Was für ein Jahr!

In der Blog-Welt stapeln sich grad die sentimentalen Jahresrückblicke, genauso wie die „das waren die meistgelesenen Artikel“-Zusammenfassungen. Für zweiteres bin ich grad zu faul, mein heutiger Tag besteht hustend und schnupfend aus Big Bang Theory und Salbeitee im Bett, und für zweiteres war mein Jahr eine etwas ZU heftige emotionale Hochschaubahn. Es waren unfassbar tolle Augenblicke dabei, es waren unfassbar schreckliche Augenblicke dabei, und an beide mag ich grad nicht zurückdenken, weil ich im erkrankten Zustand eh immer so sentimental bin. Nur kurz: Das Jahr war ein Wahnsinn. Endet zu 180 Grad anders, als es begonnen hat, hat aber einige wunderschöne Konstanten gehabt. Zum Beispiel meinen roten Faden, die Beschäftigung mit fairer Mode, und meine unfassbar grandiosen, tollen, wunderbaren, besten  Freunde der Welt. Und ganz vorn natürlich meine Familie, in der sich dieses Jahr so unglaublich viel Gutes getan hat.

Mein Vorsatz für 2015 schaut schlicht und einfach so aus:

Wahrscheinlich, weil ich eine Giraffe am Busen hab. Mein Lieblingsfoto mit diesem Outfit.

Mode von „Die Piratin hat den besten Stoff“ in der Neustiftgasse. Hinschauen, toll renoviert worden, der Laden!!!!

 

Shirt: Fabrari (inklusive großer Freude aufgrund erfolgreicher Verkuppelung von Fabrari und der Piratin),  Hose: von der Piratin selbst  Lachanfall: Keine Ahnung mehr, warum.

Rutschts gut! Ich freu mich, auch nächstes Jahr für euch schreiben zu können!

PS: Ach ja, ich find auch diesen Vorsatz für 2015 echt spannend und werd ihn sicher verfolgen und hin und wieder mal drüber berichten!

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10 Gedanken zu „Was für ein Jahr!

  1. Entschuldigung wenn ich mich mal auskotze – aber was ist da so Großartiges daran, ein Jahr lang nur gebrauchte Klamotten zu tragen?

    Ich trage seit 1 1/2 Jahren ausschließlich gebrauchte Klamotten. Das meiste geschenkt von Tauschmärkten oder vom Kostnixladen.

    Das machen ganz viele Menschen, die ich auf in Blogs „getroffen“ habe. Ganz viele sehen Secondhand als Alternative zu Konsumrausch und menschenunwürdigen Produktionsbedingungen und Altkleiderproblematik.

    In meinen Augen ist das keine besondere Leistung, ein Jahr lang nur gebrauchte Klamotten zu tragen. Vielleicht ist es eine Leistung, das so groß in die Welt hinauszuposaunen.

    Als Du ein Jahr „ich kauf nix“ gemacht hast, war das neu, innovativ und hat viel bewegt und verändert. Alles andere sind nur Trittbrettfahrer auf der „ein Jahr lang“-Welle, die ich beinahe nicht mehr aushalten kann.

    Sorry, das musste ich jetzt gerade mal loswerden.

    lg
    Maria

    • nunette sagt:

      Warum ich das gut finde? Weil das eine Frau ist, die in einer Zielgruppe für ein Thema sensibilisiert, das für dieses Thema noch nicht wirklich offen ist. Ich freu mich über jeden Schritt an die Öffentlichkeit betreffend eines bewussteren Umgangs mit Kleidung! Und ich bin mir sicher, dass sie sich Frauen abholt, die ich oder du nicht erreichen können. The more, the merrier, Hauptsache nicht noch ein Primark-Shoppinghaul-Blog! 🙂

  2. jula sagt:

    hallo! ich gehöre zu eben dieser zielgruppe! ich habe ‚ich kauf nix‘ und danei nunu bei einer talkshow entdeckt, das buch gelesen und es auch probiert.. leider hab ich kein jahr geschafft aber immerhin 9 monate – worauf ich auch stolz bin! ich habe mich vorher nie mit dem thema beschäftigt und ich tu es jetzt ebenfalls nur bedingt – trotzdem bringt mir dieser blog so einiges näher was lange abwegig für mich war! ob etwas besonderes oder nicht – leute wie mich und damit evt auch etwas meine freunde – denn die müssen meine kommentare ertragen- regts zum nachdenken an … vielen dank dafür!

  3. Ich finde es irgendwie auch nicht so toll, okay es geht um gebrauchte Kleidung. Aber wenn man daheim einen Kasten voll nix anzuziehen hat ist shoppen ja auch nicht die Lösung. Denn auvh gebraucht kann ich jeden Tag shoppen gehen.

    Sinnvoller wäre da vielleicht noch dass für jedes neue teil zwei alte gehen müssen. Einfach um sich seinen besitz und seines kaufverhaltens bewusst zu werden.

    Lg Claudia

  4. Sabine sagt:

    Hallo,
    es ist richtig,dass so ein Vorhaben nichts neues mehr ist.Aber dieses Thema muß immer und immer wieder in irgendeiner Form dargestellt werden,weil es bei vielen noch nicht angekommen ist.Ich habe mir diesen Blog mal angeschaut,und was ich sehr interessant finde,ist die kreative Art des Kombinierens.
    Ich musste übrigens „Haul“ erstmal googeln und mir so ein Primark-Haul anschauen.

  5. Hallo,

    wir arbeiten im Bereich von Haushaltsauflösungen + Entrümpelungen. Jeden Tag holen wir Tonnenweise Kleidung aus den Wohnungen die wir gerne abgeben möchten. Vielleicht habt Ihr eine Idee für uns?

    mfg, Mirko Brucherseifer

    • Stadtpflanze sagt:

      Hallo Mirko,

      das finde ich gut. Ob es „die“ Lösung gibt, bezweifle ich. Mir fällt spontan eine Kooperation mit Secondhand-Läden oder sozialen Einrichtungen ein. (Letztere haben oft bereits mehr Angebot als Nachfrage, aber vielleicht ist das bei euch in der Region ja anders?) Man könnte vielleicht mit Second-Hand Läden vereinbaren, dass sie die Kleidung wegwerfen können, wenn sie sich nicht innerhalb einer bestimmten Zeit verkauft haben, damit ihr sie nicht wieder zurücknehmen müsst. Dann hätten die Kleidungsstücke zumindest eine zweite Chance.

      Manche Firmen recyclen Kleidung durch Zerkleinern und Weiterverarbeitung, vielleicht gibt es bei euch in der Gegend eine entsprechende Firma?

  6. […] Da haben andere auch noch so Jahresvorsätze wie ich vor – krass!! – drei Jahren. Mein Jahresvorsatz ist dieses Jahr ein anderer, und zwar einfach nur glücklich sein. Aber ich bin schon sehr gespannt: Gibts einige von euch, die sich für 2015 eine Shoppingdiät […]

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