DANKE, wirklich ein Wunder(werk)!

Ein Wahnsinn, diese letzten Tage. Liebe LeserInnen, vielen Dank füs Mitfiebern, wer wohl  mein Engelchen war, und für diese Unterstützung. Der letzte Beitrag war wirklich sehr persönlich – und ich fühlte mich gestern Nachmittag, nachdem mir zu meiner großen Überraschung echt viele Freundinnen und Bekannte tolle Dinge geschrieben hatten, mich angerufen hatten, mir Nachrichten geschickt hatten, wie ein nasses Handtuch, einfach komplett fertig und überrollt von so viel Unterstützung. Aber angenehm. So wie nach einem Sturm, den man blöderweise nicht gemütlich von drinnen beobachten konnte, sondern durch den man erstmal nach Hause kommen musste. Aber dann. Heiße Dusche, runterkommen. Herrlich.

Es folgte gestern der wohl fulminanteste Song Contest Abend, den ich jemals erlebt habe. Wir hatten unseren eigenen Bewerb, parallel zum Contest, es wurde sich verkleidet, estnische Gedichte zitiert, norwegische Beiträge in Gebärdensprache übersetzt, lettische Protestnoten eingebracht, Känguruhfleisch, Blunzen mit Sauerkraut, aserbaidschanische Krautrouladen und österreichische Schnitzel, belgische Waffeln und weitere Spezialitäten aufgetischt, von Russland subventionierter ukrainischer Wodka in Spritzpistolen gefüllt, mitgesungen, getanzt, wir hatten unsere eigene Bewertung, es war stressig, laut, lustig, unglaublich. Ich habe noch nie an einem Song Contest Abend so gelacht. Leider kam mein Auftritt als Polen – am Schreibtischsessel ins Zimmer rollen und Wodka ausschenken – nicht gar so gut an, gegen das, was die anderen da kochten und auftischten, stank ich gewaltig ab, völlig berechtigt 🙂 Ich bin ja glühender ESC-Fan, fand unser Lied echt mies, mochte die Band nicht, aber SO reagiert man aufs Verlieren, übrigens.

Was ich sagen will; Danke für euer Verständnis, ich hab mich wieder gefangen, bin hin und weg von eurem „Support“, immer noch total geplättet von Denises Aktion und jetzt wieder weiter im Text. Und dieser Text kommt ab morgen aus Hamburg! Ich freu mich sehr auf ausgiebige Besprechungen mit meinen wunderbaren deutschen KollegInnen bei Greenpeace, ich freu mich auf die Ausstellung, ich freu mich, vielleicht auch die eine oder andere Freundin zu treffen (*hüstel*), und ich hoff, ich hab auch ein bissl Zeit zum Bloggen!

Heute gibts mal gemütlich und ein bissl Aufräumen. Da kann ich euch ja auch gleich was zeigen, ich hab nämlich zwei neue Tops – von einer Marke, um die ich seit der letzten WearFair herumschleiche: Wunderwerk. Letztens hat Madeleine sie bei sich vorgestellt, und ich musste grinsen: Hihi, das eine Teil da links unten, das hab ich! Ich konnte mich nicht entscheiden zwischen grau und türkis (eh klar…), und bin ganz begeistert, beide passen sich perfekt in meine Garderobe ein und geben durch die Musterung doch optisch mehr her als einfach nur ein stinknormales einfärbiges Top.

Wunderwerk hat einen Stil, der mir extrem taugt, so ein bissl verwaschen, ombre, halt einfach nicht „glatt“. Und dabei beinhart öko und fair, ganz streng. Wunderwerk kriegt man in Wien im Green Ground und im Ebenberg. Und ich find den Namen so passend, ein Wunderwerk ist mir halt nämlich irgendwie auch passiert – schöne Eselsbrücke dorthin, dass ich das Label schon lang vorstellen wollt 🙂

hier trag ich Shirt und Schal von Wunderwerk.

Hier trag ich Shirt und Schal von Wunderwerk. Foto von der wunderbaren Amelie Chapalain, und auch der Rest meine Klamotten ist öko und fair (und die Leggings sind Second Hand).

Getaggt mit , ,

Ein Gedanke zu „DANKE, wirklich ein Wunder(werk)!

  1. neubauermode sagt:

    Uns gefällt Wunderwerk auch sehr gut – darum haben wir eine mittlerweile recht schöne Auswahl der Damenkollektion bei uns im Geschäft. NEUBAUER MODE – 2 x in Wien

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