Mein Puppi und ich und die Ursi

Ich hab ja mal dringend nach einem Ballkleid gesucht, ausgeborgterweise. Ironie des Schicksals: Die Frau, die mir damals, als ich 16 war, mein erstes Ballkleid genäht hatte, die ich zwischenzeitlich lange aus den Augen verloren hatte, und dank Facebook irgendwo in Salzburg wieder aufgestöbert hatte, die borgte es mir dann. Fantastisches Kleid, wenn auch Atmen im Sitzen nicht ganz so angesagt war 😀 Das Kleid ist zwar nicht selbstgenäht von ihr, könnte es aber sein.

Wurscht. Jedenfalls hat mich Ursi um was gebeten, und das erfüll ich ihr natürlich sehr sehr sehr gerne. Die Ursi, die holt nämlich gerade ihren Abschluss in Betriebswirtschaft nach. Mit einigen KollegInnen hat sie einen Businessplan für ein sehr herziges Projekt entwickelt (oder ist gerade dran, genauer gesagt): „Mein Puppi und ich“.

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Ich zitiere eine Kollegin von Ursi:

Unsere Idee ist es, Kleider und Stoffpuppen für Mädchen zwischen 0 und 10 Jahren herzustellen. Zu jedem Kleid, das für ein Mädchen erworben wird, wird ein passendes Kleid für die Stoffpuppe im selben Design mitgeliefert. Es würden nur reine und waschbare Naturfasern verwendet werden und die Produktion in Österreich/Bayern in Heimarbeit erfolgen. Es würde in einem Online-Shop die Möglichkeit bestehen auf individuelle Wünsche einzugehen. (Stoff-, Zippverschluss- und Knopffarben, Initialen, etc…).

Auch wenn ihr Ursi nicht kennt: Die Idee ist schon seeehr sie 🙂

Und: Ursi und ihre Kolleginnen brauchen Hilfe. Wenn ihr euch ein paar Minuten Zeit nehmt, und diese Online-Umfrage für sie ausfüllt, ist ihr sehr geholfen. Einfach so, um ihr einen Gefallen zu tun. Wie heißts ja so schön: Alles im Leben kommt zurück. Ich kann das bestätigen. Die Ursi ist ja auch wieder in mein Leben zurückgekommen 🙂

Das rechts ist die Ursi. In dem Kleid, das ich auch anhatte. Die Dame links im Bild kenne ich nicht und entschuldige mich hiermit fürs Veröffentlichen - ich hab ein Ursi-Foto gesucht, und nur dieses gefunden. Und ich will sie euch ja nicht vorenthalten.

Das rechts ist die Ursi. In dem Kleid, das ich auch anhatte. Die Dame links im Bild kenne ich nicht und entschuldige mich hiermit fürs Veröffentlichen – ich hab ein Ursi-Foto gesucht, und nur dieses gefunden. Und ich will sie euch ja nicht vorenthalten.

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8 Gedanken zu „Mein Puppi und ich und die Ursi

  1. ibrauchnix sagt:

    Hab brav mitgemacht, aber 10 Jahre finde ich schon etwas hoch gegriffen, von wegen Puppen und so….eine Kinderumfrage wäre evtl. auch nicht schlecht…

    see you on ibrauchnix.wordpress.com

    • nunette sagt:

      Ja, das Feedback mit den 10Jahren als zu alt hab ich Ursi auch schon gegeben, hab ich mir auch gedacht. Vor allem spart man sich ja einiges in der Kalkulation, wenn man eine Größe weglässt!

      • ibrauchnix sagt:

        Da fällt mir noch ein…es gibt so „Standart-Puppenmarktführer“ ;-), wenn den Puppen die Kleider „zufällig“ auch passen, ist das sicher kein Fehler, nicht alle Großeltern sind öko, da kann schon mal das eine oder andere Plastikpüppchen zwischen das Holzspielzeug rutschen….oder hab‘ ich das mit der Stoffpuppe falsch verstanden?

  2. Rabin sagt:

    Ich finde 10 Jahre nicht zu hoch, mein erster Gedanke dazu. Geh dann mal zum Fragebogen. 🙂

  3. Mina sagt:

    done 😉

    Finde die Idee total klasse, leider spielt mein potentielles Kind (Patenkind) nicht mit Puppen, aber bei Gelegenheit würde ich mir sowas schon zulegen.

    Ich glaube 10 Jahre geht gerade noch, aber wird schon etwas knapp ja.

    lg Mina

  4. Tolle Idee, insbesondere als Tauf-/Patengeschenk.

    Viele Grüße aus Berlin,
    Anja

  5. lilli sagt:

    Mich würden die antworten auf die Preisfragen interessieren. Denn billig ist das sicher nicht… aber die Idee ist sehr süß.
    Strickmode für Mutter und Tochter sind ja im Moment auch trend- wers mag und sich die Arbeit antut.

  6. E sagt:

    Ich finde es sehr schade, dass nur über eine Mädchenvariante nachgedacht wird. Außerdem wäre es wichtig, auch ein Angebot neben der klassischen Rüschenversion zu haben. Ich denke es wäre klug Studien zu konsultieren, in welchem Alter Kinder den meisten Spass an Puppen haben. Wie werden denn die Arbeitsbedingungen für die HeimarbeiterInnen sein?

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