Schlagwort-Archive: Cool Blog

Nunu Rollt Blogs

Also eigentlich war ich ja in den letzten eineinhalb Jahren kein richtiger Blog. Habe ich im Zuge meiner Abschlussarbeit gelernt. Ich hab nämlich aus kommunikationstheoretischer und -strategischer Sicht übers Bloggen geschrieben. Einfach, weil ich mich selbst in den letzten Jahren selbst angefixt hab mit dem Bloggen, a.k.a.: Ich steht auf Bloggen und Blogs und BloggerInnen und überhaupt…

Aber aus kommunikationstheoretischer Sicht hat ein Blog einige Grundbedingungen: Kommentierfunktion, umgekehrte Chronologie der Beiträge, und…. eine Blogroll. Also eine Linkliste. Und die hatte ich bisher nicht, hab immer nur innerhalb meiner Beiträge verlinkt.

Gestern Abend während der ersten Hälfte (uiuiuiui…) Österreich – Irland hab ich diese Liste angelegt.

Da les ich.

Viel Spaß beim Durchstöbern!

 

PS: Weils grad die Anfrage kam: Von der Startseite aus gelangt man direkt zur Blogroll, indem man im Hauptmenü mit dem Cursor über „Da kauf ich“ fährt. Ist als Submenüpunkt angelegt, sonst wirds unübersichtlich…

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…und danach

So! Es wurde echt Zeit – nur die Änderung des Untertitels auf „Vom Shopaholic zur kritischen Konsumentin“ hat nicht gereicht, immer noch dachten viele, ich würde mich gerade mitten in meinem shoppingfreien Jahr befinden. Daher heißt der Blog jetzt höchst sinnig: „Ein Jahr ohne Kleiderkauf … und danach“. Warum? Weil ich den Titel eigentlich noch nicht komplett ändern will (was die Übersetzung für „mir ist noch nix Schmissiges eingefallen, das aussagt, dass ich ein Jahr Selbstversuch hinter mir habe und nun weiterhin mich selbst und die alternative Modewelt beobachte und kommentiere, das sich in zwei Zeilen in dem Layout ausgeht“ ist), aber klarstellen möchte: It´s over. Aus und vorbei. Und doch ist jetzt alles ganz anders. Kritischer, überlegter, aber auch viel, viel schöner. 🙂

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Eine Neue in der Runde!

Ich darf vorstellen, eine neue Mitstreiterin (und bei der Gelegenheit muss ich mal wieder feststellen: Sorry, dass ich keine Blogroll habe, muss ich mal nachholen): Mathilda(tanzt) bloggt über ihr Shopping Sabbatical. Besonders Online-Shopping bereitet ihr noch Probleme…Ich finde ihren Blog sehr spannend, weil sie wiederum eine ganz andere Perspektive auf das Ganze hat wie ich: Ihr geht es rein ums Geld sparen. Komplett legitim. Ich halte ihr die Daumen! Und wünsche ihr einen schönen Urlaub!

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Sechskommasechs Minuten

Ich les schon seit einer Weile dort mit, hab allerdings noch nie drüber geschrieben: Beyond Fashion ist ein echter Lesetipp für Fans von FairFashion-Blogs. Bin dort über eine spannende Auflistung gestoßen (meine Kommentare in schräg):

  • bis zu 60 000 km hat ein Kleidungsstück schon zurückgelegt, wenn es bei uns auf dem Ladentisch liegt (eineinhalbmal um die Erde)
  • mehr als 6 kg Chemie kommen auf die Herstellung von einem Kilo Textilien (siehe hier)
  • 7 000 textile Ausrüstungsstoffe und 4 000 verschiedene Farbstoffe kommen in der Bekleidungsindustrie zum Einsatz
  • ¼  des Gewichts eines Kleidungsstückes sind Chemikalien (oft auch mehr, siehe wiederum hier)
  • 35€ Monatslohn erhält eine Näherin in Bangladesch (hat sich eigentlich irgendwas getan seit Rana Plaza? Es wurde ja wieder eine Erhöhung des Mindestlohns angekündigt, was nicht nur aufgrund der Inflation von 8% bitterst nötig ist, es ist einfach immer noch insgesamt viel zu wenig.)
  • lediglich 0,5 bis 1% des Verkaufspreises geht als Lohn an die ArbeiterInnen
  • 6,6 min darf die Fertigung eines Sweatshirts dauern (das war mir neu. Wenn ich daran denk, wie bescheiden meine Ergebnisse werden, an denen ich mindestens eine Stunde und mit viel Ungeduld arbeite…)
  • oft bis zu 17 h beträgt ein Arbeitstag der NäherInnen
  • 90 % der in Deutschland verkauften Kleidungsstücke werden in Billiglohnregionen produziert
  • 11 % aller Pestizide und 24 % der Insektizide weltweit werden für den Baumwollanbau verwendet
  • 10 000 Bauern sterben jedes Jahr beim Einsatz von Pestiziden im Baumwollanbau (mehr, da bin ich mir sicher)
  • 750 000 Tonnen Altkleider landen jährlich in Deutschland in der Kleidersammlung

Viele der Zahlen kannte ich schon, aber so, in aller Härte aufgelistet, übt das immer noch gewaltige Kraft auf mich aus. In anderen Worten: Das fetzt rein, immer noch.

Guter Blog.

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Konsumrebellisches Köln

Hach, eigentlich passiert derzeit ja soooo viel Relevantes. Aber pssst, noch alles geheim! Also: Fast. Im Gebäude rechts. Das links ist auch ganz hübsch, übrigens…

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Und: ich bin wahrscheinlich die einzige Wienerin, die sehr auf Kölsch steht. In Wien trink ich nie Bier, aber hier…das geht ja weg wie nix! (Nicht alle Striche gehören mir, zu Ehrenrettung)

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Insofern: Liebste Grüße aus Köln, wo ich definitiv nicht shoppe, aber dafür morgen die Konsumrebellin treffe! Freu mich!

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Refashionista, die zweite

Ach, die Zeit, von der gibt es einfach viel zu wenig. Wenige Seiten fehlen noch bis zur Abgabe hiervon, und danach gehts direttamente an die FH-Abschlussarbeit. Nebenbei wird noch schnell das Dellago eingestrickt, die neugemietete Sommerhütte in Niederösterreich bezogen und überhaupt gibts da so ganz nebenbei einen Vollzeitjob auch noch.

Soll heißen: Nähen ist nicht. Fürs Nähen brauch ich so viel Zeit, da muss ich mich entspannen können und darf keinen Stress haben. Ab Oktober dann wieder… Bis dahin finde ich in regelmäßigen Abständen die tollste Inspiration bei Refashionista. Hab ja schon öfter mal was über sie gebracht, aber bitte wie genial sind diese Teile?! Einmal hat sie von einem großen Shirt die Ärmel abgetrennt und unten assymetrisch angenäht, und ein anderes mal ein grausames rosageblümtes Overallteil eingefärbt und zu einem Kleid umgenäht. Ich bin begeistert…

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Ich hab auf die Rebellion vergessen!

Gestern ist es mir wie Schuppen von den Augen gefallen – ich habe einen Blogpost vergessen! Und zwar vor langer Zeit! Ich war ja vor ein paar Monaten in Köln. Seit gestern weiß ich, das ich Ende Juli noch einmal hin „muss“ (Quatsch, ich freu mich, auch wenn es eine wirklich, WIRKLICH hässliche Stadt ist, und leider, als Wienerin kann mich auch der Dom nicht beeindrucken….).

Und letztes Mal, da habe ich die Konsumrebellin getroffen – und habe doch glatt vergessen, darüber zu schreiben!! Also: Die Konsumrebellin ist ebenfalls seit fast einem Jahr mit einem selbstauferlegten Nichtkaufboykott beschäftigt und schreibt ganz hervorragend auf ihrem Blog.

Und ich hoffe, sie ist nicht böse auf mich, dass dieser Post erst Moooooonate verspätet kommt – und dass ich sie Ende Juli wieder treffe! 🙂

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WHAT THE FUCK?!?!?

Ich bin sprachlos – ich selbst sehe niemals die Werbung auf meinem Blog. Anscheinend ist sie für Eingeloggte unsichtbar. Dass Werbung platziert ist, wurde mir schon paarmal von LeserInnen mitgeteilt – aber DIESER Screenshot macht mich wirklich sprachlos.

kik

Ich versuche gerade, den WordPress-Support zu kontaktieren. Kann sein, dass sich die Adresse dieses Blogs ändern wird – Wahnsinn, bin ich grad sauer! Schon klar, wenn gratis Software angeboten wird, muss es wohl durch Werbung finanziert werden. Aber ich wurde darüber niemals informiert, nichtmal im Kleingedruckten, hab grad alles nochmal durchgeschaut. DAS ärgert mich!!

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Ich bin fesches Mascherl!

Das Fesche Mascherl in Form der Feschen Madeline hat mich interviewt – netterweise in meinem heißgeliebten Dellago, und noch nettererweise hat sie das sogar erwähnt 🙂 Der Hund ist übrigens – LEIDER – nur ein fürs Foto ausgeborgter gewesen. Aber irgendwann krieg ich ihn, den Orden, dass ich jeden Hund von Wien gestreichelt habe…

http://feschesmascherl.blogspot.co.at/2013/05/ich-kauf-nix-ein-jahr-ohne-kleiderkauf.html

Klick aufs Bild – Ab zum gesamten Artikel!

Das Fesche Mascherl ist der eco-fashion-Blog von oikos Vienna, übrigens.

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Eieiei.

Blödes Wetter, blöde Zeitverschiebung, blöder Stress, blöde Schreibblockade, blödblödblöd. Sollen doch die anderen lustig und trallala Ostern feiern, ich igel mich zuhause ein und lese diesen Blog von vorne bis hinten.

Aufheiterung bringt mal wieder die Refashionista – ich liebe ihren Humor (und ihr Hundebaby).

Oh, und mein heißgeliebter Design*Sponge-Blog entdeckt das Stricken!

Apropos DIY: Das Buch klingt spannend, und vor allem sooo nett illustriert!

Und noch so ein Wiener Blog, auf dem ich heut wohl einige Lesezeit verbringen werde…

Und schwupps, ist die Laune wieder besser, bei so viel Inspiration! Und ich geh eh auch Ostern feiern, jetzt gleich. Und ich werde die Eier für meine Nichte und meinen Neffen in meiner elterlichen, ihrer großelterlichen Wohnung genau dort verstecken, wo mein Bruder mich als Kind hat suchen lassen. Auf der Pendeluhr, in der Obstschüssel, im Badezimmerschrank (ui, blöd, den gibts nicht mehr), im Abstellraum in (!) einer Klorolle, und hinterm Fernseher. Ich weiß sie noch alle, die Verstecke. Sogar IN den Kachelofen werde ich ein Ei geben. Ha!

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