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Zwischenstand

Wenn das Ding mal groß ist, wirds wieder klein, weil gefilzt. Und was es danach wird, weiß das Christkind (und zwar wirklich nur das, ich kanns mir nämlich noch nicht so ganz vorstellen, dass das hinhaut…)

(c) nunette colour

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Und zu meiner Verteidigung: Ja, ich kann auch kompliziertere Muster stricken – aber sie gefallen mir nicht. Und außerdem: Wenn ich beim Zopfstricken dauernd die Reihen mitzählen muss, machts keinen Spaß.  Einfach drauflos, Hirn ausschalten, dann ist gut.

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Plan W(ollgeschäft)

Ich sags euch, wenn mir das mal alles zuviel wird mit der Pressesprecherei, der Messemitarbeiterei, der Fachhochschule und dem allgemeinen Weltverbessern – dann mach ich ein Wollgeschäft auf. Trotz der methanrülpsenden Schafe. Und dann biete ich ganz viel Bio-Wolle an. Und Strickrunden. Und diese feinen bunten Stricknadeln. Und die Wolle sortiere ich dann wie mein Bücherregal – nach Farbe.

Ich glaub ich brauch Urlaub 😉 Umso mehr freue ich mich schon auf Silvester, das ich bei einer meiner liebsten Mitbloggerinnen, Mitstreiterinnen und Leserinnen verbringen werde!

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Neunzig Prozent

Das Ding mit der Wolle als das klimaschädlichste Produkt beschäftigt und nervt mich massiv. Jetzt kann ich wieder anfangen, Ausreden zu suchen, warum Stricken mit Wolle doch besser ist als mit Kunstfaser (Ist es. Glaubt mir.) und warum es im Vergleich zu anderen Hobbies noch echt ein ökologisches eines ist. Raunz. „Gegenargument“, das eigentlich überhaupt keines ist: Konventionelle Baumwolle ist bekanntermaßen auch richtig gack (wobei, viel Wasser verbraucht Biobaumwolle auch). Wahnsinn, das war grad wohl mein schlechtester Übergang ever…

Doch jetzt ist es doch wirklich soweit gekommen – mir ist in den letzten Tagen die Energie fürs Bloggen ausgegangen. Beruflich ist grad so viel Verschiedenes zu tun, dass mir keine Zeit bleibt, drüber nachzudenken, worüber ich denn morgen so bloggen will. Am Abend zuhause bin ich so k.o. im Kopf, dass ich eigentlich den Laptop gar nimmer aufklappen mag.

Drum mach ichs mir heute einfach – und gelobe baldige Besserung: Googlet bitte „ARALSEE UND BAUMWOLLE“. Das war mein „Spaß“ in der Mittagspause gestern. In der Schule noch gelernt, dass der Aralsee „wohl in einigen Jahrzehnten nur noch halb so groß sein wird“, und jetzt weiß man: Es sind grade mal maximal eineinhalb Jahrzehnte vergangen (ich hab natürlich in der Unterstufe davon gehört, hüstelhüstel), und es sind bereits neunzig Prozent der Fläche versandet. Und warum? Es warat wegen der Baumwolle…

 

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Perfect Day

Perfektes Ende eines perfekten Wochenendes: Sehr überhastet (und zwar so überhastet, dass wir gleich mal eine Stunde verloren, weil ich uns beim Auto einräumen aus der Wohnung gesperrt hatte – und innen steckte der Schlüssel) waren wir am Freitagabend Richtung Quasi-Schwiegerpapa-Haus gestartet. Schon im Auto, rief mich am späten Nachmittag eine Kollegin an, sie hätte gerade ein Paket für mich entgegen genommen im Büro.

So entspannend und herrlich das Wochenende auch war, der Liebste wurde bei der Rückfahrt dazu überredet,  mit Umweg übers Büro nachhause zu fahren. Sonntagabend, Schneeregen, alle Autofahrer deppert. Er tat es trotzdem, der Liebste (der mir übrigens gestern auch völlig verlobungsfrei einen Ring schenkte, ich war schwerst überrascht). Er ist wirklich ein Liebster.

Dort wartete nämlich der perfekte Abschluss eines beinahe perfekten Wochenendes:

(c) nunette colour

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Hoooked, das sind die mit den herrlich coolen Baumwollgarnen und der herrlich falschen deutschen Homepage. Da habe ich ihnen einige Korrekturen geschickt, und sie mir zum Dank ein Goodie Bag.

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Yiha, vorgezogene Weihnachten! 🙂 Danke, liebes Hoooked-Team!

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Ein neues Ziel

Dieses Teil in schwarzem Jersey, mein neues Ziel.

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…wenn ich jemals mal wieder ein Wochenende komplett und absolut frei habe…und mit frei meine ich blöderweise auch meinen Kopf. der ist grad definitiv zu voll mit hunderten Ideen, Projekten, Veränderungen und meinem Job, um diese Hieroglyphen zu entziffern.

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Nach einer unglaublich stressigen Woche durfte ich wenigstens am Wochenende am Land entspannen. Und das passierte, als ich Feuer gemacht hatte und strickend im gemütlichen Sessel am Fenster saß, während der Liebste draußen auf der Terrasse eine alte Waschmaschine zerlegte, um aus der Trommel ein neues Möbelstück zu bauen. Und das alles fand ich einfach fürchterlich cool.

zurück zum Kleid…Ena http://einfachena.blogspot.com? 🙂 

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Natürliche Wolle?

Und schon wieder alles falsch gemacht… ich darf mal wieder aus Eco Fashion zitieren:

Ein Schaf produziert täglich 25 Liter Methan, das um ein Vielfaches schädlicher als Kohlendioxid its. In Neuseeland verursachen die Grasfresser die Hälfte der gesamten nationalen Treibgas-Emissionen. (…) Zur Schädlingsbekämpfung, wie zB, der Schaflausfliege, führt man die Schafe durch Pestizidbäder, Arzneimittel gegen Endoparasiten werden über die Nahrung verabreicht. Der mit Medikamentenreststoffen belastete Kot sowie das ungeklärte Ablassen der Pestizidbäder belasten Boden und Grundwasser.

Der Ausweg daraus ist nur Bio-Wolle. Derer ich gerne mehr im Angebot hätte in den Wollgeschäften meiner Wahl…

Määääh…

(c) nunette colour

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Und damit verzupfe ich mich ins Wochenende, das ich im Funkloch zu verbringen gedenke – eine zweitägige Auszeit ist grad ziemlich nötig…

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Das Dilemma

Ich brauch zwei Paar Hände, ganz klar. Die Entscheidung, ob stricken oder bloggen, die taugt mir grad gar nicht. Heute wars stricken. Noch ein Knäuel bis zum ersten fertiggestrickten Weihnachtsgeschenk. Ja, ich bin jetzt so eine. Ich verschenke Selbstgestricktes.

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Wolllust

Achtung, ich scheine ansteckend zu sein.

Seit ich viel übers Stricken schreibe, höre ich im Bekanntenkreis auch immer mehr von diversen Strick- und Häkelversuchen, derer ich wohl einige „verschuldet“ habe. Zunächst wäre da mal die Lady Grey, die scheinbar am laufenden Band Schals und Stulpen produziert, unter anderem auch ein Paar für meine Lieblingsmoni (hier zu sehen mit meinem Lieblingspanda). Den Stulpen ist übrigens eine hochinteressante Farbdiskussion vorausgegangen, die die Worte Rostlila, Verkehrspurpur und Rot geratenes Aubergine beinhaltete.

(c) facebook.com

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Dann wäre da die Sonja, ebenfalls aus dem Freundeskreis der grauen Kirsche und im Bann der hohen Kunst der Strickerei, sie hat auf meine Anleitung per Facebookchat hin einen Loop gestrickt. Ich finde das Foto absolut entzückend, schaut mal, wie stolz sie ist! Sonja ist übrigens auch Urheberin der Aussage, dass Stricknadeln der Stärke 20 „futuristische Sex-Toy-Optik“ hätten.

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Mella, meine liebe Freundin aus Berlin (eigentlich Hamburg, eigentlich Hannover, eigentlich ganzwoanders) hat das DIY-Virus in Form von Häkelei erfasst. Auch sie meint, ich sei da mitschuld dran.

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Und extrem lieb finde ich auch das Geständnis einiger Greenpeace-Mitarbeiterinnen, die mir schrieben, sie wären voll vom Strickvirus angesteckt (sie haben sich aber bedankt bei mir, dürft also nicht so schlimm sein :)) und würden in der Früh meist Strickfortschritte vergleichen. Meine Pressesprecherinnenkollegin hat mir letztens dann gleich mal als Beweis ein Foto von ihren selbstgestrickten Fäustlingen geschickt, das sich leider nicht um die Burg vom Handy runterladen lassen will..

Ach, ich freu mich, dass ich mit meiner Strick- und Wolllust nicht alleine dastehe! Ich bin wirklich für die biedermeiersche Wiedereinführung von Strickkränzchen …

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Wie das Projekt mein Leben beeinflusst, Part 27

Ich habe das unglaubliche Glück, über ein Zimmer in der Wohnung ganz alleine verfügen zu dürfen, und das ist noch dazu wirklich groß. Ich sitze grad am Sofa in diesem Zimmer und habe kurz mal den Blick durch den Raum schweifen lassen. Also. Am Sofa der Laptop, auf dem ich blogge. Neben mir am Couchtisch jede Menge Näh- und Strickmagazine, außerdem ein paar Bücher, die ich hier am Blog schon rezensiert habe. Zwischen Tisch und Sofa der Kübel mit Wolle und die Stricknadeln. Schaue ich geradeaus, sehe ich das Buchregal, so ein gekasteltes vom Ikea. Ein Kastl davon ist bis oben voll mit Büchern, die zu meinem Thema passen, von Nähratgebern über andere Jahresexperimente bis hin zu Bildbänden über Ecofashion. Daneben häufen sich die drei Taschen mit Ausgemistetem, am Tisch liegt fertiges, noch nicht vernähtes Strickwerk und die Nähmaschine, dahinter steht die Lampe, die ich so heiß liebe, neben der Lampe sind die Stoffe eingeschlichtet, am Schaukelstuhl (ja, ich besitze sowas) liegen Stoffreste, und am Klavier noch drei Knäuel Zpagetti.

Letztes Jahr wären am Couchtisch Klatschmagazine gelegen, im Bücherregal Stieg Larssons und Co., am Tisch Handtaschen und Zettelstapel irgendwelchen Inhalts, am Schaukelstuhl die Katze und am Klavier jede Menge Staub….

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All you knit is love…immer noch

Ja, gnaaa, Strick-Content, schon wieder, gähn. So saublöd das jetzt klingt, dieser Anblick macht mich grad einfach nur glücklich:

(c) nunette colour

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Und ich geh grad über vor lauter Strickideen…. Wo wir wieder den Haken hätten: Blätter ich ein Strickmagazin durch oder kauf es mir sogar, weil viele feine Anleitungen drin sind und ich mir denk, aaach, die vier Euro, die gönn ich mir…dann kauf ich quasi die Lust auf viel-Geld-ausgeben-im-Wollgeschäft gleich mit. Blöd. Zum Glück kommt Weihnachten, ganz viel Möglichkeiten, Wolle zu kaufen und zu stricken und es herzuschenken. Au weia. Ich werd noch von der Tante, die den Nichten liebend gern rosa Plastik schenkt, einfach, weil ich nicht erzieherisch tätig sein muss, zur uncoolen Socken-Hauben-Schal-Tante. Außer ich krieg eine Hellokittie-Haube hin. Das wär ja gelacht! Ha! Und schon die nächste Idee auf der Liste…

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