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Tauschparty, heute!!

Hinkommen – Damen mit Größen mit einer Vier vorne bitte erst gegen 18h auftauchen, da reite ich nämlich auch ein, tschakkkkaaaa!! Ich freeeeeuuuu mich!!! Das sind so nette Events, man geht nachhause mit neuem Gewand, guter Laune, einem guten Gewissen und in meinem Fall mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch einem Damenspitz….

Tauschparty (c) die checkeria // GLOBAL 2000

Tauschparty (c) die checkeria // GLOBAL 2000

Tauschparty (c) die checkeria // GLOBAL 2000

Tauschparty (c) die checkeria // GLOBAL 2000

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Konventionelle Konsequenz 2013?

Habe gestern mal wieder über meine eigene Konsequenz nachgedacht – also meine eigene nur in sehr geringen Maßen vorhandene Konsequenz. Eigentlich ist es ein Wunder, dass ich dieses Jahr durchhalte. Wahrscheinlich ist die Angst, mich zu blaimeren, größer als die Verführung in den Auslagen. Die WearFair war wirklich die Hölle für mich, lauter tolle ökofaire Mode, und ich durfte nicht. Schrecklich.

Gestern bin ich gedanklich bei der Konsequenz 2013 gelandet. Und habe mir ehrlich eingestehen müssen: NUR noch bio und fairtrade, das werd ich wahrscheinlich nicht hinkriegen. Natürlich weiß ich, dass die großen Ketten für mich passè sind, aber was ist, wenn mir wieder ein Desigual-Teil gefällt, oder Schuhe einer bestimmten Marke, die ganz bestimmt nicht ökofair ist? Im Talk bei Stöckl hab ichs ja schon mal angesprochen: Wir sind so vielen Verführungen ausgesetzt, und das Wort „Verzicht“ ist so unglaublich negativ behaftet, dass es wirklich schwierig ist, immer „das Richtige“ zu tun. Und ich nehme mich da nicht aus. Das wird schwierig, wenn ich wieder einkaufen „darf“.

Aber nachdem dieses Eingeständnis mein eigenes schlechtes Gewissen anfeuert (ich will ja wirklich auf öko und fair schauen!), suche ich grad nach Auswegen, wie ich zwar hin und wieder „konventionellen Schwächeanfällen“ nachgeben kann, aber trotzdem meine teilweise neuentdeckten Werte nicht aufgeben muss.

Und – correct me if I am wrong – ich glaub, ich habe einen Lösungsansatz gefunden – der mich einiges an Portogebühren kosten wird: Der Kleiderkreisel. Schon vor längerer Zeit immer wieder drauf hingewiesen worden, habe ich mich gestern vormittag dort mal umgeschaut. Es war herrlich: Kleider, Schuhe, Second Hand, guter Zustand, günstig! Quasi eine Tauschparty mit Geldeinsatz. Manche bieten überhaupt gleich einen Tausch an.

Screenshot

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Ich bin begeistert. Second Hand auf einem verdammt hohen Level. Und weniger schlechtes Gewissen als beim Neukauf. Der einen Müll, der anderen Schatz.

Liebe Lady Grey, die hier ziehen mich schon magisch an, wahrscheinlich aus Nostalgie, weil du sie in unserer gemeinsamen Arbeitszeit immer an hattest … scheinen für die betreffende Dame ein ziemlicher Fehlkauf gewesen zu sein. Klassischer Fall: Würd ich shoppen dürfen – wären die jetzt gekauft. 🙂

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Ach ja, aber nur so nebenbei fürs Protokoll: Ja, ich werde 2013 sehr sehr stark auf ökofaire Produktion schauen. Der Kleiderkreisel soll keine Ausrede sein, in alte Muster hineinzufallen. Cool find ich ihn halt trotzdem.

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Es wird wieder getauscht!

Tauschparty (c) Die Checkeria // GLOBAL 2000

Tauschparty (c) die checkeria // GLOBAL 2000

Ich habs bei der werten Frau Stöckl ja schon angekündigt: Es findet wieder eine Tauschparty statt! Die letzte von GLOBAL 2000 im Dellago ist sooooo gut angekommen, dass wir beschlossen haben, wir machen das nochmal. Noch größer. Im Acoustic Salon in der  Sargfabrik im 14. nämlich. Ich werde leider erst am Abend dazustoßen können (und hoffe, dass es ein paar Frauen mit meiner Größe mir gleichtun, damit man live tauschen kann…) – aber bin echt schon extrem motiviert!

Hier noch die genauen Details zu wann, wo, wie und was sonst noch…. Herren sind übrigens ebenfalls herzlichst willkommen!

Tauschparty (c) Die Checkeria // GLOBAL 2000

Tauschparty (c) die checkeria // GLOBAL 2000

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Es wird swap-ge-mobt!

Heute übergebe ich mal das (geschriebene) Wort an meine liebe Kollegin Stephi, die sich bei uns um das hier und das hier und noch ein paar andere Onlinereien kümmert. Danke auch an Ruth, die den ganzen Spaß organisiert!! Ich freu mich drauf und hoff, dass es sich ausgeht, dass ich selbst auch hinschau….Schließlich gehts um Tausch, um T-Shirtlebensverlängerung, um Spaß.

„Am 3.10.2012 wollen wir auf der Kärntnerstrasse einen T-Shirt Swap Mob veranstalten, denn wer kennt das nicht: Irgendwo im Schrank kugeln einige aufregende/hübsche/verrückte Shirts rum, die zwar nicht schlecht ausschauen, die man dann doch nicht oder nicht mehr anzieht.
Vielleicht verbindet ihr mit diesen Shirts aber auch Geschichten, Dinge die ihr erlebt habt, Erinnerungen…

Bei diesem Swap Mob habt ihr die Möglichkeit, nicht nur ein altes Shirt zu tauschen, ihr könnt auch gleich die Geschichte weitergeben.
Wie wird das ganze ablaufen?
Wir treffen uns um 16 Uhr auf der Kärntnerstrasse, dort gibt es dann die Möglichkeit die Geschichte des oder der T-Shirts, die man tauschen will auf eine Sprechblase zu schreiben und ihr könnt euch auch schon nach TauschpartnerInnen umschauen.
Um 16:30 gehts dann los.
1) Verteilt euch auf der Straße/am Platz
2) Geht auf euren Tauschpartner/partnerin zu, begrüßt ihn/sie und tauscht eure Shirts und die Sprechblase.
3) Geht normal weiter, als ob nichts gewesen wäre.

Ihr könnt natürlich nachher auch noch eurer neues Shirt samt Geschichte auf Facebook posten.
Sinn des Ganzen ist es, die Lebensdauer eines T-Shirts zu verlängern und einem alten Shirt ein neues Leben zu schenken.“

Und damit wir ein bissl schätzen können, wieviele Leute da swappen werden, wäre ein kurze Rückmeldung hier sehr sehr leiwand!!
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Ichkaufnix im Kostnixladen

Abgesehen von einer Splattermovie-Einlage meinerseits (durch strömenden Regen am Rad zur Augenärztin, die mir ein vier Zentimeter langes Katzenhaar aus dem Aug fudelte, während ich auf ihrem Behandlungssessel plötzlich starkes Nasenbluten bekam – der Anblick muss wohl für sie etwas verstörend gewesen sein, sie brauchte etwas länger zum Haar herausfudeln – aber alles wieder in bester Ordnung) und einfach besch…enem Wetter zum Radfahren war ja gestern auch der Stadtspaziergang der ERDgespräche (übrigens Respekt, das „bei jedem Wetter“ haben sie beinhart duchgezogen 🙂 ). Und wuuui, Leute, war das lässig – es war wie Grätzl kennenlernen, nur halt leider das falsche. Der Achte ist mir etwas zu teuer. Aber tolle Initiativen gibts dort.

Gleich die erste Station war für mich ein Lichtblick, wir waren in der Schenke. Erstens superleiwi, weil ich mit der Initiative und dem wertkritischen Konzept dahinter bereits seit Jahren vertraut bin, zweitens superleiwi, weil Gratisgewand (habs mir aber verkniffen), und drittens superleiwi, weil die ganze Initative einfach wirklich gut zum Nachdenken anregt.

Das Konzept ist einfach: Bring das Zeug hin, das du nicht mehr brauchst, und/oder nimm dir tolle Sachen mit, die du dort findest. Aaaaber: Es ist nicht an ein Tauschkonzept gebunden. Das heißt, du kannst einfach nur bringen und nur mitnehmen. Auf jegliche Tauschgeschäfte, die in letzter Instanz ja bei klassischer Bezahlung landen, wird verzichtet (soweit es halt geht, Miete usw. muss schon bezahlt werden). Den zweiten Kaufnix-Laden (in der Zentagasse in 1050) kenn ich schon quasi seit Gründung. Meine beste Freundin, Mitbegründerin des dahinterstehenden Vereins, hat sich jahrelang per Kostnixladen eingekleidet – und hatte (fast) immer wirklich coole Sachen an. Ich hab mir nur selten was gefunden, erstens aufgrund einer gewissen Scheu vor getragenem Gewand, das ich mir in einem feuchten Kellerraum aussuche, zweitens, weil ich einfach das Auge nicht habe, mir aus 50 verschiedenen Teilen, die komplett durcheinander hängen, DAS EINE rauszusuchen, das passt.

Egal, steht dieses Jahr ja sowieso nicht zur Debatte. Wieder so eine Sache, die im Grunde meinen Regeln zwar entsprechen würde, mir aber widerstrebt, weil es ja dann doch wieder eine Erweiterung meines Kleiderkastens wäre – wo ich mich doch limitieren will. Dennoch bin ich wirklich begeistert, wieder auf die Kaufnix-Läden gestoßen zu sein (seit die Steffi in England ist, hatte ich wenig Kontakt zu der Partie. Und die Dame will sich ja nicht bequemen, wieder nach Wien zu kommen. *motz*…) – das Konzept, auf klassischen Geldhandel überhaupt zu verzichten und sich in weiterer Folge wirklich ernste Fragen zur eigenen Werthaltung zu stellen, geht in meinem Kopf grad voll auf.

Von den weiteren Stationen des Spaziergangs gibts morgen mehr…

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Knapp daneben ist auch vorbei

Kennt ihr sie, diese Teile, die man genau einmal im Jahr anziehen kann, weil es sonst immer zu heiß, zu kalt oder optisch nicht passend ist? Ich hab mir beim Kleidertausch so ein Teil mitgenommen. Nicht falsch verstehen, es ist wunderschön – aber es ist zweilagiger Stoff mit Kunstfaseranteil, also nicht geeignet für heiße Tage. Aber andererseits ist es ein Top mit dünnen Trägern. Geht also genau an dem einen bestimmten nicht zu heißen, nicht zu kalten Tag im Frühling.

Heute ist leider nicht dieser Tag. Ich schwitz und frier abwechselnd.

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Die Schuhe sind übrigens auch ein gröberer Fehlgriff. Waren superbillig, sind aber recht gute Qualität. Aber ich weiß wieder, wieso ich sie nie anhab: Ich geh mir heute wohl noch auf jeder einzelnen Zehe eine Blase.

Grmpf. Freu mich auf Büroschluss, zuhause und Knotz-Hose.

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Fotos von der Kleidertauschparty

Alle Fotos (c) GLOBAL 2000 – Danke fürs Fotografieren, Vicky!

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

Und mein Lieblingsfoto ist dieses hier: Der kleine Fortpflanz einer Kollegin mit meinem Khao-San-Road-Kleid in der Hand…

(c) GLOBAL 2000

(c) GLOBAL 2000

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Gelegenheit macht Seidenkleid

Hach war das nett, das Kleidertauschfeiern! Erstens in meinem verlängerten Wohnzimmer, zweitens mit lecker Sekt und Brötchen (die ich aufgrund des noch leckererererererern Mittagsmenüs ausgelassen hab), feine Stimmung, viiiiele Mädels da, aber nie zu voll. Ich habe eine Menge Fehlkäufe hingebracht, vom Skunk-Funk-Longshirt, das ich mir wirklich rein. nur. wegen. der. Marke. gekauft hab bis zum drei-Euro-Kleid von der Khao San Road in Bangkok 2009 über kurze Hosen, Caprihosen, lange Hosen, ein paar Shirts. Spannende Selbstbeobachtung beim Durchwühlen der angebotenen Teile: Ich hatte kurzfristig sogar schlechtes Gewissen, dass ich mir grad neue Teile besorge. Brauche ich die überhaupt? Inhalt meines Kleiderschranks und so.

Habe die gefundenen Teile dann nochmal aussortiert und mich doch wieder von dem wunderschön violetten Gürtel getrennt (ehrlich, ich hätte ihn niemals getragen, so schön die Farbe war) und auch die senfgelbe Weste, die ums Äutzerl zu klein war, aber eben so schön senfgelb, wanderte wieder zurück auf den Stapel. Kolleginnen kamen auf mich zu und lachten: „Jetzt darfst du auch, wie fühlt sichs an?“. Ehrlich gesagt: Dieses Verdurstender/Strohhalm-Gefühl stellte sich nicht ein. Auch nicht etwas, was im Entferntesten an einen Kaufrausch hätte erinnern können. Wie gesagt, seltsames, schwer zu definierendes schlechtes Gewissen. Freue mich jetzt natürlich über die „neuen“ Teile, aber einen Unterschied hatte die Sache: Ich glaube, kein einziges der Teile hätte ich mir so im Geschäft gekauft. Die Gelegenheit hat mich zu ihrer neuen Besitzerin gemacht. Ob das jetzt gut oder schlecht ist, muss ich noch überlegen. Zumindest hab ich sehr reduziert – viel mehr mitgebracht als mitgenommen.

Hier meine Funde mit starker Petrollastigkeit links (es soll Menschen geben, die über mich sagen, ich sei bei türkis und petrol so wie Elstern bei silber und gold…).

(c) nunette colour

(c) nunette colour

Special Thanks gehen an die allerliebste Freundin und Leserin Aniger – das schwarze Seidenkleid von ihr (exklusiv vorab gegen orangegestreiftes Wickelkleid geswapt) passt ganz wunderbar und wird wohl im Sommer einige Male ausgeführt werden….bei dem karierten Hoodie bin ich mir nicht nicht ganz so sicher, ob sie mir gefällt und passt. Wandert im Notfall einfach weiter..Das graue Riesenshirt rechts wird zum Umnähen verwendet, das hellgraue Shirt ist ein schwer lässiges Sisley-Teil, das, wenns mir nicht mehr gefallen sollte, direttamente zu Ina wandern wird, und links: Hach, Petrol. Ein Schal (ok, DEN hätte ich mir definitiv auch im Geschäft gekauft), ein Schlauchrock, lieb ich über Jeans, und ein Hoodie, schön lang und stretchig. Doch. Ich freu mich.

PS: Weitere Special Thanks an die liebe Stella von GLOBAL 2000, die das wirklich absolut genial organisiert hat. Danke dir!

 

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Reminder: Morgen ist Kleidertauschparty!

(c) GLOBAL 2000

Freu mich schon, zappel herum und überleg dauernd, wovon ich mich trennen will und in was ich garantiert nie wieder reinpassen werden.

Es wurden übrigens noch ein paar Spielregeln festgelegt:

DOs

  • Bring ausgewählte Kleidungsstücke mit, bei denen du weißt, dass sie jemand anderem Freude bereiten werden.
  • Kleidung bitte vorher waschen.
  • Frühlings- und Sommermode hat gerade Saison und findet sicher schnell eine neue Trägerin.
  • „First come, first serve“ war gestern. Du kannst einfach während der Party-Zeiten immer wieder vorbei schauen.

DON’Ts

  • Wir sind keine Altkleidersammelstelle: Kaputtes und Schmutziges zu Hause lassen!
  • Bitte nicht säckeweise Kleidung vorbeibringen.
  • Keine Unterwäsche und Badebekleidung, nix wovors ehrlicherweise sogar dir selbst graust…

So funktioniert’s:
Wir zählen deine mitgebrachten Kleidungsstücke an der Kassa und du erhältst einen Bon mit der Stückzahl. Genauso viele Stücke kannst du dann wieder mit nach Hause nehmen. Für Shirts und kleinere Accessoires gilt: 2 davon für 1 Hose oder Rock…

Wir sehen uns am Montag!

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Ich werde kleidertauschfeiern!

Weil ich ja nicht nur selbst ganz brav aufs Shoppen verzichte, sondern auch bei einer Umweltschutzorganisation arbeite – wie man durch meine langsamen Erkenntnisse hier am Blog sieht: Realo, nicht Fundi 🙂 – und die diese wunderbare Kampagne ins Leben gerufen haben, habe ich gemeinsam mit einigen Kolleginnen eine Kleidertauschparty angezettelt (vielen Dank an Stella, übrigens, die die Organisation übernommen hat). Passt zur Kampagne, passt für mich ganz wunderbar – und passt für die liebe nähmaschinenherborgende Eva, in deren Lokal wir ganz edel bei Prosecco und Fingerfood (Händeabwischen nachm Essen nicht vergessen, denkts an die Flecken auf der Kleidung!) nicht mehr Gewolltes tauschen werden.

Ich hoffe, ich sehe einige von euch am 7. Mai ab 15.00h (bis 19.00h) im Dellago am Yppenplatz.

… und bringts Größe L oder 42 mit, damit ich auch was davon hab, hihi! 🙂

…uuuund: wenn ihr einen Account habts, wärs super, wenn ihr auf Facebook zusagen könntets (es warat wegen dem Überblick und so…)

(c) GLOBAL 2000

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