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Der zarte Kindergürtel

Ich hab mich ja sehr über den türkisfarbenen Geschenkhaufen von Aniger gefreut. Ganz besonders toll fand ich den Gürtel, weil von ihrem kleinen Fortpflanz ausgesucht. Schmale Gürtel waren ja nie so meins, ich hab mich darin immer eher knackwurschtig gefühlt, war immer überzeugt, mein hungerhakenfreies, eher lautes Auftreten braucht ebensolche Kleidung – also breite Gürtel.

Der Knirps von Aniger hat mich eines besseren belehrt, ich stehe unglaublich auf diesen knapp zwei Zentimeter breiten Gürtel. Noch dazu mit Gold, wo ich doch sonst Gold nicht wirklich mag. Der Gürtel ist einfach toll! Und ich garantiere – aus lauter Begeisterung, dass mir schmale Gürtel doch stehen, wär ich losgezogen und hätte mir sofort noch einen braunen, einen schwarzen und einen roten gekauft. Und vielleicht auch einen gemusterten. Hauptsache, billig, und es ist eh grad Ausverkauf, oleole.

Tja! Jetzt freu ich mich sehr über den einen, trage ihn stolz und erkläre jedem/r, der/die es aber auch wirklich nicht interessiert, dass der von einem Fünfjährigen für mich ausgesucht wurde.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

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Überraschung im Postkasten

Nicht nur, dass die unglaublich sympathische Katrin mich in ihrem heutigen Blogbeitrag von oben bis unten bauchpinselt, mein persönlicher Kilo-Coach ist (wobei ich die am Wochenende mehr geausnahmt als geregelt habe) und meine persönliche Sparringpartnerin in Sachen Shoppingdiät und Bloggen, nein, sie hat mir auch eine Postkarte geschickt.

Diese hier.

Natürlich als Witz, weil genau wir beide davon nicht angesprochen sind, aber dennoch, die Karte kriegt einen Ehrenplatz am bereits übervollen Kühlschrank.

Danke, liebe Katrin, es freut mich ungemein, dass wir beide uns in unseren Projekten gegenseitig so gefunden haben. Und danke, dass wir uns gegenseitig immer wieder so gut motivieren, ich freu mich bereits darauf, dich kennenzulernen!

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Türkis Freunde

Die wunderliebste Aniger hat mir heute nachträglich das Schenk überreicht. Ich bin platt – so lieb! Echt eine wunderbare Auswahl an türkis (auch wenn am Foto alles eher blau ausschaut, ist türkis!) – von Badeschaum über Frühstücktablett bis hin zu Strohhut. Und zwei Leggings hat sie auch noch dazugeschummelt („Weil quälen musst dich nicht, bitte…“). Und mein Lieblingsschenk ist der Gürtel. Den hat nämlich ihr kleiner Sohnemann ausgesucht. Nein, ich hinterfrage da jetzt nicht die Herkunft – ich habe es „auftragslos“ geschenkt bekommen, und ich freu mich einfach sehr, dass bereits Fünfjährige wissen: Nunu = Türkis.

(c) nunette colour

Dass sie mir unbedingt was schenken wollte, wusste ich, und auch, dass sie bis zum Schluss nicht ganz sicher war, was. Ich darf kurz folgenden SMS-Dialog von Dienstag zitieren – tut zwar nix zur Sache, aber ich hatte echt Spaß (ja, da hatte ich grad in der Witzkiste geschlafen…):

Sie: Hallo Burtstagskind! kannst du mir bitte die spezis f deinem neuen shleppi durchgeben? Danke und bussi! 🙂

Ich: Was weiß ich denn, wen der aller kennt…

Sie: Hö.hö.hö. Späzifigadionen mein ich…Name, Ram etc.

Ich: Otto von Lenovenhorst, der dritte.

Danach sandte ich ihr die richtigen Daten. Stunden später kam dann folgende SMS:

Sie: Schuhgröße?

Ich: Vom Laptop?

Sie: nee, *Augenroll* 🙂

Ich schickte ihr dann auch die richtige Schuhgröße, also meine.

Sie: Jaaaha. Nur zu spät. Is sich alles nicht ausgegangen, irgendwie ungeplant hier…

Ich: Macht nix, ist ja Sommer, da kriegt der Laptop schon keine kalten Füße…

Aniger, DANKE. Du bist meine allerliebste Lieblingsaniger und unsere Freundschaft ist mir unendlich wichtig, nur dass du es weißt…..und das nicht nur, weil du nähen kannst und mir vorm Winter noch meinen grünen Winterparka retten wirst 😉

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Ich werde shoppen gehen – diesmal richtig

Eine ganz liebe Bekannte von mir hasst Shopping. Und hat mich bereits Anfang des Jahres gefragt, ob ich mir ihr shoppen gehen würde. Gestern habe ich mich drauf eingelassen – also, ihr mal zugesagt. Richtig shoppen gehen werden wir Anfang August. Meine Bedingung war: Wir shoppen Fair und Öko. Und cool natürlich! Bin schon sehr gespannt, wie das sein wird – so wieder richtig die einzelnen Fetzen genauer in Augenschein nehmen, nach ihrer Größe suchen, beim Anprobieren beraten…. maaaal schauen. Bissl Bammel hab ich schon. Aber was solls, was mich nicht umbringt, macht mich nur härter, und nur die Harten kommen in den Garten und überhaupt, wer bremst, verliert, oder?

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Die Befriedigungsmaschine aus Budapest

Astrid, der ich mal versprochen habe zu recherchieren, wo es für Studentenbudgets leistbare faire Mode gibt, hat nun doch begonnen, selbst zu recherchieren. Ja, ich versteh den Wink mit dem Zaunpfahl, ich sollt mich da mal dahinterklemmen…. Aber zuerst muss ich euch zeigen, was sie gefunden hat – ich bin begeistert!

Alles fing an mit der Schuhliste, die sie selbst gefunden, aber auch sofort als – ich zitiere – „Bio-Öko-Fuzzi“ Optik abklassifiziert hat. Zugegeben, bei einigen der Schuhe muss ich ihr auch wirklich rechtgeben. Doch dann fand sie Pleasemachine. Es handelt sich hierbei um ein Team rund um Designerin Anna Zaboeva, die in Budapest Schuhe aus bereits weggeworfenen Materialien herstellen.

In Budapest gibt es nämlich die „Lomtalanitas“, die Tage der Reduktion des Hausmülls. Das scheint den Bildern auf ihrer Homepage nach zu bedeuten, dass die Leute einfach ihren gesamten Müll gesammelt auf die Straße werfen. Diese Müllberge durchsucht das Team dann, und nach eingehender Reinigung werden beispielsweise weggeworfene Geschirrtücher zu Schuh-Teilen.

http://pleasemachine.net

Das sagt Anna selbst über ihre Schuhe:

“We are just at the beginning, but I already can stand by my word telling that we are doing our best toward environment by reusing what we literally found already thrown, at the same time saving expenses on materials to make more affordable shoes. We  making it domestically avoiding cargo shipping, making it by hands, using just necessary minimum of machines. We avoid paper bureaucracy, saving by that apparently up to 100kg paper/1 tree per year, we control amount of production waste constantly working on it’s reduce. Finally we work on our shoes with love, and happiness of what we make keeps us healthy socially and psychically, meanwhile our customers getting one-of-a-king, high quality, designer custom made(!) shoes for more then affordable prices.”

Und es kommen soooo geniale Schuhe raus, vor allem die karierten find ich extrem schön, aber auch die ersten…Hammer!

Bei denen bin ich mir nicht ganz so sicher, ob die auch vom Dumpstern stammen, aber zumindest schreibt sie „wery limited“ 🙂 die haben genau den gleichen Schnitt wie meine heißgeliebten weißen Sandalen, und rein farblich finde ich Pfauenfedern auch wunderschön, habe bisher kleidungstechnisch aber davor zurückgeschreckt – von wegen „sich mit fremden Federn schmücken“. Aber als Schuhe find ichs schon sehr fein, weil erst auf den zweiten Blick auffällig….

Sehr witzig auch diese Idee von ihnen – man stellt sich die Farbe der Stiefel abschnittsweise selbst zusammen. Noch kann man sie nicht bestellen, ein Screenshot des geplanten Onlinestores ist jedoch schon zu sehen. Die Farben find ich SUPER, allerdings find ich sie im Stil nicht ganz so superschön – das „Ichwilldiehaben-achscheisse-wiesodarfichnichtshoppen“-Gefühl wie damals stellt sich nicht ein. Und die will ich auch schon längst nicht mehr haben. Die schon. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Ja seids denn ihr wahnsinnig geworden?!

Das war ein Meeeeeeeeeeeegageburtstag!!! DANKE AN ALLE!! Vom Tag berichte ich ein anderes Mal, der Abend war einfach nur ein Burner!! Warum? Weil meine Lieblingskirsten und meine Lieblingsmoni sich mit meinem Allerliebsten und meiner Lieblingsmama zusammengetan haben und es doch glatt getan haben – sie haben mir den tollsten aller Sockenpullis geschenkt, eigentlich schon ein Sockenkleid!

steinwidder (c) nunette colour

steinwidder (c) nunette colour

Und nein, ich habe da letztens nicht zwischen den Zeilen gesprochen, ich hatte ganz klar das Ziel: Den kauf ich mir als Belohnung 2013 selbst. Nichtsdestotrotz: Ich freu mir grad einen Haxen aus und hab ihn trotz der nicht unbedingt kühlen Abendstunden natürlich gleich anprobieren müssen. Ich freu mich wirklich so so so so so so so so so so so so so so sehr!! Wer war nochmal Cora Kemperman? 😉

Hier, als Beweis, mein mit-3-Promille-bei-25-Grad-im-Wollpulli-foto mit sehr seltsamem Stockerlpopo, der bitte, so für die Allgemeinheit, ansonsten nicht ganz so eckig geformt ist…

eine sehr glückliche nunu (c) nunette colour

eine sehr glückliche nunu (c) nunette colour

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Ein Informationsgeschenk

Ich hab heute Geburtstag. Und ich amüsier und freu mich grad total über die unglaublich vielen GratulantInnen. Nein, das ist jetzt kein Fischen, sondern da kommt jetzt auch noch was Blogbezogenes:

Gratulantin A: da gibts nen good shoe guide http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/06/goodshoeguide-tabelle-final-15-06-20121.pdf

Geburtstagskind N: geil, danke dir!
haha, jetzt recherchierst eh du und nicht ich
Gratulantin A:  na bin da zufällig drübergestolpert
und hab mir gedacht ich mach dir ne geburtstagsfreude
Ja, das tut sie, danke dir!!
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Von Studien und Wahlkabinen

Südwind hat 2010 eine Studie herausgebracht, in der über 1000 Leute in Deutschland und Österreich zu nachhaltiger Mode befragt wurden. Die Ergebnisse finde ich hochinteressant:

Zuerst wurde gefragt, was einem beim Kleiderkauf wichtig ist. An erster Stelle: Qualität, gefolgt von Preis und Trend. Und dann kommts: „Umweltfreundliche Produktion“ und „Produktion unter fairen Arbeitsbedingungen“ liegt noch vor „Marke“. Ok, und wieso verkauft sich das ganze Markenzeugs im Outlet Parndorf wie warme Semmeln und ist vor allem viel bekannter als nachhaltig und ökologisch richtig produzierte Mode. Ich hab da so ein bißchen den Verdacht, dass die Befragten da die berühmte Wahlkabinenantwort gegeben haben – nach außen sympathisiert man mit der Partei, die sozial wohl am ehesten akzeptiert ist und im Trend liegt (in Österreich haben erfahrungsgemäß die Grünen sehr hohe Umfragewerte), aber wenn man dann das Hakerl in der Wahlkabine macht, wo keiner es mitkriegt, schaut die Sache gleich ganz anders aus (Die FPÖ ist dafür sehr oft im Wahlergebnis besser als in den Umfragen).

Sollte es allerdings stimmen, dass den Leuten wirklich die Marke weniger wichtig ist als faire Produktion – dann freu ich mir erstens einen Haxen aus, weil ich nicht alleine bin, und zweitens ist das eine unglaublich tolle Grundlage für die WearFair.

Kurz: Das Fazit der gesamten Studie – hier nachzulesen – ist, dass die Leute nachhaltige und faire Mode kennen, auch bereit sind, mehr zu zahlen, aber ganzganz schlecht informiert sind drüber. Hui, jetzt hat mein Blog auch noch einen Bildungsauftrag!

 

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Wo finde ich ….

…. einen Schuster, der mir in einem Kurs beibringt, wie ich selbst Sandalen mache? Habe meinen weißen Heiligtümern die in Rom ergangenen Blasen verziehen, und möchte mir ein neues Paar – genau SO eines – selbst machen. In schwarz. Ich weiß von einer Freundin, dass es sowas früher sogar auf der Volkshochschule gegeben hat, aber jetzt?

Ich mag für nächsten Sommer vorbeugen und mir weder giftige Plastiklatschen noch irgendein billiges Zeux kaufen. Sondern auch im Schuhbereich mal das Selbermachen ausprobieren. Kann also ruhig noch warten, der Kurs – aber ich such schon so lang und bin jetzt auf Hilfe angewiesen..

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Schwarzer Frust

Habe grad wieder so ein bissl Chaos vorm Kasten aufgeräumt (böse Zungen könnten behaupten, ich habe lediglich das Chaos IN den Kasten verlagert…) und bin über meine schwarze Leinenhose gestolpert. 2004 in München gekauft, hat jahrelang gepasst wie eine Eins. Und schlank gemacht obendrein.

Was soll ich sagen: Knackwurst und der Zipp geht nur noch zur Hälfte zu – obwohl ich grad wieder am Weg bergab bin, gewichtstechnisch (der selbstgenähte Rock ist mir dafür inzwischen zu groß. Hmpf.).

Gut, das Glas ist halbvoll, die Hose ging auch schon mal gar nicht mehr zu (ich sag nur Beziehungskilos)….aber wenn ich schon groß red, dass ich sooo eine große Auswahl hab im Kleiderschrank, dann sollt ich auch dafür sorgen, dass der Inhalt des Kleiderschranks mir auch passt.

Ich bin frustriert. Offiziell. Und ich habe heute leider kein Foto für euch.

 

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