Schlagwort-Archive: Nähen

Die Näh-Idee

Wieder zuhause, und aufgrund akuter Stimmlosigkeit alle Termine gestrichen. Und? Fad ist mir. Auf Ideen kommt man da. Zum Beispiel auf Folgende: Schon vor ein paar Wochen hab ich in einer Zeitschrift ein Kleid entdeckt, bei dem ich mir dachte: DAS ist es! DAS mach ich aus dem wunderschönen Wollstoff, den ich von einer Bekannten geschenkt bekommen hab und der seither auf meinem Näh- und Strickkastl liegt.

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Die Kombination mit den Stiefeletten und der Jeansjacke ist schon sehr meins…

Der Haken: Das „mach ich“. Das trau ich mir nämlich nicht zu. Sorry. Einfache, schnelle Röcke mit zwei Nähten, kein Problem, aber sowas, und mit einem so teuren Stoff…. nada. Also, eine liebe Nähfreundin gefragt. Die jedoch war dankenswerterweise sehr schnell sehr ehrlich und meinte, es würde bei ihr locker so um die 200 Euro kosten, ich solle mir doch gleich jenes Kleid bestellen. Aus näherischer Sicht versteh ich das voll und ganz, aber ich hab den Stoff zuhause und die Idee im Kopf, wieso also was anderes kaufen?

Außerdem, ist mir ein paar Tage später noch aufgefallen, würd ich das Ding gerne pimpen. Von hinten soll es nämlich so aussehen:

Das soll ein roter Zipp sein, am Rücken, von oben bis unten.

Das soll ein roter Zipp sein, am Rücken, von oben bis unten.

Man sieht, zeichnen kann ich nicht. Gemeint ist eine Rückansicht wie von diesem kürzlich vorgestellten Kleid: Weiterlesen

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Gekauftes Glück?

So, bevor ich jetzt im Eiltempo packen muss – ich fahr für fast eine Woche weg und ich haaaaasssee Packen für einen solchen Zeitraum, noch dazu im Winter, da geht sichs mitm Handgepäckskoffer einfach definitiv nicht aus – kurz noch ein Update. Ich war heut shoppen (und alle so: „Waaaaaas? Du? Shoppen?“).

Bei der Laura.

Die Laura, das ist nämlich die Frau Ebenberg.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Laura eine unglaublich coole Frau ist, hat sie wirklich tolle Stücke, dabei auch grandiose Basics, von Armed Angels, Slowmo und wie sie alle heißen. Ich hab nämlich was gebraucht. Ich hab ja diesen selbstgenähten Rock, und meine geliebten, im Buch ebenfalls vorkommenden braunen Stiefel (die der Markus bestellt hat, an dieser Stelle hochoffiziell nochmal: DANKE, MARKUS!! 😉 ). Nur oben, da hab ich in dazupassend nur noch langsam wirklich sehr durchlöcherte und zerschlissene Textilschwedenshirts. Die ich zwar immer noch untendrunter anziehe – aber ich muss ja bitte demnächst ins Fernsehen.

Darum bin ich seit heute stolze Besitzerin eines Armed-Angels-Teils:

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Übrigens super, dass ich nach sechs Jahren in meiner Wohnung und nach zwei Jahren Bloggen draufkomm, wo ich die Teile am besten abfotografieren kann… Meet my Badezimmertür!

Aaaber: Ich war auch stark. So nebenbei lag am Ausverkaufsstapel um den halben Preis ein ziemlich netter Pullover. Der da nämlich. In einer mir passenden Größe. Anprobiert hab ich ihn. Gepasst hat er auch. 40 Euro hätten jetzt auch nicht sooooo weh getan (wobei, 40 Euro haben oder nicht haben macht auch einen Unterschied – nur sieht Laura das wahrscheinlich genauso 🙂 ). Aber ich war stark. Die Liebe auf den ersten Blick war nicht groß genug, um zuzuschlagen. Es war mehr so ein kleiner Flirt an der Bar, aber diese Flirts wollt ich auch nie mit nachhause nehmen, genauso also auch den Pulli nicht. Vor der Auszeit hätt ich wahrscheinlich nur gedacht: „Yey! Meine Farbe! Ausverkauf! Halber Preis! Mitnehmen! Kaufen!“ Meine drei eisernen Kaufregeln (Gefällt mir das wirklich, brauch ich das wirklich, passt mir das wirklich) sind langsam wirklich in Fleisch und Blut übergegangen! Ich wünsch dem Pulli eine stolze Besitzerin, die ihn oft und gern trägt!

Als es ans Zahlen ging, drückte mir Laura noch eine Karte in die Hand, lachend: „Schau, zu wem könnte das wohl besser passen!“ Gnaaagnaagnaa 🙂

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Aber ernsthaft jetzt: Laura und das Ebenberg sind toll – ein wunzikleiner Laden (aber in genialer Lage gleich am Anfang der Neubaugasse!), superschöne Stücke, und immer nette Gespräche! Sehr empfehlenswert!

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Unfassbares Mediales

Sorry, ein derartiger Beitrag muss jetzt noch. Einer noch, dann ist Ruhe für ein paar Tage, versprochen. Aber: Gestern war so rein medientechnisch gesehen ein höchst erfolgreicher Tag. In der Früh entdeck ich mein Gebrabbel in der Furche, am frühen Nachmittag starrte mich mein Antlitz auf kurier.at an. Am Heimweg aus dem Büro schaute ich dann noch schnell bei Alex im Stoffsalon vorbei. Sie hatte auf Facebook das Cover eines DIY-Magazins gepostet, in das ich reinblättern wollte.

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Ich ging rein, tratschte, blätterte, das Magazin (Handmade Kultur) sprach mich sehr an – spannende Themen, einfach wirkende Tutorials, schönes Layout – und ich kaufte es mir. Als ich gerade zahlte, kam Nina, die Tochter von Alex, runter in den Verkaufsraum und meinte beiläufig: „Ah, da bist drin!“

Ich so: „Wie bitte?“ (Bisher wusste ich ja im Vorfeld fast immer, dass ich wo medial vorkomme – weils immer Interviews waren).

Sie so: „Ah kaufst das nicht deshalb?“

Ich so: „Nein? Wo soll ich da drin sein bitte? Ich kenn das Magazin nicht mal?!“

Sie blättert genau drei Seiten auf. Und da wars. Weiterlesen

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Ich könnte…

Ich könnte mal wieder den Mount McWäscheberg im Schlafzimmer abbauen.

Ich könnte auch mal wieder im Kleiderschrank nach weiteren nichtgetragenen Sachen suchen, von denen ich mich noch vor einem halben Jahr nicht trennen konnte. Die nächsten Tauschparties stehen an, sowohl privat als auch öffentlich.

Ich könnte mal meinen Selbstbelohnungsstoff zuschneiden. Oder es lassen und das Ganze dann mit Hilfe von meiner lieben Aniger und ihrer Overlock erledigen.

Ich könnte vielleicht mal so einen eigenen Shop eröffnen für mein altes Zeugs und meine Hauben-Überproduktion, klingt echt einfach.

Ich könnte stricken. Ein halber Ärmel und das Zusammenstricken an der Schulter fehlt noch.

Nix davon.

Ich gerade so:

krank

Und wenn ich doch grad wach bin:

Mehr ist nicht.

(Übrigens: Seit „Triest“ bin ich direttamente von der gar nicht so heimlichen Manuel-Rubey-Anschwärmerin zum glühenden Thomas Stipsits-Fan geworden. Der Typ ist einfach unpackbar lustig…)

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Nunu Rollt Blogs

Also eigentlich war ich ja in den letzten eineinhalb Jahren kein richtiger Blog. Habe ich im Zuge meiner Abschlussarbeit gelernt. Ich hab nämlich aus kommunikationstheoretischer und -strategischer Sicht übers Bloggen geschrieben. Einfach, weil ich mich selbst in den letzten Jahren selbst angefixt hab mit dem Bloggen, a.k.a.: Ich steht auf Bloggen und Blogs und BloggerInnen und überhaupt…

Aber aus kommunikationstheoretischer Sicht hat ein Blog einige Grundbedingungen: Kommentierfunktion, umgekehrte Chronologie der Beiträge, und…. eine Blogroll. Also eine Linkliste. Und die hatte ich bisher nicht, hab immer nur innerhalb meiner Beiträge verlinkt.

Gestern Abend während der ersten Hälfte (uiuiuiui…) Österreich – Irland hab ich diese Liste angelegt.

Da les ich.

Viel Spaß beim Durchstöbern!

 

PS: Weils grad die Anfrage kam: Von der Startseite aus gelangt man direkt zur Blogroll, indem man im Hauptmenü mit dem Cursor über „Da kauf ich“ fährt. Ist als Submenüpunkt angelegt, sonst wirds unübersichtlich…

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Prokrastinationsbelohnungsshopping

Ich habe es doch glatt getan: Ich habe mich belohnt. Gestern nämlich einen Meilenstein 2013 abgehakt (leider wars nicht die FH-Abschlussarbeit, die mir wie ein Stein im Magen liegt). Und? Ich bin shoppen gegangen, als Belohnung – und als Ausrede, damit ich nochmal außer Haus kann, bevor ich mich wieder zu der FH-Abschlussarbeit hinsetz….Prokrastinationsshopping quasi. Eigentlich ist ersteres ein Wesenszug von mir, den ich mal viel zu oft hab hervorkommen lassen – und der mich auch zu meinem Entschluss brachte, ein Jahr Shoppingauszeit zu nehmen. Doch gestern musste es sein, ich war sehr stolz auf das Erreichte – dass man sich dann nicht gleich belohnen muss, habe ich zwar in den letzten eineinhalb Jahren gelernt, aber hin und wieder…tut es einfach gut, daran gibts nicht zu rütteln. Verdammte Glückshormone. Gekauft habe ich das hier:

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Stoff. Im Stoffsalon, bei der lieben Alex (wo es übrigens noch einige freie Plätze für die kommenden Nähkurse gibt, nur so nebenbei). Ich bin extra dorthin, weil ich Bio-Stoffe haben wollte – doch leider gab es solche nicht in schwarz und grau. Nach einem kurzen Kampf mit meinem Gewissen („Es ist nicht bio!“ „Aber du wirst es selbst herstellen, also wirds fair produziert sein!“ „Aber es ist nicht bio!“ „Aber wenn du jetzt Biostoffe nimmst, nur in anderen Farben als du es willst, wirst das fertige Teil auch nicht anziehen. Bringt also nix!“) nahm ich jeweils einen halben Meter in Grau und Schwarz mit. In nicht-bio.

Findige LeserInnen dieses Blogs werden sich schon denken können, warum. Den anderen helfe ich hiermit gerne auf die Sprünge: KLICK! Ja, den werde ich nähen. Wenn ich darf, bittebitte bei der lieben Aniger draußen am Land. Es warat wegen ihrer Overlock 🙂 *liebschau*

Hach, ich bin einfach schon so voller Vorfreude auf die viele Zeit, die ich ab Mitte Oktober haben werde – wenn die FH abgeschlossen und das Buch in Druck ist. Dann werde ich mein Pulloverprojekt beenden, den Rock nähen und einfach ganz. viel. Zeit. haben.

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Prokrastinationsideen in Hülle und Fülle

Na eh klar. Was passiert, wenn ich vier Tage intensivst über meiner FH-Abschlussarbeit brüten sollte? Ich entdecke, nachdem mich die Hinweise eigentlich immer genervt haben, Spotify für mich  – natürlich gleich mal in der Premiumversion, ich mag schließlich vor allem unterwegs streamen können, ich beschließe, nicht mehr wegen einem Tablet herumzuraunzen und stattdessen mehr Funktionen an meinem Handy zu testen (und beginne, bis vier in der Früh Bücher am Handy zu lesen…blöder Nebeneffekt), und mir fallen unzählige Projekte ein, die ich machen könnt, wenn ich nicht an dieser blöden Arbeit sitzen müsste, von der gradmal die Hälfte geschafft ist. Ein Ergebnis meines kauffreien Jahres ist definitiv die sehr große Lust aufs Selbermachen – selbst stricken, selbst nähen….

Erstens: Mein selbstgestricktes Bändchentop wird zum Kleid, als Top hab ichs nämlich nie an, und dafür ist es zu schade. Gemeint ist das zweite von rechts:

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Ich möchte mir unbedingt genau so einen Rock nähen, die Anleitung wirkt ja wirklich watscheneinfach (Klick aufs Bild -> ab zur Anleitung):

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Ich ärgere mich, dass ich diese Anleitung nicht vorm Sommer schon gefunden hab – weil ein ganz ähnliches Kleid auf Dawanda mir schon verdammt gut gefällt:

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Not macht erfinderisch

Und wie so oft macht herankeimende Verzweiflung ob der Textilschwedenabneigung kreativ. Außerdem hats bei mir in der Wohnung gerade genau 25 Grad und kein Grad mehr (und das OHNE Klimaanlage, oh ihr heißgeliebten Altbauwände). Darum: Drinnenprogramm. Aufräumen. Über ein Kleid stolpern, das vor kurzem zum Rock zerschnitten wurde, dies jedoch nicht sehr erfolgreich.

Voila, mein Ex-Kleid-ex-Rock, wiedermal nunu-sches Freestyle, genau vier Nähte, geschnitten, nix gemessen, einfach nur Lieblingsshirt drübergelegt, und außerdem mit dunkelblauem Faden, weil ich den schwarzen nicht gefunden hab. Ein echtes Nunu-Teil also. Ein Glück, dass ich in diesen Belangen nicht nur schlampig bin, sondern auch auf diesen etwas schlamperten (≠Schlampe, bitteschön!) Look stehe. Insofern: Happyhappy! Nur den einen Armausschnitt muss ich noch ein bissl schöner schneiden. Für die kommenden paar Wochen reichts allemal, und ich brauch nicht raunzen, dass es beim Textilschweden so furchtbar ist, sondern kann mir Zeit nehmen und mir gscheite neue Basics suchen.

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Ein Wickelrock ist in meinem Nährausch heute übrigens auch entstanden. Weiterlesen

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Sneak Peek!

Der Hinterhof des Hauses, wo ich wohne.

Meine Kleidung mitten im Kastanienbaum.

Wird fotografiert.

Warum das so ist:

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Schwarz

Es ist zwar ein trauriger Anlass, der mich heute an die Nähmaschine gebracht hat, aber immerhin: Der seit Wochen in Planung befindliche und aus genau zwei Nähten bestehende zweite lange Rock ist fertig. Eine Stunde Arbeitszeit, die Hälfte davon fluchend verbracht, wie immer. Aber wenigstens: Fertig isser, mit in den Urlaub kann er. Selbermacht. Ich. Dieser Stolz wird nicht weniger, sondern bei jedem neuen Teil mehr.

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