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Der neue Katalog vom Textilschweden

Auch bei mir ist er im Postkastl gelandet: Der große Herbstkatalog vom Textilschweden. Und ich genieße es grad ungemein, zuhause am Sofa zu lümmeln und ihn durchzuschauen, und in Ruhe den Urlaub ausklingen zu lassen (nur halt erstmals ohne Katzi am Schoß – den ich noch mehr vermisse, seit ich die Katzenwelt von Kroatiens schönster Urlaubsinsel wahrscheinlich kollektiv vorm Verhungern gerettet habe. Ein halbwüchsiges Würschtl hats mir mit einer Kratzwatschn gedankt, undankbares Gfrast. Ok, vielleicht hätt ich sie auch nicht gar so viel frotzeln sollen…).

Nach erster Durchsicht des Katalogs einige Feststellungen:

  • Es gefällt mir so gut wie kein einziges Outfit. Vieles, weil es einfach nicht meinem Stil entspricht. Die Dinge, die zwar stilistisch gut passen würden, schauen mir – hey, Fortschritt, die Denkweise ist wirklich auch in meinem Bauch angekommen – viiiiel zu sehr nach austauschbarer Massenware in schlechter Qualität aus (Bsp: Ich würde liebend gerne mal meinen Dufflecoat aus dem Jahre 1994 gegen einen neueren, etwas taillierten austauschen – aber ich weiß jetzt schon: der da im Katalog ist zwar fesch, aber sicher nur halb so warm und vor allem viermal so schnell hin wie mein aktueller).
  • Ich habe mir den Katalog unter der Prämisse: „Wenn ich was seh, überleg ich, ob ichs nachnähen kann – mit heftiger Unterstützungen von den Freundinnen, die auch wirklich nähen können“ durchgeschaut. Immer noch: Nix.
  • Ein einziger Strickpulli ist nett. Was mich wieder daran erinnert hat: Bis Ende 2012 habe ich mir einen Pullover gestrickt. Darauf freu ich mich. Bin eh schon ganz heiß aufs Stricken, so sehr, dass ich in der Ferienwohnung fünf Nadeln und ein Wollknäuel aus Omas Handarbeitskiste rausgefischt hab und losgelegt habe. Bin leider nicht fertig geworden mit dem Haubi, wird nächstes Jahr beendet 🙂
  • Ein paar Seiten des Kataloges sind jedoch so super, dass ich jeeede Menge Geld dort lassen könnte: Die Home-Abteilung. Hach, so hübsche Sachen. Und ich habs doch so gern stimmig und schön zuhause…. Aber das Zeug kommt wahrscheinlich exakt aus der gleichen Ecke der Welt wie die Kleidung, und ist noch dazu noch viel einfacher nachzunähen. Nur wo krieg ich so coole Stoffe her?!

 

 

 

 

 

 

 

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Urlaub #1

Urlaub. Schön wars!! Der Liebste und ich haben Kroatien als Urlaubsziel Number one entdeckt – nicht weit weg, traumhafte Strände ohne Sand (=erstens sauberes Trocknen und zweitens unglaublich gute Unterwassersicht), schöne Landschaft und preislich bezahlbar. Habe zwar einige Male beim Anblick schöner Kleider an hübschen Frauen unbändige Shoppinglust gehabt (dieses verwaschen graugrüne Kleid mit dem Häkeleinsatz an Schultern und Rücken will mir nicht aus dem Kopf gehen…), aber erstens gabs auf der Insel sowieso nix, und zweitens waren 80 Prozent der Leute einfach fürchterlich gekleidet. Plus: Inzwischen schau ich mir die Sachen an anderen an und denke nur noch: Diese Massenproduktion! Alles made in China oder Bangladesch oder Türkei oder oder oder! Ich kann Mode, wenn man das, was ich dort an Familienmütter- und Großväterkörpern gesehen habe, als das bezeichnen kann, nicht mehr als das sehen, was sie ist – sondern nur noch als Produkt gemeiner Massenproduktion. Habe mich dann aufs Anschauen von Fischen und dem Meer konzentriert, dieses wunderschöne Türkis, das es nur an Felsen- und Kiesstränden gibt, fantastisch. Und zu meiner Überraschung wirklich noch so einiges Meeresgetier (die griechischen Meere sind ja quasi leer, da gibt’s nichts mehr zu sehen außer Autoreifen).

Was ich außerdem beobachtet habe: Ganzganzganz schlimm, aber Neonfarben scheinen bei der gemeinen Kroatienurlauberin grad recht hoch im Kurs stehen, ganz egal, ob das, auf dem das Neon aufliegt, betonungswürdig ist oder nicht. Eine junge Dame – zugegebenermaßen mit einer Figur zum Niederknien – rannte mir in einer neongelben Hotpant über den Weg, so neon, dass mir die Augen wehtaten. Haben nachher überlegt, ob das eine „Schau-mich-an!“-Hose sein sollte, oder eine „Wenn-du-mich-anschaust-tun-dir-die-Augen-weh-also-lass-es“-Hose. Foto machen hab ich mich dann aber doch nicht getraut. Der Begleiter sah böse aus.

Dass ich nicht die ganze Zeit über Kleidung, ihre Herkunft und mein Projekt nachdachte, war übrigens erholsam. Nur die Bloggerei hat mir etwas gefehlt – ich freu mich, wieder hier zu sein! Fotos werden übrigens nachgeliefert, das Übertragungskabel ist verschollen.

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HALBZEIT – die Dankesrede

Wow, ich habs echt geschafft. Übermorgen ist Halbzeit. Ich habe mir sechs Monate lang kein einziges Kleidungsstück gekauft, kein einziges Paar Schuhe, keine Strumpfhosen, keine Leggings, keine Taschen, keine Stiefel. Dass ich als Ersatzhandlung viele Bücher gekauft hab, habe ich eh erst kürzlich berichtet. Sehr süß auch meine Freunde, die meinen Geburtstag dazu nutzten, mich einzukleiden. Es ist unglaublich viel passiert – vom kleinen Detail bis zum großen Ganzen: Das Projekt verändert grad mein Leben.

Nicht nur, dass ich tolle neue Leute kennenlernen darf – ja Katrin, du bist da an erster Stelle gemeint -, dass ich mich wirklich über das ganze Interesse meiner Freunde freue, dass ich mittlerweile mein Projekt bei der Clean Clothes Kampagne vorstellen durfte, dass ich medial vorkomme, und dass ich per Mail wirklich schöne Hinweise und Ezzes bekomme, nein, ich habe auch einfach meinen roten Faden gefunden.

Und damit meine ich nicht nur den für die Nähmaschine (den ich übrigens auch in Evas Nähschachtel gegeben hab, statt ihn bei mir zu behalten), sondern den fürs (Berufs-)Leben. Ich habe mit dem ganzen Thema rund um faire Mode, faire und ökologisch verträgliche Produktion einfach mein Ding gefunden – so sehr, dass ich selbst oft überrascht bin, mit welchem Elan und Interesse ich mich durch trocken geschrieben Studien arbeite, und wie groß mein Wunsch, selbst nach Bangladesch oder Indien zu den Fabriken zu reisen, geworden ist.

Ich freue mich wirklich unglaublich drüber, dass ich meine Fähigkeiten im Job seit kurzem für die WearFair einsetzen darf – nicht nur ein Wink, sondern ein gewaltiges Direkt-vor-dem-Gesicht-wacheln des Schicksals, danke dafür an wen auch immer da oben (ich hab da wen im Verdacht…).

Mein Wunsch, wirklich intensiver an dieser Materie arbeiten zu können, kostet mich ab Oktober übrigens auch sehr viel Geld. Ich habe mich dazu entschlossen, berufsbegleitend eine Ausbildung in Sachen CSR zu machen. Kostet tausende Euro, aber ich hoffe, ist jeden Cent wert. Schließlich – und das hat mir jemand beigebracht, ders wissen muss – sind die einzig wahren Investitionen die in die eigene Gesundheit und die in die eigene Bildung.

Hätte nie gedacht, dass Nichtshoppen sich so derartig auswirken könnte. Der Ursprung meiner Idee war ja die Erkenntnis, dass ich mich durch Shopping betäubt habe, um all die Gemeinheiten und Grauslichkeiten 2011, den Krebs und sonstige schwere Erkrankungen geliebter Familienmitglieder und – schwach im Vergleich, hart in der Realität – die Krankheit des geliebten Katers (ich vermiss dich immer noch, Biff…), die blöden Leut, die keine Grenzen kennenden Chefinnen, alles mögliche kurzfristig zu vergessen. Vieles davon ist nun entweder überstanden oder zumindest halbwegs verarbeitet, logischerweise ging das auch ohne Shopping. Doch dass es mir inzwischen SO derartig gut geht, damit hätt ich nie gerechnet. Ein Ziel zu haben, egal, ob das nun das Erreichen der Jahresfrist oder das Erlangen des nächsten akademischen Grades ist, motiviert ungemein und macht mich in meiner Grundstimmung in letzter Zeit meistens happy wie ein Glücksschweinderl.

Was mich grad auch wahnsinnig motiviert, ist der Gedanke an die kommenden zwei Wochen. Weil da bin ich im Urlaub (liebe Einbrecher: Es erwarten euch Sicherheitsvorrichtungen, sensibilisierte Nachbarn, überraschende Anwesenheiten in der Wohnung und wer weiß, vielleicht hab ich mir in der Zwischenzeit ja ein paar freilaufende Giftschlangen zugelegt?). Und so sehr ich normalerweise das Gefühl habe, ohne Internet bin ich verloren und im Alltag nicht lebensfähig: Urlaub bedeutet bei mir auch Urlaub vom Internet.

Auszeit. Auch am Blog.

Ich wünsch euch was! Bleibts mir gewogen bis Anfang August! Und: DANKE an jede/n Einzelne/n von euch, der/die mich schon mal in Glaubenskrisen motiviert, in starken Phasen bestärkt, und für meine Frei-Schnauze-Schreiberei am Blog gelobt hat. Ihr seids super!

Übrigens – weils grad so schön zu meinem Glück passt – ich hab vor kurzem alte Fotos durchgeschaut, die ich kistenweise ganz oben am Regal verstaut hatte. Und bin über die Fotos der besten Zeit meines Lebens gestolpert – die leider schon ganze zehn Jahre her ist. Ich war damals drei Monate mit Rucksack durch Europa unterwegs. In Norwegen war ich ein paar Tage mit zwei Bayern unterwegs, Susi und Toby. Gemeinsam waren wir am Prekkestolen, einem 600 m hohen Felsen, der senkrecht aus dem Meer herausragt. Auf dem Foto baumle ich mit den Füßen, unter mir viel Luft und ganz unten das Meer (ein hübscher Norweger hatte kurz vorher gemeint, dass ich mich das nie trauen würde, pfah, challenge accepted). Toby hat damals meinen Glücksgrinser fotografiert. Es war der beste Tag der besten Reise meines Lebens…. auch wenn da noch ein paar verdammt gute Reisen danach auch waren… und irgendwie befinde ich mich auch mit dem Projekt auf einer ziemlich coolen Reise…

(c) Toby Volke

(c) Toby Volke

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Ich starre…

Heute ein etwas verspäteter erster Eintrag, da ich in der Früh im Regen noch mein Rad hab zum Service bringen müssen. Bin danach zu Fuß und mit Öffis in die Arbeit, und komme mir vor, als wäre mir ein Körperteil amputiert. Musste heute wieder feststellen: Ich hasse die Öffis in der Früh. Nicht nur, dass alle mit in sich gekehrten Gfriesern, auf denen die schlechte Laune aber ganz gewaltig gut abzulesen ist, dasitzen, und es olfaktorisch immer wieder eine Herausforderung ist, nein, ich mach mich in den Öffis auch immer so unbeliebt.

Warum? Weil ich starre. Ganz grundsätzlich. Ich schaue mir die Leute an, fange ich einen Blick auf, lächle ich in drei Viertel der Fälle (was die Leute dann meistens umso mehr befremdet), und vor allem: Ich schau mir an, was die Leute anhaben. Und es zeigt sich immer wieder: Geld und Markenbewusstsein schützt vor schlechtem Geschmack nicht.

Aber hin und wieder seh ich auch ganz tolle Sachen. Zum Beispiel dieser extrem schöne Parka, eigentlich ganz normal, etwas länger, typisch schlammgrün. Aber trotzdem irgendwie anders. Mah, war der toll. Die alte Nunu würde spätestens jetzt im Netz hängen und auf Teufelkommraus genau diesen Parka suchen.

Auf die Tour hab ich mir mal meine knallpinke Puma-Jacke gefunden. Am Flughafengate an einer Frau gesehen – toll kombiniert mit einem violetten Baumwollkleid, violetten Strümpfen und dunklen Stiefeln – klingt jetzt nicht so besonders, hat aber wirklich toll ausgesehen. Gesuchtgesuchtgesuchtgesucht, gefunden, war mir zu teuer, auf den Sale gewartet, 45 Euro, her damit. Ich liebe die Jacke. Auch wenn ich mir inzwischen einen Kauf dreimal überlegen würde…

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Verdammtverdammtverdammt

Seit Beginn der Shoppingdiät habe ich mir sage und schreibe 28 Bücher gekauft, die meisten davon themenbezogen, von grüner Mode über Kauflust über Stilberatung bis hin zu Nähbüchern und Ein-Jahres-Projekten (Ein Jahr ohne made in China, Ein Jahr alles bio, Ein Jahr alles seber machen und und und). Verdammt. Ich weiß, dass ich meine Shoppinglust nur verlagert habe, aber verdammtverdammtverdammt. Verdammt. Jetzt weiß ich auch, wieso das Ersparte nicht ganz so viel ist, wie gedacht.

Aber dafür war das Bügelbrett gratis, die Nähmaschine ebenso, und das Bügeleisen billig secondhand. Macht gut und gern gut 20 der Bücher wieder wett, preislich.

Sorry, Leute, ich muss mir das grad irgendwie schönreden. Was absolutes Nichtshoppen angeht (was ich mir aber sowieso nicht vorgenommen hatte, zu meiner Verteidigung), bin ich eine absolute Niete. Ich sollte die Bücher über Konsumwahn nochmal lesen…..

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Die Liste für danach…

Immer wieder fragen mich die Leute, was ich denn mache, wenn mir was kaputtgeht. Da kann ich nur sagen: Pfft. Selbst wenn das so ist, ich hab genug restliches Zeugs, mit dem ich locker durchkomme. Habe gestern beim Waschen aber einen genaueren Blick auf den Bestand einiger „Grundkleidungsstücke“ geworfen und muss sagen: Durch komm ich, aber einiges wird nach dem Jahr so grauslich verwaschen sein, dass ich mir einen neuen Grundstock besorgen muss.

Ansonsten hab ich noch nicht viel auf der „Liste“ für Käufe 2013. Den Sockenpulli hab ich ja schon, das mit der Ina-Kent-Tasche überlege ich mir grad angesichts meiner Taschenmassen wieder, nur meine Stiefelmanie wieder ausleben zu können, heissa, wird das fein.

Dann wär da noch dieser Mantel, genäht aus Decken fürs Gefängnis – find ich toll, ist sicher warm und ist doch mal ein lässiges Statement als frustrierte Steuerzahlerin, oder? So in Kombi mit engen Jeans, Boots und dem Sockenpulli drunter….mir gefällts!

 

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Manchmal wär ich gern so richtig blöd

Meine Lust am Shopping ist seit gestern nicht vergangen. Sie wurde zwar zwischenzeitlich kurz befriedigt, aber das war mehr so eine Methadon-Gschicht, nicht the good stuff. Auch wenns grad gefühlte 40 Grad hat (und ich mich am Heimweg – bergauf – derzeit täglich selbst verfluche, wieso ich schon wieder das Fahrrad genommen hab in der Früh) und man es nur in unmittelbarer Nähe von be-bade-barem Wasser oder einem Ventilator aushält, will ich shoppen gehen. Neues Gewand. So tolle Sandalen sehe ich an den Füßen anderer Frauen, so schöne Kleider an ihren Körpern.

Und dann denke ich mir im nächsten Moment: Ich würd sooo gern einfach zum Textilschweden, oder zum bunten Spanier, oder in irgendein sonstiges günstiges Fetzengeschäft rein und einfach ohne Nachdenken shoppen. Kaufrausch. Schauen, was mir gefällt, auf schöne Farben zugehen, anprobieren, nehmen. Drei, vier, fünf Sachen auf einmal. Und dann daneben im Schuhgeschäft Plastikflipflops und gleich mal fürn Winter Lammfell-Boots.

Jedoch, selbst wenn ich grad shoppen dürfte, ich glaube, das ginge gar nicht mehr. So blöd das klingt: Ich weiß zuviel. Ich beschäftige mich jetzt seit fast einem halben Jahr auf täglicher Basis mit den Zuständen in den verschiedenen Fabriken im fernen Osten, in Nordafrika oder sonstwo auf der Welt, wo auf Menschenrechte gepfiffen wird. Das, was mir hier in Wien angeboten wird, kann ich also nicht mehr genießen.

Und ganz ehrlich: Das geht mir gehörig am Popsch. Ich weiß, es gibt keine Alternative zum Fair Shopping, wenn man wirklich was ändern will und sich an der Ausbeuterei anderer Leute nicht beteiligen will – aber in mir kämpfen grad so richtig schön Engerl und Teuferl. Der Engel, der sagt: „Wenn du fair shoppst, dann hast du ein gutes Gewissen, dann wird niemand deinetwegen mies bezahlt, dann gehts der Umwelt besser.“ Und der Teufel, der sagt: „Pfeif doch drauf, schau wie schön doch dieses Colourblocking-Kleid in der Auslage bei Promod ist! Es würde dir so gut stehen, und günstig ist es auch noch! Alles, was die das Fair Shopping bringt, ist ein leeres Konto und viel Zeitverlust, weilst so lang suchen musst.“

Was für ein Glück, dass grad beide nix zu melden haben.

Und ich betreibe jetzt Selbstschutzmaßnahme und fahre an den See. Weit weg von jeglichem Geschäft.

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ICH bin schuld!

Hihi, ich selbst shoppe nix, aber anscheinend stifte ich andere dazu an. Nicole hat mir gestern folgendes Foto auf meine Pinnwand gepostet:

(c) Nicole

(c) Nicole

Folgender Kommentar stand dabei:

Hmpf… DU bist schuld!

Du, Nicole: Gern geschehen. Erstens wär ich am liebsten mitgegangen, hätt ich davon gewusst (und wär nicht 2012, grrruuummmmppppfff), zweitens freu ich mich inzwischen echt schon, wenn die Leute zu Fair Fashion greifen.

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Ich vermisse den Winter

Kennt ihr das? Draußen heißer Sommer, die dünnsten Kleider und kürzesten Hosen werden ausgeführt, weil alles andere eh net zum derpacken ist, und man freut sich bereits auf den Herbst – weil man da viel coolere Sachen zum Anziehen hat? Mir gehts so. War gestern noch bei Aniger, die mir den riesigen Riss im Winterparka genäht hat (ich hab ja grad keine Nähmaschine *hüstel*) – und ich hab ebenjenen dann schnell mal übers aktuelle Gwand angezogen. Zur aufgekrempelten engen Jeans hat das ziemlich nett ausgeschaut!

Einer Freundin gehts genau andersrum, die liebt ihre ganzen Sommersachen und freut sich jedes Jahr, die dünnen Fähnchen wieder anziehen zu können. Ich hingegen, ich freu mich auf Sockenpulli und fette Boots. Was aber nichts daran ändert, dass ich den Sommer heiß und innig liebe, heiß, baden gehen, und endlich – bald – Urlaub!!!

 

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Ich darf nicht, ihr schon: Anukoo hat Sale!

Abgesehen von der Tatsache, dass sie auf den Fotos für die Sommerkollektion 2012 das wahrscheinlich schönste Model haben, das ich mir vorstellen kann (a.k.a. warum kann denn bitte ich nicht so ausschauen??), hat Anukoo grad Sommerausverkauf mit bis zu minus 30 Prozent.

Wer genau ist Anukoo? Anukoo ist die Modelinie der EZA Fairer Handel. Und wird folgendermaßen beschrieben:

Nicht nur das Kleidungsstück muss passen, sondern auch das Umfeld, in dem es entsteht. Unsere Bio- Baumwoll-Textilien sind mit den internationalen anerkannten Gütesiegeln „FAIRTRADE Certified Cotton“ und „G.O.T.S. Global Organic Textile Standard“ zertifiziert. die eine transparente Produktionskette vom Baumwollfeld bis zum fertigen Kleidungsstück, sowie hohe soziale und ökologische Standards garantieren. Design und Herstellungsbedingungen haben gleichermaßen Gewicht. Es geht ums Ganze!

So, EZA Fairer Handel und GOTS und so, das klingt jetzt alles eher …. schnarch. Oder? So beim ersten Hinhören. Pfah! Dann schauts mal her!! Um euch (und mir, seufz) ein bissl Schmackes zu machen, hab ich mir erlaubt, die Fotos von der Homepage von Anukoo zu kopieren.

(c) Anukoo

(c) Anukoo

Das da ist jetzt vielleicht farblich dem klassischen Öko-Vorurteil entsprechend, aber hallo, schaut doch hübsch aus, oder?

(c) Anukoo

(c) Anukoo

Da gefällt mir der Schnitt weniger, aber…ja, gut, ich brauchs eh nicht schreiben, oder? 🙂

(c) Anukoo

(c) Anukoo

Ernsthaft jetzt: Bitte WIE schön ist dieses Gesicht?! Wahnsinn… und auch das Top, feschfesch!

(c) Anukoo

(c) Anukoo

(c) Anukoo

(c) Anukoo

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