Archiv für den Monat Juni 2012

NEWS Schule – das Interview, abgetippt

Nachdem ich herausgefunden habe, dass ich nicht mangels technischen Wissens, sondern mangels der gekauften Vollversion der WordPress-Software MP3s und PDFs und so weiter nicht hochladen kann, habe ich mich aus Sofa gepflanzt und auf meinem neuen Laptop (juhuuuu!!!) das Interview abgetippt.

Nachzulesen ist es in meinem tollen neuen PRESSE-Bereich. Einfach runterscrollen, bis die Fotos wirklich sehr rosafarben werden 🙂

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Geburtstagswünsche

Ich hab doch bald Geburtstag. Sehr bald sogar. Und eine liebe Freundin hat mich bereits drauf angeredet, ob ich mir denn etwas Spezielles wünsche – Strumpfhosen, Leggings oder so… Und ich muss sagen, so sehr ich Anfang des Jahres dachte, der Geburtstag pünktlich kurz vor der Halbzeit würde mich rausreissen, so sehr habe ich jetzt das Gefühl: Nö, ich brauch nix.

Sicher, meine Unterhosen werden derzeit nicht hübscher durchs viele Waschen, mein Strumpfhosenproblem wird sich eventuell durch radikale Diät lösen lassen (sodass mir die zukleinen Hosen wieder passen), und mein Shirts bekommen nach und nach kleine Löcher, aber alles in einem Ausmaß, das mich dennoch nicht zweifeln lässt, dass ich LOCKER bis Mitte Jänner 2013 komme. Und wer mag schon den Dreierpack Baumwollunterhosen ausm Geschenkpapier auspacken….

Also, Fazit: Sicher, so ein Sockenpulli oder ein Paar Stiefel oder ein schönes Shirt oder eine textile Kleinigkeit oder so, freuen würds mich, logisch. Aber brauchen tu ich es nicht. Und klare Ansagen von wegen „Ich wünsche mir ein paar graue Bikerboots“ oder ähnliches wird es von mir nicht geben. Ich freu mich viel mehr auf eine kleine, feine Runde an Freunden, die mit mir feiern werden. Denn nach eigentlich eineinhalb persönlich recht heftigen Jahren kann ich erst seit einigen Wochen wieder wirklich von ganzem Herzen sagen: Es geht mir wieder gut. Und das muss gefeiert werden.

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Rückblick

Was für eine Diskussion! Welche Diskussion? Na die hier! Ich war brav in der ersten Reihe platziert, habe mir die Statements aller Teilnehmer angehört, und in einigen Fällen hat es mich schon sehr gejuckt, da mal meinen Senf dazu abzugeben. Eine allgemeine Nachbetrachtung will ich gar nicht unbedingt machen, sondern mich in den kommenden Tagen auf einzelne Aspekte konzentrieren. Nur soviel: Die Thematik war wirklich spannend, jedoch für meinen Geschmack zu sehr in einer Nischenecke. Und es wurde auch klar gestellt: Fair Trade Produktion macht beispielsweise bei Spinnereien vielleicht drei Prozent der Gesamproduktion aus. Da stellt eine Fabrik dann nicht alles um, wenn die restlichen 97 Prozent sich auch „unfair“ verkaufen lassen. Nur was ich mir wünsche: Dass man sich nicht nur auf die drei Prozent konzentriert, sondern ganz offensiv auch die restlichen 97 Prozent angeht, in welcher Form auch immer.

Und noch etwas ist mir gestern klargeworden: Es wird nicht reichen, mein Gewissen zu beruhigen, indem ich es „richtig“ mache und nur noch bio, öko, fairtrade kaufe, sobald ich wieder darf. Es ist wichtig und mir ein wahnsinniges Bedürfnis, in Zukunft auch aktiv gegen die miesen Arbeitsverhältnisse, für die große Textilkonzerne sorgen, zu protestieren und meine Stimme zu erheben.

Hier eine Vorschau, was euch am Blog demnächst noch so erwartet:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

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Ichkaufnix in NEWS Schule!!!

Huiuiuiuiui, das nenn ich mal ein Clipping – NEWS Schule (eine Sonderausgabe des Wochenmagazins, von Schülern für Schüler mithilfe der Redakteurin Irene Zöhrer produziert) hat mich bereits vor ein paar Wochen zu Interview und Shooting eingeladen. Shooting. Ich! Meine Modelqualitäten halten sich in Grenzen, aber hey, mein Haflingerwiehern hat es jetzt auch in die breite Öffentlichkeit geschafft 🙂

Das Shooting war sehr witzig, kalt (!), sehr rosafarben und vor allem sehr erbaulich, da der Fotograf  donnergerührt dastand, als ich ihm mein Alter nannte. Ich will ihm hier jetzt nicht Professionalität im Models gefügig stimmen unterstellen (was ihm allerdings gelungen ist), aber sein Gesichtsausdruck bei meiner Altersnennung war schon sehr erbaulich…

Kongenialer Partner war übrigens der beste aller Ex-Zivis Christian. Genau der, der per Permanentmarker mal auf ein Loch im Shirt hingewiesen hat – das Ergebis daraus ist hier nachzulesen.

Leider steht die Geschichte nicht online – und Abtippen ist auch ein bissl sehr lang. Hier mal ein fotografischer Vorgeschmack. Sobald ich wieder in Besitz eines Laptops bin, verspreche ich hoch und heilig, mich ein bissl herumzuspielen und ein PDF zu verlinken!

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Wer hat heut abend noch nix vor?

Kleiner Reminder: Dann kommt doch hierher und diskutiert mit! Ich habe die Ehre, vom Publikum aus meinen Senf zu dieser hoffentlich recht fruchtbaren Diskussion beitragen zu dürfen – und übrigens: Sonne international ist eine feine Organisation!

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Kann man sich Schlanksein kaufen?

Weil ich ja letztens über zwickende Jeans und das Abnehmen geschrieben habe, konnte ich es natürlich nicht lassen, mir da auch so ein paar philosophische Gedanken drüber zu machen.

Also. Kann man sich Schlanksein kaufen? Nein. Aber wir machen es immer wieder. Bei mir konnte man das in zwei Phasen einteilen bisher. Entweder ich hatte das Gefühl, ich muss meine paar Kilo zuviel kompensieren mit Shoppen von GENAU der richtigen Optik, die grad angesagt war – oder ich fühlte mich so überdrüberzuviel (mit so manchem Kilo weniger als heute) – dass ich aus Angst vor nicht passenden Hosen erst gar nicht losging zum Shoppen. War die günstigere Version 🙂

Rückblickend betrachtet war die erste Version ein Garant erster Güte für Fehlkäufe, sei es der Kategorie „steht mir nicht, ist aber grad in“ oder einfach nur der Kategorie: „Oleeeoleoleole ich pass rein in Größe 40!!! Ein Wunder ist geschehen! Das Teil ist zwar grottenhässlich, aber es paaasstt!!!“

Ich denke, oder nein, ich bin mir sicher: Da will man sich doch eigentlich keine neue Kleidung kaufen. Da will man sich viel mehr ein anderes, leichteres Lebensgefühl kaufen. Was nie, aber wirklich NIE gelingt. Denn ob mit oder ohne neue Fetzen: Die Kilos auf der Waage und die Kurven im Spiegel bleiben dieselben. Aber kurzfristig macht solches Shopping, wenn erfolgreich, wirklich glücklich. Weil es so schön ablenkt vom Unwohlsein im eigenen Körper….

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Fairtrade, Bio, Billig?

Die liebe Astrid hat mir gestern eine spannende Frage gestellt: „Wo ist eigentlich die Bio- und Fairtrade-Mode, die für Leute mit kleinem Budget bezahlbar ist?“ Noch habe ich nicht recherchiert dazu, aber so aus dem Bauch heraus würde ich die Frage hier mal gerne beantworten.

Es ist logisch, dass Bio und Fairtrade teurer ist. Denn – zumindest in meinen naiven Augen – gehört da dazu, auf faire Bezahlung nicht nur der Kleidungs-, sondern auch der Stoffhersteller zu sorgen, in realistischen, kleineren Mengen zu produzieren, um möglichst wenig Überschuss zu produzieren, und sowohl bei der Herstellung als vor allem auch beim Transport auf umweltschonende Praktiken zu setzen. Bei all diesen Punkten ist relativ klar: Das ist teurer als Massenproduktion auf Kosten von Mensch und Umwelt. Dafür muss man mehr auf den Tisch legen, und zwar einen realistischen Preis, das, was die Herstellung des Kleidungsstückes auch wirklich gekostet hat – unter Berücksichtigung aller obengenannten Aspekte.

Aber natürlich muss Bio und Fairtrade auch bezahlbar sein. In diesem Spannungsfeld befinden sich viele Hersteller, aber auch viele KundInnen. Wenn man weiß, dass man Shirts um fünf bis zehn Euro haben kann, wozu mehr zahlen? Und überhaupt, wie soll man dieses „Mehr“ bezahlen, wenn man ein studentisches Budget von etwa 7-800 Euro im Monat für alles, also incl. Miete, Energie, Essen, Freizeit, Studienmittel hat? Versteh ich. Been there.

Meine Bauchantwort wäre also folgende: Auf die Qualität schauen. Mode kaufen, die länger als eine Saison „in“ ist. Für Basics in Bio-Qualität etwas in die Tasche greifen. Ich bin allerdings kein Freund der Moralkeule für ein schlechtes Gewissen. Wer es nicht anders finanzieren kann, soll halt zum Textilschweden. Aber dann halt vielleicht nicht – so wie ich früher – mit ein bis zwei Teilen an der Kassaschlange stehen und im Vorbeigehen noch ein, zwei Shirts dazunehmen, die halt so schön griffbereit und billig vor der eigenen Nase hängen (die sind ja auch nicht blöd, die Textilschweden…ist wie mit der Schokolade bei den Supermarktkassen). Und wie schon paarmal geschrieben, der Textilschwede ist nicht der Schlimmste aller Hersteller, im Gegenteil, bei denen ist mehr Bemühen bemerkbar als bei vielen anderen – man sollte ihnen halt nicht alles glauben, was sie als grün verkaufen.

Mein zweiter Tipp: Auch Hersteller nachhaltiger Mode haben Ausverkauf. Der geht auch jetzt grad los. Vielleicht finden sich da ja auch ein paar Schnäppchen. Wo genau das ist, das liefere ich nach, versprochen, aber nach Kindergeburtstagsfest, Ärztekonzert und X-Tremgolftrophy unter praller Sonne bin ich heute definitiv nicht in langer Laptop-Recherche-Laune. Tschulligung.

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Hitzefrei..

Dieser Blog hatte heute hitzefrei. Die Autorin schafft es grad noch, hin und wieder vom Dösen aufzuwachen und den Polen und Tschechen beim Fußballspielen zuzuschauen. Die obsessive außerhäusige Freizeitgestaltung der letzten Tage hat Spuren hinterlassen…

 

Und wieder ein Jeansdilemma…

Gestern festgestellt – mein Kaufnixjahr muss wirklich dringend von einer Abnehmaktion begleitet werden – es passen zwar die meisten Jeans noch, aber sie zwicken und zwacken und sind knackeng inzwischen. Ganz schlecht. Muss geändert werden. Dementsprechend: Ich wünsche euch ein sportliches Wochenende …

 

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Der Designschwede

Der Textilschwede hat einen neuen Design-Partner: Maison Martin Margiela (coole Homepage, by the way!). Ehrlich gesagt, ich kannte das Modehaus noch nicht, eine Freundin hat mich belehrt, dass sie zwar das Parfum besitze, die Kleidung ihr aber zu teuer sei.

Nachdem mir meine Zeit heute mehr als davonrennt, muss ich euch auf einen anderen Blog verweisen, wo ausführlich über die Kooperation geschrieben wird: Bitteschön.

Ich gelobe Besserung – das, was mir aus dem Bauch heraus jetzt ganz schnell einfällt, ist die Frage, welchen Hintergrund MMM wohl hat und ob der Textilschwede sein Ziel von nur noch Bio- oder Better Cotton bis 2020 auch bei den Designkollektionen beachtet wird. Nur jetzt muss ich düsen, sonst ist die Nichte sauer….

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