Würfeln?!

? Wer vier würfelt, wird durchsucht?! Und das ist ein Fortschritt, weil vorher alle durchsucht wurden? Und das ganze nur in einer Filiale, weil es in den anderen aus Angst vor Jobverlust nichtmal Betriebsräte gibt?

Auch nett: Alle drei Monate müssen sich die Mitarbeiter neu einkleiden – mit firmeneigener Mode. Die sie selbst kaufen müssen, verbilligt, aber trotzdem. Die Firmenleitung streitet das ab, aber sorry, wie entstehen bitte solche Gerüchte?

Tolles Arbeitsklima muss das dort sein.

Getaggt mit , ,

2 Gedanken zu „Würfeln?!

  1. Man muss ja nicht in so einem Drecksladen arbeiten. Ich habe allerdings den Verdacht, dass sich viele was drauf einbilden, sich in so einer pseudo-hippen Buzze ausbeuten zu lassen. Die seltsamen Ansichten von A&F sind ja sattsam bekannt.

    Und was Hollister angeht: Die verkaufen so schlechte Sachen, dass sie einen unglaublichen Store-Zirkus drumherum inszenieren müssen, damit es (zumindest im Laden) nicht ganz so auffällt. Schon allein die Tatsache, sich mit diesem Mistkram einkleiden zu müssen, wäre für mich ein hinreichender Grund, dort nicht zu arbeiten.

    Aber wer meint, dass Abercombie/Hollister ganz ganz toll sind, dem ist halt nicht zu helfen.

  2. nukimama sagt:

    Das mit der firmeneigenen Arbeitskleidung ist durchaus nicht unüblich. Ist natürlich schon auch irgendwie eigenartig, wenn jemand mit Esprit-Leiberl bei XY im Laden steht. Aus Arbeitgebersicht ist das verständlich. Üblich ist aber entweder, die Kleidung gratis zur Verfügung zu stellen (wenn sie so spezifisch ist, das man im Privatgebrauch nix damit anfangen kann) oder noch wesentlich stärker zu rabattieren. Bei meinem Arbeitgeber sind das 75%, also noch unter Einstandspreis.

    Sogar stichprobenartige Taschenkontrollen sind unter gewissen Bedingungen noch nachvollziehbar. Würde ich in einer Filiale mit einem Inventurproblem arbeiten, würde ich sogar noch drauf bestehen, dass jemand meine Tasche kontrolliert, um über jeden Verdacht erhaben zu sein. Wie alles im Arbeitsleben kann man aber alles so und so auslegen und vorleben. Das geht hin bis zur Telefon- und Mailüberwachung.

    Dass sich Firmen aber über geltendes Arbeitnehmerrecht und Arbeitnehmerschutz hinwegsetzen, gehört am besten durch totalen Boykott selbiger abgewatscht.

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