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Negativwerbung

Erstmal, liebe männliche Leser (derer ich einige sehr Überraschende habe, hallo Boot! 🙂 ), ich kann mir vorstellen, dass ich euch mit meinen ewigen Strickbeiträgen langsam langweile, drei in Folge sind schon zaaach anstrengend, alles klar. Aber das muss jetzt sein.

Das ist jetzt echt nicht nett, aber ich hab mich mittlerweile zum ichweißnichtwievielten Mal geärgert und nache hiermit Negativwerbung. Kennt ihr das Wollgeschäft in der Gasse im Siebenten mit dem berühmten Flohmarkt zweimal im Jahr? War die Dame da drin jemals freundlich zu euch? Ich schaffs irgendwie immer nur, ein, zwei freundliche Worte mit ihr zu wechseln, wenn ich wirklich mit der a…freundlichen Schleimspur loslege. Die kann schon nett sein, aber whoa, anscheinend echt nur, wenn sie will. Ich kann mich täuschen, aber meiner Meinung nach gehören solche Menschen nicht in den Verkauf (Ausnahme: Wiener Kaffees. Es ist kein echtes Wiener Kaffee, wenn man nicht unfreundlich und von oben herab vom Kellner behandelt wird. Ich trau ihm ja richtig nach, dem Kellner im Hawelka, der vor ein paar Jahren in Pension gegangen ist..).

Vorgeschichte: Ich hab mich gestern auf der Suche nach der Wolle für die beiden Pullis für Anita und Lady Grey durch halb Wien telefoniert. Sie war die Einzige, die sie noch lagernd hatte. Ich bat sie darum, mir fünf Knäuel für zwei Stunden wegzulegen. Pfuh! „Na oba ganz sicher mach ich das nicht, ich hab an Stress und vor Weihnachten leg ich doch nix weg und wenn ichs verkauf, habens halt Pech. Ich weiß nicht, wieviele ich davon noch hab, und ich werd jetzt sicher nicht nachschauen – ein paar halt, aber wenige.“ Eigentlich ärger ich mich grad darüber, dass ich ihr noch mehr Umsatz verschafft habe.

Und weil mich so viele Freundinnen fragen in letzter Zeit – folgende Wollgeschäfte wurden getestet und für gut befunden:

Und diverse weitere werden noch getestet….

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Wochenende im Shoppingrausch

Hach, war das herrlich am Samstag! Geldausgeben, einkaufen, shoppen, tschakka! Der Grund, wieso ich letztes Jahr alle naselang beim Textilschweden einfiel oder außerhalb der Öffnungszeiten mich online in den diversen Shops herumtrieb, wurde mal wieder klar: Das macht glücklich, dieses Einkaufen! Das macht echt Spaß! Vor allem, wenn es so selten stattfindet wie derzeit – in der Häufigkeit von 2011 hatte ich kaum noch einen Kick davon.

Aber jetzt, ach, ich sags euch, es war so herrlich! Noch dazu in so tollen Geschäften. Und ich kaufte Sachen, die ich auch kaufen darf, kein schlechtes Gewissen dabei also. Und doch war es etwas Besonderes, weils selten vorkommt. Es war einfach der perfekte Shoppingtag. Zuerst fuhr ich schnell rüber zum Buchkontor, das bestellte Buch von Sandra und ihrer plastikfreien Familie abholen. Ok,  Buchkauf kommt bei mir nicht ganz so selten vor, zugegeben. Aber dann mitm Rad ein paar Bezirke rüber in den dritten Hieb, ins Laniato.

(c) nunette colour

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Meine Erwartungen wurden samt und sonders erfüllt. Nicht nur, dass das Geschäft gut sortiert und echt schön eingerichtet ist, ist die Stimmung echt wunderbar: An dem großen Tisch kann man Kaffee trinken, Kuchen essen, Strickmuster durchschauen oder gleich mal selbst stricken. Die Besitzerin, Topsy Thun-Hohenstein, beriet mich wirklich sehr freundlich (nein, das ist kein bezahlter Blogeintrag 🙂 ). Das Ergebnis: 135 Euro ärmer und 18 Wollknäuel sowie ein Paar Bambusnadeln reicher. Und werde garantiert wiederkommen, sollte ich dieses Pulloverexperiment jemals hinter mich bringen.

(c) nunette colour

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Aus purer Neugierde bin ich vom Dritten dann noch in den Vierten geradelt – die liebe Nicole hatte mir letztens noch den Tipp gegeben, mal in die Laufmasche zu schauen. Ich wollte es mir eigentlich nur anschauen, aber nix kaufen. Und war erstens mal begeistert von dem Ladenmobiliar, das mindestens 120 Jahre aufm Buckel hat:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Außerdem konnte ich an diesem Knäuel hier nicht vorbeigehen….ist das nicht eine geniale Farbkombi?

(c) nunette colour

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Insgesamt bin ich doch so einiges an Geld losgeworden, und bin genauso glücklich, wie wenn ich mir ums gleiche Geld neue Herbstkleidung gekauft hätte. Eigentlich sogar fast noch ein bissl glücklicher, weil ich nur in kleinen Geschäften war, nette Gespräche mit den jeweiligen Besitzerinnen oder Mitarbeiterinnen hatte und nicht anonym in einer Kette abgefertigt wurde.

Und sollte ich in den nächsten Tagen weniger bloggen, dann bin ich mit Stricken beschäftigt. Und ärgere mich, dass ich nicht sechs bis acht Hände hab wie eine indische Gottheit.

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