Styleblogging – unreflektiert?

Ok, Fashioncamp also. Zweiter Tag. Ich muss ja zugeben, mit meinen Outfits, die weniger auf Style und mehr auf Wohlfühlen gehen, bin ich mir bissl fehl am Platz vorgekommen. Es war eine Konferenz von Fashionbloggerinnen, also nona war es optisch ein Jahrmarkt der Eitelkeiten. Fashionbloggerinnen, die, die bis zu täglich ihre Outfits posten.

Ich tu mir grad wahnsinnig schwer mit diesem Beitrag, daher schieb ich ihn auch seit einem ganzen Tag vor mir her. Ich surfe seit gestern über verschiedenste Blogs, und ich schaffe es nicht, mir eine Meinung zu bilden über die Damen. Einerseits finde ich schon allein den Trend des Bloggens an sich etwas wirklich Wunderbares. Auch die Macht in Sachen Marketing, die die Blogosphäre inzwischen genießt, ist – solange die BloggerInnen ehrlich bleiben und nicht auftragsweise gute Reviews abgeben! – eine Art der Demokratisierung der Werbewelt. Andererseits tut es mir inzwischen fast schon körperlich weh, dass die Damen komplett unreflektiert von diversen Textilgroßhändlern kaufen und auf bestimmte Marken abfahren, ohne sich auch nur ansatzweise mit der Herkunft der Produkte zu beschäftigen. Nur um das klarzustellen, mir gehts nicht um die Oberflächlichkeit, jedes Blog hat seinen eigenen Stil und seine eigene Thematik – und wenn jemandem Nagellack und farblich passende Schuhe wichtig sind, dann ist das komplett in Ordnung – ich bin gestern auch eine halbe Stunde auf der betreffenden Seite pickengeblieben. Aber: Es geht mir ums Nachdenken über die Herkunft der Produkte – no na net seh ich dann ein einfaches „boah schauts mal wie schön mein neuer Rock/Nagellack/Mantel“ als sehr oberflächlich an.

Gestern war dann eine Podiumsdiskussion, die eigentlich unter dem Titel „Konsumsucht“ stand. Ich war sehr gespannt, wie diverse BloggerInnen, die wirklich eindeutig Fashion Addicts sind, sich zu diesem Thema äußern würden. Und da war ich dann plötzlich im falschen Film:

In der Szene anscheinend recht bekannte Bloggerinnen wie etwa Luisa von Style Roulette oder Vicky von Bikinis and Passports sprachen plötzlich nur noch drüber, wie sie damit umgehen, wenn sie Produkte gratis zur Verfügung gestellt bekommen – ob sie darüber schreiben oder nicht. Weit und breit nichts von Konsumsucht, sondern nur von der Frage, ob man nur teure oder auch billige Produkte anpreist. Die Diskussion war so sehr am Thema vorbei, dass ich gleich mal live auf Facebook motzen musste – liebes Fashioncamp-Team, sorry dafür (und auch hier nochmal: Ihr habt mit dieser Konferenz einen wirklich tollen Job gemacht!!).  Auf meine Frage, wieviel im Monat die BloggerInnen am Podium etwa für Kleidung ausgeben bzw. wie oft sie im Monat shoppen gehen – und ob sie sich gleichzeitig als konsumsüchtig bezeichnen würden, bekam ich keine klaren Antworten in Bezug auf ersteres. Die Frage nach der Konsumsucht beantworteten die ersten beiden mit einem klaren „Nein“. Ich kann mir nicht helfen, ich find das bedenklich.

Ebenfalls bedenklich: Die Verantwortung für die eigenen Leserinnen wurde weeeeit weggeschoben, und auch die Vorbildwirkung im negativen Sinne erscheint den Damen nicht klar. Es fiel sogar die Aussage „Wenn ich jünger wäre, würde ich auch mehr kaufen, als damals, als ich wirklich jünger war.“

Doch dann kam Sarah von ThisisJaneWayne  (Klicktipp! Feines Portal!!)– und hatte binnen Sekunden einen Fan in mir. Sie war anders als die anderen. Sie war die erste, die sagte: Natürlich bin ich konsumsüchtig! Und sie war die erste, die sagte, man solle auf große Teile sparen und nicht lauter billigen Scheiß kaufen. Und man solle auf die Herkunft schauen. Und außerdem sagte sie etwas so wunderschönes, dass ich sie hier wörtlich zitieren möchte:

“ Das Traurige ist, dass man sich inzwischen schon so schnell Wünsche erfüllt, dass man gar nicht mehr davon träumt.“

Zu einem Fazit komme ich leider immer noch nicht. Einerseits finde ich das Fashionbloggen gut (und inspirierend!), aber andererseits tue ich mir wahnsinnig schwer mit dieser scheinbar fehlenden Reflexion. Liebe LeserInnen meines Blogs, ich bin daher auf eure Meinung gespannt…..

Getaggt mit , ,

29 Gedanken zu „Styleblogging – unreflektiert?

  1. Danke für diesen schönen Beitrag. Internet sei Dank wissen viele von uns, wie schwer es ist sich jeden Tag etwa 200 mal für die anständigste Option zu entscheiden. Und sehr sehr sehr oft machen wir auch Dinge, bei denen wir es doch besser wissen sollten.

    Und dann stolper ich über Blog, Beiträge, Artikel und Bilder, bei denen ich mich frage, ob es so etwas wie adblock auch für lästige und traurige Wahrheiten gibt. Nachrichten und Informationen werden dann gegen Werbung ausgetauscht…

  2. zuckerfrei sagt:

    interessant, dass du das schreibst, hab erst vor einer stunde auf ivy.at was ähnliches gelesen, zwar in einem anderem zusammenhang, aber auch sie ist vom fashion camp heingekommen und war über dur unteflektiertheit der bloggerinnen enttäuscht.

  3. nukimama sagt:

    Mir geht es da ähnlich wie Dir: einerseits ist Mode eine der großen Leidenschaften meines Lebens, andererseits stößt mir – nicht nur auszeitbedingt – diese maßlose und immer ausschließlichere Orientierung auf „mein Haus, mein Auto, mein Boot“ – egal um welchen Preis und egal, ob man den nun selber zahlt oder weniger privilegierten Welt-Mitbürgern drauf drückt – so empfindlich auf, dass ich schon so manches harmloses Pausengespräch unerträglich finde. Das betrifft ja viele Bereiche des täglichen Lebens. Ich entdecke, dass ich hier einfach mittlerweile einen ganz anderen Zugang habe, als noch vor ein paar Monaten und als der Großteil meiner Umgebung, die mir dahin einfach (noch?) nicht gefolgt ist.

    Entsprechend ambivalent ist mittlerweile auch mein Zugang zu Fashion Blogs und sonstigen Medien, die als Hauptbotschaft „kaufenkaufenkaufenkaufen“ haben…

  4. Mausflaus sagt:

    man kommt sich immer vor wie ein spielverderber, wenn man etwas kritisiert, dass spaß macht. aber ich kann auch nicht einfach blind mitmachen bzw. wegschauen, weil ich mich für das leid auf dieser welt dann mitverantwortlich fühle; und klamotten sind nunmal umweltschädlich, es werden menschen und ressourcen ausgebeutet, und der konsument ist damit auch nicht dauerhaft glücklich.

  5. Foxy sagt:

    Schöner Review! Ich hab die Diskussion zur Konsumsucht ähnlich wahrgenommen. Schade um das Potential des Themas.

    Und: Ich bin mir stylemäßig und einstellungsmäßig auch etwas falsch am Platz vorgekommen. Hab mir mit meiner Präsentation wohl auch den Freundeskreis unter den Fashionbloggerinnen nicht erweitern können, aber so ist das 🙂

  6. marianne sagt:

    Ich lese schon ewig keine Fashion Blogs mehr, weil es mich einfach langweilt. Es scheint in der Natur der Sache zu liegen, dass Nachhaltigkeit, Herkunft der Kleidung usw. dem Shoppingwahn einer ganzen Generation untergeordnet wird. Und das ist dann richtig langweilig. Irgendwie finde ich diese Selbstdarstellung fast schon obszön angesichts der realen Hintergründe der Bekleidungsindustrie global gesehen.
    Versteht mich nicht falsch, ich mag Mode als kreativen Ausdruck der Persönlichkeit aber nicht um jeden Preis. Und das genau scheint bei den meisten Konsumenten nicht angekommen zu sein. Ich hab als Jugendliche halt Zeitschriften gelesen und die Auslagen von Geschäften bewundert und nicht die notwendigen finanziellen Mittel gehabt um das alles zu kaufen. Damals hätte ich es auch gern anders gehabt!
    Ich denke, wir erwarten auch viel von einer Generation die mit einem 3 Euro-T-shirt aufgewachsen ist. Fashionblogs sind fashionable und kommen und gehen. Ich denke auch, dass das einfach ein Ausdruck einer Internetgeneration sein mag, die die Individualisierung in sozial unsicheren Zeiten mit aller Welt teilt, weil es technologisch möglich ist, aber deswegen noch lange nicht wertvoll ist.
    🙂 ich hoffe es kennt sich jemand bei meinem Sinnieren aus!
    lg
    M

  7. kdb sagt:

    ich hab mir auch sehr schwer getan mit dieser diskussion…
    sehr angenehm war die erfrischende ehrlichkeit von sarah, wobei natürlich auf deren blog dieses thema immer wieder mal behandelt wird. jane wayne ist ja nicht so sehr ein konsumlog, sondern einer mit einem recht breiten themenspektrum.

    die anderen vier sind aber für mich konsumblogs (wobei ich nur vickys besser kenne und auch regelmäßig lese weil ich ihn ästhetisch recht ansprechend finde). aber ich denke, dass keiner dieser vier blogs ohne regelmäßigen und nicht gerade geringen konsum funktionieren würde. und ein weiterer wesentlich unterschied ist für mich da auch die zielgruppe.
    ich schätze mal, dass die leserInnen von this is jane wayne um einige jahre älter sind, als bspw die durchschnittliche leserin von fashionmonger oder luisalion. und gerade deshalb hat mir bei diesen mädls ein bisschen die selbstreflektion gefehlt. das lesen nunmal junge mädchen die dann all diese neuen taschen, schuhe und kosmetika haben wollen. und da dann immer wieder auf die eigenverantwortlichkeit der leserInnen hinzuweisen oder überhaupt das gute alte argument \”wers nicht mag, muss es ja nicht lesen\” zu bringen, find ich nicht ganz in ordnung.

    irgendwie muss man gerade den jungen mädchen ja klar machen, dass konsum nicht alles ist.
    und schlussendlich hätte mich dann ja schon auch der prozentsatz der einkommen der fünf bloggerinnen interessiert, der nun tatsächlich für Mode, Schmuck, Schuhe, Kosmetik etc ausgegeben wird…

    • nunette sagt:

      nach letzterem habe ich ja gefragt, aber leider keine antworten bekommen….

    • marianne sagt:

      Warum ist das so interessant wie viel sie für Mode etc. ausgeben? Wahrscheinlich mehr als sie sich leisten können!? Wie unsere Medien immer wieder verkünden steigt die Privatverschuldung bei Jugendlichen enorm.
      Wahrscheinlich gibt es soundso keiner zu in welcher Größenordnung sich das abspielt! Das ist dann ungefähr so wie bei der Frage nach der Anzahl der Liebhaber. Da lügt ja auch fast jeder abhängig davon ob er ein Mann oder eine Frau ist!;)
      lg M

      • nunette sagt:

        ich würde aber nicht unbeachtet lassen, dass mode echt fast nix mehr kostet. kann schon sein, dass die mädels nicht allzuviel ausgeben (und sie kriegen eigenen aussagen zufolge ja auch einiges geschenkt von den firmen), aber das find ich sogar fast noch schlimmer: ein kleid bekommst heutzutage manchmal sogar billiger als ein essen beim vapiano…

  8. Hmm.. interessante Kommentare und ich finde es gut, dass du ehrlich sagst, was du von dem Vortrag hälst. Ist auch okay, dass du mich verlinkt hast aber bitte unter richtigem Namen werde nur mit \’u\’ geschrieben also Luisa 😉

    Zurück zum Thema.. Ich muss ehrlich sagen, dass wir alle die Moderation nicht so gut fanden und ich selber auch das Gefühl hatte, dass es etwas am Thema vorbei geht. Ich habe ja ebenso wie Sarah gesagt, dass ich Konsumsüchtig bin und ich bin mir dessen auch bewusst und weiß, dass ich was ändern muss. Ich finde es nur generell sehr schwer NICHT bei H&m, Zara, Mango, Primark; Forever 21 usw. einzukaufen weil ich erstens einfach nicht so viel Geld für Klamotten ausgeben kann und will aber auch weil mir die Sachen dort einfach am besten gefallen.. Selbt Designer Marken, wie Gucci usw. waren mal in Skandale wegen Tierhaltung, Arbeitskraft usw. verwickelt. Ich habe etliche Reportagen über die Arbeiter in Indien gesehen und finde es wirklich schlimm und nicht okay aber gleichzeitig ist es einfach wahnsinnig schwierig Alternativen zu finden, die einen nicht in den Ruin bringen. Ich weiß auch, dass ich das Konsumverhalten meiner Leser nicht ändern werde, da die meisten – wie du ja bereits sagtest – wirklich eher jünger sind und noch weniger Geld zur Verfügung haben.

    So oder so will ich meine Konsumsucht gar nicht leugnen aber ich arbeite bereits daran, weniger in solchen Läden einzukaufen und mehr auf Qualität zu achten. Und mir hat die Diskussion insofern etwas gebracht, dass ich es auch in meinem Blog thematisieren werde und versuchen werde kritischer mit Dingen umzugehen..

    Liebe Grüße,
    Luisa

    • nunette sagt:

      Hallo! Tippfehler wird natürlich gleich ausgebessert, sorry! Und danke für deine Feststellungen, find ich gut! Leider ist ein Teil des Weges in Richtung verantwortungsvolleren Kleiderkauf der der Reduktion – einfach nicht mehr so viel kaufen….. aber ansonsten freue ich mich sehr über deine Feststellungen und bin gespannt, wie du das im Blog thematisieren wirst!

      • Danke für die schnelle Änderung 🙂 Ich werde wahrscheinlich morgen oder übermorgen drüber schreiben kannst ja mal vorbeischauen..Und ja du hast vollkommen Recht – wie gesagt ich versuche es bereits da mein Freund mir ohnehin jedes mal kopfschüttelnd erklärt, wie krank ich doch sei mit meinen ganzen Schuhen und neuen Sachen.. und ja er hat Recht. Ich denke, je älter man wird, desto besser und vor allem nachhaltiger wird man auch mit seinem Konsumverhalten.

      • nunette sagt:

        und wenn man mal sooooo alt ist wie ich, kauft man gar nix mehr 🙂 🙂 🙂 🙂

      • nunette sagt:

        und wenn man mal sooooo alt ist wie ich, kauft man gar nix mehr 🙂 🙂 🙂 🙂 aber ehrlich, ich freue mich sehr über deine reaktion – zeigt, dass sich da hinter der oberflächlichkeit, die den fashionblogs innewohnt, doch eine seele ist 😉

  9. Hr. Hdrr sagt:

    Ich fands schade, ich hab überlegt ob ich am Ende noch ein paar Fragen einwerfe, wollte mich aber nicht aufdrängen, da es ja nicht mein Panel war, somit hab ich dann nur Mikro von A nach B getragen und mir auf die Zunge gebissen…

    • nunette sagt:

      also hätt ich doch noch frecher sein sollen…. ich freu mich aber auf nächstes jahr, immerhin: gelernt ist gelernt! übrigens großes kompliment, du hast deine panels wirklich gut moderiert!!

  10. Ehrlich gesagt, halte ich nicht viel von Fashionblogs. Obwohl ich Mode spannend finde und mich schon gerne inspirieren lasse, wird mir bei dieser Überdosis an Oberflächlichkeit und exzessiver Selbstdarstellung meistens ganz übel.

    Ich finde es echt schade, dass die meisten Fashionbloggerinnen agieren wie die Lemminge: die neuesten Trends brav nachmachen und propagieren. Und immer schön kaufen, kaufen, kaufen.

    Dabei könnten doch Fashionblogs eine echte Alternative zu den etablierten Modezeitschriften sein. Coole Looks jenseits des Mainstreams kreieren und gerade Jugendlichen Mut machen, sich aus dem Konsum-Hamsterrad zu befreien und einen eigenen Stil zu entwickeln. Leider tun die meisten Fashion-Blogs exakt das Gegenteil.

    Dabei müssen sie doch nicht wie ELLE & Co. auf Anzeigenkunden und Verlagseigner Rücksicht nehmen. Ich habe den Eindruck, dass die sogenannte Generation Internet gerade eine wichtige Chance verpasst, mal wirklich etwas zu bewegen.

    Oder wollen die Mädels selber nur über Ihre Mini-ELLE ein bisschen Kohle verdienen oder wenigstens ein D-Promi werden??

  11. M_S sagt:

    ich habe in einige blogs reingeschaut, um mir ein bild zu machen (die einzigen, die ich unregelmäßig ansehe, sind facehunter u.ä., die leute von der strasse zeigen), und muss sagen, dass die werbung doch offensichtlich ist. man muss schon ein sehr unkritischer leser bzw. konsument sein, um das nicht zu erkennen.

    was mir auch fehlt ist jede fachliche auseinandersetzung. vielleicht bin ich zu sehr geisteswissenschaftler, aber ich würde wirklich gerne einen blog lesen, dessen autor sich auch mit modetheorie, modegeschichte, rezeption auskennt und nicht nur schreibt, was gerade „cool“ ist, sondern auch warum, woher, etc. – kenn jemand so etwas?

  12. Christine sagt:

    Wunderbarer Artikel. Du spricht mir aus dem Herzen, aber nicht ohne Bescheidenheit, und das mag ich.

  13. […] Und habe dort von einer Frau, die ich einmal zwischen den Zeilen gleichzeitig kritisiert und ihren Blog doch bewundert habe, eine Lederjacke gekauft. Eine graue Lederjacke. Zweimal im […]

  14. […] Tage werden super, diese ungeduldige Freude ist doch was herrliches. Da muss ich immer wieder an das Zitat von Sarah von ThisIsJayneWayne am Fashioncamp 2012 […]

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