter mir viel Luft und ganz unten das Meer (ein hübscher Norweger hatte kurz vorher gemeint, dass ich mich das nie trauen würde, pfah, challenge accepted). Toby hat damals meinen Glücksgrinser fotografiert. Es war der beste Tag der besten Reise meines Lebens…. auch wenn da noch ein paar verdammt gute Reisen danach auch waren… und irgendwie befinde ich mich auch mit dem Projekt auf einer ziemlich coolen Reise…

(c) Toby Volke

(c) Toby Volke

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Überraschung im Postkasten

Nicht nur, dass die unglaublich sympathische Katrin mich in ihrem heutigen Blogbeitrag von oben bis unten bauchpinselt, mein persönlicher Kilo-Coach ist (wobei ich die am Wochenende mehr geausnahmt als geregelt habe) und meine persönliche Sparringpartnerin in Sachen Shoppingdiät und Bloggen, nein, sie hat mir auch eine Postkarte geschickt.

Diese hier.

Natürlich als Witz, weil genau wir beide davon nicht angesprochen sind, aber dennoch, die Karte kriegt einen Ehrenplatz am bereits übervollen Kühlschrank.

Danke, liebe Katrin, es freut mich ungemein, dass wir beide uns in unseren Projekten gegenseitig so gefunden haben. Und danke, dass wir uns gegenseitig immer wieder so gut motivieren, ich freu mich bereits darauf, dich kennenzulernen!

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Konsumrausch war gestern

Kerstin hats beendet, doch jetzt haben Katrin und ich anscheinend eine neue Kollegin in Sachen Shoppingdiät: Die Konsumrebellin. Sie schließt sich uns an und wird das restliche halbe Jahr nix kleider/schuh/schmuck-technisches kaufen. Ich freu mich schon sehr auf ihre Bloggereien, genauso wie die von Nukimama… Und Konsumrebellin: Du schaffst das! Tschakkaaaa!!

Hier gehts nochmal zur Konsumrebellin – der Titel „Konsumrausch war gestern“ ist übrigens auch von ihr:

So. Und ich geh jetzt grillfeiern. Am heißesten Tag des Jahres. Und freu mich trotzdem drauf!

 

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