Schlagwort-Archive: Offtopic

Neonfarbenener Urlaub

Achtung, intellektuell wenig anspruchsvoller Beitrag. Sind soeben aus dem Urlaub zurück und ich versuche, noch den letzten Abend zu genießen, ohne viel denken zu müssen. Aber: Schön wars, Zumindest die Natur. Modisch gesehen: Uiuiuiuiui, da schaute es in Istrien 2013 wie Lignano 1989 aus:

2013-08-07 22.18.36

Das ist jetzt kein Beitrag darüber, wie schlimm diese Bikinis produziert wurden, nein, ich finde sie einfach nur grottenhässlich, dieses Neon, es ist augenkrankheitenauslösend, wirklich. Die Fotos bringen das gar nicht so gscheit rüber, dennoch, hier eine kleine Auswahl:

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Pause!

Modische Ausrüstung für die nächsten paar Tage: Bikini, Sonnencreme, Schnorchel, Brille, Flossen, sowie Badetuch, Hut, Sonnenbrille, Buch.

 

Kein Internet, kein Handy, keine Presseaussendungen, kein Buchprojekt, keine FH.

(c) nunette colour

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Bis bald!

PS: Nicht vergessen – abstimmen bitte! Ich hab ja ganz gewaltig eine Favoritin (und eine andere in meinem persönlichen Ranking nur knapp geschlagen auf Platz 2), aber offiziell und als Organisatorin darf ich ja nicht parteiisch sein. Mir hilft nur Daumen halten. Ihr dürft abstimmen!

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Das Dellago und mein Herz

Dieser Beitrag hat jetzt nichts mit Kleidung und Shopping zu tun – sondern mit einer Sache, die mir persönlich sehr am Herzen liegt: Die Eva, die ist seit unserer gemeinsamen Arbeitszeit vor acht, neun Jahren eine meiner liebsten Freundinnen. Vor drei Jahren haben sie und ihr Mann beschlossen, ein Lokal am Yppenplatz aufzumachen. Alles war wunderbar, das Lokal lief auch relativ bald recht gut und bekam – zu Recht – einen sehr guten Ruf als eines der besten Brunchlokale Wiens.

Eva und ihre Familie waren Quereinsteiger und haben keine vorherige Gastroerfahrung. Und dann kam es nach der Reihe wirklich saublöd – die Renovierung war teurer als veranschlagt, die Zufahrtsstraße vom Gürtel wurde gesperrt, die Ottakringerstraße auf der anderen Seite wurde gesperrt, und dann wurde auch noch das Haus eingerüstet und die Leute setzten sich am Yppenplatz logischerweise lieber zu den anderen Lokalen in den Gastgarten und nicht direkt zur Baustelle. Murphys Law war voll in Wirkung.

Die Kosten wurden zu hoch, das Lokal wurde gesperrt. Jetzt haben sie es aber wunderbarerweise geschafft, dass sie wieder aufsperren dürfen. Nicht nur, dass ich mir einen Haxen drüber ausfreue, wieder mein Gurkengesöff und meine Trüffel-Ravioli genießen zu dürfen, jetzt sind wir alle gefragt: Damit sie es auch wirklich schaffen, muss das Lokal jetzt von Anfang an wirklich rennen. Das bedeutet: Jeder Kaffee zählt!

Liebe Leute – wenn ihr in Wien lebt, stattet dem Dellago am Yppenplatz einen Besuch ab. In Edith-Klingerscher-Manier sage ich: Bitte. Bittebitte. Das Dellago hat eine Karte, durch die ich mich bereits einmal durchgefressen habe, ohne das auch nur eine Speise nicht gut geschmeckt hätte, Cocktails, die wirken UND schmecken, und ist einfach wirklich ein Platz, an dem man sich sehr wohlfühlen kann (und so nebenbei machts auch immer wieder Spaß, sich auf das Schlagfertigkeitsduell mit dem Kellner einzulassen, aber das ist meine persönliche Geschichte). Guter Kaffee und W-Lan für Stressphasen sind doch auch schon was.

Sagts vielen Leuten, dass das Dellago wieder offen hat. Und dass man am besten gleich im März dort mal vorbeischauen sollte, um die Eva (die übrigens eine unglaubliche Heldin des Alltags ist, so nebenbei hat sie nämlich zwei Kinder im Alter von zwei und nullkommafünf) und ihre Familie wieder in sicheres Fahrwasser zu bringen.

Und damit das Ganze nicht selbstlose Karitativaktion rüberkommt – schließlich geht es um ein Lokal, das einen guten Ruf, gutes Essen und inzwischen auch gutes (und goschertes 😉 ) Service hat – habt ihr auch was davon. Am 1. wird neugestartet. Ich bin leider nicht da, aber ich hoffe, dass ich zahlreich und würdig (=trinkt dem Dellago seine Gurkengesöffvoräte weg!!!) vertreten werde..

Die Eva hab ich so lieb, dass mir das diesen thematischen Missbrauch des Blogs wert ist. Ich habe meinen zweiten 29. dort gefeiert, und ich möchte noch viele 29. dort feiern. Und was ganz bestimmtes anderes auch noch, doch davon ein anderes Mal mehr.

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Türkisfarbener Stehlampenknall

Offtopic: Nicht textilen Shoppingcontent hätt ich mal wieder gefunden. Ja, ich habe einen Stehlampenknall. Und ich habe einen Türkis-Knall.  Dementsprechend befinden sich jetzt an diesem Münchner Schaufenster meine Finger- und Nasenabdrücke (war aber eh unbezahlbar…):

(c) nunette colour
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Zum Größenvergleich habe ich den Liebsten davorgestellt, der übrigens nicht klein ist..

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Tralalalala…

Liebe LeserInnen, ich mach heut Pause. Ich genieße es grad so sehr, was für einen leiwanden Freundeskreis ich habe, dass ich fast schon so ein bissl Freizeitstress habe – gestern Weihnachtsfeier mit vielen Freunden, heute brunchen mit ein paar, am Nachmittag dann ein Wiedersehen mit M. Daher ist heut wieder einer der wenigen Tage (ich glaube, außer meinem Sommerurlaub waren es drei solcher Tage, wo das so war), an denen ich euch leider keinen neuen Blogbeitrag liefern werde. Wobei, das da, das ist ja eigentlich schon wieder ein solcher Blogbeitrag, oder?

 

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Musikalischer Müll

Ich weiß grad nicht, ob ich heulen soll, weil ich das so schön finde, oder weil ich das so fürchterlich finde, diesen ganzen Müll. Auf alle Fälle: Die Augen waren nass beim Videoanschauen.

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Sanft offtopic: Fundi oder Realo?

Ich muss mir jetzt mal durch die Außenperspektive mein eigenes Weltbild wieder gerade rücken. Ich bin ja normalerweise in meinem gesamten Arbeitsumfeld umgeben von Leuten, die so ticken wie ich. Quasi eine Öko-Gutmenschenblase, wenn mans so bezeichnen will. Die anderen ticken sogar noch viel lauter, ärger. Im NGO-Umfeld würde ich mich jetzt mal als „Realo“ bezeichnen. Ich bin weder fanatische Veganerin, sondern mehr so eine 90% Vegetarierin… Ich beschäftige mich zwar intensiv mit meiner Kleidung, renne aber tageweise dennoch von oben bis unten in den Textilschweden eingekleidet herum (ok, dafür hab ich derzeit auch eine Ausrede…) …. Ich bin, uh, jetzt kommt das Geständnis, sogar eine sehr schleißige Mülltrennerin, und habe vor allem keinen eigenen Biomüll, weil sonst noch mehr Tiere in meiner Küche leben würden, als es aufgrund der allsommerlichen Ameisenstraße quer durch eh schon tun. Ich fahre Auto, noch dazu gibt es in meinem Umfeld ein weiteres Auto, mit dessen Abgasen sich mirnixdirnix ein paar Radfahrer um die Ecke bringen lassen. Aber ich fahre eben auch liebend gerne Rad, habe wenig Verständnis für den Autoverkehr von a nach b innerhalb Wiens, schau mir an, wo mein Gemüse herkommt, hab keinen Bock auf Pestizidcocktails, und beginne außerdem – dank Sandra – meinen Umgang mit Plastik(-verpackungen) massiv zu überdenken.

Worauf ich hinaus will nach so viel persönlichem Outing? Ich bin doch bitte wirklich Mittelmaß aus ökologischer Sicht. Ich machs vielleicht in vielen Bereichen ums Äutzerl bewusster (nicht per se besser!!) als die Masse, aber ein Fundi bin ich bitte doch noch lange nicht!

Seit Montag sitze ich in meiner neuen Ausbildung zum Thema CSR-Management. Meine Studienkolleginnen kommen aus den unterschiedlichsten Ecken, über Pharma-, Banken- und Gastrowesen bis hin zu den diversesten NGO-Vertretern. Ich bin jedoch die einzige mit beruflichem Öko-Hintergrund. Und sicherlich die mit der größten Pappm, aber das ist wirklich nicht schwer, diesen Contest hab ich schon öfter mal für mich entschieden… Und in den vom Studiengangsleiter sicherlich bewusst provozierten Diskussionen über Ethik komm ich immer mehr drauf: Pfuh, ich bin ja doch Fundi! Oder? Ich kenn mich nimmer aus. Ist dieser Blog Fundi? Nicht wirklich, oder? Oder fängt meine Definition von Fundi nur einfach viel später an als die von anderen?

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grrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrrr!!!!!!!!!!!!

unendlich genervt. hand tut weh, tippen nur links, zum nichtarbeiten verdonnert, und ich mag endlich wieder stricken können!!!! mich darf man heute auf keinen fall schräg anschauen, ich könnte bissig sein, so sehr geht mir das alles grad am popsch. werd aber zum swapmob schauen, da muss ich wenigstens nix tippen…

 

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Überinspiriert

Obwohl ich es immer noch ein bissl absurd finde, dass so viele Medien über die Tatsache, dass eine junge Frau sich ein Jahr lang keine neue Kleidung kauft, berichten, muss ich jetzt doch von noch so einer Interviewszene berichten. Ich hatte ja bereits zwei TV-Auftritte, von denen ich einen sehr super finde, den anderen nicht ganz so. Letzterer ist noch nicht ausgestrahlt worden und ich fürchte, ich werde euch da erst im Nachhinein berichten, wenns gelaufen ist.

Heute war meine dritte Einladung zu einer TV-Aufzeichnung, und so super wars noch nie. Ich war nämlich eingeladen in einer Talkrunde bei Barbara Stöckl (Sendung Stöckl am Samstag – wird am 29. ausgestrahlt). Und neben der Tatsache, dass Frau Stöckl nicht nur wirklich gut vorbereitet war und auch den Leuten echt zuhörte (das ist nicht selbstverständlich!), waren die restlichen Gäste wirklich inspirierend.

Unter anderem (und mir) war da nämlich zum Beispiel Sandra Krautwaschl. Die Frau hat nicht nur einen superlässigen Nachnamen, die hat auch eine superlässige Mission – sie lebt seit mittlerweile drei Jahren mit ihrer Familie weitgehend plastikfrei. Ja, keine Zahnpastatube, keine Tupperware, keine Plastiktrinkbecher. Natürlich muss man Kompromisse machen – Kinderspielzeug, Fahrradgriff, ich tipp mal auch auf Haarfön…. Sandra hat auch ein Buch drüber geschrieben – und ich bin direttamente nach meiner Ankunft zuhause vorhin aufs Rad und rüber zum Buchkontor, gleich mal bestellen. Freu mich schon drauf, es zu lesen! Bis dahin schau ich mir mal die Website durch mit all ihren lieben Videos!

Auch noch dabei war Lilian Klebow, die Schauspielerin. Ich muss gestehen, ich habe sie noch nie „in Action“ bzw. in einer Rolle gesehen. Was aber auch komplett wurscht ist, die Frau ist auch ohne Rolle, sondern als sie selbst schwerstens leiwand. Nachzulesen hier auf ihrem Blog: Make a difference – wie wir jeden Tag die Welt retten können. Die mag ich, hab ich beschlossen.

Die Diskussion war echt toll – und ging im Gästeraum im Anschluss gleich mal weiter….. das Schöne ist, dass wir alle, so unterschiedlich unsere Ansätze auch sind, irgendwo das Gleiche wollen. Und das ist so schön, so motivierend, ich freu mich grad einfach! Ich bin schon wirklich neugierig auf die Sendung – und hey, ich hatte sogar (zumindest oben) etwas Ökofaires an, tirili!

Nunu wartet auf den Gang ins Studio:

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Reflecting Fashion

Habe mir gestern mit meiner Lieblings-Aniger die Ausstellung „Reflecting Fashion“ im mumok angeschaut. Ich halt mich ja so ganz grundsätzlich jetzt nicht unbedingt für latent blöd, aber ich muss zugeben: Das Konzept dieser Ausstellung hat sich mir erst im zweiten Stockwerk eröffnet. In der Theorie will man zeigen, wie sich Kunst und Mode gegenseitig beeinflussen. In der Realität ist die Ausstellung wirklich schlecht beschriftet, und ich mag Audioguides nicht. Ich will lesen, liebe Kuratoren. Schreibt mir hin, was ich da sehe.

Aber teilweise hab ich da echt coole Dinge gesehen, allen voran das Video von zwei älteren türkischen Frauen, eine progressiv – geschminkt, Dauerwelle, schwarze Hose, Rüschenweste in Rot -, die andere konservativ – schichtenweise Gewand, an oberster Front ein hochzugeknöpftes und wadenlanges Blumenkleid, eine altmodische Cardigan, Socken und Schlapfen, Kopftuch. Die beiden tauschen vor der Kamera, begleitet von einem Gekichere, das eher auf das gefühlte Alter 16 als das gesehene Alter 66 schließen lässt, ihre Kleidung. Wirklich berührend – und beeindruckend, wie Kleidung einen Menschen verändert.

Hier noch ein paar weitere Impressionen der Ausstellung: Weiterlesen

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