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Bloggerinnen-Ehre

Gestern in der Früh war meine tägliche Blog-Schnellrunde wirklich WIRKLICH fein. Bei der Schwiegermutterinklusive wurde ich nämlich ausgezeichnet – meine Damen und Herren, ich bin nun stolze Preisträgerin des „One Lovely Blog Awards“. Viiielen lieben Dank, liebe Schwiegertochter!!!

Ist der nicht hübsch? Ich freu mich! Doch der Award hat auch einen kleinen Haken: Man muss 10 Eigenarten/Angewohnheiten von sich preisgeben. Ich entschuldige mich heut gleich nochmal, diesmal fürs „Off-Topic-Posten“.

Naaa gut,..bitteschön!

  1. Das Wissen über gesundes Essen und der tatsächliche Intake driftet bei mir stellenweise weeeeeit auseinander. Bin zwar brave Bio-Gemüse-Esserin und Extrem-selten-Fleischesserin, aber ohne gezuckertes Taurin gehts leider gar nicht. Mehrfache Entzugsversuche gescheitert. Dafür seit über drei Jahren konsequente Nichtraucherin.
  2. Wer in meiner Gegenwart was Abschätziges über Falco sagt, bekommt verlässlich und sofort eine von mir verbal drübergewischt.
  3. Ich krieg schlechte Laune ohne mein Fahrrad.
  4. Ich bin – familiengeschichtlich bedingt – ein unglaublicher Hypochonder. Tut mir was weh, hab ich gleich die übelsten Vermutungen. Wird mir mit 90 wahrscheinlich auch noch so gehen…
  5. I am the Queen of Chaos, meine Kleiderberge VOR dem Kleiderschrank werden vom Liebsten seit Anbeginn unserer Beziehung als „Mount McWäscheberg“ bezeichnet.
  6. Ich bin ein Einrichtungsfreak und teste mich gerade selbst – ein Monat lang brav gesund ernähren, dann darf ich mir den Metall-Couchtisch vom Möbelschweden leisten (ist kein Holz, bitte!). Heute ist Tag 5.
  7. Ich bin diejenige, die allen Hundebesitzern auf den Senkel geht. Ich kann an kaum einem Tier mit einem „mooooooiii….darf man den streicheln“ vorbeigehen.
  8. Auch beim Anblick von Katzen setzt mein Verstand aus. Seh ich eine, denk ich „streeeeeeeichelnmaulieeeeebmiezmiezschnurrrrrrr“ – und kassiere verständlicherweise hin und wieder mal eine mit ausgefahrenen Krallen.
  9. Im Sommer schau ich nur braun aus, weil alle Sommersprossen zu einer großen zusammenwachsen.
  10. Mit Techno, Trance, House und sonstigen Musikarten, die sich nicht unbedingt durch irgendeine Form von Melodie auszeichnen, kann man mich jagen.

Und weil ich mal nicht so sein will: Woohoo, Bonusmaterial!

11. Ist mir sehr peinlich, aber ganz ehrlich: Ich bin kein Fan von deutscher Comedy, absolut nicht, buäääh. Aber Ralf Schmitz find  ich saulustig! Wer jemals Katzen hatte, dieses Buch bringt euch garantiert zum Grinsen.

So, jetzt aber. Jetzt habe ich die Ehre, diesen Award weiterzugeben. Samt dem Haken, ätschbätsch!

Der erste Platz geht glasklar, mit weitem Vorsprung und unangefochten an Katrin!

Der zweite an Nukimama, die erstens tolle Inhalte hat und zweitens einfach nur extrem lässig schreiben kann.

Der dritte Platz – und damit ist die Riege der Konsumverweigererinnen voll, wie unvorhersehbar, oh Überraschung! – geht an die Konsumrebellin. An deren Idee mit der Exceltabelle ich schon vor Monaten grandios gescheitert bin.

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(wort-)spielender Hund

Ich bin, wie vorhin schon erwähnt, seit Dienstagabend stolze Hunde-Pflegemama. Für drei Wochen passe ich auf Reggi, eine verschmuste, etwas ältere Westhighlandterrierdame auf.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Wir mögen uns bereits sehr gerne, sie ist mein (langsamer) Schatten geworden…. Doch wenn ich mal einen eigenen Hund haben sollte, dann am allerallerallerliebsten eine französische Bulldogge. Und wenn ich die dann habe, dann habe ich fix auch dieses Shirt:

Wortspiele und Hunde machen mich schwach. Die Kombination daraus…..Ostern und Weihnachten, sag ich da nur.

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Tomatenmark mit passiertem Gemüse…oder: und Tschüss!

Sooodale, meine Lieben – ein allerletztes Mal in diesem Jahr verzupf ich mich nochmal Richtung Meer. Zwar ans nicht so schöne Meer wie in Kroatien, aber fast noch ein bissl näher und außerdem mit lieben Freunden. Sonntagabend hier in diesem Kino gehts weiter.

Hab nur eine kleine Sorge: Der weibliche Part des befreundeten Paares ist eine sehr hübsche, modebewusste Lady – mit seehr ähnlichem Geschmack, aber seeehr anderer Größe wie ich -, die ich bereits Mitte März folgendermaßen beschrieben habe:

Jenni ist eine sehr liebe, sehr kleidershopping-fanatische Freundin von mir. Sie sagt sogar, sobald sie sich etwas gekauft hat, denkt sie schon beim Verlassen des Geschäfts an dieses weitere Teil, das sie da drin gesehen hat, sich aber nicht leisten konnte, weil ja das andere Teil und so und überhaupt. Kürzlich hatte Jenni überraschend eine hohe Steuerrückzahlung. Und ihre erste Reaktion: “Super, was kauf ich mir dafür?”

Und dort, wo wir hinfahren, ist eine charmante kleine, aber sehr touristische Innenstadt – mit Geschäften, die bis weißgottwann in der Nacht offen haben. Die Kombi Jenni und offene Geschäfte nachm Abendessen wird schwierig. Ich denk mal, ich machs wie letztes Jahr: Tomatenmark mit passiertem Gemüse drin (könnt ich mir aufs Butterbrot schmieren!!), Käse und Nudeln kaufen…..ich vermute mal, schachtelweise 🙂

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what not to wear

An einem Tag wie heute frage ich mich nicht, was ich noch anziehen kann, sondern was ich eigentlich alles nicht anziehen kann. 35 Grad, bedeckt, und ich darf nicht auf meinem Sofa liegenbleiben.

Ist euch eigentlich bei einer solchen Hitze überhaupt nach Shopping? Würd gern wissen, wie sich Extremtemperaturen auf das Shoppingverhalten der WienerInnen auswirkt….

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Inspirationsloses Fragen…

Leute, ich bin heute themenlos. Hab im Job so viel zu tun – was genau, werdet ihr hoffentlich morgen in vielen Zeitungen lesen – dass mir einfach nix einfällt. Vielleicht ereilt mich ja noch die Inspiration.

In der Zwischenzeit nur so ein Gedanke: Wie kann es sein, dass Wohnungen im exakt gleichen Häuserblock, in dem ich wohne, nur einen knappen Hunderter weniger kosten als meine – alles zusammen – und aber weniger als halb so groß sind? Dieser Anstieg der Mieten in den vergangenen vier Jahren (so lange wohne ich in meinem Domizil) ist derartig absurd….kann mir das mal wer erklären? Und vor allem, wie sich Leute mit „normalem“ Gehalt eine gscheite Wohnung leisten sollen? Da wird Shopping dann sowieso obsolet…

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Kaufhandlungsbefriedigung

Jaaa, Hella, ich weiß, langweilig. Aber: Die Lampe ist da.

Ist das mal ein feines Nähplatzerl? Wenn mich das mal nicht motiviert, endlich die Knotzhose, die ich mir vor fast einer Woche nähen wollte, fertigzuschneidern. Motivation ist alles, und Severin passt auf! Und meine Shoppinglust ist fürs erste Mal wieder erledigt – hach, ist das ein gutes Gefühl, wenn etwas endlich da ist, dessen Kauf man sich lang überlegt hat, und auf das man dann noch warten musste. Ich bin echt in der Hochrisikogruppe, was Onlineshopping angeht, huiuiui…

(c) nunette colour

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Ein ganz ein neues Shoppingerlebnis

Metro, 21.00h – hallenweise Mampf, aber auch sonstiges von Fahrradschläuchen über Autowarnwesten bis hin zu Orchideen und bepackten Schultüten. Pro gefühlt kilometerlangem Gang maximal ein Kunde. Und wir mittendrin, einkaufen für eine Festivität.

Erstens: Ich geh nie wieder einkaufen, ohne mir vorher überlegt zu haben, was ich eigentlich brauche.

Zweitens: Schon gar nicht zum Metro. Heillose Überforderung.

Shopping, das keinen Spaß macht. Zu einer sich sehr seltsam anfühlenden Uhrzeit.

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„Kleidung, Bücher, Lampen, Stiefel.“ oder: Der Stehlampenknall

Ich sollte grad wirklich richtig brav sparen, um mir die Fachhochschule länger als nur ein Jahr leisten zu können. Drum fahr ich nicht mit nach München aufs Tenacious D-Konzert (sorry Katrin, aber wir sehen uns eh Ende September 😉 ), drum gehe ich auch nicht auf das Konzert in zwei Wochen, wo die Vorband grandioser ist als der Hauptact, drum bestelle ich Rezensionsexemplare und verbinde meinen Lesewahn gleich mal mit Arbeit. Drum war der Urlaub dieses Jahr ein recht günstiger, damit das Urlaubsgeld schnurstraks aufs Sparkonto wandert.

Doch dann schwächle ich wieder, so wie gestern. Nicht nur, dass es mich nach dem bunten Kauf nochmal in den Laden gezogen hat, um weitere Bügel- und Nähgadgets zu kaufen (28 Euronen), bin ich kurz danach auch beim Komolka eingefallen, obwohl ich weiß, dass der sehr teuer ist, und hab für einen Kreidenstift und einen halben Meter Stoff 13 Euro dortlassen. Beides jetzt nicht soooo tragisch. Doch dann sah ich SIE.

(c) solebich.de

(c) solebich.de

Sie starrte mich in einem Online-Store an. Weiterlesen

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Impressionen eines Shoppingfreien Urlaubs (einfach, weils so schön war)

Tut jetzt thematisch rein gar nix zur Sache, sondern soll nur fototechnisch den Blog etwas aufpeppen.

Katzinger, wunderschön und verfressen, wir haben uns eine Fischplatte geteilt.

(c) nunette colour

Unten: Nunu, glücklich. Und in einem der Barcelonaschen Panikkäufe.

(c) nunette colour

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Diese Farben!!!

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Auf Cres wird dringend neues katzisches Genmaterial benötigt, jede zweite Katze dort schernglt. Wobei: wirklich entzückend!

(c) nunette colour

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Nein, ich hab nicht zugenommen…

(c) nunette colour

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Urlaub #1

Urlaub. Schön wars!! Der Liebste und ich haben Kroatien als Urlaubsziel Number one entdeckt – nicht weit weg, traumhafte Strände ohne Sand (=erstens sauberes Trocknen und zweitens unglaublich gute Unterwassersicht), schöne Landschaft und preislich bezahlbar. Habe zwar einige Male beim Anblick schöner Kleider an hübschen Frauen unbändige Shoppinglust gehabt (dieses verwaschen graugrüne Kleid mit dem Häkeleinsatz an Schultern und Rücken will mir nicht aus dem Kopf gehen…), aber erstens gabs auf der Insel sowieso nix, und zweitens waren 80 Prozent der Leute einfach fürchterlich gekleidet. Plus: Inzwischen schau ich mir die Sachen an anderen an und denke nur noch: Diese Massenproduktion! Alles made in China oder Bangladesch oder Türkei oder oder oder! Ich kann Mode, wenn man das, was ich dort an Familienmütter- und Großväterkörpern gesehen habe, als das bezeichnen kann, nicht mehr als das sehen, was sie ist – sondern nur noch als Produkt gemeiner Massenproduktion. Habe mich dann aufs Anschauen von Fischen und dem Meer konzentriert, dieses wunderschöne Türkis, das es nur an Felsen- und Kiesstränden gibt, fantastisch. Und zu meiner Überraschung wirklich noch so einiges Meeresgetier (die griechischen Meere sind ja quasi leer, da gibt’s nichts mehr zu sehen außer Autoreifen).

Was ich außerdem beobachtet habe: Ganzganzganz schlimm, aber Neonfarben scheinen bei der gemeinen Kroatienurlauberin grad recht hoch im Kurs stehen, ganz egal, ob das, auf dem das Neon aufliegt, betonungswürdig ist oder nicht. Eine junge Dame – zugegebenermaßen mit einer Figur zum Niederknien – rannte mir in einer neongelben Hotpant über den Weg, so neon, dass mir die Augen wehtaten. Haben nachher überlegt, ob das eine „Schau-mich-an!“-Hose sein sollte, oder eine „Wenn-du-mich-anschaust-tun-dir-die-Augen-weh-also-lass-es“-Hose. Foto machen hab ich mich dann aber doch nicht getraut. Der Begleiter sah böse aus.

Dass ich nicht die ganze Zeit über Kleidung, ihre Herkunft und mein Projekt nachdachte, war übrigens erholsam. Nur die Bloggerei hat mir etwas gefehlt – ich freu mich, wieder hier zu sein! Fotos werden übrigens nachgeliefert, das Übertragungskabel ist verschollen.

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