Schlagwort-Archive: Strumpfhosen

Strumpfige Verführung

Wunderschön. Ich muss zugeben, würde „one size“ bei mir nicht irgendwo auf halbem Oberschenkel enden (groß und kurvig ist NICHT one-size, liebe Industrie), ich würde trotz des stolzen Preises in Versuchung geraten. Wobei: Weiß jemand, ob und wie man sowas selbst machen kann? Ist ja von Etsy, muss also jemand selbst gemacht haben…

Getaggt mit ,

Rechnerisches

Die Lieblingsnachbarin wird mir langsam unheimlich. Nicht nur, dass sie über einen Kleiderschrank verfügt, der mich aufgrund der wenigen sich darin befindlichen Teile täglich zur Verzweiflung aufgrund der beschränkten Auswahl treiben würde, nein, sie ist diejenige, die auch noch Sachen hergibt! Nicht nur, dass sie mir kürzlich eine Strumpfhose (yess!! Eine Strumpfhose!!!) geschenkt hat – ich raunze ihr vor ein paar Tagen mein Leggingsproblem in die Ohren, was sagt sie?

Du, ich hab eine, die mir zu groß ist, kannst haben!

Abgesehen von überbordender Dankbarkeit: Wie macht die das bitte?!? Rein rechnerisch geht sich das in meinem Kopf nicht aus.

Getaggt mit , ,

Mütterliche Liebe

Die Mama. Die ist ja eine ganz, ganz liebe. Nur manchmal ein bißchen eine Vergessliche. Folgendes Telefonat heute vormittag:

Mama: „Du, ich bin grad bei Falke, da gibts Leggings im Angebot um fünf Euro.“

ich: „Ja, also schenken darfst du mir solche – ich darf sie mir ja nicht selbst kaufen.“

Mama: „Ah ja genau, hab ich vergessen. Na dann, Pech!“

ich: „Aber… aber …. vielleicht magst mir ja welche schenken? Möglichst groß, die schneiden immer so klein.“

Mama: „Ich schau mal, aber ich glaub… nein… du…. da liegt nix Passendes, tschüss!“

Ok, ich bin grad streng zu mir, aber müssen das andere auch sein? Meine Mama?!?  Ist so ein bißchen mütterliche Liebe und Fürsorglichkeit zuviel verlangt?! Gemein, sowas!

Getaggt mit ,

Ganz viel wenig

Ich habe eineinhalb Meter Pax Kleiderschrank in richtig hoch, zwei Laden in einer Kommode, einen halben alten Eichenkasten und – mein ganzer Stolz – einen Flugzeugtrolley für Unterwäsche und Strumpfhosen (ein Wort, das inzwischen nur noch mit einem Seufzer ausgesprochen werden kann). Und hab immer wieder Zeug, das in die Kästen nicht reinpasst. Ah ja, ein großes Schuhregal hab ich auch noch.

Vor einigen Tagen hat meine liebste Freundin und Nachbarin, die seit kurzem allein wohnt, mir ihren Kleiderbesitz gezeigt: Sie hat ihren ein Meter breiten Pax aufgemacht. Und der war halb leer. Einige Jacken und Schuhe befinden sich noch in einem weiteren Kasten im Vorzimmer. Fertig. Ich hab wahrscheinlich dreingeschaut wie eine Katze vorm Aquarium. Boah.

Fazit: Ich hab ein schlechtes Gewissen. Mit vollen Hosen ist leicht stinken, mit vollen Kleiderkästen ist leicht nicht zu shoppen.

Fazit 2: Ich kann nichts wegschmeissen. Eine andere Freundin ist da beinhart, alles, was sie seit einem Jahr nicht angehabt hat, fliegt. Das könnte ich nie und nimmer. Eine Winterjacke, bekommen mit 14 (damals so groß wie zwei Zelte, gefühlt, jetzt grad passend), sicher 10 Jahre lang nicht angehabt – seit zwei Wintern wieder eins meiner Lieblingsstücke. Einmal hab ich zwei dicke Pullis weggegeben – denen heule ich heute noch nach.

Fazit 3: Es ist mir ein absolutes Rätsel, wie man mit so wenig Gewand immer so gut angezogen sein kann wie sie.

Getaggt mit , ,

Heldin in Strumpfhosen

Welch Ehr, welch Freude – Vielen Dank fürs Gastbeitrag schreiben dürfen, liebe Katrin! Doch nicht nur sie hat mir einen tollen Gefallen getan, auch meine liebste Freundin und Nachbarin hat mein schon nicht mehr wirklich subtiles Winseln und Raunzen durchschaut und mir ein tolles Paar Strumpfhosen geschenkt! Jetzt muss die nur noch passen – ist etwas klein, aber einfach nur toll!

Kleine Geschenke waren immer schon viel wert, aber wenn man selbst nicht kaufen darf, sind Geschenke einfach nur wun-der-bar!

Getaggt mit , ,