Schlagwort-Archive: Ausmisten

Die Erleichterung

Langsam gehts los: Die ausgeborgten Kleiderstangen sind aufgebaut, alle verfügbaren Kleiderhaken sind benutzt, weitere Kleiderhaken kommen nächste Woche.

Voila, das schaut ja langsam schon nach was aus, so ausmisttechnisch!

(c) nunette colour

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Allerdings: Da fehlt noch viiiiel – und die ganz  Aufhängerei hat mir grad noch mehr Lust auf Ausmisten gemacht!

Dieser Berg muss noch „abgearbeitet“ werden..

(c) nunette colour

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Energetischer Stress

Die letzten Tage meines Shoppingboykotts werden langsam stressig. Nicht, dass ich noch viel in die verbleibenden zehn (!!!) Tage stopfen will, irgendwie überschlägt es sich grad trotzdem wieder. Nicht nur, dass mein Aufräum- und Ausmistfieber mich täglich in kleinen bis mittelgroßen Dosen ereilt, ich noch die Vorderteile von den beiden Pullis stricken muss, eigentlich grad an einem Loop für mich stricke, Filzwolle für neue Batschen (meine haben nach drei Jahren w.o. gegeben) vor mir liegen habe, derzeit fast täglich leidenschaftlich koche und noch an zwei anderen nicht gerade kleinen Projekten arbeite, geht auch die Arbeit langsam, aber sicher nach den Feiertagen wieder los.

Zum Shoppen hätt ich im Moment eh keine Zeit, weder on- noch offline. Wie ich mir bereits zum Jahreswechsel dachte: Schlaf wird im ersten Halbjahr Mangelware.  Mich wundert wirklich, wo diese ganze Energie in mir drin herkommt….

Und jaaaa, ich gebs zu, das ist Raunzen auf verdammt hohem Niveau…

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Share and Care

Auweia, ich bin in Shoppinglaune. Aber nicht für Kleidung, sondern für Einrichtung. Das Bad, das war immer so mein Sorgenkind, irgendwie bin ich auf keinen Nenner gekommen, wie ich das stimmig einrichte – und sowas ist mir verdammt wichtig. Außerdem nerven mich die Berge an ausgemisterer Kleidung im Wohnzimmer grad ziemlich, vor allem, weil sie grad lose daliegen, da ich die Taschen kürzlich dringend benötigt habe.

Ein paar Zerquetschte hab ich dann auch wirklich beim Möbelschweden liegen lassen – es gab günstige Metallregale fürs Bad, und in diesen Tisch (türkis!) bin ich seit August verliebt, den habe ich mir gegönnt (passenderweise hat der Liebste sich endlich einen Akkuschrauber gegönnt, sind wir nicht eine perfekte Symbiose?).

Und leiderleider, ich war mal wieder so richtig „in the zone“. In the Fundgrubenzone, nämlich. Dort hab ich dann gleich noch eine passende Lampe fürs Bad gefunden (und dankenswerterweise per Facebook auch einen Elektriker, der sie mir montieren wird – die alten Fassungen in meiner Wohnung sind abenteuerlich). Und Lust auf ein weiteres Regal bekommen. Und Liebster, meinst du nicht, dass wir so einen Fauteuil brauchen, wenn wir dann mal das eine Zimmer umgebaut haben? Und hey, wieso häng ich die ausgemistete Kleidung nicht auf einer mobilen  Kleiderstange auf, bis ich beschlossen habe, was an Freundinnen, was an Restldesignerinnen und was in meinen eigenen Nähkorb geht?

Zum Glück konnte ich mich (und konnten die mich unsäglich nervenden Menschenmassen beim Möbelschweden, die mich zur Flucht zwangen) bremsen. Abgesehen von der Lampe wurde nix mitgenommen. Kurz mal nachgedacht, und schwupps, mal auf willhaben und vor allem share&care nachgeschaut.

Share&Care ist einfach megaleiwand. Da gehts nicht ums Tauschen, sondern ums Suchen und Schenken. Entweder man bietet etwas an, gratis, oder man postet, was man sucht. Selbiges tat ich, und keine 24h später holte ich zwei mobile Kleiderstangen ab. Am neunten hol ich mir dann auch noch einen Berg an Kleiderhaken, und meine Begeisterung ist unendlich. Ich kanns echt nur weiterempfehlen – ich werd in Zukunft öfter reinschauen. Wer weiß, vielleicht sucht ja jemand ein Klumpert, das ich loswerden will?

Übrigens gibts das System für viele verschiedene Städte, einfach nach eurer Stadt suchen!

Ps: Das Bad ist endlich richtig schön geworden, und diese Verschönerung hat mich genau 25 Euro gekostet. Der Rest war wiedermal einfaches Umstellen. Umdenken hilft manchmal ungemein gegen die Kaufrauschgefahr….

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Ausmistlaune – wegen dem Glück warats

Ich bin ein wandelndes Klischee – aber Neujahr, das hat was von Neubeginn. Bei mir ist dieser Neubeginn aus mehreren Gründen auf den 3. Jänner anstelle des 1. datiert, und pünktlich seit gestern juckts mich in den Fingern. Ich möchte meine Wohnung entrümpeln, das Badezimmer verschönern, meine Fachhochschulunterlagen schön durchsortieren (Rekord, seit Anfang Oktober Ausbildung und schon Chaos in den Papieren!), ein Stoff/Nähmaschinen/Wolle-Eck anlegen statt der Verteilung aufs gesamte Wohnzimmer, die ganzen auf die Wohnung aufgeteilten Schränke effektiver und v.a. organisierter nutzen. Und meinen Kleiderbestand mag ich noch weiter reduzieren – jetzt brauch ich ja auch bald diese psychologische Stütze von wegen „Ich hab ja eh so viel“ nicht mehr…

Zur Erinnerung: Schlampertatsch ist mein zweiter Vorname. Früher litt die Frau Mama drunter, jetzt tuts der Liebste. Schulligung.

Aber was im wahrsten Sinne des Wortes viel schwerer wiegt: Ich hab einfach viel zu viel Zeug und mag mich von einigem trennen. Bei mir gibts Kisten in der Wohnung, in die ich seit gut zwei Jahren nicht mehr reingeschaut habe – die kann ich eigentlich gleich mal in geschlossener Form weggeben. Könnte auch sein, dass ich grad von diesem Leseerlebnis massiv beeinflusst bin. Tolles Buch, mit sehr charmanten Tippfehlern drin. Und sehr richtigen, wichtigen Aussagen. Dieses Übermaß, das macht einfach nicht glücklich. Und das mit dem Glück, das ist auch eines der ganz großen Ziele 2013. 2012 hat das schon mal ganz gut funktioniert, würd ich sagen 😉

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Ballaststoffe

Gesundheitlich grad nicht auf der Höhe blieb ich heute zuhause. Und hatte einen Anfall von „Ich hab zuviel Zeug, das muss weg!“. Nachdem diese Anfälle bei mir relativ selten sind und außerdem immer sehr schnell verfliegen, musste ich diesen Moment ausnutzen.

Das Ergebnis von heißen 15 Minuten (!) Räumerei:

(c) nunette colour

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Die zwei unteren Regale von einem halben Meter Pax und zwei Kommodenladen fehlen da noch, außerdem noch Taschen und Schuhe. In diesen Säcken ist nur Zeug drinnen, das ich mit sehr wenigen Ausnahmen ungelogen seit Jahren nicht mehr anhatte.

Nun folgen – meiner Motivation entsprechend wahrscheinlich in größeren Zeitabständen – folgende Schritte:

  • Den Rest auch noch ausmisten
  • Das Ausgemistete nochmal durchschauen, was davon ich eventuell umnähen kann
  • Das Ausgemistete auf Tauschbares durchschauen
  • Meine Nähgirls Aniger und Ena einladen, auf dass sie sich Sachen raussuchen (Ena, die Strickpullis sind dein – ich hoff, du peilst grün/blau-Töne an, dann hast gute Chancen bei mir)
  • Und der Rest wird wohl bei der Klamottenkunst landen, wenn sie es haben will…. Socken landen bei Steinwidder und recht „männlich“ geschnittene Wollhosen landen bei Milch. 

Irgendwie fühl ich mich leichter….

PS: Ja, das weiße Kleid ist dabei…

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Es wär mal wieder soweit

Für alle Wiener LeserInnen: Bitte denkts daran, falls ihr warmes Zeug ausmistets. Ich werd demnächst auch eine nicht mehr getragene (beziehungsweise erst dreimal angehabte) Jacke hinbringen. Die braucht sicherlich jemand dringender als ich.

 

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Die Nunu-Konstante?

Zu gestern nochmal: Ich hab alles, was an Kleidung jetzt so auf diversen Sofas, Badezimmerkastln, Badezimmerböden, Vorzimmerhaken so herumgelegen/gehangen ist, im Schlafzimmer auf den sowieso schon bestehenden Stapel geworfen. Dieser Stapel ist jetzt HOCH. Ich würd mal sagen, ein halber bis ein dreiviertel Kubikmeter Wohnung ist jetzt…Kleidung. Und das Seltsame – da muss ich jetzt mal öffentlich nachfragen, ob es bei anderen auch so ist: Meine Kleiderschränke sind immer noch voll! Die macht man nicht auf und man denkt sich: Uh, die hat nicht viel, da fehlt einiges…nein! Zwei Schränke: Voll. Ein schmaler Schrank: Randvoll. Die beiden Kommodenladen: voll.

Äääähm…hä? Bitte wie geht das?

Hab ich da ein neues Phänomen entdeckt? Die Nunu-Konstante – ab einer gewissen Menge an Kleidung im Verhältnis zu einer gewissen Menge Kleiderschrank wirkt der Schrank immer voll, selbst wenn ein Großteil sich nicht im Schrank befindet?

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Radikalkur….oder so

Heute: Putztag. Die gesamte Wohnung aufgeräumt und geputzt. Nur eines tunlichst ausgelassen: Die Wäschestapel im Schlafzimmer, die sich türmen. Chaosqueen mit zuviel Kleidung. Und ich weiß: Verdammt, mir ist das zuviel Zeug! Nur wenn ich mich dann dran mach und radikal ausmisten will, dann hat plötzlich jedes Teil wieder eine Bedeutung. Bäh. Es türmt sich weiter und irgendwann in den kommenden Wochen werd ich dann hoffentlich doch mal radikal.

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Im Herschenk-Dilemma

Letztens zeigte sich wieder ganz wunderbar, wie schwer ich mir dabei tu, mich von Kleidungsstücken zu trennen. Gemeinsam mit einer Kollegin unterwegs, und bevor ich ins Büro zurückfuhr, machte ich noch einen kurzen Umweg über zuhause, da es zu meiner Überraschung nochmal wirklich heiß geworden war und ich sehr falsch angezogen war – ebenso die Kollegin. Ich bot ihr daher an, ihr ein Shirt mitzunehmen.

Gesagt, getan. Ich schnappte mein sonnengelbes und geblümtes Sommershirt aus Barcelona – das ich seit dem Kauf im Sommer 2007 gefühlte fünfmal angehabt hatte. Es hatte aufgrund des Schnitts nie wirklich zu meinen Lieblingsshirts gehört, und auch die Farbe war sehr ungewöhnlich für mich. Aber es sah einfach lieb aus, ich mochte es – nur nicht an mir.

Sie – im Gegensatz zu mir sehr zart und schmal – zog es an und es passte ihr wie angegossen (was mir ein Rätsel ist, da es mir ja auch passte….).

Und ich kämpfte mit mir: Einerseits mochte ich das Shirt sehr gern und auch die Erinnerungen an die Woche in Barcelona damals waren mir was wert – aber andererseits: hey, fünfmal angehabt! Ich trag das Teil nicht!

Gestern habe ich ihr das Shirt dann geschenkt. Und finde eigentlich sehr seltsam, dass es mir so schwer gefallen ist. Weil jetzt, wo es weg ist, störts mich gar nicht. Ich freu mich auf nächsten Sommer, wenn sie in dem Shirt im Büro auftauchen wird….

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Aber zuerst gönn ich mir was!

Nach der ganzen Aufregung der vergangenen Wochen freu ich mich derzeit richtig arg auf die kommenden Tage, die zwar arbeitstechnisch recht voll sind und auch bereits recht verplant sind, was die Freizeit angeht – aber es ist nix wirklich Stressiges dabei. Herrlich. Mein ehemals aufgeräumter Kleiderkasten hat die Halbwertszeit in Richung „Wollt ihr das totale Chaos“ sowieso schon wieder seit einiger Zeit überschritten, und auch die ganzen Winterstiefel, die derzeit zwar noch brav nebeneinander AM Regal stehen, gehören endlich wieder IN die Kisten. Meine Lust auf eine solche Aufräumaktion hält sich in Grenzen…

Doch vorher gönn ich mir noch was! Hab heute endlich Friseurtermin – den ich schon laaang vor mir hergeschoben hab. Immer war was wichtigeres zu tun.

Aber es wird wirklich bereits Zeit….

(c) nunette colour

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