Ich mag ja die Skurrilitäten meines Lebens. Zum Beispiel hab ich mal aus Versehen einen LKW geklaut. Ist mir erst aufgefallen, als ich ihn zurückgeben wollte. Lange Geschichte.
Ebenfalls skurril war jener Anblick heut früh:
und noch skurriler jener hier. Ich und Management. Ja genau.
Hier ist mal wieder Platz für die Bitte: Wenn ihr das Buch kaufen wollt, dann kauft es bitte in eurer lokalen Buchhandlung. Think global, act regional. Ich habe außer Amazon gerade noch kein Richtmeter, wie das Buch rennt – dennoch freu ich mich umso mehr, wenn es in lokalen Buchhandlungen gut läuft.
Ich bin gerade zurück aus Köln, hundemüde, und damit es auf diesem Blog nicht nur um die Metaebene BuchBuchBuch geht, auch mal wieder was inhaltliches: H & M und C & A listen Produkte mit Angorawolle aus. Ich wundere mich zwar ein bissl, wieso die Leute jetzt so überrascht sind, dass die Kaninchen (Fluchttiere) nicht aus lauter Liebe gestreichelt werden und die herausfallenden Haare dann einzeln sortiert werden. Aber dass diese beiden so großen Unternehmen da jetzt was dagegen machen, finde ich gut, weil es Impact hat.
Nur muss ich auch zugeben, ich bin da gedanklich grad wieder in Richtung Überforderung unterwegs. Ich stricke leidenschaftlich. Beim Stricken umgeht man miese Produktionsbedingungen. Aber die Winterwolle ist eben meistens aus Tierhaar gewonnen. Und industrielle Massengewinnung hat ja jetzt nicht ganz so den besten Ruf. Gelinde gesagt. Ich steh grad wieder an dem Punkt: Wo wirds zuviel? Bis wohin gehe ich in meiner neu entdeckten Konsequenz? Ich träume davon, mir mal selbst was aus Kaschmirwolle zu stricken. Aber den Ziegen gehts wahrscheinlich auch nicht besser als den Angorakaninchen. Verdammte Gewissenskrise.












