Stricken für Flüchtlinge: Bald sinds 400 Mützen!!

Einen wunderschönen, unglaublich herrlich sonnigen und herbstbunten Tag! Ich habe verdammt gute Laune. Warum? Erstens, weil ich heute noch sehr schöne Programmpunkte vor mir habe, zweitens, weil ich heute wieder Mützen abgeliefert habe. Die neue „Lieferung“ aus dem Laniato wurde von mir abgeholt und gleich am Westbahnhof abgegeben: 74 Mützen, 6 Schals, ein Stirnband, fünf Paar Handschuhe und Gelenkswärmer. Gemeinsam mit den noch abzuholenden Mützen aus dem Wollsalon Sunshine Loop und dem Strickwerk sind wir bei weit über 300, fast schon 400 Mützen!!!!!!!

Was spannend war: Im Laniato erzählten sie mir, dass viele ablieferten und sich gar nicht um die Ermäßigungen für neue Wolle scherten. „Ach, darum gehts mir nicht“, sagen viele. Hach, mein Herz tanzt. Es ist schön zu sehen, dass quer durch die Bevölkerung gerade geholfen wird, und dass wir Teil davon sind. Übrigens: Bitte nicht aufhören, es gibt noch immer viel mehr frierende Flüchtlinge als Hauben. 🙂 Abliefermöglichkeiten stehen hier aufgelistet.

Ich holte also ab und lieferte ebenso wieder ab. Was ich nicht tat: Ein Foto machen. Ich Surm. Dafür gibts heute ein Video von Elizzza von Nadelspiel für euch, ich liebe diese Videos, die haben mir schon einige Male ordentlich aus der „Häää?? Bitte wie soll das gehen?!“-Patsche geholfen.

Damit euch nicht fad wird: Die meisten (ich auch) fangen eine Mütze ja von unten an. Elizzza zeigt, wie man sie von oben aus strickt.

Ich selbst bin auch grad brav am Mützenstricken – mein Rekord liegt inzwischen bei knapp zwei Stunden für eine Kleinkinderhaube (die heutige geht jedoch nicht an die Flüchtlinge, sondern an den Neffling – und ich hoff grad, dass seine Eltern viel zu viel Stress heut haben, sodass sie in den nächsten zwei Stunden dieses Bild nicht sehen 😀 Aber ich find sie so schön, ich mag sie herzeigen….).

(c) Nunu Kaller, Foto und Inhalt, hehe!

(c) Nunu Kaller, Foto und Inhalt, hehe!

Übrigens: Die Stricken-als-Hilfsprojekt-Idee hab nicht nur ich gehabt, die geht weltweit grad ziemlich ab. Ich find das super, denn wie so schön letztens eine Freundin gesagt hat: Stricken ist eine internationale Sprache. Mit dem Satz hat sie mir ordentlich was angetan, ich fange gerade an, mich mit Stricktechniken aus anderen Ländern zu beschäftigen…. da gibts viel zu entdecken, sehr spannend!

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