Schlagwort-Archive: Stricken

In den Endzügen

(c) Nunu Kaller

(c) Nunu Kaller

Es wird doch noch Neues geben, zusätzlich zu den Stiefeln: Der Pulli für Anita ist fast fertig, es müssen nur noch die Fäden vernäht werden (oh wie ich diese Arbeit hasse…).  Und liebe Lady Grey: Bei deinem fehlt nur noch der vordere Teil, allerdings warte ich händeringend auf die Wollnachlieferung, die mir Filati seit Wochen verspricht…

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One more day

Wahnsinn, morgen isses vorbei, das Jahr. Ganz realisier ich es noch nicht. Heute ist es ein Jahr her, dass ich mir den Mantel – mein letztes Stück vor Beginn des Projekts, leicht panisch am Sonntag am Flughafen – gekauft habe (den ich diesen Herbst übrigens seltener getragen habe als ich dachte).  Meinen letzten Nichtkauftag werde ich heute – richtig geraten – mit abendlichem Stricken begehen. Der Pulli für Anita ist in den letzten Zügen, dem für die graue Kirsche fehlt noch das Vorderteil.

Und nein, meine Lieben, morgen wird nicht geshoppt. Ist zumindest der Plan – ich habe schließlich noch eine Wette gegen einen Arbeitskollegen zu gewinnen 😉

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Stolz

Also eines ist in diesem Jahr definitiv passiert. Ich hätte nie, wirklich nie gedacht, dass ich mich mal trau, die Sachen, die ich selbst fabriziert habe, im Freien, so mit fremden Menschen, die mich sehen, zu tragen. Ursprünglich war da nur die Idee, etwas selbst zu produzieren, damit ich merke, wie lang sowas dauert, wie kompliziert das ist und wie oft ich dabei fluche. Dass ich wirklich tragbares Zeug produzieren würde, war zu Beginn zwar erwünschte Option, aber keine relevante Kategorie.

Heute in der Früh bin ich rausspaziert in meinem Mantel, einem selbstgestrickten Schal und einer selbstgestrickten Haube. Die selbstgenähte Tasche ist an einer Öse leider ausgerissen und musste daher gewechselt werden.

Und ich bin megastolz drauf, fühle mich wahnsinnig wohl in meinem Zeug.  Nie hätte ich das gedacht! Ich freu mich schon sehr auf den Nähkurs, den wir meiner liebsten Aniger zum Geburtstag geschenkt haben, denn da werd ich mir – hoffentlich mit viel Hilfe vom Nählehrer – ein Kleid nähen, das zu der Kombi ganz wunderbar dazupasst.

Dieser Part des Projektjahres ist wahrscheinlich der, der in mir am meisten bewegt hat. Lustig, wo rundherum auch so wahnsinnig viel passiert ist, bewegt es mich am meisten, dass ich selbst (wieder) gelernt habe, zu gestalten.

Foto wird nachgeliefert!

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Er ist infiziert!

Folgender Anblick bot sich gestern nach dem Tatort auf unserem Sofa:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Ich am stricken, der Liebste am Pimpen von einem alten Pulli. Angewandtes DIY-Spießertum. Wie herrlich.

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Aha-Erlebnis, eineinhalb Jahre zu spät

Ich hab wieder was entdeckt, was ich eigentlich schon vor eineinhalb Jahren entdeckt habe – nur wusste ich damals, prä-stricksüchtig, noch nicht, was ich da entdeckt habe. Ich hab mich im New York-Urlaub einfach nur so sehr über den Namen abgehaut, dass ich das Schild des (geschlossenen) Geschäfts fotografieren musste:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Jetzt weiß ich, was das eigentich für eine saucoole Sache ist: Ein Woll-Laden (oh Überraschung), in dem man auch „DIY“ bestellen kann, also fertige Sets mit Wolle, Nadeln und Anleitung. Diese Kits reizen mich schon sehr, nächstes Jahr möchte ich das mal testen..

Irgendwie lässig finde ich dieses Teil hier mit absichtlichen Laufmaschen – dens leider nur fertig zu bestellen gibt, wie ich grad festgestellt hab…

(c) WATG

(c) WATG

Hach, New York. Coole Stadt. Mit tollen Wortspielen.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

WATG haben auch einen Blog mit lauter schönen Fotos. Klick!

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Energetischer Stress

Die letzten Tage meines Shoppingboykotts werden langsam stressig. Nicht, dass ich noch viel in die verbleibenden zehn (!!!) Tage stopfen will, irgendwie überschlägt es sich grad trotzdem wieder. Nicht nur, dass mein Aufräum- und Ausmistfieber mich täglich in kleinen bis mittelgroßen Dosen ereilt, ich noch die Vorderteile von den beiden Pullis stricken muss, eigentlich grad an einem Loop für mich stricke, Filzwolle für neue Batschen (meine haben nach drei Jahren w.o. gegeben) vor mir liegen habe, derzeit fast täglich leidenschaftlich koche und noch an zwei anderen nicht gerade kleinen Projekten arbeite, geht auch die Arbeit langsam, aber sicher nach den Feiertagen wieder los.

Zum Shoppen hätt ich im Moment eh keine Zeit, weder on- noch offline. Wie ich mir bereits zum Jahreswechsel dachte: Schlaf wird im ersten Halbjahr Mangelware.  Mich wundert wirklich, wo diese ganze Energie in mir drin herkommt….

Und jaaaa, ich gebs zu, das ist Raunzen auf verdammt hohem Niveau…

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Sie hängt an der Nadel und strickt sich runter

Alt, schon öfters gelesen, und immer wieder gut: Sarah Kuttner im Neon über ihre Leidenschaft, das Stricken. „Sie hängt an der Nadel“ heißt der Artikel, und der so wunderbare Begriff „sich runterstricken“ geht auf ihr Konto. Ich überlege ernsthaft, mir im Büro Wolle und Nadeln in die Schreibtischlade zu legen, um mich in kurzen Pausen so für zwei, drei Reihen runterzustricken. Es hat ja wirklich was Meditatives….

(c) nunette colour

(c) nunette colour / Danke übrigens an die Brüderherzen für die Stricknadeln, himmlisch!

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Stricken macht schön

http://strickmich.frischetexte.de/stricken-macht-schon-blog/

Buchneuerscheinung, gerade entdeckt …

Weiß ich eh 😉 Nur der Liebste ist da manchmal anderer Meinung, wenn ich so im Knotzgewand am Sofa hocke, umgeben von Wolle, Nadeln, Maßband und Schere. Und außerdem ist er ganz schön arm, weil wenn jetzt freche Sprüche kommen, hab ich immer ein Gerät in der Hand, mit dem ich ihm in den Arm stechen kann…..

Auf das Buch bin ich trotzdem neugierig 🙂

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Und ihr so?

Ich bin vor wenigen Minuten aufgewacht, der Holde schläft noch, bin ins Wohnzimmer gegangen, knotze vor mich hin, vor mir steht ein Tee, der Rückenteil des Pulliprojekts wird bald fertig, und es ist einfach nur gemütlich – und ich plane, daran in den kommenden sechs Stunden nichts zu ändern. Die paar Geschenke sind besorgt, und allein schon beim Gedanken, was heute in den Einkaufsstraßen und -zentren los sein wird, kringeln sich mir die Zehennägel hoch.

Und ihr so?

 

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Los gehts!

Irgendwie ist von beginnender Weihnachtsruhe bei mir nix zu spüren. Nicht etwa wegen dem Geschenkeeinkaufsstress, sondern aufgrund spannender Arbeit bis zum letzten Arbeitstag sowie diverser persönlicher Entwicklungen, über die ich schreib, wenn die Eier gelegt sind.

Das Schöne ist die abendliche Entspannung – mit den Stricknadeln in der Hand, dem nächsten Projekt auf ebenjenen Nadeln, und einer der absolut besten Serien der letzten Jahre am TV-Gerät…. Ich kann mir gar nimmer vorstellen, wie das funktioniert hat letztes Jahr, fernschauen ohne stricken. Wenn ich früher gewusst hätte, wie cool selbstgestrickte Pullover sein können (ok, sie können auch fürcherlich peinlich sein und scheiße aussehen, zugegeben), ich hätt mir diverse 14,90 oder 19,90-Teile vom Textilschweden nicht besorgt.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

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