Zu heiß zum Denken

Leute, es ist einfach nur heiß. So heiß, dass ich grad nicht imstande bin, ein Buch zu lesen. Selbst bei Zeitschriften sind mir Artikel, die über mehr als eine halbe Seite gehen, grad zu lange. Sowohl im Büro als auch zuhause hocke ich vor Ventilatoren, um mein Hirn überhaupt mal in Bewegung zu bringen. Dabei hab ich spannende Studien und tolle Bücher, alle zum Thema „Gemeine Kleidungsproduktion“, neben mir am Couchtisch liegen.

Sehr interessant die Wettervorhersage auf ORF für heute und morgen. Gestern stand da nämlich für heute: „Heiß, wenn auch nicht mehr so extrem heiß wie in den letzten Tagen. Die Temperatur steigt auf bis zu 31 oder 32 Grad. Meist scheint die Sonne.“ Und für Dienstag steht da: „Heiß, bis zu 32 Grad. Dazu fast den ganzen Tag Sonne.“ Kann mir wer erklären, wo der Unterschied zwischen 32 Grad, nicht ganz so heiß, und 32 Grad und heiß ist?

Was ich damit sagen will? Ich hab soooo eine Liste, worüber ich gern noch bloggen würde – aber mir ist auch grad zu heiß zum bloggen. Mein Beileid an alle, deren Woche heute wieder in einem heißen Büro anfängt. Ich verspreche, sobald ich ein paar Fitzel Energie mehr hab, steht hier auch wieder was Gehaltvolleres als das hier.

In diesem Sinne: Ich freue mich grad, wo zu arbeiten, wo diese etwas seltsam anmutenden Kleidungsvorschriften nicht zutreffen, und hocke in wenigen Minuten in Jeansbermuda und dünnem, stofffeindlichem Shirt im Büro vorm Ventilator.

 

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4 Gedanken zu „Zu heiß zum Denken

  1. M_S sagt:

    glaub mir, wenn du arbeitskollegen (oder auch nur u-bahn-mitfahrer) hast, die du körperlich eher ung´schmackig findest, bist du froh um jeden quadratzentimeter stoff, der dich von ihnen trennt …

    • nunette sagt:

      na dann hab ich eh glück mit den kollegas 🙂 und öffis fahr ich grundsätzlich nur im winter, sobald es plusgrade hat, sitz ich am fahrrad. herrlich. keine genervten gfrieser in der früh, keine stinkenden körper am nachmittag…

  2. Wenn ich Deinen Wiener Wetterbericht lese, kann ich nur sagen: Neid, Neid, Neid. Hier im Rheinland hatten wir noch keine 30 Grad diesen Sommer. Von stabil sonnigem Wetter oder tropischen Nächten mal ganz zu schweigen. Und die Aussichten für die nächsten Tage heißen Höchsttemperaturen so um die 19 Grad. Kein Sommer gar nicht weit und breit.

    Also: Ihr könntet Euch als schwer sommer-privilegiert betrachten, da am östlichen Ende von Westeuropa 😉

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