Schlagwort-Archive: Fair Fashion

More Testosterone needed

Ich war ja gestern auf der FairFair. Für mich persönlich war es so etwas wie der Vorhof zur Hölle – soooo viele tolle Kleidung! Ich hatte die Ehre, direkt mit Katha von km/a reden zu können (und jaaa, es gibt die Mäntel noch, auch nächstes Jahr, tirili!),

screenshot kmamode.com

screenshot kmamode.com

diskutierte mit Frau Fröhlich über den Textil Müller,

froehlichewelt.at

froehlichewelt.at

machte einen grooooßen Bogen um die Stände von Anukoo und Maronski (weil so superschöne Farben!!),

Screenshot Maronski.at

Screenshot Maronski.at

bewunderte sicherheitshalber aus der Ferne die Stände von Milch

Screenshot Milch.mur.at

Screenshot Milch.mur.at

und Anzüglich,

screenshot anzueglich.at

screenshot anzueglich.at

und hatte grundsätzlich viel Spaß dabei, gleich mal die WearFair zu bewerben.

Sehr fein wars mit Laura von ebenBERG, einem sehr feinen Concept-Store.

Screenshot ebenberg.at

Screenshot ebenberg.at

In unserem kurzen Gespräch über mein persönliches Kaufverhalten empfahl sie mir eine Testosteronspritzenkur. Männer haben schlicht ein anderes Kaufverhalten. Die kaufen was nach, wenn was kaputt ist – genau das muss ich wieder lernen. Aber ich solle aufpassen, meinte sie: „Weil dann kaufst dir alles doppelt.“

Kenn ich gut. Männer kaufen sich das gleiche Shirt dreimal und tragens jahrelang, Frauen kommen in der gleichen Zeit auf zwanzig verschiedene.

Und nein, ich habe nichts gekauft. Wohl auch, weil Micky, Mr. FairFair-Organisator himself, permanent meine Taschen filzen wollte, und den Gefallen, darin was zu finden, wollt ich ihm dann doch nicht tun. Aber hart wars.

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Die Liste für danach…

Immer wieder fragen mich die Leute, was ich denn mache, wenn mir was kaputtgeht. Da kann ich nur sagen: Pfft. Selbst wenn das so ist, ich hab genug restliches Zeugs, mit dem ich locker durchkomme. Habe gestern beim Waschen aber einen genaueren Blick auf den Bestand einiger „Grundkleidungsstücke“ geworfen und muss sagen: Durch komm ich, aber einiges wird nach dem Jahr so grauslich verwaschen sein, dass ich mir einen neuen Grundstock besorgen muss.

Ansonsten hab ich noch nicht viel auf der „Liste“ für Käufe 2013. Den Sockenpulli hab ich ja schon, das mit der Ina-Kent-Tasche überlege ich mir grad angesichts meiner Taschenmassen wieder, nur meine Stiefelmanie wieder ausleben zu können, heissa, wird das fein.

Dann wär da noch dieser Mantel, genäht aus Decken fürs Gefängnis – find ich toll, ist sicher warm und ist doch mal ein lässiges Statement als frustrierte Steuerzahlerin, oder? So in Kombi mit engen Jeans, Boots und dem Sockenpulli drunter….mir gefällts!

 

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Eventtipp für Bobos

Obwohl mein Herz für die WearFair schlägt, muss ich jetzt auch mal für die Konkurrenz Werbung machen: Die FairFair.

Während die Wear Fair sich rein auf Mode bezieht, ist die FairFair allgemein ein Markt für nachhaltige Produkte. Optimalerweise im Museumsquartier – also dem Zentrum von Bobostan – angesiedelt. Und ja, ich fürchte, ich muss gestehen: So rein an meinen Eckdaten gemessen (Job in der Medienbranche, alterstechnisch grad noch jung, aber bereits ein bissl liquider als eine Studentin, politisch links der Mitte angesiedelt, Web-2.0-affin, zentral und im Altbau wohnhaft, und gerne in den Lokalen zwischen Ring und Gürtel im Westen sozialisierend) bin ich sooowas von Bobo. Und dann irgendwie doch wieder nicht. Weil ich dem Vorurteil über Bobos, Nachhaltigkeit nicht gscheit zu reflektieren und nur als Modebegriff zu missbrauchen, nicht enspreche. Sorry.

Und  trotzdem oder auch deshalb freu ich mich auf die FairFair. Dort wirds einen fetten FoodCourt geben (und essen darf ich ja noch, wenn auch nur wenig), es wird faire Mode geben, wo ich mir schon mal einen Gusto auf nächstes Jahr holen kann, es wird hoffentlich einfach ein netter Nachmittag im Freundeskreis werden. See u there (und see u auf alle Fälle im September auf der WearFair, nur um nochmal gesagt zu haben 😉 ).

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ICH bin schuld!

Hihi, ich selbst shoppe nix, aber anscheinend stifte ich andere dazu an. Nicole hat mir gestern folgendes Foto auf meine Pinnwand gepostet:

(c) Nicole

(c) Nicole

Folgender Kommentar stand dabei:

Hmpf… DU bist schuld!

Du, Nicole: Gern geschehen. Erstens wär ich am liebsten mitgegangen, hätt ich davon gewusst (und wär nicht 2012, grrruuummmmppppfff), zweitens freu ich mich inzwischen echt schon, wenn die Leute zu Fair Fashion greifen.

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Ich darf nicht, ihr schon: Anukoo hat Sale!

Abgesehen von der Tatsache, dass sie auf den Fotos für die Sommerkollektion 2012 das wahrscheinlich schönste Model haben, das ich mir vorstellen kann (a.k.a. warum kann denn bitte ich nicht so ausschauen??), hat Anukoo grad Sommerausverkauf mit bis zu minus 30 Prozent.

Wer genau ist Anukoo? Anukoo ist die Modelinie der EZA Fairer Handel. Und wird folgendermaßen beschrieben:

Nicht nur das Kleidungsstück muss passen, sondern auch das Umfeld, in dem es entsteht. Unsere Bio- Baumwoll-Textilien sind mit den internationalen anerkannten Gütesiegeln „FAIRTRADE Certified Cotton“ und „G.O.T.S. Global Organic Textile Standard“ zertifiziert. die eine transparente Produktionskette vom Baumwollfeld bis zum fertigen Kleidungsstück, sowie hohe soziale und ökologische Standards garantieren. Design und Herstellungsbedingungen haben gleichermaßen Gewicht. Es geht ums Ganze!

So, EZA Fairer Handel und GOTS und so, das klingt jetzt alles eher …. schnarch. Oder? So beim ersten Hinhören. Pfah! Dann schauts mal her!! Um euch (und mir, seufz) ein bissl Schmackes zu machen, hab ich mir erlaubt, die Fotos von der Homepage von Anukoo zu kopieren.

(c) Anukoo

(c) Anukoo

Das da ist jetzt vielleicht farblich dem klassischen Öko-Vorurteil entsprechend, aber hallo, schaut doch hübsch aus, oder?

(c) Anukoo

(c) Anukoo

Da gefällt mir der Schnitt weniger, aber…ja, gut, ich brauchs eh nicht schreiben, oder? 🙂

(c) Anukoo

(c) Anukoo

Ernsthaft jetzt: Bitte WIE schön ist dieses Gesicht?! Wahnsinn… und auch das Top, feschfesch!

(c) Anukoo

(c) Anukoo

(c) Anukoo

(c) Anukoo

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Socken gesucht!

Ich war letztens bei der Anita Steinwidder im Geschäft, mich für den tollen Sockenlongpullover bedanken – schließlich hat sie meinen SchenkerInnen (von denen so nebenbei eine zu ihren besten Kundinnen zählt…) auch ein paar Prozente gegeben. Haben eine Weile getratscht, und dann musste ich sie fragen: „Bitte woher bekommst du all die Socken?!“ Sie hat erzählt, dass sie das meiste von der Volkshilfe organisiert, und dass ihre Verwandtschaft unter latenter Sockenarmut leidet. Allerdings hat sie derzeit einen Engpass. Weil ich so toll finde, was sie so produziert, hab ich beschlossen, hier mal einen Sockensuchaufruf für sie zu starten.

Also, liebe Leute – wenn ihr einfärbige alte Socken habt (ein buntes Randl oben ist auch erlaubt, das kann man abschneiden), die ihr loswerden wollt, weil der zweite Socken längst in den Tiefen der Waschmaschine verschwunden ist und außer Wegwerfen mit den einzelnen Socken nicht mehr viel anzufangen ist, dann bringt es stattdessen doch am besten direkt zu ihr ins Glanz und Gloria in der Schottenfeldgasse oder kontaktiert sie direkt auf Facebook zwecks Übergabe!

Daraus entstehen dann solche genialen Teile (das schwarze Kleid kommt auch noch in meine Gasse, irgendwann mal, soviel ist fix :D)….

(c) steinwidder.com

(c) steinwidder.com

(c) steinwidder.com

(c) steinwidder.com

Übrigens Anita, sind Strumpfhosen auch willkommen?

 

PS, Anita hat gerade noch präzisiert:

„herzlichen dank für den aufruf! ich muss das allerdings noch etwas präzisieren: schwarz, grau, beige, rot, blau, und vor allem grün (das ist grade akut), einzelne, löchrige, baumwolle, wolle… DANKE!“

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Auch 2013 werd ich mir die nicht leisten…

Ogott find ich die super – als Einlagenträgerin, weil Plattsenkspreizüberhauptfuß – sind die hier ein Traum. Aber: Ein teurer Traum. Über 200 Euro für Flipflops ist schon etwas geschmalzen.

Ich find die aber echt nicht unhübsch – für orthopädische Schuhe bitte? Super, oder? Ich glaub, die Gamaschen kann man auch abnehmen, und dann sinds einfach stinknormale Flipflops.

 

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Ich werde shoppen gehen – diesmal richtig

Eine ganz liebe Bekannte von mir hasst Shopping. Und hat mich bereits Anfang des Jahres gefragt, ob ich mir ihr shoppen gehen würde. Gestern habe ich mich drauf eingelassen – also, ihr mal zugesagt. Richtig shoppen gehen werden wir Anfang August. Meine Bedingung war: Wir shoppen Fair und Öko. Und cool natürlich! Bin schon sehr gespannt, wie das sein wird – so wieder richtig die einzelnen Fetzen genauer in Augenschein nehmen, nach ihrer Größe suchen, beim Anprobieren beraten…. maaaal schauen. Bissl Bammel hab ich schon. Aber was solls, was mich nicht umbringt, macht mich nur härter, und nur die Harten kommen in den Garten und überhaupt, wer bremst, verliert, oder?

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Die Befriedigungsmaschine aus Budapest

Astrid, der ich mal versprochen habe zu recherchieren, wo es für Studentenbudgets leistbare faire Mode gibt, hat nun doch begonnen, selbst zu recherchieren. Ja, ich versteh den Wink mit dem Zaunpfahl, ich sollt mich da mal dahinterklemmen…. Aber zuerst muss ich euch zeigen, was sie gefunden hat – ich bin begeistert!

Alles fing an mit der Schuhliste, die sie selbst gefunden, aber auch sofort als – ich zitiere – „Bio-Öko-Fuzzi“ Optik abklassifiziert hat. Zugegeben, bei einigen der Schuhe muss ich ihr auch wirklich rechtgeben. Doch dann fand sie Pleasemachine. Es handelt sich hierbei um ein Team rund um Designerin Anna Zaboeva, die in Budapest Schuhe aus bereits weggeworfenen Materialien herstellen.

In Budapest gibt es nämlich die „Lomtalanitas“, die Tage der Reduktion des Hausmülls. Das scheint den Bildern auf ihrer Homepage nach zu bedeuten, dass die Leute einfach ihren gesamten Müll gesammelt auf die Straße werfen. Diese Müllberge durchsucht das Team dann, und nach eingehender Reinigung werden beispielsweise weggeworfene Geschirrtücher zu Schuh-Teilen.

http://pleasemachine.net

Das sagt Anna selbst über ihre Schuhe:

“We are just at the beginning, but I already can stand by my word telling that we are doing our best toward environment by reusing what we literally found already thrown, at the same time saving expenses on materials to make more affordable shoes. We  making it domestically avoiding cargo shipping, making it by hands, using just necessary minimum of machines. We avoid paper bureaucracy, saving by that apparently up to 100kg paper/1 tree per year, we control amount of production waste constantly working on it’s reduce. Finally we work on our shoes with love, and happiness of what we make keeps us healthy socially and psychically, meanwhile our customers getting one-of-a-king, high quality, designer custom made(!) shoes for more then affordable prices.”

Und es kommen soooo geniale Schuhe raus, vor allem die karierten find ich extrem schön, aber auch die ersten…Hammer!

Bei denen bin ich mir nicht ganz so sicher, ob die auch vom Dumpstern stammen, aber zumindest schreibt sie „wery limited“ 🙂 die haben genau den gleichen Schnitt wie meine heißgeliebten weißen Sandalen, und rein farblich finde ich Pfauenfedern auch wunderschön, habe bisher kleidungstechnisch aber davor zurückgeschreckt – von wegen „sich mit fremden Federn schmücken“. Aber als Schuhe find ichs schon sehr fein, weil erst auf den zweiten Blick auffällig….

Sehr witzig auch diese Idee von ihnen – man stellt sich die Farbe der Stiefel abschnittsweise selbst zusammen. Noch kann man sie nicht bestellen, ein Screenshot des geplanten Onlinestores ist jedoch schon zu sehen. Die Farben find ich SUPER, allerdings find ich sie im Stil nicht ganz so superschön – das „Ichwilldiehaben-achscheisse-wiesodarfichnichtshoppen“-Gefühl wie damals stellt sich nicht ein. Und die will ich auch schon längst nicht mehr haben. Die schon. Aber das ist eine andere Geschichte.

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Ein Informationsgeschenk

Ich hab heute Geburtstag. Und ich amüsier und freu mich grad total über die unglaublich vielen GratulantInnen. Nein, das ist jetzt kein Fischen, sondern da kommt jetzt auch noch was Blogbezogenes:

Gratulantin A: da gibts nen good shoe guide http://netzwerkfairemode.files.wordpress.com/2012/06/goodshoeguide-tabelle-final-15-06-20121.pdf

Geburtstagskind N: geil, danke dir!
haha, jetzt recherchierst eh du und nicht ich
Gratulantin A:  na bin da zufällig drübergestolpert
und hab mir gedacht ich mach dir ne geburtstagsfreude
Ja, das tut sie, danke dir!!
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