Fast Fashion in den USA

Schon seit Ewigkeiten wollte ich über dieses Buch schreiben, das mein liebes Bruderherz mir auf Bestellung geschenkt hat – nachdem es aber nur so wimmelt vor beeindruckender Zahlen und Statistiken, interessanter Einzelgeschichten und spannender Side Stories, hab ich noch nicht die Muße gefunden, da mal einen innerlichen roten Faden für einen Blogbeitrag zu legen. Außerdem ist es sehr fokussiert auf den US-Textilmarkt und ich habe nicht recherchiert, inwiefern sich vor allem diese beeindruckenden Zahlen auf den europäischen Markt ummünzen lassen. Ausredeausredeausrede, gnagnagna, ich war einfach zu faul für eine Zusammenfassung und wollte aber mehr als „uuurtollsuperbuchlesenlesen!“ schreiben.

Ecouterre.com war schneller, die haben die Autorin nämlich interviewt. Elizabeth T. Cline gibt Antworten darauf, wie man der Verführung durch Fast Fashion entkommen kann.

Und wie ich selbst auch schon festgestellt habe, dass es für mich nach alle der Information über konventionelle Kleidungsproduktion, die ich im letzten Jahr wie ein Schwamm in mich hineingesogen habe, kein Zurück mehr gibt, sagt auch sie:

Has writing the book changed the way you approach clothing today?

There’s been a complete transformation in my life. For instance I never used to look at fabrication labels but now fabric is now the most important thing for me when I buy clothing, and I’m not saying that that’s how everyone needs to be; I’m just saying that it was a personal shift for me. I don’t want to wear polyester; I want to wear silk and Tencel and modal and things that feel really good next to my skin. I have most of my clothes tailored now. I learned how to sew. I certainly don’t make most of what I wear but I refashion a lot of it, so it’s like an old pair of jeans will become shorts. I alter most of my T-shirts, take out my skirts. I feel like I have a more interactive and meaningful relationship with what I wear, whereas before I would just walk into a store, get something off the rack, wear it one or two times and that was it.

In diesem Sinne: Ich will wieder zu meiner Nähmaschine, das beste Geschenk, das meine Oma mir je machen konnte!!

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Ein Gedanke zu „Fast Fashion in den USA

  1. […] Gegenteil, es wurde schlimmer. Ein Artikel von Elizabeth T. Cline in der L.A.Times bringt es auf den Punkt: H&M ist zwar in der Krise, Fast Fashion im […]

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