Aber immerhin, man kommt zum Lesen. Und ich les grad mal wieder an der Weltreise eines T-Shirts – ein Buch, das ich mir schon vor Monaten gekauft hab, aber irgendwie hab ichs nie über Seite 35 geschafft. Irgendwie war dann doch anderes immer spannender. Wirklich viel weiter bin ich noch nicht, aber jetzt hat es mich gepackt. Was ich dieses Jahr an neuen Dingen gelernt hab, echt spannend.
Wusstet ihr, dass es Baumwollöl gibt? Und dass dieses Baumwollöl zum Fritieren von Pommes Frites verwendet wird, also denen in der Fabrik? Und wusstet ihr, dass sogenanntes baumfreies Klopapier aus den Minifutzelfaserresten bestehen, die am Baumwollsamen kleben bleiben? Ich auch nicht! (Und ich halt wenig von dem baumfreien Klopapier. Rein aus dem Bauch heraus würd ich mal vermuten, dass Bäume nicht so sehr pestizidbehandelt werden wie Baumwolle. Kommt halt drauf an, welche Bäume man verwendet. Mit tropischen Harthölzern wischt es sich dann wohl doch wieder etwas zu luxuriös…)
Das Buch beleuchtet den amerikanischen Baumwollmarkt mit all seinen Subventionen und seiner Entwicklung, die auch verdammt viel mit dem Rassenkonflikt zu tun hat (Schwarze bekamen weniger für ihre Baumwolle als Weiße, also beauftragten schwarze Bauern weiße Männer mit dem Verkauf der Baumwolle. Traurige Welt.)
Spät aber doch: Lesetipp, vielleicht ein Weihnachtsgeschenktipp, für Interessierte:

Der Klick aufs Bild verlinkt auf Amazon, weils da die meisten Infos übers Buch gibt, aber denkt dran: Wer nicht bei kleinen Händlern kauft, braucht sich nicht wundern, dass sie zusperren 😉
Und ich würd echt gern gleichzeitig lesen und stricken können….


