Ich weiß, ich übertreibe. Und ich weiß, ich hab grad ein geschärftes Bewusstsein für das große Problem, dass wir allesamt viel zu viel konsumieren. Dass wir Shopping als Hobby betrachten und nicht als Nötigkeit, weil was Neues gebraucht wird. Und hin und wieder ist genau das ja auch völlig in Ordnung – sich belohnen, sich ablenken, sich trösten. Natürlich darf man das, aber bitte nicht andauernd (so wie ich damals). Aber. AAAAAAAAAAAAAAAAAAAber.
In einer Zeitschrift bin ich kürzlich über folgendes Bild in einer Modelinie gestolpert:
Ich mein ja nur….ist das nicht ein bissl gar oarg? „Shoppen ist der neue Lunch“ – und in der Hand hat sie obendrein Kindermode, damit ja die das lesenden Jungmamis auch drauf abfahren. Aber ich weiß, ich weiß, ich reg mich da viel zu sehr auf, und objektiv gesehen ist das im Grunde nur ein Ausdruck dessen, was man in so ziemlich allen Magazinen dieser Art jeden Monat neu vorfindet. Aber. AAAAAAAAAAAAAber.
Kerstin Weng, die Dame, die mich zu meiner Shoppingabstinenz inspiriert hat, indem sie selbst eine solche im November 2011 begann, arbeitete bis vor kurzem bei diesem Magazin. Nur so nebenbei.
Und noch nebenbeier: Es ärgert mich eigentlich sehr, dass Frau Weng nach ihrem Jobwechsel nicht weitergemacht hat. Nicht das Jahr fertig-nichtgeshoppt und fertig-gebloggt hat. War wohl doch mehr redaktioneller Auftrag als persönliche Überzeugung…. schade. Tut aber nix zur Sache. Ich wollt das nur mal rausraunzen. Tschulligung. Ab morgen wieder bessere Laune 🙂





