Ichkaufnichtnix

Ich bin im Moment im Freundeskreis leider immer wieder mit Geldproblemen konfrontiert – da gibt es einerseits die, die alles ganz genau budgetieren, aber nichts sparen, und keine Altersvorsorge haben, und andererseits die, die alles ganz genau durchrechnen und sich sich einfach so mal schnell das neue MacBook leisten können, gleichzeitig aber brav Pensionsversicherung zahlen. Und dann gibt es die, die komplett drauf pfeifen und ohne nachdenken kaufen, manchmal sogar bis weit ins Minus. Ich bin irgendwo zwischen den ersten beiden… Keine Pensionsversicherung, aber auch kein MacBook. Schuldenfrei, aber keinen großen Polster (mehrere Pölsterchen eher, vorzugsweise an Popsch und Beinen, aber das ist wieder eine andere Geschichte..).

Ich habe keine teuren Stücke, bewundere die eine liebe Freundin, deren Schrank voller wirklich WIRKLICH cooler Designerstücke ist. Aber dennoch: Ich habe ein Vermögen in meine Bekleidung gesteckt! Unfassbar viel! Allein schon, wenn ich alle Jacken zusammenzähle, komme ich auf locker dreitausend Euro. Die ich anderweitig viel besser hätte investieren können. Bei Schuhen darf ich gar nicht anfangen nachzurechnen…

Ich bewundere meinen Bruder, der zwar gut verdient, aber aus diversen Gründen recht hohe Fixkosten hat. Als ich ihn kürzlich fragte, wie er das macht, dass ihm immer was übrig bleibt, meinte er lachend: „Ich kauf nix!“. Wirklich nix, Fernsehen statt DVDs, Bücher von mir, Spielzeug für die Kinder second hand, Urlaube bei Freunden in ganz Österreich.

Ich sollte das auch versuchen. Ich geb trotz Shoppingboykott immer noch zuviel aus. Habe immer noch das Problem, dass ich mich mit Einkäufen belohne oder ablenke, aber eben nicht mehr per Kleidung. Ich kauf keine Fetzen, keine Schuhe, keine Taschen, keinen Schmuck. Aber: Ich kauf nicht nix.

 

 

Blöd. Irgendwie.

 

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Ein Gedanke zu „Ichkaufnichtnix

  1. Annemarie sagt:

    Siehst, das wollte ich dich schon die längste Zeit fragen, ob und wie viel du aufgrund deines Shopping-Verzichtes gespart hast. Bei mir ist es nicht das Einkaufen auf der Mariahilfer Straße oder sonstwo (also das aktive ins Geschäft latschen) sondern ich bezeichne mich gerne als „Herrin des Warenkorbes“ – schön gemütlich zuhause, ein Klick und der Warenkorb füllt sich – und da wird ma dann teilweise ganz schlecht, bei den Endsummen … Momentan gehöre ich noch zu der Gruppe, die manchmal ins Minus rutscht (aber überschaubar), kleine Altervorsorge, aber nichts gespart … und das muss ich ändern. Dieses, sich jedes Monat von Gehalt zu Gehalt schummeln, ist mittlerweile schon sehr anstrengend und wenn ich daran denke, wieviel Geld ich alleine in diesemJahr bei diversen Versandhäusern ausgegeben habe, bin ich doch ziemlich frustiert … wäre ein schöner Sicherheitspolster … übrigens möchte ich dir zu deinem ATV-Auftritt gratulieren, hat mich sehr inspiriert!

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