Mode fürn Mistkübel

Vor kurzem hab ich „To Die For“ vorgestellt, das Buch von Lucy Siegle, das derzeit täglich meine letzten wachen Minuten des Tages begleitet – das wiederum begleitet von einem Stift zum Anzeichnen von spannenden Aussagen, in dem Buch stehen nämlich so viele unglaublich viele spannende Facts drin, dass ich eigentlich auf jeder Seite ein Eselsohr machen müsste.

In meinem Beitrag über das Buch gings um Primark. ZDF hat sich Primark vor ein paar Wochen genauer angeschaut. Ich bin jetzt erst im Internet drüber gestolpert, und es zeigt sich: Primark ist King of Wegwerfmode. Unfassbar.

Ich würd mir wünschen, dass die Aussage „Ein Konsumverhalten, das wir uns auf Dauer leisten wollen. Wir wissen jetzt schon, dass wir es uns auf Dauer nicht leisten KÖNNEN.“ in den Zuschauern wirklich mal etwas bewegt. Ein Umdenken.

Und auch was anderes neu gelernt, was ich Depp mir eigentlich auch hätte zusammenreimen können: Die Textilmüllberge in Dhaka. Wie kommen die, die eh in Slums und von der Hand in den Mund leben, eigentlich dazu, auch noch unseren Dreck ertragen zu müssen?

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5 Gedanken zu „Mode fürn Mistkübel

  1. Avatar von Ea Ea sagt:

    OT / Radiobeitrag:
    „Die Uniformierung in der Mode als sozialer Spiegel. Über die Tagung fashion@society in Köln
    Elisabeth Hackspiel-Mikosch im Corsogespräch mit Thekla Jahn“

    26.11.13, Sender: Deutschlandfunk, Sendung: Corso – Kultur nach drei, http://www.dradio.de

  2. Avatar von Reklamedame Reklamedame sagt:

    Hab hier auch noch was interessantes gefunden: eine Doku über die Herstellung von Leder und Pelz (u.a. in Bangladesh): https://www.youtube.com/watch?v=dV-BXYrIKvc

  3. Avatar von katrin hilger katrinhilger sagt:

    http://katrinhilger.com/2013/10/22/mode-wie-mull/ Darüber hab ich auch gebloggt. Primark ist gruselig.

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