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Conrad

Heute war ein Tag, an dem es gut war, dass ich keinen Zugriff auf nasse Handtücher hatte, die ich einigen Mitexistierenden auf diesem Planeten gerne um die Ohren geschnalzt hätte, vom Installateur über diverse Verkehrsteilnehmer jeglicher Form bis hin zum kompletten Chaos im Büro. Normalerweise ein Klassiker: Nach der Arbeit ab auf die Einkaufsstraße – heute wärens mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit die kürzlich gebloggten braunen Stiefel geworden. Heute: Nix. Der Holde sagt, er wolle nach der Arbeit noch zum Conrad.

Conrad ist ein Geschäft, in dem ich für meine persönlichen Belange nichts, aber auch wirklich gar nichts auch nur ansatzweise Spannendes finde. Wenn, dann geh ich in solche Elektronikläden, weil ich etwas brauche. Ich brauch aber keinen neuen USB-Stick, Laptop, kein neues Autoradio, keine Riesentaschenlampe, keine Satellitenschüssel, kein DJ-Set, kein HDMI-Kabel mit Goldummantelung. Ein Geschäft also, das mir – selbst wenn ich etwas von dort gebraucht hätte – nicht das befriedigende Gefühl geliefert hätte, das durch das braune Paar Stiefel entstanden wäre.

Und doch war es unglaublich toll, in einem riesigen Geschäft zu sein, in dem ich theoretisch was kaufen DARF!

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Selbsttest – fast bestanden…

Gestern abend Partyhopping betrieben. Nachdems beim ersten Fest gutes Essen gab, beschloss ich, den Weg zum zweiten Fest zu Fuß zurückzulegen – zwecks Verdauung. Der Weg führte über die bekannteste Einkaufsstraße von Wien, die Mariahilfer Straße. Ich dachte mir gleich: Cool, Selbsttest – aber auf der sicheren Seite, da alles zu hatte. Mal schauen, ob mich irgendetwas so anspringen würde, dass ich mir einbilden würde, es sofort am Montag kaufen zu müssen. Das klingt jetzt vielleicht für manche seltsam, aber ich kenne dieses Verhalten an mir….

Kurz: Die ganzen Kleidungsläden ließen mich kalt – zum Glück ist die Mode des kommenden Frühlings in meinen Augen einfach nur brutal hässlich. Ich finde weder glänzende und glitzernde Fetzen im Golden Girls Style, nur signifikant kürzer, schön, noch haben es mir Karottenjeans in bunten Farben angetan. Diesen Trend gabs schon mal, als ich 12 war, und damals machte ich munter mit. Einmal reicht.

Aber ich habe meine eigene Sucht nach Stiefeln unterschätzt. Von diesen Stiefeln hat mich in dem Moment wirklich nur das Problem der Öffnungszeiten getrennt (glücklicherweise). Ich liebe den Schnitt, ich liebe die Farbe, ich will hellbraune Stiefel haben, und runtergesetzt sind sie auch! Und mein Geburtstag ist noch so weit 😦

die in der mitte. sie sind perfekt.

Falls jemand mich beglücken will: Es gibt sie in dem Schuhgeschäft neben dem großen H&M (Attersee), und ich hab Schuhgröße 41, freu mich bei Stiefeln aus Einlagen- und dicken Socken – Gründen aber auch immer sehr über 42, wenn es das gibt.

Das hab ich offiziell natürlich grad nicht geschrieben. Ich bleibe stark.

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Mitstreiterinnen

Ich hab die Dame gefunden, die mich überhaupt erst mal auf die Idee gebracht hat: Kerstin Weng – sie macht die Modediät. Sie hat Mitte November 2011 begonnen. Ist also als erste fertig. Sie hat eine Spezial-Härte-Aufgabe: So viel online in den Stores herumsurfen wie sonst auch, und sich aufschreiben, was sie sich NICHT kauft, um auf den Betrag zu kommen. Spannend, aber ich würds nicht packen. Dafür darf sie Strumpfhosen kaufen.

Katrin macht Shoppingdiät. Sie hat klassisch mit 1.1. begonnen. Aber sie war auch nicht in Barcelona, ha! (Dafür in Edinburgh, und das nach Beginn der Diät, die Arme…). Sie ist schon fest am Swappen, das hab ich noch vor mir.

Ich mach nicht Diät. Ich mag das Wort nicht. Ich kauf nix. Auch keine Strumpfhosen. Seufz.

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1/12

Ein Monat ist geschafft.

Das Shoppen geht mir nicht ab. Seh ich Kombinationen, die mir gefallen, überlege ich mir, wie ich sie aus meinem eigenen Schrank heraus zusammenstellen könnte. Das Erschreckende: Ich habe fast immer etwas Passendes dazu bereits in meinem Besitz.

Im Schlafzimmer ist immer noch ein riesiger Kleiderberg. Ich will den endlich weg haben, kann mich zu dem Eintragen der Sachen in meine Excelliste aber nicht motivieren. Aus. Heut räum ich auf, gezählt wird später – wenn überhaupt, so wie ich mich kenne…

In vier Wochen sind mir vier Strumpfhosen kaputt gegangen. Ich werd mir wohl für meinen Geburtstag im Hochsommer Strumpfhosengutscheine wünschen müssen (nein, ich will mir die selbst aussuchen).

Apropos Strumpfhosen: Es gibt einen „kalten“ und einen „warmen“ Weg an der Stelle, wo ich von Ubahn in den Bus umsteige am Weg ins Büro. Normalerweise nehme ich den normalen, kalten, auf der Straße. Allerdings kann ich auch den anderen Ausgang nehmen, der von der Ubahn direkt zu einem Supermarkt führt, der unter einem Einkaufszentrum liegt. Dann rauf ins Erdgeschoß und den Seitenausgang nehmen und schon bin ich bei der Busstation. Der große Haken: Genau auf diesem Abkürzer liegt die Strumpfhosenabteilung des Einkaufszentrums. Ich werd in Zukunft wohl wieder frierend auf den Bus warten.

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London, Paris, Tokyo….. Brüssel, Berlin, Rom wohl eher..

Zu meinem Aufenthalt in Brüssel sind jetzt noch ein paar Tage Rom im Juni (andere Leute laden zum Dreißiger ins Lieblingslokal mitten in der Stadt ein, meine ehemalige Mitbewohnerin lädt mal eben so nach Rom ein. Nachdem Rom einfach nur eine der schönsten Städte der Welt ist, kommen auch ganz viele Eingeladene. Ok, es mag auch daran liegen, dass sie einfach eine sehr leiwande Person ist, die mir zuhause oft grob abgeht) und ein verlängertes Wochenende in Berlin in Mai gekommen.

Es mir selbst leicht zu machen, war noch nie wirklich meins. Ich steh mir gern im Weg, da bin ich ganz wie der Hund, auf den ich letzte Woche aufgepasst hab. Den hats beim Spielen regelmäßig auf die Schnauze gehaut, und ausnahmslos jedes Mal ohne Fremdeinwirkung, einfach nur sich selbst im Weg.

Beim Shopping im Ausland geb ich meine Zurechnungsfähigkeit ab. Kaum ist das Touriprogramm abgespult, muss ich shoppen gehen. Ich liebe es, mir in der Früh zu überlegen, wo mein Gewand überall herkommt. Die Jacke aus New York, die Tasche aus Zürich, die Hose aus Bali und das Top aus Australien. Mein Gewand ist schwer CO2-belastet….

Aber ich werde stark bleiben. In Rom war ich schon mal, hab mein paar Schuhe von dort, und plane, mich mit eins zwei fünf vierzehn Aperolspritzern am Tag zu beschickern und mit lauter feinen Leuten viel Spaß zu haben. Bin übrigens schon sehr gespannt auf die von der Mitbewohnerin angekündigte Nachstellung der eigenen Geburt samt italienischen Komparsen auf der spanischen Treppe…

Berlin krieg ich auch hin, da gibts viel Architektur zu sehen.

Aber Brüssel schaff. ich. nicht. ohne Shopping.

No fu….ng way.

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Sonntags, immer wieder sonntags…

Früher mal, als Kind, da war sonntags einfach Sendepause. Keine Geschäfte offen, man musste so arge Dinge tun wie Ausflüge machen, Bücher lesen, Zeit haben! Zugegeben, früher wars für mich auch um einiges schlimmer, dass das Zuckerlgeschäft ums Eck zu hatte, die Fetzenläden waren mir piepegal.

Heute gibts Onlineshops aller großen Ketten, zalando, dawanda und wie sie alle heißen. Sehr gefährlich, und von mir schon sehr oft gerade sonntags genutzt. Da hat man dann ja Zeit….

Böser Härtefall grad.

Ich bin für Öffnungszeiten für Onlineshops.

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Zwischenbilanz #1

Kurze Zwischenbilanz:

  • Geld: Wegen meiner derzeitigen Lesemanie noch immer recht wenig.
  • Inventur: Immer noch nicht abgeschlossen.
  • Recherche: Im Gange, kreuz und quer durch die Themengebiete.
  • Ersatzhandlungen: Schokolade und Einrichtungsbücher.
  • dringend benötigt: Flohmarktbesuch. Nicht für Kleidung, sondern für finanzierbares Ausleben der Einrichtungsmanie.
  • Kleidung: Nix neues. 🙂
  • Auslagen: Weiche ich aus. Besonders Schuhgeschäften.
  • Februarprojekt (jeden Tag ein Teil weg): wird an einem Tag mit 29 Teilen erledigt.
  • Motivation: mittel.
  • Brüssel: Problem immer noch nicht gelöst. Ich werds einfach nicht schaffen, dort nicht hinzugehen. Und „nur“ hinzugehen.
  • 342
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Pech ist das Gegenteil von Glück.

Naaaa toll. Da beschließ ich, mir ein Jahr lang nichts zu kaufen – und dann zerreiss ich mir Anfang Februar meine lange Winterjacke an einer Türschnalle? Es ist kein großes Drama – erstes besitze ich auch Winterjacken zur Genüge (aber halt keine so gemütlich und bequem und grün und Parka und ehschonwissen), und zweitens näht meine wunderbare Freundin G. mir den Riss nächste Woche wieder zu. Aber trotzdem. Gemein ist sowas schon.

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Shoppen im Ausland?

Grade erfahren, dass ich beruflich nach Brüssel soll im März. Dort gibt es eine Filiale meiner absoluten Lieblingsdesignerin. Sie produziert nach Bio- und Fairtrade-Kriterien. Ein ökologisches schlechtes Gewissen bräuchte ich also nicht haben. Aber gar nichts kaufen,wenn ich schon mal dort oben bin – das ist wirklich wirklich wirklich Tierquälerei. Das schaff ich nicht. HILFE!

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Hoppala!

Habe eine erschreckende Beobachtung an mir selbst gemacht: Ohne Kleidershopping werde ich doch glatt zur Ersatzshopperin. Na gut, neues Handy und das Einlösen des Weihnachtsgeschenks meines Holden war zumindest mal das Ausgeben von fremdem Geld (das Geld fürs Handy hatte ich vor einem halben Jahr zum Geburtstag bekommen), aber die drei Besuche im Buchgeschäft? Die Essenseinkäufe beim höherpreisigen Supermarkt und nicht beim Diskonter? Ich fürchte, mein Gefühl von „ich werd mir so viel Geld sparen“ wird nicht ganz aufgehen, wenn ich damit nicht gleich wieder Halt mache….

 

Aber immerhin: Kleidershopping selbst geht mir noch gar nicht ab. Hab grad großen Spaß an meinem eigenen Kleiderschrank. Boah, ist da viel drin.

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