Archiv für den Monat August 2012

tilt

Heute aufgrund der Relevanz drastischer Regenerationsmaßnahmen wahrscheinlich ganztägig geschlossen.

Geschützt: Von Viren und Stürmen

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„Musste ich kaufen, stand mein Name drauf“

Kennt ihr diesen Ausdruck? Wahlweise auch:

Der Rock hat ganz laut NUNUUUU gerufen. Ich hab ihn nicht überhören können.

oder:

Die Hose hat mich angeschaut und zu mir geredet. Nunu, du musst mich kaufen, hat sie gesagt.

Aber der Klassiker ist immer noch die Redewendung im Titel:

Musste ich kaufen, bitte da steht regelrecht mein Name drauf.

So. Und was mach ich, wenn mir so etwas passiert – ich meine: Wenn mir so etwas wirklich bildlich passiert?

nu coton biologique, foto-(c) nunette colour

nu coton biologique, foto-(c) nunette colour

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Korrektur zu: „Ausnahme oder nicht?“

Man soll nicht schneller bloggen, als man lesen kann. Ich habe drei Jahre Zeit, um das Gestohlene zu ersetzen.

Tja, wer lesen kann, ist klar im Vorteil – kein Regelbruch nötig!

 

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Kaufhandlungsbefriedigung

Jaaa, Hella, ich weiß, langweilig. Aber: Die Lampe ist da.

Ist das mal ein feines Nähplatzerl? Wenn mich das mal nicht motiviert, endlich die Knotzhose, die ich mir vor fast einer Woche nähen wollte, fertigzuschneidern. Motivation ist alles, und Severin passt auf! Und meine Shoppinglust ist fürs erste Mal wieder erledigt – hach, ist das ein gutes Gefühl, wenn etwas endlich da ist, dessen Kauf man sich lang überlegt hat, und auf das man dann noch warten musste. Ich bin echt in der Hochrisikogruppe, was Onlineshopping angeht, huiuiui…

(c) nunette colour

(c) nunette colour

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Ausnahme oder nicht?

Tirili, das Gutachten von der Versicherung ist endlich da – ich bekomme für meinen gestohlenen Schmuck den Zeitwert, will ich etwas nachkaufen, und der Preis liegt drüber, bekomme ich auch noch die Differenz (innerhalb von jeweils festgesetzten Werten). Obwohl die meisten Schmuckstücke für mich durch den emotionalen Wert, die sie hatten, nicht ersetzbar sind (und wohl auch nicht ersetzt werden von mir), möchte ich mir das eine oder andere paar Ohrringe dann doch nachkaufen.

Nur: Meine eigenen Regeln besagen ja auch – kein Schmuck!

Was meint ihr?

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(Fast) restlose Begeisterung

Bin grad über eine Design-Innovation gestolpert, die mich ziiiemlich begeistert: CONSTRVCT.

CONSTRVCT ist ein Online-Tool, mit dem man sein Lieblingsfoto in ein Kleidungsstück umarbeiten lassen kann. Jetzt nicht einfach Foto nehmen und auf Shirt drucken im Querformat, sondern so richtig das Foto zu Stoff machen. Es werden  doppelgestrickter Jersey aus Biobaumwolle und industrielle Textilfarben verwendet. Der fertige Stoff wird dann in einer Schneiderei mitten in New York City genäht. Allein schon letzteres find ich super – Noch vor wenigen Jahren gab es im sogar danach benannten „Garment District“ in New York Unmengen an Schneidereien, Nähereien und so weiter (falls demnächst mal jemand hinfährt – und mich damit sehr neidisch machen will – zwischen 6th und 9th Ave – also west – und 34th und 42nd Street), die bereits in den Neunzigern reihenweise eingingen, die Rezession der vergangenen Jahre hat den übrig gebliebenen dann meist auch noch den letzten Rest verpasst. Aber ich verplapper mich schon wieder. Zurück zu CONSTRVCT:  Shirt 200 Dollar, Kleid 250.

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Die Selbstmord-Baumwolle

Gestern mal über den ersten Schritt am Weg zum Baumwollshirt nachgelesen: Dem Anbau.

Ich versuch, das hier mal möglichst vereinfacht zusammenzufassen:

Früher: Anbau schwierig, arbeitsintensiv, und der böse Kapselwurm hat sich sehr sehr gern durch die Baumwolle durchgefressen, bevor sie geerntet werden konnte. Die Ergebnisse waren in etwa gleich hoch wie heute, aber damals wie heute reichte das nicht. Die Nachfrage war groß, der Wunsch der Baumwollbauern in Indien nach einer Erhöhung ihres Lebensstandards ebenfalls.

Dann kam Monsanto, der weltweit größte Saatgut- und Pflanzenschutzmittel-Konzern – remember „Agent Orange“? Ja, auch von denen, genauso wie „Roundup“. Viel Spaß beim googlen… Jedenfalls fand Monsanto durch Genmanipulation der Baumwolle ein Saatgut, das resistent gegen den Kapselwurm war.

Pfuh, leiwand? Nix da. Monsanto machte fett Werbung für das viermal so teure Saatgut, das man obendrein nur einmal aussäen konnte und somit jedes Jahr neukaufen musste. So richtig mit wunderschönen Bollywood-Schauspielern und komplett absurden Gewinnversprechungen. Und Indiens Bauern, noch nie so wirklich die Reichsten unter der Sonne, fielen der Reihe nach drauf rein. Viele verschuldeten sich, um größere Felder anzukaufen, um mehr von dem Monsanto-Saatgut anzubauen. Diese Großkopferten hatten schließlich in der Werbung versprochen, dass man locker doppelt so viel ernten könnte – weil einfach der Kapselwurm keinen Riss mehr haben würde.

Doch der gute Kapselwurm ist kein Depperter nicht: Der wurde sehr bald resistent gegen diese gentechnisch veränderte Art der Baumwolle.

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Der Werbeeinschaltungs-Virus

Ok, ein Schuss Koffein später sah die Welt dann schon anders aus. Und ich blickte etwas wacher durch die Gegend. Doch was sah ich? Kaputte Schuhe! Meine heißgeliebten Sandalen fallen auseinander, meine roten, schweineteuren Römersandalen (aus Rom, man muss ja stilecht sein, nicht?) haben beim Zehensteig einen Riss, meine türkisfarbenen Converse sind bei der Ferse drei Zentimeter weit aufgerissen, und von meinen blauen Converse fang ich jetzt mal gar nicht an.

Und dann besitzt das Internet auch noch die Frechheit, mir per-ma-nent Zalandowerbung ins Gesicht zu schmeißen. Wenigstens ist dieses nervige „Haptchuuu“ und auch das noch viel nervigere Kreischen nicht zu hören, aber egal auf welcher Page, ob ORF, Standard, Facebook oder sonstige Nachrichten/Bloggingportale: Überall sind die Einschaltungen zu sehen, die meisten sogar noch personalisiert auf haar-genau die Paar Schuhe, die ich mir zufälligerweise vor ein paar Wochen mal angeschaut habe.

Ich kann gar nicht sagen, wie sehr mich das nervt. Aber andererseits muss ich denen bei Zalando gratulieren:

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Ein ganz ein neues Shoppingerlebnis

Metro, 21.00h – hallenweise Mampf, aber auch sonstiges von Fahrradschläuchen über Autowarnwesten bis hin zu Orchideen und bepackten Schultüten. Pro gefühlt kilometerlangem Gang maximal ein Kunde. Und wir mittendrin, einkaufen für eine Festivität.

Erstens: Ich geh nie wieder einkaufen, ohne mir vorher überlegt zu haben, was ich eigentlich brauche.

Zweitens: Schon gar nicht zum Metro. Heillose Überforderung.

Shopping, das keinen Spaß macht. Zu einer sich sehr seltsam anfühlenden Uhrzeit.

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