Upcycling anno 1939

Die werte Babsie hat mir letztens etwas zukommen lassen, wovon ich momentan grad restlos begeistert bin: Ein Nähbuch von 1939 namens „aus alt mach neu“. Habe mir erlaubt, das PDF ein paarmal screenzushotten, viel Spaß! Die gesamten 24 Seiten gibt es auf Anfrage unter ichkaufnixx@wordpress.com weitergeleitet…. – sie hat es übrigens per Newsletter von dem Knauserer erhalten, um der Quellenangabe hier auch mal gerecht zu werden.

Screenshot (c) nunette colour

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13 Gedanken zu „Upcycling anno 1939

  1. aniger sagt:

    Jaaa, will haben, bitte!
    Genial!

  2. Patricia sagt:

    Hallo,

    deinen Blog habe ich vor ein, zwei Wochen entdeckt und mich teils festgelesen, teils überflogen – jedenfalls zuerst mal Danke für den Hinweis auf Desigual, ich habe einen tollen Sommermantel gefunden 🙂

    Sonst habe ich mit Entsetzen festgestellt, dass ich offensichtlich alt bin oder werde, denn einen übervollen Kleiderschrank kenne ich nur von der 20-jährigen Tochter meiner Freundin. Ich kann nicht ganz nachvollziehen, warum man regelmäßig zu H&M & Co pilgert, sich mit billiger – billig im Sinn von schlecht verarbeitet und nicht länger als eine Saison haltend – Kleidung eindeckt und diese vermutlich nach kürzester Zeit in einen Caritas- oder Humanacontainer stopft.

    Ohne jetzt in die Diskussion zu fairen/unfairen Produktionsmethoden einsteigen zu wollen – ist es nicht, auch unter ökologischen Gesichtspunkten gesehen, am sinnvollsten, gut verarbeitete Kleidung zu kaufen, diese einige Saisonen zu verwenden und, wenn keine Nähmaschine vorhanden ist, in eine Änderungsschneiderei zu tragen?

    lg, Patricia

    • nunette sagt:

      ich denke, das problem ist die immer schneller werdende wandlung der mode. früher konnte man stile noch in jahrzehnte einteilen, das ist spätestens seit den 2000ern – in denen ja der durchbruch dieser schnellen handelsketten im textilbereich stattgefunden hat – vorbei, jetzt gibts alles und alles auf einmal. früher gabs vier kollektionen im jahr, jetzt gibt es über 30. dieses geschwindigkeitsthema beschäftigt mich grad ganz allgemein – das umgibt uns ja, stichwort burnout, am arbeitsmarkt „dranbleiben“ usw.
      mein sinnenswandel hat bereits eingesetzt, ich stimme dir nun voll zu: gute qualität, länger als eine saison. nur eines muss ich auch feststellen: desigual hat absolut keine gute qualität. für mich ist desigual aus diesem, aber auch aus anderen gründen ab 2013 erledigt….

      • Patricia sagt:

        Ich glaube, dass man diesem Konsumdruck bei Kleidung oder auch Möbeln ausweichen kann und trotzdem nicht wie Walpurga aus Hintertupfing (sorry an alle Walpurgas) ausschaut.
        Auch wenn es 30 Kollektionen gibt – wenn gagerlgrün angesagt ist, kann ich (und viele andere) es trotzdem nicht tragen, sondern bleib bei blau. Wenn Jeans röhrenförmig werden, trage ich sie trotzdem nicht, als Knackwurst fühle ich mich nicht wohl. Wenn Ikea/Interio/Leiner usw alle sechs Monate neue Kollektionen rausbringen, bringe ich meine alten Möbel auch nicht zum Sperrmüllplatz, sondern lasse sie bei Gelegenheit restaurieren.
        Mich stört diese Ressourcenverschwendung, die mit dem Konsumdruck einher geht.

      • nunette sagt:

        mich auch – und ich wende mich immer mehr davon ab, auch wenn es ein schleichender Prozess ist. Bei Möbeln habe ich bereits vor ein paar Jahren festgestellt: Alte Teile, die womöglich mal eine ganz andere Verwendung hatten (mitten in unserem Wohnzimmer steht ein riesiger Planschrank, beispielsweise) haben erstens viel mehr Qualität, halten länger und haben obendrein einfach auch Geschichte, während Ikeateile nach fünf bis zehn Jahren einfach im Popsch sind. Der Anteil der Ikea-Teile bei mir wird immer weniger… Und auch bei Kleidung, das ist einfach ein Prozess, der bei jedem einzeln einsetzen muss (oder auch nicht): Irgendwann kommt man einfach drauf, man braucht nicht soviel, man muss nicht jedem Trend hinterherhampeln, und man sollte auf Qualität schauen. Ich werde mich nächstes Jahr bemühen, dieses Umdenken auch umzusetzen. Und ja, die Ressourcenverschwendung ist ein Wahnsinn, das fängt bei so Kleinigkeiten wie Lebensmittel wegwerfen, weil zuviel gekauft, an und hört bei dem irrrrrren Verbrauch an Aluminium, Lithium und seltenen Erden für Elektronik (wo ja genau der gleiche Trend eingesetzt hat, alles immer schnellerbesserneuer) auf. Der angenehme Nebeneffekt, wenn man sich so etwas bewusst macht: Man kann sich ausklinken und hat plötzlich weniger Stress. Ich genieße das sehr 🙂

      • nunette sagt:

        aber auf gagerlgrün steh ich 😉

      • M_S sagt:

        ich merke, dass ich es mit zunehmendem erwachsenwerden = anderer/klassischer stil gefunden einfacher habe. ich kaufe immer weniger, dafür bessere sachen, die endlos tragbar sind. ich sehe aber halt nicht mehr so auffällig aus, eher zeitlos.

        kommt das mit dem alter, dass man eher nur noch das kauft, was einem steht? und die modischen verirrungen und stilistischen fehltritte den teens und twens überlässt, die sowieso in allem irgendwie niedlich aussehen, weil sie noch so jung sind? (denke grad an geblümte volant-minis *g*)

      • nunette sagt:

        ja, das denk ich mir auch manchmal – aber andererseits find ich manche neue stile, die kommen, halt schon immer noch sehr lässig… ganz klassisch mag ichs halt auch nicht. wahrscheinlich fühl ich mich noch zu sehr als twen 😀 duu, schickst mir die mail? hab auch andere news für dich 😉

  3. M_S sagt:

    ich wills haben!!!
    und ich kenn eine menge leute aus der swing- und reenactment-szene, die wollen es auch (sie wissen es nur noch nicht)!!!

  4. Michi sagt:

    Freut mich, dass mein Fundstück hier so großen Anklang findet 8-)) Wenn ich so was finde, dann glüht der Scanner …

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