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„Nix von Schickimicki macht auf Bio!“

Ich darf nicht abheben, ich darf nicht abheben, ich darf nicht abheben …. und das ist grad schwer. Wenn die viele Aufmerksamkeit letztes Jahr schon eine Bauchpinselei ist, ist das, was da jetzt gerade passiert, wie ein Bad in flüssiger Schokolade. Gaarn.de verlost drei Ausgaben des Buchs. Teilnahmebedingung: Den Blogbeitrag kommentieren.

Und was les ich da?

yeah, das ist gerade genau mein thema! das wäre die perfekte lektüre für mich!

viele grüße
doro

Ein Jahr finde ich sehr mutig – die Verlockungen sind doch sicherlich sehr groß. Ich bin auf das Buch gespannt.
Viele liebe Grüße
Anke

Interessantes Thema, nachhaltig inspirierend.
Die ideale Lektüre für den Winter!

Also nachdem ich auch jeden Tag Nunus Blog lese, würde ich mich über das Buch unheimlich freuen..

Auch ich bin begeisterte Leserin von Nunus Blog und bin gerade dabei auf „selber machen“ umzusteigen. Das Buch wäre die ideale Inspiration und Hilfestellung für mich 🙂 würde mich narrisch darüber freuen 🙂

Ich finde es sehr schön, das ihr über dieses Buch informiert. Habe schon über Nunus Blog davon erfahren und wollte es mir zu Weihnachten schenken lassen. Vielleicht gewinne ich es früher und kann es dann (ausgelesen) weiterverborgen. 🙂

Viele Grüße, Laura

Hallo! Ui, so gerne möchte ich Nunu´s Buch gewinnen – und vor Freude dann sogar springen! 🙂 glg Elisabeth

JAJAJA!!!!!
ichwillichwillichwill!!
weil->absolutDASwichtigethema“
und-> nixvonschickimickimachtaufbio !
sondern-> echt gelebtvollundganzdabei!

ich will auch gewinnen! der blog ist schon so toll!

Also nach Schokobad fühlt es sich grad wirklich an, unfassbar. So richtig umgehen kann ich damit immer noch nicht, es ist irgendwie unangenehm und doch toll. Ich hoff nur, dass es auch so weitergeht, wenn das Buch dann wirklich draußen ist (27.11.!) und die ersten das Buch auch wirklich gelesen haben….. irgendwie fürcht ich mich schon langsam vor den ersten Kritiken und Rezensionen.

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Der literarische Countdown läuft

Und weil gestern der „Nunu tut“-Tag war, heut noch ein kurzer Reminder auf das eigentlich wirklich Lässige, was da bald passiert. Langsam werd ich wirklich nervös, so richtig. Es geht jetzt schon ziemlich zu, meine liebe Pressesprecherin (ich HABE eine, ich bin keine! Wie arg ist das denn?!?!) kleistert mich schon mit Interviewterminen usw. zu, ich hab immer noch den Amazon-Rank in Beobachtung (inzwischen Rang 53 von 101 bei den Sachbüchern!!!!) und zitterer dem Erscheinungstermin entgegen.

Ich kanns kaum noch erwarten, „mein“ Buch bald wirklich selbst in Händen zu halten.

Am 27. November wird es so weit sein. Was für ein Jahr. Wenn ich das in ein paar Jahren mal wem erzähl, das glaubt mir niemand. Anfang 2012 beschlossen, für ein Jahr keine Kleidung zu kaufen, zwei Jahre später das passende Buch veröffentlicht und beruflich ebenfalls im Textilbereich tätig. Unpackbar.

Sorry.

Ich weiß.

Zu viel ich ich ich.

Während in Bangladesch schon wieder Menschen sterben, weil sie einfach nur fair bezahlt werden wollen. Vor Ort kann ich ihnen nicht helfen, aber hier: Bewusstseinschaffenbewusstseinschaffenbewusstseinschaffen – egal wo.

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Unfassbares Mediales

Sorry, ein derartiger Beitrag muss jetzt noch. Einer noch, dann ist Ruhe für ein paar Tage, versprochen. Aber: Gestern war so rein medientechnisch gesehen ein höchst erfolgreicher Tag. In der Früh entdeck ich mein Gebrabbel in der Furche, am frühen Nachmittag starrte mich mein Antlitz auf kurier.at an. Am Heimweg aus dem Büro schaute ich dann noch schnell bei Alex im Stoffsalon vorbei. Sie hatte auf Facebook das Cover eines DIY-Magazins gepostet, in das ich reinblättern wollte.

2013-11-07 20.40.22

Ich ging rein, tratschte, blätterte, das Magazin (Handmade Kultur) sprach mich sehr an – spannende Themen, einfach wirkende Tutorials, schönes Layout – und ich kaufte es mir. Als ich gerade zahlte, kam Nina, die Tochter von Alex, runter in den Verkaufsraum und meinte beiläufig: „Ah, da bist drin!“

Ich so: „Wie bitte?“ (Bisher wusste ich ja im Vorfeld fast immer, dass ich wo medial vorkomme – weils immer Interviews waren).

Sie so: „Ah kaufst das nicht deshalb?“

Ich so: „Nein? Wo soll ich da drin sein bitte? Ich kenn das Magazin nicht mal?!“

Sie blättert genau drei Seiten auf. Und da wars. Weiterlesen

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Schlag auf Schlag: Nunu auf kurier.at

Na toll, kaum bin ich fertig mit dem Beitrag über den Artikel in der Furche, geht der liebe Stefan Hofer von Kurier.at mit einem von mir verfassten Text online. Yippieyeyyeah, war eine spannende Frage und vor allem find ichs toll, dass Stefan einen Infoteil angehängt hat – und den noch dazu „Einstürzende Altbauten“ genannt hat. Zynisch, aber ich auf solche Wortwitze steh ich ungemein…

kurierat3

einstürzendealtbauten

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Top-Vorbesteller und Buchgesichter

Nur um das gleichmal vorauszuschicken: Ich bestelle so gut wie nix mehr bei Amazon. Die einzige Ausnahme mache ich bei englischen Büchern, die im Geschäft effektiv viel mehr kosten. Aber: Ich surfe wahnsinnig gerne auf Amazon herum – man kann sich treiben lassen und Bücher vorschlagen lassen, man kann immer wieder ungläubig „ich kauf nix“ im Suchfeld eingeben und das eigene Buch ansehen, und man kann gezielt nach wirklich jedem konventionellen Mist, dens auf der Welt gibt, suchen. Wenn Amazon es nicht hat, gibts es nicht. Kaufen tu ich nach diesen ausführlichen Recherchen dann jedoch bevorzugt im Buchkontor, dem charmantesten Buchladen mit den charmantesten BetreiberInnen von Wien. Das Buchkontor ist übrigens eine echte Amazon-Alternative in Österreich: Sie versenden versandkostenfrei ins ganze Land.

Und ich hab mal wieder neugierig nachgeschaut, ob es bei meinem Baby schon mehr „Kunden, die das bestellten, bestellten auch…“ gibt (ja, inzwischen sinds drei Reihen an Vorschlägen!). Da seh ich plötzlich „Top-Vorbesteller“.

Und schau nach.

top vorbesteller amazon

Wie cool!!! Ganz Amazon!

top vorbesteller amazon1

Ich geb mir mal Platz 273…

Weit hinten platziert, aber hey! Wow!

Mich freuts ja. Aber noch mehr würd mich freuen, wenn ganz viele demnächst (genauer gesagt: In 24 Tagen) in das Buchgeschäft ihres Vertrauens gehen würden und es sich dort kaufen. Für die WienerInnen: Euer Buch hat nämlich ein Gesicht.

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Sie verdienen es nicht

Heute ist MEIN Tag. Seit gestern darf ich mich akademisch zertifizierte CSR-Managerin schimpfen, das Buch befindet sich bereits im Druck, die WearFair, das größte berufliche Projekt dieses Jahres, war megaerfolgreich, und ich bin exakt so fertig und müde, wie man es sich nach so einem Höllenritt von einem Jahr vorstellen kann. Ich zahle gerade eine Rechnung nach der anderen für das, was ich meinem Körper angetan habe an Stress. Doch jetzt kann mal – zumindest für ein Monat – Ruhe einkehren. Das zelebriere ich heute. Ich werde alles tun, was so ein wirklich WIRKLICH freier Tag mir bieten kann. Heute habe ich nur eine Verpflichtung: Der Spaziergang der etwas anderen Art.

Doch darauf freue ich mich. Denn egal, wie müde, fertig und arbeitsfrei ich bin und sein will – eines habe ich in den letzten zehn Monaten gleich nochmal festgestellt: Diese Sache mit der Textilproduktion, die ist sowas von beschissen und unfair und unmenschlich, dass ich nie aufhören werde, dagegen zu mobilisieren und meine Meinung dazu preiszugeben – ob man es hören will oder nicht.

Nehmt die Katastrophe von Rana Plaza – sie nimmt kein Ende. Nicht nur, dass über 1100 Menschen gestorben sind, nein, die Überlebenden kämpfen derzeit ebenfalls einen Kampf, den sie nicht gewinnen können. Oder stellt ihr es euch einfach vor, einfach mal schnell wieder einen Job in einer Näherei zu finden, nur halt ohne Arm oder Bein? Und ob man so einfach in solchen Gebäuden weiter arbeiten kann, wenn man schon einmal im Schutt gelegen ist, begraben von Beton, Nähmaschinen und Menschen?

Im Kurier rechnet Südwind den finanziellen Bedarf in Bangladesch vor. Der Lohn reicht sowieso nicht zum Leben – und die Überlebenden, Geschädigten haben weder von staatlicher Seite noch von Textilunternehmens-Seite auch nur einen Cent an Entschädigung erhalten. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass der Mindestlohn auf mindestens das Doppelte erhöht werden muss, damit diejenigen, die für Geld arbeiten, von diesem Geld auch überleben können. Nichtmal das ist gesichert! Die Clean Clothes Kampagne hat dagegen eine Petition ins Leben gerufen. Ich hab schon unterschrieben. Auf dass so viel zusammenkommt, dass wir ein Zeichen gegen die Unmenschlichkeit der Fast Fashion setzen können.

Mir ist schon klar, dass effektive Hilfe vielleicht anders aussieht – hinfliegen und anpacken wäre vielleicht die Devise. Nur bin ich mir sicher, dass das leichter gesagt als getan ist, ich glaube, ich wäre in Dhaka komplett hilflos, und dann wäre genau niemandem geholfen. Aber ich möchte wenigstens meinen sehr kleinen Teil dazu beitragen, dass ein Zeichen gesetzt wird. Sie verdienen es nämlich einfach nicht, im doppelten Wortsinn.

Eines ist mir noch ein großes Anliegen: Liebe Leute, es ist nicht nur Bangladesch. Es ist genauso Pakistan, Vietnam, Indien, Kambodscha und sogar die Türkei. Ein Label „made in Turkey“ kann ebenfalls für menschenverachtende Arbeitssituationen stehen. Aber eines ist wahr: Es scheint nirgendwo schlimmer zu sein als in Bangladesch.

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Warum ich den besten Verlag der Welt hab

Mah! Herzschmelzmoment gestern!

Ich komm nachhaus, und ein Paket steckt halb im Postkastl. Ich seh: Uh, ist von den Kiwis. Das wird doch nicht…. ist das etwa …. jetzt schon? …. Herzklopfen, instant. Sofort.

Im Wohnzimmer dann das Paket aufgemacht und mich kurz gewundert, und dann direkt dahingeschmolzen. Fanny, ihres Zeichens Pressesprecherin bei den Kiwis, und Stephanie, meine Lektorin, und überhaupt alle dort sind einfach soooo lieb! Ich hatte Fanny nämlich kurz von meiner Gastritis geschrieben.

Und das war im Paket:

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Unterschrieben von ganzganz vielen MitarbeiterInnen 🙂

Ihr seid einfach die Besten, liebe Kiwis!!!! Dabei les ich eh auch grad ein Buch, das ich mir beim letzten Mal Köln mitgenommen hab – und finde es fantastisch! Lesetipp! Und als großer Fan des Pantomimen im Haialarm am Müggelsee steht Leander Haußmann als nächstes an ….

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Hab ich was verpasst?

Amazon hat mir was voraus. Die wissen schon, welche Bücher oft mit meinem Buch zusammen gekauft werden.

Aha.

Mein Buch kann erst ab 27.11. gekauft werden??!?!

🙂 Die Vorfreude steigt.

amazon

Aber sorry. Richtiges Aufräumen? Mir rinnen die Lachtränen…. das ist kein Buch, das sich mit meinem verkaufen sollte, das ist ein Buch, das ich lesen sollte! Aber selbst dann glaub ich….das wird nix mehr mit mir und aufgeräumten Kleiderschränken… oder Wohnungen, wemma schon dabei sind 😀

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Heute – ist ein guter Tag

SO schaut ein richtig schöner Tag aus. Erstens: Arbeit fertig und gebunden. Zweitens: Ich wusste nix davon und bekam heut in der Früh ein SMS: „Gratuliere, wieder im Heute!“

Fein!

gutertag

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Apropos Zeit.

Semi-off-topic: Oh Mann, ich hab eine ganze Liste an To-Dos für den Blog. Ganz viele Neuentdeckungen von der WearFair vorstellen, einige neue Pages, die ich im Netz gefunden habe, neue Blogs, meine Da-kauf-ich-Liste aktualisieren, mal überlegen, was ich mit dem nicht geschafften Allwetterschalprojekt mache (da hat mich die Konsequenz dann doch im Stich lassen) usw.

Was leider nicht so ganz funktioniert, wenn man den Abend endlich mal wieder beim Bruderherz versumpert und am nächsten Morgen verschläft. Dieses „Zeit“ haben am Abend und weder am Buchprojekt noch an der Abschlussarbeit für die FH zu tun zu haben, daran muss ich mich erst gewöhnen.

Apropos Zeit.

Liebe Wiener LeserInnen, haltet euch schon mal den 9. und/oder den 16. Jänner 2014 frei. Was da kommt, sag ich erst. Aber es wird lustig!

Apropos Zeit.

Ich habe mir gestern – am 2. Oktober – bereits einen Kalender für das Jahr 2014 geleistet. Weil schon so viele Jännertermine reinkommen. Und ich finde das wirklich erschreckend, dass ich auf drei Monate im Voraus verplant bin. Ich bin wieder mehr für ein „Leb in den Tag“.

Macht wer mit?

 

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