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Tschüss…

Ich bin aufgeregt, nervös, voller Vorfreude: Die WearFair beginnt morgen. Bereits heute werde ich gemeinsam mit einer Kollegin hinfahren…. Ich hoffe, von dort hin und wieder bloggen zu können, zumindest der Upload von Fotos von der Messe sollte sich ausgehen, das geht nämlich super mitm Handy.

Sollte es doch nicht so funktionieren, wie ich mir das vorstelle: An alle LinzerInnen und UmgebungerInnen – kommt auf die Messe! Für mich wird es verdammt hart, dort nichts kaufen zu dürfen, aber ich schaff das!!

 

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Fünf Finger – fünf (Finger)handschuhe

Es gibt so Ecken im Kleiderschrank, an denen komm ich nicht an. Zum Beispiel meine riesige Kiste voller Schals und Tücher. Nachdem für heute früh prickelnde drei Grad angesagt waren, beschloss ich, mir Handschuhe fürs Radfahren rauszusuchen.

Fazit 1) Ich muss meine Schals auslüften, die haben übern Sommer zu mirchteln begonnen.

Fazit 2) Ich hab viel zu viele Schals und Tücher.

Fazit 3) Das eine Paar Handschuhe, das ich gesucht habe, hab ich nicht gefunden. Dafür fünf Paar andere – und fünf (FÜNF!) einzelne Handschuhe.

Fazit 4) Ich fall immer wieder drauf rein: Diese Handschuhe mit den abgeschnittenen Fingern. Ich find sie ja superlässig. Und jedesmal aufs Neue find ich sie nach einmal Tragen dann wieder saublöd, weil einem ja doch die Finger einfrieren, Nutzen also gleich null. Von den fünf einzelnen Handschuhen sind DREI davon solche Fingerhandschuhe….

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Fazit 5) Die Handschuhe, die ich eigentlich gesucht habe, habe ich nicht gefunden.

Ich fühl mich mal wieder erschlagen von meinem eigenen Kleidungsbestand. Und ich überlege langsam wirklich ernsthaft, mir in Kleinkindermanier die Handschuhe mit einem langen Band zu verbinden, durch die Jacke zu fädeln und sie dann einfach nicht. mehr. zu. verlieren.

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Es wird swap-ge-mobt!

Heute übergebe ich mal das (geschriebene) Wort an meine liebe Kollegin Stephi, die sich bei uns um das hier und das hier und noch ein paar andere Onlinereien kümmert. Danke auch an Ruth, die den ganzen Spaß organisiert!! Ich freu mich drauf und hoff, dass es sich ausgeht, dass ich selbst auch hinschau….Schließlich gehts um Tausch, um T-Shirtlebensverlängerung, um Spaß.

„Am 3.10.2012 wollen wir auf der Kärntnerstrasse einen T-Shirt Swap Mob veranstalten, denn wer kennt das nicht: Irgendwo im Schrank kugeln einige aufregende/hübsche/verrückte Shirts rum, die zwar nicht schlecht ausschauen, die man dann doch nicht oder nicht mehr anzieht.
Vielleicht verbindet ihr mit diesen Shirts aber auch Geschichten, Dinge die ihr erlebt habt, Erinnerungen…

Bei diesem Swap Mob habt ihr die Möglichkeit, nicht nur ein altes Shirt zu tauschen, ihr könnt auch gleich die Geschichte weitergeben.
Wie wird das ganze ablaufen?
Wir treffen uns um 16 Uhr auf der Kärntnerstrasse, dort gibt es dann die Möglichkeit die Geschichte des oder der T-Shirts, die man tauschen will auf eine Sprechblase zu schreiben und ihr könnt euch auch schon nach TauschpartnerInnen umschauen.
Um 16:30 gehts dann los.
1) Verteilt euch auf der Straße/am Platz
2) Geht auf euren Tauschpartner/partnerin zu, begrüßt ihn/sie und tauscht eure Shirts und die Sprechblase.
3) Geht normal weiter, als ob nichts gewesen wäre.

Ihr könnt natürlich nachher auch noch eurer neues Shirt samt Geschichte auf Facebook posten.
Sinn des Ganzen ist es, die Lebensdauer eines T-Shirts zu verlängern und einem alten Shirt ein neues Leben zu schenken.“

Und damit wir ein bissl schätzen können, wieviele Leute da swappen werden, wäre ein kurze Rückmeldung hier sehr sehr leiwand!!
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Überinspiriert

Obwohl ich es immer noch ein bissl absurd finde, dass so viele Medien über die Tatsache, dass eine junge Frau sich ein Jahr lang keine neue Kleidung kauft, berichten, muss ich jetzt doch von noch so einer Interviewszene berichten. Ich hatte ja bereits zwei TV-Auftritte, von denen ich einen sehr super finde, den anderen nicht ganz so. Letzterer ist noch nicht ausgestrahlt worden und ich fürchte, ich werde euch da erst im Nachhinein berichten, wenns gelaufen ist.

Heute war meine dritte Einladung zu einer TV-Aufzeichnung, und so super wars noch nie. Ich war nämlich eingeladen in einer Talkrunde bei Barbara Stöckl (Sendung Stöckl am Samstag – wird am 29. ausgestrahlt). Und neben der Tatsache, dass Frau Stöckl nicht nur wirklich gut vorbereitet war und auch den Leuten echt zuhörte (das ist nicht selbstverständlich!), waren die restlichen Gäste wirklich inspirierend.

Unter anderem (und mir) war da nämlich zum Beispiel Sandra Krautwaschl. Die Frau hat nicht nur einen superlässigen Nachnamen, die hat auch eine superlässige Mission – sie lebt seit mittlerweile drei Jahren mit ihrer Familie weitgehend plastikfrei. Ja, keine Zahnpastatube, keine Tupperware, keine Plastiktrinkbecher. Natürlich muss man Kompromisse machen – Kinderspielzeug, Fahrradgriff, ich tipp mal auch auf Haarfön…. Sandra hat auch ein Buch drüber geschrieben – und ich bin direttamente nach meiner Ankunft zuhause vorhin aufs Rad und rüber zum Buchkontor, gleich mal bestellen. Freu mich schon drauf, es zu lesen! Bis dahin schau ich mir mal die Website durch mit all ihren lieben Videos!

Auch noch dabei war Lilian Klebow, die Schauspielerin. Ich muss gestehen, ich habe sie noch nie „in Action“ bzw. in einer Rolle gesehen. Was aber auch komplett wurscht ist, die Frau ist auch ohne Rolle, sondern als sie selbst schwerstens leiwand. Nachzulesen hier auf ihrem Blog: Make a difference – wie wir jeden Tag die Welt retten können. Die mag ich, hab ich beschlossen.

Die Diskussion war echt toll – und ging im Gästeraum im Anschluss gleich mal weiter….. das Schöne ist, dass wir alle, so unterschiedlich unsere Ansätze auch sind, irgendwo das Gleiche wollen. Und das ist so schön, so motivierend, ich freu mich grad einfach! Ich bin schon wirklich neugierig auf die Sendung – und hey, ich hatte sogar (zumindest oben) etwas Ökofaires an, tirili!

Nunu wartet auf den Gang ins Studio:

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Im Herschenk-Dilemma

Letztens zeigte sich wieder ganz wunderbar, wie schwer ich mir dabei tu, mich von Kleidungsstücken zu trennen. Gemeinsam mit einer Kollegin unterwegs, und bevor ich ins Büro zurückfuhr, machte ich noch einen kurzen Umweg über zuhause, da es zu meiner Überraschung nochmal wirklich heiß geworden war und ich sehr falsch angezogen war – ebenso die Kollegin. Ich bot ihr daher an, ihr ein Shirt mitzunehmen.

Gesagt, getan. Ich schnappte mein sonnengelbes und geblümtes Sommershirt aus Barcelona – das ich seit dem Kauf im Sommer 2007 gefühlte fünfmal angehabt hatte. Es hatte aufgrund des Schnitts nie wirklich zu meinen Lieblingsshirts gehört, und auch die Farbe war sehr ungewöhnlich für mich. Aber es sah einfach lieb aus, ich mochte es – nur nicht an mir.

Sie – im Gegensatz zu mir sehr zart und schmal – zog es an und es passte ihr wie angegossen (was mir ein Rätsel ist, da es mir ja auch passte….).

Und ich kämpfte mit mir: Einerseits mochte ich das Shirt sehr gern und auch die Erinnerungen an die Woche in Barcelona damals waren mir was wert – aber andererseits: hey, fünfmal angehabt! Ich trag das Teil nicht!

Gestern habe ich ihr das Shirt dann geschenkt. Und finde eigentlich sehr seltsam, dass es mir so schwer gefallen ist. Weil jetzt, wo es weg ist, störts mich gar nicht. Ich freu mich auf nächsten Sommer, wenn sie in dem Shirt im Büro auftauchen wird….

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Ein faires Dilemma

Ich sitze grad im Zug Richtung Linz, um dort die Pressekonferenz für die WearFair zu moderieren. Im Vorfeld mal wieder ein moralisches Dilemma de luxe hingelegt: Unsere Protagonisten – also der Podiumsvertreter von Südwind und unsere wunderbare Kampagnenteamchefin Lisa wurden extra eingekleidet in nachhaltige und tw. upgecycelte Sachen (Lisa darf ein Oberteil von km/a tragen, ich bin ja so neidig….). Schließlich ist es eine PK zur Messe für nachhaltige Mode, da können nicht alle einfach in den Fetzen vom Textilschweden auftauchen.

Ich bin letzten Freitag extra noch mit Lisa ins Muso Koroni, wo sie sich ein Paar fair und ökologisch korrekt produzierter Jeans zulegte. Und mir dämmerte dann: Was soll ich eigentlich anziehen? Weiterlesen

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Ich hab sie wieder…

Sooodale, es stresst mich mal wieder her und eigentlich habe ich weniger als keine Zeit zum Bloggen (wir spielen in Korneuburg grad Erin Brockovich…). Aber eines will ich euch nicht vorenthalten – das kühlere Wetter hat einen massiven Vorteil:

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Die Nunu kann ihre Lieblingsstiefel wieder anziehen! Die zwar dringend beim Schuster neu besohlt gehören, aber yey, liebe Stiefel, wir haben uns wieder! Wie sehr ich euch liebe, zeigt auch dieser aaaalte Post….

Dieser grüne Plastikboden ist der in meinem Büro… ich gestehe – dies ist ein Eil-Post ausm Büro. Sonst wärs hier grad sehr still. So, zurück zur Arbeit, weiterbuckeln…

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Und immer noch nicht über den Berg

Ich informiere mich. Ich lehne konventionelle Textilproduktion ab. Ich suche faire Öko-Alternativen. Ich beschließe, auch 2013 weniger zu shoppen als vor dem Auszeit-Jahr. Ich lese das berühmte Buch von Kirsten Brodde, in dem sie gleich mal im ersten Kapitel Tchibo anschießt. Und dann seh ich im Newsletter von Tchibo/Eduscho die hier:

screenshot eduscho.at

screenshot eduscho.at

Schaut die guuut aus! Und gemütlich! Und Kleidung, die man auf verschiedene Weisen tragen kann, find ich sowieso immer super. Und dann auch noch die Farben!!

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Fashion Camp Vienna 2012

Mein Körper hat sich nun also anscheinend glücklicherweise doch dazu entschlossen, nicht krank zu werden. Welche Erleichterung. Das Wochenende ist nämlich schon wieder schwer verplant – unter anderem mit dem Fashion Camp Vienna 2012.

Ich bin leider erst sehr spät drübergestolpert (oder genauer: glücklicherweise doch noch vorher von einem Kollegen drauf hingewiesen worden), habe mich aber doch noch für den einen oder anderen Workshop anmelden können. Ich freu mich bereits, hier dann davon berichten zu können!

 

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Elitäre Sauferei

Gestern war ich elitär. Ich habe mich ins Museumsquartier und elitären Leuten beim Diskutieren über Mode zugehört. Etwas, was ich früher niiiiie gemacht hätte. Podiumsdiskussion – gäääähn!! Modetheorie – bitte ich mag einfach shoppen gehen und nicht drüber reden! Laaangweilig. Ja, so ändern sich die Zeiten. Aber leider: Es wird immer die Podiumsteilnehmer geben, die strunzeinfache Aussagen (-> Frauen tragen Männeranzüge, damit wirken sie stärker) so unglaublich geschwollen ausdrücken, dass die ganz die üblen Uni-Erinnerungen von Vorlesungen, bei denen man sich in die erste Reihe zwingen muss, damit man sich aus Angst vor der Peinlichkeit vorm Einschlafen bewahrt. Ironie des Ganzen: Die Dame, die so redete, war wirklich Uniprofessorin.

Das bahnbrechende Fazit der Diskussion: Die Mode ist immer ein Spiegel der Zeit, darum wird man, egal wie sehr man einen vergangenen Stil nachstellen will, nie herumkommen. Aber eine neue Erkenntnis hat es gebracht – eigentlich eh logisch, aber noch nie drüber nachgedacht:

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