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Berlin – ick liebe dir

Alex (c) nunette colour

Alex (c) nunette colour

Hach, schön wars! Einerseits zwar hart, weil Berlin für mich wirklich ein Shoppingmekka ist. Die ganzen kleinen Boutiquen am Prenzelberg, Friedrichshain oder in Mitte waren früher immer wieder ein Garant für tolle Fünde. Und ich hatte auch so richtig LUST auf Shopping. Aber ich bin hart geblieben. Soll jetzt nicht heißen, ich hätte gar nix geshoppt. Diese Flohmärkte in Berlin, ich sags euch, am liebsten wär ich mit einem Kleinlaster oben gewesen! Tolle Sachen, von miniklein (ab jetzt ziert ein kleiner Popeye aus den Siebzigern mein Küchenregal) bis riesengroß (Planschränke, Kommoden, Tische, und alles wirklich locker bezahlbar, nicht so absurd teuer wie zum Beispiel am Naschmarkt/Flohmarkt). Das Wohnzimmer bekommt jetzt ein paar neue Kunstdrucke, und meine Sammlung an alten Apothekerfläschchen wurde gleich mal verdoppelt. Aber Kleidung? Nix. Da war ich brav. Der Holde dafür, sonst Mister Shoppingmuffel in Person, entdeckte es für sich. Ich bin mir bis jetzt nicht sicher, ob da nicht so ein bißchen Schadenfreude dahinterlag.

er shoppt (c) nunette colour

er shoppt (c) nunette colour

Wie immer in Berlin habe ich die Ku`damm mit seinen großen Stores versucht, links liegen zu lassen (gelang fast, ein Sightseeing-stop lag dort) und stattdessen möglichst viel von der Stimmung und den verschiedenen Kiezen einzusaugen. Berlin ist so groß, dass jeder seinen Knall optimal ausleben kann. Drum heißen dort auch Tatoostudius „Für immer“ oder Friseure „Vokuhila“ oder „Notaufnahme“. So sympathisch. Besonders nett war auch dieser Laden:

bis es mir  vom leibe fällt (c) nunette colour

bis es mir vom leibe fällt (c) nunette colour

Eine Änderungsschneiderei, die den umgenähten Stücken auch gleich die Vorgeschichte anheftet, es ist immer eine längere Geschichte, wo das Teil herkam, wie es in der Schneiderei gelandet ist und was damit gemacht wurde.

vom leibe halt (c) nunette colour

vom leibe halt (c) nunette colour

Und die Sockenkollektion von Steinwidder gabs dort auch! Was mir mal wieder vor Augen führte, wie pervers teuer die Teile sind – jedenfalls für meine Geldbörse. Ein Shirt kostet mehr als mich ein ganzes Wochenende in Berlin. Seufz.

Also. Bin stark geblieben, habe vielen, und zwar wirklich VIELEN Verführungen getrotzt, tolle alternative Modeangebote entdeckt, und die Zeit in Berlin mal wieder in vollen Zügen genossen. Tolle Stadt mit wahnsinnig viel Kreativität!

ich auch (c) nunette colour

ich auch (c) nunette colour

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Heute geschlossen

Heute mal kein neuer Beitrag, dafür gibts morgen einen Rückblick auf mein Wochenende in Berlin. Ob ich es ohne Shopping geschafft habe?

Bis morgen! 🙂

 

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Kaufsucht und Konsumismus und das neue Bügeleisen

Kaufsucht – laut Wiki:

Die Kaufsucht (…) ist eine psychische Störung bei Konsumenten, die sich als zwanghaftes, episodisches Kaufen von Waren äußert. Sie wird (…) zu den Zwangsstörungen gerechnet (…). Sie war bereits 1909 in der ersten Auflage des Lehrbuches von Emil Kraepelin enthalten. Für die psychiatrische Diagnose ist wesentlich, dass nicht mehr der Besitz der Güter Handlungsziel ist, sondern die Befreiung von einem imperativen Drang durch die Kaufhandlung selbst. Die Sinnlosigkeit des Handelns ist den Kaufsüchtigen klar, insofern unterscheidet sich die Kaufsucht vom Konsumismus. Willensanstrengungen („Zusammenreißen“) helfen gleichwohl nicht. Wird der/die Betroffene an der Kaufhandlung gehindert, kommt es zu Entzugserscheinungen, etwa in Form vegetativer Erregung. Meist wird eine bestimmte Warengruppe (z. B. Schuhe) bevorzugt. Die weit über den Bedarf hinaus gekauften Gegenstände werden oft unausgepackt in der Wohnung gelagert oder gar weggeworfen.

Ok. Kaufsüchtig war und bin ich definitiv nicht. Solche Geschichten von wegen „nach 11 Monaten im Schrank eine Jacke gefunden, an der noch der Hangtag dran hing“ passierten mir nicht. Hin und wieder Fehlkäufe, ok, aber dass ich was kaufte und es umgehend vergaß, passierte mir nicht. Allerdings frage ich mich, wo mein derzeitiger Drang herkommt, IRGENDWAS zu kaufen. Ich fahre gemütlich am Fahrrad nachhause und überlege, ob ich mir ein neues Bügeleisen kaufen soll oder doch ein gebrauchtes, ob ich …. ich hätt doch so Lust drauf … mir eine neue Nähmaschine kaufen soll, so mit elektronischem Display. Ich hab einfach richtig Lust auf Geldausgeben, und darauf, was Neues aus einem Geschäft rauszutragen. So eine neue Nähmaschine wär ein reiner Lustkauf.

Dieser Wunsch, der kommt aus meinem Bauch. Mein Kopf (und der gewinnt meistens, in diesem Fall glücklicherweise) sagt mir, dass es genau sinnlos ist, mir im Geschäft was Neues zu kaufen, wenn ich locker was leiwandes Gebrauchtes auf willhaben.at finden könnte. Und dass das viel mehr Sinn macht – das sieht sogar mein Bauch ein, der fühlt sich auch wohler, wenn nicht das Gefühl von sinnlosem Verbrauch in ihm rumort. Und überhaupt: Mein Konto macht doch grad so viel Spaß, so ganz ohne diese lästigen Bindestriche.

Aber wie lässt sich dieses Gefühl definieren? Ich suchte weiter.

Konsumismus – laut Wiki:

Konsumismus (…) ist ein sich seit den 1970er Jahren einbürgernder Begriff, der gebraucht wurde, um den Konsum in den westlichen Gesellschaften als übersteigert zu kritisieren. (…) Eine seiner Folgen sei die Zerstörung der Vielfalt sozialer Lebensformen und die Einebnung der Kulturen in einer globalen konsumistischen Massenkultur, welche die Freiheitsvorstellungen mit einer „Pflicht“ zum Konsumieren auflade und die Menschen veranlasse, mit dem „Gefühl von Freiheit“ die Konsumimperative zu erfüllen. Die entsprechenden Dispositionen, die eine innere Leere, Langeweile, Überdruss und chronische Depressivität im Akt des Kaufens oder Konsumierens kompensierbar machen, gehören nach Fromm zum Charakterbild des modernen Menschen. Als „alltäglicher Konsumismus“ wird die (…) Tendenz vieler Menschen in den Konsumgesellschaften beschrieben, sich mit Produkten oder Dienstleistungen zu identifizieren und ihr Selbstwertgefühl davon abhängig zu machen. Dabei werden Produkte mit kommerziellem Markennamen und statushebenden Versprechungen vorgezogen. Insoweit der Konsumismusbegriff als abwertend wahrgenommen wird, lehnen ihn viele Betroffene ab und ziehen es vor, ihren Konsum mit rationalen Argumenten zu rechtfertigen; sie verwerfen die Idee, sie würden „gezwungen“ zu konsumieren. Menschen, welche die Ideologie des Konsumismus bejahen, bewerten die gekauften oder konsumierten Produkte nicht als in sich wertvoll, sondern benutzen sie gezielt als gesellschaftliche Statussymbole und Signale, um sich mit gleichgesinnten Menschen zu umgeben.

Teils durch unterschiedliche Übersetzungen von consumerism gibt es begriffliche Unklarheiten, da neben Konsumismus auch der Begriff „Konsumerismus“ üblich ist. Konsumerismus (aus dem englischen consumerism: Konsumdenken) ist ein ideologiekritischer Ausdruck aus den Sozialwissenschaften, wonach persönliches Glück mit dem Verbrauch von Wirtschaftsgütern erzielt wird. Konsumerismus beschreibt ein konsequentes Konsumdenken, wobei der Konsum zu einer Ersatzreligion wird. In diesem Sinne ist Konsumerismus gleichbedeutend mit Konsumismus.

Ok, das klingt zwar jetzt auch nicht hundertprozentig nach mir (was sind mir Marken piepegal….mit ganzganzg wenigen Ausnahmen, zB. die bunten Spanier), aber inhaltlich finde ich das sehr spannend – darum hab ich auch das ewig lange Zitat dringelassen. (Ich hoff, ihr habt bis hierher gelesen…nicht einschlafen 🙂 ).  Und irgendwie deprimierend, weil so wahr. Nur:  Ein Bügeleisen brauche ich, um meine ersten größeren Nähprojekte durchführen zu können. Es wäre also kein Kauf um des Kaufs willen und ich werd auch nicht dastehen und mich besuchenden Freundinnen erklären: „Schaumal, ein Tefal, der Ferrari unter den Bügeleisen!“. Das ist mir alles wirklich wurscht. Ich brauch ein Teil, ich will es zum Bügeln nutzen und nicht zum Angeben, und ich kämpfe mit meiner eigenen Kauflust, doch zu einem Gebrauchten zu greifen. Absurd, oder?
Vielleicht sollte ich es ganz anders angehen, a la Freecycle oder Share&Care: Hat jemand ein altes Bügeleisen für mich übrig?

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Jetzt in 1070: Designpfad Wien!

Uuuuuuh, grad entdeckt, muss ich gleich mit meinen Wiener LeserInnen teilen:

Von heute bis Samstag findet im siebten Bezirk der Designpfad statt. Viele kreative Ideen werden in vielen netten Geschäften rund um Neubaugasse und Co. präsentiert. Auch im Stoffsalon gibts eine nette Aktion – aus Stoffresten den längsten Schal der Welt (?) nähen.

Was auf der Homepage recht geschwurbelt formuliert ist („Die Kontinuität des Designpfades ist ein sinnvoller Beitrag die früher traditionell in der Wiener Kulturlandschaft besser verankerten Kompetenzeigenschaft Wiens als Designstandort wiederzubeleben„) , hat für mich eine klare Botschaft: Es gibt hier genügend kreatives Potential, um Designideen vor Ort umsetzen zu können – auch Modegeschäfte nehmen teil, ganz tolle Boutiquen wie die Kleidermanufaktur! Ich kenne und liebe den Siebenten, und es sprießen die kleinen, feinen Boutiquen wie die Schwammerl ausm Boden. Was ich mag ist, dass da wirklich oft die Herstellerinnen selbst im Laden hocken, selbst entwerfen, nähen usw. Nachhaltigkeit und Fair Fashion oleole!

Wer Zeit hat: Hinschauen!

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Fotos von der Kleidertauschparty

Alle Fotos (c) GLOBAL 2000 – Danke fürs Fotografieren, Vicky!

(c) GLOBAL 2000

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(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

Und mein Lieblingsfoto ist dieses hier: Der kleine Fortpflanz einer Kollegin mit meinem Khao-San-Road-Kleid in der Hand…

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

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Integraler Urlaubsbestandteil Shopping

Juhu, kürzlich Urlaub gebucht! Der wird dieses Jahr aufgestückelt – ein Wochenende da, eins dort, eins überhaupt woanders, eine Woche Ferienwohnung der Großeltern, eine Woche ans Meer. Braaandgefährlich, sag ich euch! Denn ich liebe es nicht nur, auf Kurztrips (oder längeren Urlauben) zu shoppen, ich mags auch – ganz un-umweltschützerisch – mir in der Früh zu überlegen, welche Länder ich denn anhabe, und dann in den Erinnerungen an die jeweilige Reise(n) zu schwelgen.

Gestern war es zum Beispiel USA (Converse aus NYC), Österreich (okok, Bangladesch, eigentlich, Leggings vom Texilschweden, aber der Kaufort zählt in dem Fall), wieder USA (wieder NYC, feines Shirt),  Spanien (einer der Abschlusskäufe von Jänner) plus Tasche aus Deutschland. Manchmal bekomm ich problemlos hin, dass genau die Unterhose in Wien gekauft wurde, der Rest irgendwo, von USA über Indonesien und Australien bis hin zu diversen europäischen Staaten.

Shopping ist für mich, besonders auf Städetrips, integraler Bestandteil des Urlaubsprogramms. So integral, dass ich mich heute bei dem Gedanken erwischt habe, was ich denn dann bitte sonst in dieser Zeit tun soll. Hallo? Wie gehts mir bitte?!

Aber: Was ich in Brüssel geschafft habe, schaff ich in den anderen Ländern auch. Muss ich schaffen.

Hier nochmal: Brüssel, vorher.

und: Brüssel, nachher. Geht doch!

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Gelegenheit macht Seidenkleid

Hach war das nett, das Kleidertauschfeiern! Erstens in meinem verlängerten Wohnzimmer, zweitens mit lecker Sekt und Brötchen (die ich aufgrund des noch leckererererererern Mittagsmenüs ausgelassen hab), feine Stimmung, viiiiele Mädels da, aber nie zu voll. Ich habe eine Menge Fehlkäufe hingebracht, vom Skunk-Funk-Longshirt, das ich mir wirklich rein. nur. wegen. der. Marke. gekauft hab bis zum drei-Euro-Kleid von der Khao San Road in Bangkok 2009 über kurze Hosen, Caprihosen, lange Hosen, ein paar Shirts. Spannende Selbstbeobachtung beim Durchwühlen der angebotenen Teile: Ich hatte kurzfristig sogar schlechtes Gewissen, dass ich mir grad neue Teile besorge. Brauche ich die überhaupt? Inhalt meines Kleiderschranks und so.

Habe die gefundenen Teile dann nochmal aussortiert und mich doch wieder von dem wunderschön violetten Gürtel getrennt (ehrlich, ich hätte ihn niemals getragen, so schön die Farbe war) und auch die senfgelbe Weste, die ums Äutzerl zu klein war, aber eben so schön senfgelb, wanderte wieder zurück auf den Stapel. Kolleginnen kamen auf mich zu und lachten: „Jetzt darfst du auch, wie fühlt sichs an?“. Ehrlich gesagt: Dieses Verdurstender/Strohhalm-Gefühl stellte sich nicht ein. Auch nicht etwas, was im Entferntesten an einen Kaufrausch hätte erinnern können. Wie gesagt, seltsames, schwer zu definierendes schlechtes Gewissen. Freue mich jetzt natürlich über die „neuen“ Teile, aber einen Unterschied hatte die Sache: Ich glaube, kein einziges der Teile hätte ich mir so im Geschäft gekauft. Die Gelegenheit hat mich zu ihrer neuen Besitzerin gemacht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss ich noch überlegen. Zumindest hab ich sehr reduziert – viel mehr mitgebracht als mitgenommen.

Hier meine Funde mit starker Petrollastigkeit links (es soll Menschen geben, die über mich sagen, ich sei bei türkis und petrol so wie Elstern bei silber und gold…).

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Special Thanks gehen an die allerliebste Freundin und Leserin Aniger – das schwarze Seidenkleid von ihr (exklusiv vorab gegen orangegestreiftes Wickelkleid geswapt) passt ganz wunderbar und wird wohl im Sommer einige Male ausgeführt werden….bei dem karierten Hoodie bin ich mir nicht nicht ganz so sicher, ob sie mir gefällt und passt. Wandert im Notfall einfach weiter..Das graue Riesenshirt rechts wird zum Umnähen verwendet, das hellgraue Shirt ist ein schwer lässiges Sisley-Teil, das, wenns mir nicht mehr gefallen sollte, direttamente zu Ina wandern wird, und links: Hach, Petrol. Ein Schal (ok, DEN hätte ich mir definitiv auch im Geschäft gekauft), ein Schlauchrock, lieb ich über Jeans, und ein Hoodie, schön lang und stretchig. Doch. Ich freu mich.

PS: Weitere Special Thanks an die liebe Stella von GLOBAL 2000, die das wirklich absolut genial organisiert hat. Danke dir!

 

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Die letzte Rechnung

Gestern habe ich mal wieder mein Geldbörsel kaum noch zumachen können – immer wieder ein Zeichen dafür, dass es Zeit wird, die angesammelten Rechnungen auszusortieren, eventuell noch was abzurechnen, und dann große Papierhaufen wegzuschmeißen.

Da fiel SIE mir in die Hand. Ich muss gestehen, ich wurde etwas wehmütig. Meine letzte, halt, nein falsch, meine vorletzte Rechnung vom Textilschweden. Schon ziemlich abgewetzt, aber schließlich schon auch weit über 100 Tage alt…

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Wobei, es war kein Lustkauf, sondern ein Stresskauf. Am nächsten Tag sollte es in den Urlaub gehen, Teneriffa. Und dort trägt man bekanntlich als Glücksbringer am Silvesterabend rote Unterwäsche (und isst Trauben, an denen man im Optimalfall nicht ersticken sollte….aber das ist eine andere Geschichte). Die ich nicht hatte. Die ich nach dem Horrorjahr 2011 aber unbedingt haben wollte – nur ja nix falsch machen für 2012. Also: Schnell noch rein in den Laden.

Das Ergebnis fast schon klassisch: Aus dem

  • Unterwäscheset – wobei ich den Ausdruck „Netz“ etwas unpassend finde für das bissl Spitzenrand auf der Baumwolle – fand sich dann noch eine
  •  Hose (runtergesetzt auf 15 Euro, nicht anprobiert, sondern einfach gekauft, und richtig: einmal angehabt seither),
  • eine Bluse (nicht runtergesetzt, aber zu meiner Verteidigung: Die mag ich wirklich gerne und hab sie auch viel an),
  • noch ein BH und
  • mein größter Schandfleck, ich schäme mich: Ein von 5 Euro auf 2,50 runtergesetztes Top. Das ganz wie die Schokoriegel vor der Supermarktkasse kurz vor der Kassenschlange hing.

Dieser Einkauf war zwar nicht der Auslöser für meinen Shoppingstopp, und ich wusste damals auch noch nicht, dass es mein zweitletzter Textilschwedenbesuch sein sollte (zwei Tage vor Beginn schob es mich etwas panisch noch in Barcelona bei einem rein…). Aber: Genau diese Rechnung zeigt, dass ich den Stopp dringend nötig hatte.

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Reminder: Morgen ist Kleidertauschparty!

(c) GLOBAL 2000

Freu mich schon, zappel herum und überleg dauernd, wovon ich mich trennen will und in was ich garantiert nie wieder reinpassen werden.

Es wurden übrigens noch ein paar Spielregeln festgelegt:

DOs

  • Bring ausgewählte Kleidungsstücke mit, bei denen du weißt, dass sie jemand anderem Freude bereiten werden.
  • Kleidung bitte vorher waschen.
  • Frühlings- und Sommermode hat gerade Saison und findet sicher schnell eine neue Trägerin.
  • „First come, first serve“ war gestern. Du kannst einfach während der Party-Zeiten immer wieder vorbei schauen.

DON’Ts

  • Wir sind keine Altkleidersammelstelle: Kaputtes und Schmutziges zu Hause lassen!
  • Bitte nicht säckeweise Kleidung vorbeibringen.
  • Keine Unterwäsche und Badebekleidung, nix wovors ehrlicherweise sogar dir selbst graust…

So funktioniert’s:
Wir zählen deine mitgebrachten Kleidungsstücke an der Kassa und du erhältst einen Bon mit der Stückzahl. Genauso viele Stücke kannst du dann wieder mit nach Hause nehmen. Für Shirts und kleinere Accessoires gilt: 2 davon für 1 Hose oder Rock…

Wir sehen uns am Montag!

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Finanzielles

Egal, ob ich viel oder wenig verdient hab, es ist mir oft passiert, dass am Ende des Monats die Zahl am Konto rot eingefärbt war – meistens knapp und nur für zwei, drei Tage, aber doch. Ende April war bereits der zweite Monat, wo die Zahl grün blieb – ein ungewohntes, neues, gefährlich befriedigendes Gefühl….

 

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