Archiv des Autors: nunette

Vorfreude und Ablasszahlungen

Wow, es wird ernst, das Jahr geht ja wirklich glatt bald mal zu Ende! In 75 Tagen „darf“ ich wieder shoppen. Ob ich es umgehend am 16. Jänner auch tun werde, sei mal dahingestellt. Momentan sagt mein Bauchgefühl nein. Erstmal den ganzen Ballast zuhause loswerden und Raum für Neues, aber vor allem für neu Selbergemachtes schaffen. Aber belohnen werde ich mich dennoch für das Jahr, und zwar mit einem Wochenende in Amsterdam mit meiner lieben Aniger.

(c) nunette colour

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Die Stadt der Fahrräder, die Stadt am Wasser, die Stadt des Kirschbieres, …… die Stadt, wo es eine Cora-Kemperman-Filiale gibt 😉

Und obwohl ich mir vorgenommen habe, nicht mehr zu fliegen, sofern es sich vermeiden lässt, werden wir hinfliegen. Aaaaber – und das möcht ich euch allen ans Herz legen – ich hab ganz brav meine Ausgleichszahlung bei Atmosfair getätigt. 13 Euro für Amsterdam und zurück – Geld, das für wirklich sinnvolle Klimaprojekte eingesetzt wird.
Hach, ich freu mich. Drei volle Tage mit der Frau, mit der ich bereits sieben Wochen durch Australien gegurkt bin vor viel zu langer Zeit, und die das DIY-Fieber mit mir teilt, in einer der coolsten Städte Europas.

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Wie gehts weiter?

Heute seid mal IHR gefragt: Ich hab ja schon so diverse Ideen, wie ich den Blog nach Ende des shoppingfreien Jahres weiterführe, aber noch hat es sich nicht zu einem schlüssigen Konzept entwickelt. Und alle paar Tage fällt mir wieder eine neue Perspektive ein, die ich am Blog einbauen könnte.

Aber eines interessiert mich auch sehr: Liebe LeserInnen, was würdet ihr denn gerne nächstes Jahr (weiterhin) lesen? Oder wartet ihr nur ungeduldig auf den 16. Jänner, ob ich es auch wirklich geschafft habe, und dann hat sich die Sache?

Liebe Leute, Vorschläge willkommen – soll ich weiterraunzen, weiter Labels vorstellen, das ganze zum DIY-Blog machen, oder habt ihr komplett andere Ideen für mich? Ich bin sehr gespannt drauf, und freu mich auf euer Feedback!

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Grobes…

Puh, ein Feiertag am Sofa – waren dann doch ein paar Gin Tonics zuviel gestern. Teufelszeug. Aber gut, das Wetter hat eh nicht zum Rausgehen eingeladen, also Lesen, Stricken, Fernschauen, Kochen, Knotzen, am Sofa festwachsen, immer wieder mal Einschlafen. Und versuchen, das Kunstblut von gestern irgendwie wieder aus dem Gesicht zu scheuern.

Bin zwar nur noch wenige Zentimeter von der Finalisierung dieses Projekts entfernt, aber momentan grad so derart auf der Zpagetti-Welle, dass ich gleich mal einen weiteren Pulli angefangen hab. Ausschauen soll er so wie das schöne Nolita-Teil von We are Knitters, nur halt aus Baumwollstreifen. In Grau.

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Extra sehr locker gestrickt, da die Streifen recht schwer sind, der fertige Pulli wird dennoch ein ordentliches Gewicht haben. Aber ich freu mich trotzdem. Das Teil, drunter ein langes weißes enges Top und die zerrissenen Boyfriendjeans, yeah.

Nur der Liebste hat mir die Vorfreude etwas zermantschgert:

„Schaut aus wie ein Kettenhemd…“

Grumpf.

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Altes und Neues

Juhu, ich hab wieder Lesematerial bekommen – bald gibts hier eine Rezension über diese beiden wunderschönen Babies… freu mich schon auf die nächsten paar freien Stunden, die ich definitiv mit Schmökern verbringen werde… Feiertage sind halt doch was Angenehmes!

Mach Neu aus Alt. Von Henrietta Thompson

Mach Neu aus Alt. Von Henrietta Thompson

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Nix kaufen heißt noch gar nix

Ich hab letztens mal „Kassasturz“ gemacht und zusammengezählt, was in den vergangenen neuneinhalb Monaten so alles in meinem Kleiderschrank gelandet ist, das da vorher noch nicht war. Und holla, das ist nicht grad wenig – irgendwie wird mir grad klar, warums mir nicht wie Verzicht vorkommt, das Jahr. Vorausschickend: Ich habe nicht um Geschenke gebeten. Bis auf eine Tasche. Geb ich zu.

  • Eine Strumpfhose, extrem genial, aber leider umgehend innerhalb meiner vier Wände so derartig professionell verschustert, dass sie seither nicht mehr aufgetaucht ist.
  • Insgesamt fünf (bist du irre!!!) Paar Leggings, von denen zwei leider nachm ersten Waschgang wieder „adios“ gesagt haben und eine zu klein, aber sehr sehr cool ist (vom Liebsten)
  • drei selbstgenähte Röcke: 1, 2, 3
  • ein selbstgenähter Mantel,
  • ein selbstgenähter, ein selbstgestrickter (siehe Foto), ein geschenkter Schal
  • ein fast fertiggestrickter Pullover 
  • der unfassbar geniale Sockenpulli, mein Geburtstagsgeschenk
  • eine selbstgenähte, zwei geschenkte Taschen (die zweite ist giftgrün und von meiner liebgehabten Frau vom See)
  • ein Cardigan
  • ein Shirt, das Ena bekommen hat, ihr aber zu groß war. Third Hand quasi.
  • ein Seidenkleid, ein Pulli, ein Rock, ein Shirt, noch ein Shirt – bei einer Tauschparty. Hab aber mehr Teile hingebracht als mitgenommen. Gilt aber dennoch als „neu“ in meinem Schrank.
  • eine Wollhose von der zweiten Tauschparty, die allerdings längentechnisch noch etwas gepimpt werden muss…
  • Alte, von meiner Lieblings-aniger nimmer getragene Strumpfhosen (Freundinnen jenseits der 1,80 sind in Sachen Kleidertausch bei mir echt Gold wert). Mal schauen, ob sie mir passen.

Aaaaaalter Schwede.

Also erstens: Ende Jänner ist Großausmisttag. Aber sowas von.

Und zweitens: Diese Liste da oben ist ein Bruchteil dessen, was ansonsten so durchschnittlich in einem Jahr neu in meinem Kleiderschrank gelandet ist. Und die Freude über jedes einzelne Teil war 2012 locker viermal so groß wie vorher.

Drittens: Ich hab mich komplett an meine eigenen Regeln gehalten. Trotzdem kommt mir diese Liste da oben echt wie ein Regelbruch vor.

Aaaaaaaaaaber viertens: Auf die Tour kann ich locker noch ein paar Monate länger weitermachen. Wäre da nicht das mit Aniger geplante Amsterdamwochenende 🙂

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Dosenlos: Morgen gehts los

Nur schnell zwischendurch: Hier gehts zu meinem Dosenlos-Blog! Ich genieße in diesen Minuten gerade meine letzten Schlucke aus einer gewissen blau-silbernen Dose… Morgen wirds ernst.

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Verf….te Wahrheit

Hach wie gern würd ich diese Tatsachen verdrängen. Scheisse. Nur zu gern hab ich damals der Bekannten geglaubt, die gemeint hat, es wäre  geschorenes und verwebtes Lammfell. Die Dinger sind unglaublich warm. Aber hey, realistisch gesehen: Wieviele UGGS und EMUS gibts auf der Welt? Viele. Hm! Wie die wohl produziert werden?!

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Neues aus der Blog-Community

Meine Damen und Herren, ich habe hiermit die große Ehre, euch zwei weitere Blogs vorzustellen, die sich mit dem Thema „bewusster konsumieren“ auseinandersetzen.

Einerseits hätten wir da mal HABALLES– sie schreibt:

Ich hab‘ ja alles… und will nicht mehr…

… in einen Laden gehen und alles haben wollen. Ich will mit dem zufrieden sein, das da ist. Das ist eigentlich genug. Aber immer dieses „eigentlich“. Dann behauptet man fast nie was zu kaufen, bis zum gewissen „einen Mal“, bei dem zugeschlagen wird. Die Wohnung wird voller und voller und bevor ich mich verdrängt fühle von all dem Kram muss was passieren! – Nichts mehr kaufen & aus dem was da ist Neues schaffen; es wertschätzen.

Denn ich hab‘ ja alles… alles was ich brauch!

Und dann wäre da Simplicity365:

Es geht los …

Naja, um ehrlich zu sein, ging es ja schon vor 42 Tagen los.Das Selbstexperiment, angeregt durch einen kurzen Beitrag im Fernsehen (danke Nunu), ein Jahr lang nichts zu kaufen, wurde gestartet. Und, welch Glück, ich lasse die Welt daran teilhaben …

 

Ich wünsch euch beiden ganz viel Spaß beim Nichtkaufen und beim Bloggen!!

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„Vintage your life“ – rezensiert und nicht nur für gut befunden

Aus purer Neugierde hab ich mir letztens ein Rezensionsexemplar von „Vintage your life!“ von India Knight bestellt. Eine Journalistin, die immer alles Geld, das sie verdient hat, gleich wieder ausgegeben hat, sodass nicht nur einmal der Kuckuck an der Tür klebte, hat begonnen zu sparen. Sie schreibt wirklich ganz witzig und mit viel Elan über Möglichkeiten, Geld zu sparen, ohne dabei seinen Lebensstil einschränken zu müssen. Und schimpft ordentlich auf den gedankenlosen Konsum.

Ich hab gestern gleich mal zum Kapitel „Kleidung“ vorgeblättert und mir angeschaut, was sie da so alles vorschlägt. Neues ist nichts dabei, aber sehr gut geschrieben und ausrecherchiert betont sie, wie wichtig es ist, Geld in gute Klassiker zu investieren, sich durch Blogs inspirieren zu lassen, second-hand zu kaufen oder gleich zu swappen, selbst zu nähen oder umzuarbeiten und …. da besteht bei mir definitiv noch Ausbaupotential, wenn ich an meine achtlos aufgetürmten Mount McWäscheberge zuhause denke … wie wichtig es ist, auf seine Kleidung zu achten und sie gut zu pflegen.

Aber an einem Punkt hat sie mich leider verloren. Sie listet auf, bei welchen Unternehmen (in UK) man mit gutem Gewissen einkaufen kann – und in dieser recht kurzen Auflistung befindet sich an zweiter Stelle……..*Trommelwirbel*…..der Textilschwede!
Ich zitiere sie, die aus dem CSR-Bericht von den Schweden zitiert:

Wir sagen Nein zur Kinderarbeit. Als Firma sehen wir uns in der Verantwortung gegenüber den Beschäftigten unserer Lieferanten. H&M ist nicht Eigentümer der Fabriken, die unsere Produkte herstellen. Wir arbeiten mit etwa 800 Lieferanten, hauptsächlich in Europa und Asien.

Ok, und wo genau entsteht hier ein „gutes Gewissen“?

Ich werde gespannt die anderen Kapitel des Buchs lesen und dann entweder an Steffi von REdUSE weiterreichen oder gleich selbst dort rezensieren!

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Von der Backliesl zur Strickliesl

Zwei Häuserblocks vom Büro gibts eine ganz feine Biobäckerei, die Backliesl. Und die Backliesl, das ist eigentlich die Backbianca, und die ist eine ganz eine Nette. Nachdem wir letztens ins Gespräch gekommen sind, hab ich ihr vom Blog erzählt, sie hat gleich mal gelesen und wir haben festgestellt: Bianca kann nicht stricken, wills aber lernen, Nunu kann stricken und bringts ihr bei.

Gesagt, getan, Montagabend, nach Genuß von Kürbissuppe und einem ihrer unpackbar guten, genialen, herrlichen Karotten-Limetten-Muffins (Suchtgefahr!!) ….

Backliesl Karotten Limetten Muffins

Backliesl Karotten Limetten Muffins

Gings los. Bianca hochkonzentriert:

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…und happyhappy mit den ersten Maschen. Eine schnelle Lernerin, die Gute! Ich freu mich bereits auf Beibringen von linken Maschen – das gestern waren rechte Maschen, übrigens, liebe Bianca! 😉

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Ich bin in der Zwischenzeit von Stricken auf „Baumstammschwingen“ umgestiegen (Copyright Nicole)…

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