Nachtrag zum Frustlesen

Ich möcht nochmal auf meine Nachdenkerei von vorhin eingehen: Ich hab dieses Frustgefühl hin und wieder. Aber was in dem Beitrag nicht wirklich herauskam: Ich bin überzeugt, dass wir alle was tun können – und dass kritischer Konsum wichtig ist. Nur wusste ich nicht, wie ich das richtig in Worte fassen kann.

Das hat Isabelle auf Facebook für mich übernommen:

Doch, der Kunde hat es in der Hand. Es mag etwas länger dauern, aber die Industrie will verdienen. Sie wird ihre Prokuktion ändern, wenn sie gezwungen wird. Es ist einfach zu sagen, wenn ich nicht konventionell einkaufe geht es den Menschen noch schlechter. Kurzfristig ja, langfristig nein. Bei Kinderarbeit wird meist genauso argumentiert: so hat die Familie aber genug Geld für Lebensmittel, usw. Kinder haben aber ein Recht auf Freizeit und Schulbildung. Die Näherinnen ein Recht auf eine angemessene Entlohnung und Sicherheitsstandards. Davon ab kann keiner die Welt retten, das ist leider so. Man kann sich nur bemühen, sie ein wenig zu verbessern.

Danke für diesen Kommentar.

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