Schlagwort-Archive: Presse

Draußen kalt, drinnen fernsehn!

Liebe deutsche LeserInnen: Es gibt was zum Guckn. Am Freitag, den 29. November um 21.45 im WDR.

Liebe österreichische LeserInnen: Es gibt was zum Schaun. Am Dienstag, den 3. Dezember, um 10.14 auf 3sat. Die Wiederholung von der freitäglichen WDR-Sendung.

Liebe österreichische LeserInnen: An diesem Dienstag könnts gleich in der Früh Servus TV einschalten.

Langsam, aber sicher werd ich dann doch nervös….

An dieser Stelle: Ein dickes fettes Dankeschön an Igor von der Göttin des Glücks für dieses schöne Fernsehkleid, bei so durch und durch guten Marken werde ich gerne zur Werbeträgerin. Danke mir gehts gut. Wahnsinn, und wie gut es mir geht. Danke für alles. An alle. Und überhaupt.

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Unfassbares Mediales

Sorry, ein derartiger Beitrag muss jetzt noch. Einer noch, dann ist Ruhe für ein paar Tage, versprochen. Aber: Gestern war so rein medientechnisch gesehen ein höchst erfolgreicher Tag. In der Früh entdeck ich mein Gebrabbel in der Furche, am frühen Nachmittag starrte mich mein Antlitz auf kurier.at an. Am Heimweg aus dem Büro schaute ich dann noch schnell bei Alex im Stoffsalon vorbei. Sie hatte auf Facebook das Cover eines DIY-Magazins gepostet, in das ich reinblättern wollte.

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Ich ging rein, tratschte, blätterte, das Magazin (Handmade Kultur) sprach mich sehr an – spannende Themen, einfach wirkende Tutorials, schönes Layout – und ich kaufte es mir. Als ich gerade zahlte, kam Nina, die Tochter von Alex, runter in den Verkaufsraum und meinte beiläufig: „Ah, da bist drin!“

Ich so: „Wie bitte?“ (Bisher wusste ich ja im Vorfeld fast immer, dass ich wo medial vorkomme – weils immer Interviews waren).

Sie so: „Ah kaufst das nicht deshalb?“

Ich so: „Nein? Wo soll ich da drin sein bitte? Ich kenn das Magazin nicht mal?!“

Sie blättert genau drei Seiten auf. Und da wars. Weiterlesen

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Schlag auf Schlag: Nunu auf kurier.at

Na toll, kaum bin ich fertig mit dem Beitrag über den Artikel in der Furche, geht der liebe Stefan Hofer von Kurier.at mit einem von mir verfassten Text online. Yippieyeyyeah, war eine spannende Frage und vor allem find ichs toll, dass Stefan einen Infoteil angehängt hat – und den noch dazu „Einstürzende Altbauten“ genannt hat. Zynisch, aber ich auf solche Wortwitze steh ich ungemein…

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Nunu in der Furche

Ich bin mal wieder befragt worden, sowohl als Frau GLOBAL 2000 als auch als Frau ichkaufnix. Bitteschön! (Und ja, heut Abend werd ich mal versuchen, den Pressebereich upzudaten, da gehts ja zu wie bei Hempel unterm Sofa…)

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Das gute Geschäft mit der guten Tat
Hinter vermeintlich karitativen Altkleider-Sammlern verbergen sich häufig gewerbliche Firmen – und machen die Container-Textilien zur Ware.
Die Daunenjacke vom letzten Winter sieht heuer irgendwie aufgeplustert aus. Und die ausgewaschene Jeans? Nicht mehr wirklich schön. Laut Schätzungen landen jährlich etwa 80.000 Tonnen dieser nicht mehr benötigten Kleidung in heimischen Altkleidercontainern. Entgegen der Meinung vieler Spender werden die Pullis und Hosen aber oft nicht gratis an bedürftige Menschen verteilt, sondern nach Afrika oder Osteuropa weiterverkauft. „Das Verwerten von Gebrauchtkleidung ist ein weltweiter Wirtschaftszweig geworden“, stellt der deutsche „Dachverband FairWertung e.V.“ klar. Zwar sei die Verwertungskette dahinter ökologisch sinnvoll, zugleich aber auch ein undurchschaubares System.
Schon 2010 berichtete etwa das Monatsmagazin Datum von den undurchsichtigen und profitorientierten Strukturen von „Humana – People to People“. Nur ein geringer Teil der Einnahmen aus dem Altkleidergeschäft fließen demnach in die angepriesene Entwicklungshilfe.
Bei „Caritas“, „Rotem Kreuz“ und „Kolping“ übernimmt der gewerbliche Rohstoff-Recycling-Betrieb Öpula im Osten Österreichs das Einsammeln, Sortieren und Verkaufen der Kleidung. Die Firma leert regional rund 3000 Boxen. „Für die Lizenzgabe ihres Namens auf den Containern bekommen die karitativen Organisationen Geld,“ erklärt Firmenchef Kurt Willheim, hüllt sich aber in Schweigen über die Höhe der karitativen Leistung. Nur soviel will er sagen: „Wir verkaufen die gesammelte Kleidung um rund 500 Euro pro Tonne an unseren Sortierbetrieb in Neapel weiter. In diesem Preis sind diverse Kosten enthalten und auch ein Betrag pro Tonne, den wir den karitativen Einrichtungen geben.“ Vom italienischen Sortierbetrieb aus werden dann rund 40 Prozent der Altkleider als Second-Hand-Ware größtenteils nach Afrika verkauft. Der Rest wird als Putzlappen recycled oder als Dämmstoffe wiederverwertet, rund zehn Prozent der Ware landet auf dem Müll.
„So viele Bedürftige gibt es nicht“
Dass sie mit einem gewerblichen Sammler kooperieren, sei im letzten Jahrzehnt notwendig geworden, betont man sowohl bei Kolping als auch bei Caritas. „Die Altkleidermengen können größtenteils nicht einfach verteilt werden, so viele Bedürftige gibt es in Österreich gar nicht“, erklärt Elisabeth Mimra, Leiterin der Wiener Caritas-Lager. Nur ein kleiner Teil der Kleiderspenden gehe direkt an Bedürftige, etwa über die Gratis-Kleiderausgabe der Caritas. Auch dem Roten Kreuz fehlt die Logistik für das Sammeln im großen Stil, erklärt Andreas Zenker: „Wir kooperieren, weil hier aus einer Sachspende eine Geldspende wird.“ 36 Euro bekomme man pro Tonne, verrät er.
Insgesamt sei das Altkleidergeschäft eine gute Sache, von der alle profitieren würden, ist sich Öpula-Chef Willheim sicher: „Karitative Einrichtungen bekommen Geld, wir entlasten die Mülldeponien und nebenbei werden Arbeitsplätze geschaffen.“
Doch Petra Dannecker, Entwicklungssoziologin und Leiterin des Instituts für Internationale Entwicklung an der Uni Wien, sieht das Geschäft kritischer: „Es ist zweifelsfrei der Fall, dass durch den Handel neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Der Export nach Afrika hat aber auch dazu beigetragen, dass dort in vielen Ländern die lokale Kleidungsproduktion nicht mehr existent ist.“ Die Billigimporte neuer Kleidung aus China würden Kleinökonomien zusätzlich beeinflussen. Seitens der Caritas verteidigt man die eigene Gangart: „Viele Studien belegen, dass nicht der Import von Altkleidern, sondern Korruption und Misswirtschaft sowie zuletzt die Billigimporte aus Asien die Textilindustrie in Afrika zerstört haben“, heißt es.
Mit der Begründung, der Umwelt etwas Gutes tun zu wollen, setzen neuerdings auch Modeketten auf das Geschäft mit den Altkleidern. H&M, C&A, Reno oder Adidas arbeiten dafür mit einem Schweizer Unternehmen für Textilrecycling und -vermarktung zusammen, der I:Collect AG (I:CO). Das Prinzip: Für alte Kleidung gibt es Rabatte in den eigenen Shops. Auch I:CO verwendet die Textilien letztlich als Second-Hand-Ware, als Dämmstoffe oder lässt sie zu Putzlappen recyclen. I:COs Schlussfolgerung auf der eigenen Homepage: „Man kann mit Freude und ohne schlechtes Gewissen shoppen gehen!“
Eine Conclusio, die Nunu Kaller von Global 2000 so keineswegs unterschreiben würde. „Das ökologischste Kleidungsstück ist immer noch jenes, das nicht produziert wird“, betont sie. „Kritisch betrachtet, könnte man auch sagen, dass es sich Konzerne gar nicht mehr leisten können, keine grünen Projekte zu haben – bei all der Kritik an den schlechten Arbeitsbedingungen in Textilfabriken.“ Vor anderthalb Jahren hat Kaller deshalb privat den Selbstversuch gestartet, ein Jahr lang keine Kleidung mehr zu kaufen – und dies auf ihrem Blog https://ichkaufnix.wordpress.com dokumentiert.

Um Altkleidung guten Gewissens loszuwerden, rät der „Dachverband FairWertung“, genau zu prüfen, ob man sie in Container rein gewerblicher oder karitativer Sammler wirft. So fließt etwa der Erlös, den die Volkshilfe durch den Verkauf von Altkleidern einnimmt, zu hundert Prozent in das Projekt „Proserv“, das die Integration von Menschen mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt fördert. Über Flohmärkte, Online-Marktplätze oder die Schenk-Plattform „Share and Care“ ist immerhin sichergestellt, dass Waren auch ankommen, wo sie gebraucht werden. Doch die Wurzel des Übels bleibt für Nunu Kaller die Massenproduktion der Fast-Fashion-Industrie: „Wiederverwertung ist toll. Sie ist letztlich aber nur ein Pflaster, das man auf eine Wunde klebt, die eigentlich genäht gehört.“

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Ichkaufnix bei Vöslauer

Ok, jetzt laufe ich Gefahr, entweder mega-arrogant und herablassend oder einfach nur mega-vergesslich zu wirken: Ich hab die Publikation eines Interviews mit mir übersehen. Ein kleiner Hinweis, um euch auf zweiteres zu lenken: Ich habe es geschafft, den Pincode meines Handys zu vergessen. Nachdem ich ihn locker zwei, dreimal die Woche eingeb, seit Jahren. Weg, einfach weg. Futsch. Netbanking-Code (neunstellig), Bankomat-Code (vierstellig), die Telefonnummer meiner Eltern, die wir hatten, bis ich 12 war (siebenstellig): Kann ich alles aufzählen. Der Pincode: gelöscht aus meinem Hirn. Und die PUKs frisst mein Handy nicht. Das heißt: Nicht erreichbar. Und Haustür doppelt abschließen hab ich vergangenes Wochenende auch vergessen. Mein Hirn, mein Hirn…

Die liebe Maria hat mich nämlich für den Vöslauer-Blog befragt – und dankenswerterweise auch gleich auf das Buch hingewiesen.

vöslauer

Und auch sehr schön: Mein – ja, ich nenns jetzt mal so – geliebtes Label km/a hat dieses Interview auch auf deren Facebookseite geteilt. Freude!

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Unfassbar: Nunu auf Spiegel.de

Unglaublich. Mein Artikel ausm enorm-magazin wurde von Spiegel.de übernommen (leider noch ohne Hinweis auf mein Buch, also bitte, liebe LeserInnen, die ihr jetzt denkt: „Hm! Nunu Kaller! Mal googlen! Hui, ein Blog!“ – und meine Statistik verrät mir, dass das grad ziemlich viele von euch tun: In exakt einem Monat erscheint mein Buch!).

Spiegel.de.

Ich fass es nicht.

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Da, bitte, weil ichs so gar nicht pack: Das ist ein Screenshot. Mein Name. Auf Spiegel.de.

Seufz...

Das steht da wirklich. Auf Spiegel.de

Und auf der Startseite ist „mein“ Artikel gleich mal über dem neuesten Greenpeace-Test (übrigens wiedermal eine Wahnsinnsstory….). Das ist fast so cool wie damals, überm Lugner. 🙂 🙂

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Merkt man, dass ich mich grad freu? Ein wirklich wunderschönes Herbstwochenende samt Vier-Stunden-Spaziergang, einem endlich wieder funktionierenden Magen sowie einer irre lustigen Party geht gerade wirklich perfekt zu Ende….

Schulligung, wenn ich euch damit auf die Nerven geh. Meine fünfzehn Minuten Ruhm, die ich nie wirklich ernst genommen habe, dauern inzwischen schon über eineinhalb Jahre an. Blog, Buch, ORF, Spiegel.de – ehrlich, ich wollt das alles nicht (na gut, doch, das Buch, das wollt ich, und wie ich das wollte!). Und ich finds immer noch unglaublich, jedes Mal aufs Neue.

Liebe Leute, danke. Ihr seid da nämlich schuld daran, dass ich so „gefragt“ bin. Dankedankedanke. Ohne euch wärs nix gewesen mit Buch und so…

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Ichkaufnix macht Karriere

Während ich gerade zuhause hocke, nicht fähig bin, vor meiner Abschlussprüfung etwas ins Hirn zu kriegen, mein Blutdruck wieder an der Decke klebt und ich mich ärgere, weil eine vor wenigen Monaten gekaufte Hose ordentlich zu weit ist (was ja super wäre, wenn Verdauung und Magen endlich wieder in Ordnung wären), wird mein Blog wieder supernett vorgestellt – diesmal auf karriere.at

Bitteschön, hier nochmal rüberkopiert (mit Klick auf den obigen Link findet ihr auch andere vorgestellte Blogs):

2. Ichkaufnix.com – Ein Jahr ohne Kleiderkauf

Seit wann gibt es deinen Blog?

Nunu Kaller

Nunu Kaller

Nunu Kaller: Den Blog gibt es seit Mitte Jänner 2012, als ich mit meinem Kaufnix-Projekt begann. Nach Ende des Projektjahres habe ich weitergebloggt, weils einfach so viel Spaß macht!

Um welchen Themenbereich dreht sich dein Blog?

Nunu Kaller: Im Jahr 2012 begleitete der Blog mein Projekt, mir ein Jahr lang keine neue Kleidung zu kaufen. In dieser Zeit schaute ich mir die Hintergründe der konventionellen Kleidungsproduktion an, suchte nach Alternativen und testete mich selbst, in dem ich beschloss, mir Kleidung selbst herzustellen. Da war ich einige Male heillos überfordert 🙂

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Was ist dein persönlicher Lieblings-Blog?

Nunu Kaller: Mein persönlicher Lieblingsblog ist refashionista – weil die sehr wohl nähen kann! – knapp gefolgt von twentyonedayswithout – seehr coole Selbstversuche 🙂

 

 

 

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Heute – ist ein guter Tag

SO schaut ein richtig schöner Tag aus. Erstens: Arbeit fertig und gebunden. Zweitens: Ich wusste nix davon und bekam heut in der Früh ein SMS: „Gratuliere, wieder im Heute!“

Fein!

gutertag

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Mediale Lügen

Skandal! Skandal! Ok, erst ein Geständnis. Es könnte unter Umständen sein, dass ich nicht wirklich neunundzwanzig Jahre alt bin. Also schon, aber halt schon weitaus mehr als zwölf, vielleicht sogar mehr als 24 Monate lang. Aber hey, Thomas, hochgeschätzter und recht introvertierter, ruhiger Mann und Datum-Journalist (dessen Musikwunsch „Mondscheinsonate“ auf einer Faschingsparty sowie seine Aussage, auf Alkohol werde er immer so still, sich auf ewig in meine Erinnerung eingebrannt haben)! Thomas! 33 bin ich nicht. Also wirklich nicht. Pfah. Mediale Lügen werden da über mich verbreitet 😉
Aber: War ein tolles Gespräch und ist eine interessante Geschichte geworden (was sind wir nicht alle gut im Relativieren, wir Gutmenschen…), leider ohne Nennung der WearFair – was meine Intention war. Naja, kann nicht immer funktionieren 😉

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Das ist nur ein kleiner Teil des Artikels, ich empfehle den ganzen zu lesen – DATUM in der Trafik eures Vertrauens holen!

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Doch das ist nicht die einzige mediale Erscheinung, über die ich mich derzeit freuen darf: In unserem Spendermagazin GLOBAL NEWS schreibe ich regelmäßig über Themen rund um Baumwolle und Textilproduktion. Diesmal: Ein kleiner Ankünder. Weiterlesen

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Schönheitstipps!!

Gnihihi! Ironie des Schicksals, de luxe-Version! Ich fühle mich seit Tagen wie einmal durch den Dreck gezogen, bin permanent müde, mir ist schlecht, der Schnupfen geht nicht weg, und merke, wie die Batterien sich gerade dem Ende entgegenneigen. Aber mei, einmal noch durchbeißen und auf der WearFair mithelfen, und dann ist Pause.

Aber just in dieser Situation bekomm ich ein Clipping von mir zugeschickt: Meine Damen und Herren, ich, Nunu, gebe Schönheitstipps. Da fühl ich mich doch gleich wieder schön! 🙂

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